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Teststrecken für automatisiertes Fahren vermehrt auch in Städten
06. November 2017

Teststrecken für automatisiertes Fahren vermehrt auch in Städten

Ab 2018 werden deutlich häufiger automatisierte Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen und auch in deutschen Städten unterwegs sein, denn es werden neue Teststrecken in Betrieb genommen. Laut GDV sollen zum Beispiel in Düsseldorf Teile des Stadtverkehrs zum Testgebiet für 16 automatisiert fahrende Busse werden.


Automatisierte Autos werden ab 2018 vermehrt auch auf öffentlichen Straßen fahren und zunehmend auch die Städte erobern. Wie eine Übersicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt, gehen neue Teststrecken in Betrieb, die auch Fahrten auf Landstraßen und im Stadtverkehr vorsehen. Bislang war das erste digitale Testfeld beschränkt auf die Autobahn A9 zwischen Nürnberg und München. Im kommenden Jahr folgen neue Teststrecken für das automatisierte Fahren unter anderem in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, wo mit 280 km das längste zusammenhängende Testfeld entsteht.

Testgebiete in Berlin oder Düsseldorf

Laut GDV soll in Berlin zwischen Ernst-Reuter-Platz und Brandenburger Tor eine digitale Infrastruktur geplant, hier werden unter anderem 15 Ampeln miteinander vernetzt. In Düsseldorf werden testweise 16 automatisierte Busse in Teilen der Stadt verkehren. Auf Sylt und im bayerischen Bad Birnbach ist Mitfahren möglich, denn dort befördern automatisiert fahrende Busse auch Passagiere.

Testfahrten nur in Begleitung

Aus Sicherheitsgründen muss bei allen Testfahrten nach wie vor eine menschliche Person an Bord sein, die im Notfall interagieren kann. Kommt es dennoch zu einem Unfall, werden die Unfallopfer von der Kfz-Haftpflichtversicherung entschädigt, die auch für jedes automatisierte Fahrzeug abgeschlossen werden muss.

In einer Übersicht hat der GDV alle neuen Projekte und Strecken zusammengestellt. (tk)





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