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Regionale Unterschiede bei Zufriedenheit mit Gesundheitswesen
04. August 2017

Regionale Unterschiede bei Zufriedenheit mit Gesundheitswesen

Eine Umfrage der Continentale Krankenversicherung hat ergeben, dass die Deutschen je nach Bundesland ganz unterschiedlich mit dem Gesundheitswesen zufrieden sind. Im Ländervergleich liegt Sachsen an der Spitze. Insgesamt sind die Menschen zufriedener mit den Leistungen des Gesundheitswesens als mit deren Preis.


In Sachen Zufriedenheit mit dem Gesundheitswesen zeigt sich zwischen den einzelnen Bundesländern ein starkes Gefälle. Dies geht aus einer Umfrage der Continentale Krankenversicherung a.G. in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest hervor. Im Ranking der Bundesländer belegt Sachsen vor Bremen Rang 1, das Saarland folgt auf Rang 3. Auf den letzten Rängen landeten Schleswig-Holstein (Rang 14) und Mecklenburg-Vorpommern (Rang 15) vor Brandenburg als Schlusslicht auf Rang 16. Im Rahmen der Studie wurden bundesweit 2.210 Bürger ab 18 Jahren zu ihrer Zufriedenheit mit Preis und Leistung im Gesundheitssystem befragt.

Ermittelt wurden die Werte mithilfe einer Indexpunkte-Skala von –100 (völlige Unzufriedenheit) bis +100 (völlige Zufriedenheit). Der bundesweite Durchschnitt beträgt 22,9 Punkte. Spitzenreiter Sachsen kommt auf 32,3 Punkte, gefolgt von Bremen mit 28,0 und dem Saarland mit 26,6 Punkten. Wie die Ergebnisse zeigen, liegen die flächenmäßig kleinen Bundesländer alle über dem Bundesdurchschnitt, so belegt Hamburg Rang 6 und Berlin Rang 7. Am wenigsten zufrieden mit dem Gesundheitswesen sind die Menschen in Brandenburg mit 14,7 Punkten.

Insgesamt zeigen sich die Deutschen mit den Leistungen des Gesundheitswesens zufriedener als mit dem Preis, den sie dafür bezahlen, beispielsweise über Krankenkassenbeiträge und Zuzahlungen. (tk)





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