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Minizinsen lassen Deutsche bei der Geldanlage langsam umdenken
13. Juli 2017

Minizinsen lassen Deutsche bei der Geldanlage langsam umdenken

Einer repräsentativen Umfrage von Fidelity unter 1.000 Bundesbürgern zufolge investiert jeder Vierte hierzulande häufiger in Aktien und Fonds als noch vor fünf Jahren. Ebenfalls etwa jeder Vierte konsumiert hingegen mehr statt zu sparen.


Die niedrigen Zinsen lassen die Deutschen bei der Geldanlage umdenken. Rund die Hälfte der Befragten hat ihr Sparverhalten deshalb verändert: 24% stecken heute mehr Geld in Aktien oder Fonds als noch vor fünf Jahren. Ein genauso hoher Anteil (24%) zieht eine andere Konsequenz aus den Minizinsen: Sie konsumieren mehr und sparen weniger. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag von Fidelity International hervor.

Umparken beginnt

„Das Umparken im Kopf bei der Geldanlage beginnt allmählich. Durch die niedrigen Zinsen sind mehr Sparer bereit, Finanzprodukte mit höheren Renditechancen zu nutzen“, sagt Andreas Telschow, Anlageexperte bei Fidelity. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: 36% der Männer geben an, in nächster Zeit Fonds oder ETFs kaufen zu wollen. Bei den Frauen sind es nur 22%.

Frauen setzen auf persönliche Kontakte

Wichtigste Informationsquellen für Fondsanleger sind Zeitungen und Zeitschriften mit 44%, gefolgt von Websites der Produktanbieter und Bankberatern (je 42%). Frauen setzen derweil stärker auf persönliche Kontakte als Männer. So vertrauen 46% der Frauen, die in Fonds oder ETFs investieren, ihrem Bankberater (Männer: 40%). Für 26% der weiblichen Anleger sind Empfehlungen von Freunden und Bekannten wichtig (Männer: 17%). Das gilt auch für den Rat aus der Familie, auf den zwar 21% der Frauen, aber nur 9% der Männer setzen. (mh)





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