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Unfallfahrer sind häufiger nachts zu schnell unterwegs
16. April 2018

Unfallfahrer sind häufiger nachts zu schnell unterwegs

Eine nicht angepasste Geschwindigkeit ist laut Statistischem Bundesamt die Ursache für jeden achten Unfall mit Personenschaden. Unfallfahrer übertreten häufiger die Tempolimits als unfallfreie Fahrer, und zwar vor allem zwischen ein und vier Uhr nachts. Dies hat eine Studie der HUK-COBURG ergeben.


Jeder achte Unfall mit Personenschaden auf deutschen Straßen ist auf Rasen zurückzuführen. Wie die Telematik-Tochter von HUK-COBURG nun anhand einer Studie zeigt, überschreiten Fahrer, die einen Unfall gehabt haben, auch öfter die Geschwindigkeitsbeschränkungen als unfallfreie Fahrer. Dazu wurden 27 Millionen anonyme Telematik-Fahrdaten ausgewertet.

Gerast wird zwischen ein und vier Uhr

Besonders zwischen ein und vier Uhr rasen Unfallfahrer häufig, aber auch in den Stunden nach dem morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr ergab die Analyse in dieser Fahrergruppe mehr Geschwindigkeitsverstöße.

Unfallfahrer mit erhöhten Werte bei Beschleunigung

Laut Studie zeigen Unfallfahrer insgesamt ebenfalls erhöhte Werte in Bezug auf Beschleunigung, abruptes Bremsen und Querbeschleunigung in Kurven. „Auch wenn wir nicht wissen, ob die überhöhte Geschwindigkeit tatsächlich der Grund für den Unfall war oder nicht: Statistisch gesehen ist derjenige, der das Tempolimit beachtet, auch unfallfreier unterwegs“, erklärt Dr. Jörg Rheinländer, Fachvorstand Kfz-Versicherung in der HUK-COBURG. (tk)





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