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Deutsche Familienversicherung stoppt geplanten Börsengang
11. November 2018

Deutsche Familienversicherung stoppt geplanten Börsengang

Mit vollem Elan hatte sich die Deutsche Familienversicherung (DFV) in den vergangenen Monaten auf ihren Börsengang vorbereitet. Am Freitagabend hat sie diesen nun vorerst gestoppt. In einer Unternehmensmitteilung wird als Grund das schwierige Kapitalmarktumfeld angegeben.


Mit vollem Elan hatte sich die Deutsche Familienversicherung (DFV) in den vergangenen Monaten auf ihren Börsengang vorbereitet. Am Freitagabend hat sie diesen nun vorerst gestoppt. In einer Unternehmensmitteilung wird als Grund das schwierige Kapitalmarktumfeld angegeben.


Deutsche Familienversicherung stoppt geplanten Börsengang

In den vergangenen Monaten hat sich die Deutsche Familienversicherung auf ihren Börsengang vorbereitet und sämtliche Maßnahmen daraus ausgerichtet, sich vom klassischen Versicherer zum InsurTech zu wandeln. Zuletzt vermeldete sie den volldigitalen Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung über Alexa und kündigte bereits an, dass weitere Sparten bald folgen würden.

Für den Börsengang war mal ein Platzierungsvolumen zwischen 68 Mio. Euro und 92 Mio. Euro erwartet worden. Die Preisspanne pro Aktie wurde auf 17 Euro bis 23 Euro festgelegt. Die Zeichnungsfrist lief bis zum 09.11.2018. Am 14.11.2018 hätte die Erstnotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen sollen.

Verschiebung kurz nach Ende der Zeichnungsfrist

Am Freitagabend informierte das Unternehmen nach Zeichnungsfrist nun darüber, dass es zusammen mit den bestehenden Aktionären entschieden habe, den geplanten Börsengang aufgrund des schwierigen Kapitalmarktumfelds zu verschieben. Und darüber, dass die DFV nun erst einmal das Kapitalmarktumfeld beobachten und Möglichkeiten bezüglich der Wiederaufnahme des Börsengangs zu einem späteren Zeitpunkt bewerten wolle.

DFV-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan M. Knoll kommentiert das Vorgehen wie folgt: „Alle Investoren haben uns die Ausnahmestellung der DFV bestätigt. Regelmäßig wurden aber das schlechte Marktumfeld und die damit in Zusammenhang stehenden Verluste bei den Anlegern als Begründung aufgeführt, warum in diesem Jahr nicht mehr in einen IPO investiert werde. Ersteres werten wir als eine eindrucksvolle Bestätigung unserer Stellung als InsurTech und letzteres war zum Zeitpunkt der Entscheidung an die Börse zu gehen nicht absehbar.“ (bh)

Foto: DFV-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Knoll im Frühjahr 2018 bei der Präsentation der Deutschen Familienversicherung vor geladenen Gästen.





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