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So viele Lebensjahre kosten Alkohol, Tabak & Co.
13. September 2018

So viele Lebensjahre kosten Alkohol, Tabak & Co.

Zigaretten, zu viel Alkohol oder kaum Bewegung: Die Deutschen verlieren durch ungesundes Verhalten wertvolle Lebenszeit. Wieviel genau, das zeigt eine aktuelle Studie des Erasmus-Universitätsklinikums in Rotterdam im Auftrag des GDV. AssCompact zeigt die sieben größten Gesundheitsrisiken in einer Bildergalerie.


Einsamkeit schlägt auf das Gemüt. Umgekehrt haben soziale Kontakte nicht nur einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität, sondern auch auf die Lebenserwartung. Wer weniger als einen Kontakt pro Woche hat, stirbt im Schnitt um 0,95 Jahre (Männer) früher. Bei Frauen verkürzt sich die Lebenserwartung durch soziale Isolation um immerhin 0,82 Jahre.
1. Soziale Isolation
Einsamkeit schlägt auf das Gemüt. Umgekehrt haben soziale Kontakte nicht nur einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität, sondern auch auf die Lebenserwartung. Wer weniger als einen Kontakt pro Woche hat, stirbt im Schnitt um 0,95 Jahre (Männer) früher. Bei Frauen verkürzt sich die Lebenserwartung durch soziale Isolation um immerhin 0,82 Jahre.
1,96 Jahre (Männer) bzw. 1,70 Jahre (Frauen) länger leben Menschen, die ausreichend Obst- und Gemüse essen – zumindest im Durschnitt der deutschen Bevölkerung. Damit zählt auch mangelnder Obst- oder Gemüseverzehr zu den Faktoren, die einen messbaren Einfluss auf die Lebenserwartung der Deutschen haben.
2. Obst- oder Gemüsemangel
1,96 Jahre (Männer) bzw. 1,70 Jahre (Frauen) länger leben Menschen, die ausreichend Obst- und Gemüse essen – zumindest im Durschnitt der deutschen Bevölkerung. Damit zählt auch mangelnder Obst- oder Gemüseverzehr zu den Faktoren, die einen messbaren Einfluss auf die Lebenserwartung der Deutschen haben.
Fernsehen an sich vermutet man eher weniger unter den Gefahren für Leib und Leben. Doch wer mindestens 2 Stunden pro Tag in die Röhre schaut, muss mit einer kürzeren Lebenszeit rechnen. Bei Männern sind das laut der Studie im Auftrag des GDV etwas mehr als zwei Jahre, bei Frauen immerhin 1,75 Jahre.
3. Fernsehen
Fernsehen an sich vermutet man eher weniger unter den Gefahren für Leib und Leben. Doch wer mindestens 2 Stunden pro Tag in die Röhre schaut, muss mit einer kürzeren Lebenszeit rechnen. Bei Männern sind das laut der Studie im Auftrag des GDV etwas mehr als zwei Jahre, bei Frauen immerhin 1,75 Jahre.
Ob Mann oder Frau – Bewegung ist gut für Geist und Körper. Wer sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche bewegt, verkürzt dagegen seine Lebenszeit um durchschnittlich 2,47 Jahre (Männer). Frauen sind mit 2,10 Jahren kaum besser dran. Damit ist Bewegungsmangel eines der schädlichsten Gesundheitsrisiken.
4. Körperliche Inaktivität
Ob Mann oder Frau – Bewegung ist gut für Geist und Körper. Wer sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche bewegt, verkürzt dagegen seine Lebenszeit um durchschnittlich 2,47 Jahre (Männer). Frauen sind mit 2,10 Jahren kaum besser dran. Damit ist Bewegungsmangel eines der schädlichsten Gesundheitsrisiken.
Die Volksdroge Alkohol zählt ebenfalls zu den schädlichsten Gesundheitsrisiken. Ein mittlerer Alkoholkonsum verkürzt die Lebenszeit im Schnitt um 0,67 Jahre (Frauen: 0,58 Jahre). Das ist bereits ab 25 Gramm Alkohol pro Tag der Fall, was ab etwas mehr als einer 0,5 Liter Flasche Bier entspricht. Ab 45 Gramm sprechen Experten von starkem Alkoholkonsum. Frauen verkürzen ihre Lebenserwartung damit um 2,61 Jahre, Männer sogar um 3,01 Jahre.
5. Alkohol
Die Volksdroge Alkohol zählt ebenfalls zu den schädlichsten Gesundheitsrisiken. Ein mittlerer Alkoholkonsum verkürzt die Lebenszeit im Schnitt um 0,67 Jahre (Frauen: 0,58 Jahre). Das ist bereits ab 25 Gramm Alkohol pro Tag der Fall, was ab etwas mehr als einer 0,5 Liter Flasche Bier entspricht. Ab 45 Gramm sprechen Experten von starkem Alkoholkonsum. Frauen verkürzen ihre Lebenserwartung damit um 2,61 Jahre, Männer sogar um 3,01 Jahre.
Bei einem Body-Mass-Index (BMI) ab 25 sprechen Experten bereits von Übergewicht. Das verkürzt laut der Studie des Erasmus-Universitätsklinikums Rotterdam bei Männern das Leben im Schnitt um 1,02 Jahre. Ab einem BMI von 30 erhöht sich dieser Wert drastisch auf 5,01 Jahre. Frauen trifft es mit 0,88 und 4,34 Jahren auch hier besser.
6. Übergewicht
Bei einem Body-Mass-Index (BMI) ab 25 sprechen Experten bereits von Übergewicht. Das verkürzt laut der Studie des Erasmus-Universitätsklinikums Rotterdam bei Männern das Leben im Schnitt um 1,02 Jahre. Ab einem BMI von 30 erhöht sich dieser Wert drastisch auf 5,01 Jahre. Frauen trifft es mit 0,88 und 4,34 Jahren auch hier besser.
Männliche Raucher verlieren 6,85 Jahre an Lebenserwartung, weibliche immerhin 5,86 Jahre. Damit ist Rauchen mit Abstand das Laster, das mit dem höchsten Verlust an Lebenserwartung verbunden ist. Ehemalige Raucher müssen nur mit 2,45 Jahre weniger Lebenserwartung rechnen, Frauen verlieren als Ex-Raucherinnen sogar nur 2,10 Jahre. (Bilder: Fotolia.com)
7. Rauchen
Männliche Raucher verlieren 6,85 Jahre an Lebenserwartung, weibliche immerhin 5,86 Jahre. Damit ist Rauchen mit Abstand das Laster, das mit dem höchsten Verlust an Lebenserwartung verbunden ist. Ehemalige Raucher müssen nur mit 2,45 Jahre weniger Lebenserwartung rechnen, Frauen verlieren als Ex-Raucherinnen sogar nur 2,10 Jahre. (Bilder: Fotolia.com)





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