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Deutsche Mütter haben große Angst vor Altersarmut
10. Dezember 2018

Deutsche Mütter haben große Angst vor Altersarmut

Eine aktuelle Umfrage von Canada Life hat sich mit dem Verhältnis deutscher Mütter zur Altersvorsorge auseinandergesetzt. Vier von fünf Müttern haben demnach Angst, im Alter abgehängt zu werden. Eine eigenständige Altersvorsorge ist unter ihnen dennoch noch nicht sehr weit verbreitet.


Eine aktuelle Umfrage von Canada Life hat sich mit dem Verhältnis deutscher Mütter zur Altersvorsorge auseinandergesetzt. Vier von fünf Müttern haben demnach Angst, im Alter abgehängt zu werden. Eine eigenständige Altersvorsorge ist unter ihnen dennoch noch nicht sehr weit verbreitet.


Deutsche Mütter haben große Angst vor Altersarmut

Deutsche Frauen beziehen laut dem Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung im Alter rund 40% weniger gesetzliche Rente als Männer. Jede dritte Rentnerin erhält nicht einmal 500 Euro gesetzliche Rente im Monat. Gerade Mütter haben hierzulande zudem große Angst vor Altersarmut. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Lebensversicherers Canada Life über das Marktforschungspanel Toluna unter 1.000 Müttern im Alter von 34 bis 46 Jahren befragt.

Problem bekannt, Lösung vertagt

80% der befragten Mütter fürchten, durch Erziehungszeiten und/oder Teilzeitarbeit im Alter finanziell abgehängt zu werden. Und das, obwohl mehr als 75% von ihnen berufstätig sind. Mehr als die Hälfte gab an, auch deswegen zu arbeiten, um im Alter nicht arm zu sein. Trotz der Angst vor Altersarmut ist eigenständige Altersvorsorge bei Müttern noch nicht sehr weit verbreitet. Etwas weniger als die Hälfte der befragten Mütter in fester Partnerschaft organisiert die Altersvorsorge gemeinschaftlich mit dem Partner. Nicht einmal ein Viertel der Verpartnerten nimmt die Vorsorge selber in die Hand. 6% verlassen sich sogar ganz auf den Partner.

Immenser Bedarf

Bei alleinerziehenden Frauen hat etwa ein Drittel in Eigenregie finanziell für das Alter vorgesorgt. 68% der Alleinerziehenden haben bislang noch keine Vorkehrungen für die Altersvorsorge getroffen. „Die Umfrage zeigt: Die Lebens- und Familiensituation von Müttern hat großen Einfluss auf ihr Vorsorge-Verhalten“, erklärt Markus Drews, Hauptbevollmächtigter der Canada Life. „Aber es gibt eine Gemeinsamkeit: Fast alle haben großen Respekt vor der möglichen Altersarmut. Es gibt viele offene Fragen. Eine erste Möglichkeit auf dem Weg zu einer Lösung ist, sich zu informieren.

Neues Themenportal

Canada Life hat hierzu ein eigenes Themenportal gestartet. Meine Zukunft und ich richtet sich speziell an Frauen mit Kindern. Diese finden dort Antworte auf Frage wie: Welche Möglichkeiten haben Mütter auch ohne Vollzeitanstellung, ihre Altersvorsorge bereits in jungen Jahren zu planen? Wie können sie sich im Falle einer Trennung finanziell absichern? Und inwieweit müssen sich Kinder finanziell im Alter um ihre Eltern kümmern? (mh)






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