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Mangelnder Durchblick bei Alterseinkommen und Vorsorge
05. Juni 2015

Mangelnder Durchblick bei Alterseinkommen und Vorsorge

Ein Großteil der Deutschen weiß einer Allensbach-Umfrage zufolge nicht Bescheid über die eigene finanzielle Situation im Ruhestand, das Ausmaß der Versorgungslücke und die Höhe der laufenden monatlichen Kosten für die private Altersvorsorge.


Große Ahnungslosigkeit herrscht in der Bevölkerung beim Thema Alterseinkommen und Altersvorsorge: Knapp zwei Drittel wissen nicht, wie viel Geld sie im Ruhestand zur Verfügung haben werden, denn auf die Frage, ob sie ihr voraussichtliches monatliches Einkommen im Alter „ungefähr einschätzen“ können, antworteten nur 29% mit Ja. Und fast 40% der Befragten kennen ihre laufenden monatlichen Ausgaben für die private Altersvorsorge nicht. Das zeigt eine repräsentative Allensbach-Umfrage für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). Um den Bürgern verständliche und umfassende Informationen über ihre Einkommenssituation im Alter zur Verfügung zu stellen, hält GDV-Präsident Alexander Erdland daher den Aufbau einer Online-Plattform für sinnvoll, auf der jeder via PC, Tablet oder Smartphone den aktuellen Stand seines Altersvorsorgekontos ablesen kann – aufgeschlüsselt nach gesetzlicher Rente, betrieblicher und privater Altersvorsorge.

Ausmaß der Versorgungslücke unbekannt

Weil viele Menschen ihr voraussichtliches Einkommen im Alter nicht kennen, wissen sie auch nicht, wie groß ihre Versorgungslücke ist und wie viel Geld sie daher zusätzlich privat ansparen müssten: Für knapp zwei Drittel ist die Frage nach der erforderlichen monatlichen Sparsumme unmöglich zu beantworten. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass die Bürger zumindest in der Tendenz weniger ansparen, als nach eigener Einschätzung notwendig wäre. So legen beispielsweise 14% der Befragten monatlich weniger als 100 Euro für die Altersvorsorge zurück, obwohl nur 3% glauben, dass diese Summe ausreichend ist. 15% können der Umfrage zufolge zumindest derzeit überhaupt nicht finanziell für ihr Alter vorsorgen.

Über die Umfrage

Für die repräsentative Untersuchung hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des GDV insgesamt 1.524 Männer und Frauen befragt. (ad)



Kommentare

von Frank L. Braun am 05.06.2015 um 10:07 Uhr
Wird der Zeitaufwand für diese Beratung nach DIN ISO 22222 aufgezeigt, verstehen alle Menschen auf Anhieb, dass
dieser vergütet werden muss, wenn es nicht zu Umsetzungshilfen mit entsprechenden Vergütungen kommt, wie in Erfahrungsberichten und eBooks bei mwsbraun.de beschrieben.

N.S. Überlebensnotwendig wird dieser Regelkreis ab 2017 durch Einführung der Product Governance, siehe Pressebericht auf unserer Homepage.



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