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Jeder zweite Unter-30-Jährige bildet keine Altersrücklagen
27. September 2016

Jeder zweite Unter-30-Jährige bildet keine Altersrücklagen

In diesen Wochen haben wieder viele Jugendliche ihre Berufsausbildung begonnen und verdienen zum ersten Mal eigenes Geld. Damit rückt auch das Thema Altersvorsorge für sie auf die Agenda. Doch nur jeder Zweite sorgt aktiv für das Alter vor oder beschäftigt sich zumindest mit dem Thema.


In diesen Wochen haben wieder viele Jugendliche ihre Berufsausbildung begonnen und verdienen zum ersten Mal eigenes Geld. Damit rückt auch das Thema Altersvorsorge für sie auf die Agenda. Doch nur jeder Zweite sorgt aktiv für das Alter vor oder beschäftigt sich zumindest mit dem Thema.

Jeder zweite Unter-30-Jährige bildet keine Altersrücklagen

Im Schnitt hat ein Lehrling in Westdeutschland im vergangenen Jahr 832 Euro brutto im Monat verdient, in Ostdeutschland waren es 769 Euro. Das reicht zwar häufig noch nicht, um bei den Eltern auszuziehen, wohl aber, um regelmäßig ein paar Euro zurückzulegen, etwa für den Urlaub oder das erste Auto. Altersvorsorge wird hingegen oft vernachlässigt. Laut einer Untersuchung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, bildet mehr als die Hälfte der 24- bis 29-Jährigen keinerlei Rücklagen für das Alter.

Haus und Grund

Der Trend zur Vorsorge ist sogar rückläufig. Gleichzeitig steigt die Konsumlaune der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 15% der Befragten gaben an, mehr Geld ausgegeben zu haben als im Vorjahr. 18% wollten künftig sogar noch mehr ausgeben. Nur 47% der unter 30-Jährigen sorgen aktiv für das Alter vor oder beschäftigen sich zumindest mit dem Thema. Dabei möchte jeder Dritte unter 30-Jährige in den nächsten zehn Jahren eine Immobilie kaufen oder bauen. 61% sehen Haus und Grundbesitz sogar als „beste Geldanlage“ an. (mh)




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