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Regierung präsentiert Rentenbericht
14. Dezember 2015

Regierung präsentiert Rentenbericht

Die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Rentenzahlbetrags für Versichertenrenten beträgt 1.006 Euro bei Männern, bei Frauen 583 Euro. Doch nicht alle Einnahmen im Rentenalter kommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Andere Alterssicherungssysteme erreichen 21% des Bruttoeinkommens.


Die Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung sind trotz des Rentenpakets der Bundesregierung gut gefüllt. Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung für 2015 hervor (Bt-Drs.: 18/6870 – abrufbar unter www.bundestag.de) vorliegt. Demnach sind die Beitragseinnahmen von Januar bis Oktober 2015 um rund 3% gestiegen. Die Nachhaltigkeitsrücklage beträgt Ende des Jahres 33,7 Mrd. Euro und entspricht damit 1,75 Monatsausgaben. Der Beitragssatz bleibt bis zum Jahr 2020 unverändert bei den derzeitigen 18,7% und steigt erst danach schrittweise auf 21,5% im Jahr 2029. Kontinuierlich sinken wird dagegen das Sicherungsniveau vor Steuern der gesetzlichen Rente, bis auf 44,6% im Jahr 2029.

1.006 Euro für Männer und 583 Euro für Frauen

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass zum Stichtag 01.07.2014 die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Rentenzahlbetrags für Versichertenrenten bei Männern 1.006 Euro und bei Frauen nur 583 Euro betrug. Mit einem Wert von 770 Euro lag dieser Zahlbetrag bei den Frauen in den Ost-Bundesländern, vor allem aufgrund der unterschiedlichen Erwerbsverläufe, deutlich über dem Wert in den West-Bundesländern von 532 Euro. Knapp 20% der Rentner in Deutschland erhielten mehr als eine Rente. Rund 87% der Mehrfachrentner waren Frauen.

64% der Einnahmen kommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Die Einkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung dürften jedoch nicht mit dem gesamten Alterseinkommen gleichgesetzt werden, denn die Einkommen älterer Menschen flössen aus unterschiedlichen Quellen, schreibt die Regierung. So verfügten Ehepaare in Rentnerhaushalten mit einer Bezugsperson über 65 Jahre im Jahr 2011 über ein monatliches Nettoeinkommen von durchschnittlich 2.510 Euro (West) und 2.016 Euro (Ost). 64% der Einnahmen in Seniorenhaushalten kommen dem Bericht zufolge aus der gesetzlichen Rentenversicherung, andere Alterssicherungssysteme erreichen 21% des Bruttoeinkommens. Der Anteil von Quellen außerhalb der Alterssicherungssysteme liegt mit 24% bei den Ehepaaren in den alten Bundesländern doppelt so hoch wie in den neuen mit rund 12%. (kb)





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