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GDV: Weniger gestohlene Mofas und Mopeds im Jahr 2014
10. Februar 2016

GDV: Weniger gestohlene Mofas und Mopeds im Jahr 2014

Im Zusammenhang mit dem anstehenden Farbwechsel bei den Mofa- und Moped-Kennzeichen von blau auf grün blickt der GDV in seine Statistiken und verrät: Im Jahr 2014 blieb die Zahl der Kleinkraftradunfälle konstant, rückläufig war dagegen die Anzahl der Diebstähle.


Ab dem 01.03.2016 dürfen Mofas und Mopeds nur noch mit grünen Kennzeichen unterwegs sein. Die blauen Nummernschilder verlieren ihre Gültigkeit. Wer dennoch mit den alten Kennzeichen weiterfährt, hat keinen Haftpflichtversicherungsschutz mehr und macht sich strafbar. Die neuen grünen Mofa-Kennzeichen sind direkt bei den Kraftfahrtversicherern erhältlich. Anders als Autos müssen Mofas und Mopeds nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Für den Betrieb auf öffentlichen Straßen sind lediglich eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen erforderlich. Die Farbe der jeweils bis Ende Februar gültigen Kennzeichen wechselt jährlich zwischen schwarz, blau und grün.

Anzahl der Unfälle konstant

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Kennzeichenwechsel weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e. V. darauf hin, dass laut seiner Statistiken die etwa 1,7 Millionen Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen im Jahr 2014 rund 23.000 Haftpflichtschäden verursacht haben. Das waren in etwa so viele Unfälle wie im Vorjahr. Die Gesamtkosten stiegen von rund 59 Mio. Euro auf knapp 60 Mio. Euro.

Rückläufig war hingegen die Zahl der Diebstähle: Im Jahr 2014 wurden rund 2.900 kaskoversicherte Mofas und Mopeds geklaut, 9% weniger als im Vorjahr. Trotzdem verschwinden Kleinkrafträder damit immer noch deutlich häufiger als andere Kraftfahrzeuge: Von 1.000 Mofas und Mopeds wurden 12 geklaut. Bei Pkw lag die Diebstahlsquote hingegen bei nur 0,5 von 1.000 Fahrzeugen. (ad)





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