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In Heidelberg gibt es die meisten jungen Haushalte
24. Februar 2016

In Heidelberg gibt es die meisten jungen Haushalte

Heidelberg ist der Stadtkreis mit den meisten jungen Haushalten. Der Anteil der Seniorenhaushalte ist hingegen nirgends höher als im Kreis Suhl. Dies sind Ergebnisse der Studie „GfK Bevölkerungsstrukturdaten 2015“, die unter anderem die regionale Verteilung von Familien- und Altersstrukturen in Deutschland untersucht.


In der baden-württembergischen Universitätsstadt Heidelberg sind 23% aller Haushalte junge Haushalte, deren Hauptverdiener 30 Jahre oder jünger ist. Deutschlandweit gibt es durchschnittlich nur halb so viele Haushalte (11,5%) in dieser Altersklasse. Im Ranking der jungen Haushalte folgen auf Heidelberg die Universitätsstädte Leipzig, Jena und Dresden, die alle ebenfalls mehr als 20% dieses Haushaltstyps aufweisen. Auch in den weiteren Kreisen im Top-10-Ranking liegen die Anteile junger Haushalte beim 1,6- bis 1,7-Fachen des Bundesdurchschnitts.

 

In Heidelberg gibt es die meisten jungen Haushalte

 

Suhl ist Senioren-Hochburg

Junge Haushalte finden sich vor allem in Städten, die von großen Universitäten geprägt sind. Die höchsten Anteile an Senioren zeigen sich hingegen meist in ländlichen Gebieten, und hier vor allem im Osten. Der höchste Anteil ist im Stadtkreis Suhl in Thüringen zu finden: Dort sind 46% aller Haushaltsvorstände 60 Jahre oder älter. Die Anteile liegen aber deutlich näher am Bundesdurchschnitt als die der jungen Haushalte. Die Abweichung ist im Stadtkreis Suhl mit dem 1,3-Fachen des Bundesdurchschnitts am höchsten.

 

In Heidelberg gibt es die meisten jungen Haushalte

 

Genau im Bundesdurchschnitt des Anteils an Seniorenhaushalten liegen der Landkreis Miltenberg sowie der Stadtkreis Kaiserslautern mit rund 36%.

Rund 260 aller 402 Kreise in Deutschland weisen einen überdurchschnittlichen Anteil an Seniorenhaushalten auf. Ein überdurchschnittlicher Anteil junger Haushalte findet sich hingegen nur in knapp 100 deutschen Kreisen. Junge Menschen wohnen also regional wesentlich selektiver und geballter.

Zur Studie

Bei den „GfK Bevölkerungsstrukturdaten“ handelt es sich um soziodemografische Daten auf verschiedenen regionalen Ebenen. Sie beschreiben Bevölkerung und Haushalte in Deutschland hinsichtlich ihrer Haushaltsstruktur (Ein- und Mehrpersonenhaushalte mit und ohne Kinder sowie Ausländerhaushalte), der Altersstruktur (Alter des Haushaltsvorstands) sowie der Einkommensstruktur (Unterscheidung von sieben Einkommensklassen). Daneben liegen auch Daten zur Bebauungsstruktur (Ein-, Zwei-, Mehrfamilienhäuser usw.) vor. (sg)





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