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EXPORO-Studie: So ticken Anleger von Crowdinvestments
05. April 2017

EXPORO-Studie: So ticken Anleger von Crowdinvestments

Über 60% der Anleger von Crowdinvestments sind erfahrene Investoren. Rentabilität und Sicherheit sind ihre wichtigsten Anlagemotive. Insgesamt planen drei Viertel aller Crowdinvestoren weitere Beteiligungen über entsprechende Plattformen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von EXPORO.


Crowdinvesting entwickelt sich in der Immobilienkapitalanlage vermehrt zu einer ernstzunehmenden Anlagealternative. Einer Umfrage der Crowdinvesting-Plattform EXPORO zufolge haben zwei Drittel der Investoren regelmäßig Investments getätigt oder bezeichnen sich selbst sogar als Investmentexperte. Lediglich 4% haben noch keinerlei Investmenterfahrung. Drei Viertel der Investoren haben gute Erfahrungen gemacht und planen in weitere Immobilien-Crowdinvesting-Projekte zu investieren.

Rentabilität und Sicherheit

Hauptmotive für Crowdinvestments sind vor allem die Rentabilität (98%) sowie Sicherheit (95%). Liquidität ist lediglich 57% der Befragten wichtig oder eher wichtig. Der durchschnittliche Anleger ist laut der Befragung männlich und 51 Jahre alt. Zudem legt er sein Geld ansonsten hauptsächlich in Aktien, Tagesgeld und Aktienfonds an. Am liebsten wird in Wohnobjekte in einer der Top-7-Städte, die von einem erfahrenen Projektentwickler realisiert werden, investiert. Zudem soll die Kapitalbindung unter zwei Jahren liegen.

Jeder Zweite hält Immobilien-Crowdinvestings für sicher

Bei der Risikoeinschätzung verschiedener Immobilien-Kapitalanlageprodukten schätzen 50% der Anleger Immobilien-Crowdinvesting als sicher oder eher sicher ein. Immobilien-Crowdinvesting liegt damit hinter Immobilieneigentum (92%) und offenen Immobilienfonds (54%) auf dem dritten Rang.

Nur eine Beimischung

Rund zwei Drittel der Befragten geben an, dass der Anteil von Crowdinvestments am persönlichen Portfolio lediglich bei maximal 10% liegt. Bei rund 80% der Anleger machen Immobilien-Crowdinvesting maximal 20% des Gesamtportfolios aus. Crowdinvesting wird somit vor allem als Beimischung genutzt. Der durchschnittliche Anteil am Gesamtportfolio beträgt 17%.

Gesamteindruck besonders wichtig

Bei der Auswahl eines Immobilien-Crowdinvesting-Projektes spielt für 96% der Befragten der positive Gesamteindruck und die Attraktivität des Projektes die Hauptrolle. Danach folgen mit 91% der Background des Projektentwicklers sowie der bisherige Erfolg der Crowdinvesting-Plattform (89%). Am wenigsten wichtig sind die Nähe zum Objekt (12%) sowie ein hoher Maximalanlagebetrag (22%).

Wohnen vor Pflegeheimen

Bei den Projekten bevorzugen 44% der Befragten Wohnimmobilien. Weitere 30% haben keine Präferenz. Auf dem dritten Rang folgen Pflegeheime mit 13%. 32% bevorzugen Bestandsprojekte, 17% Neubauten, der restliche Teil der Befragten haben keine Präferenz.

Digitalisierungsprozess wird angenommen

„Unsere Anlegerbefragung zeigt, dass der durchschnittliche Investor trotz hohem Durchschnittsalter, den neuen Techniken gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Weniger als ein Viertel der Befragten investieren über einen Anlage- oder Bankberater. Der Digitalisierungsprozess wird demnach von nahezu allen Generationen angenommen“, so Simon Brunke, Vorstand und Mitgründer von EXPORO. (mh)





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