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10. Oktober 2014

VDVM-Makler rechnen weiter mit Gegenwind

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) hat seine diesjährige Mitgliederumfrage veröffentlicht. Demnach ist ein Großteil der Maklerunternehmen noch zufrieden. Allerdings steigt auch der Prozentsatz derer, die ihre Lage als schlecht einschätzen. Der Optimismus für 2015 sinkt.


Trotz Druck auf Courtagen und Kosten konnten sich die Mitglieder des Verbands Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) in den vergangenen Monaten behaupten: Die jährliche VDVM-interne Befragung hat ergeben, dass rund 44% ihre aktuelle Gewinnsituation als gut bezeichnen. Zufrieden zeigt sich immerhin noch knapp die Hälfte. Allerdings ist der Anteil der Firmen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, zum ersten Mal seit vier Jahren wieder gestiegen – von 5,5% im Vorjahr auf 6,7%.

Makler waren hinsichtlich Einnahmen zu optimistisch

In der letztjährigen Umfrage wurden die Mitgliedsunternehmen nach ihrer Einnahmenschätzung gefragt. Damals hatten rund 56% der Unternehmen mit steigenden Courtageeinnahmen gerechnet, erreicht haben das allerdings nur knapp 49%. Von gleich bleibenden Courtageeinnahmen waren etwa 37% ausgegangen, 39,5% konnten dagegen aber ihre Einnahmen in 2014 stabil halten.

Kleinere Maklerunternehmen eher von Umsatzrückgängen betroffen

Mit sinkenden Einnahmen hatten 7,6% gerechnet, erwischt hat es jetzt aber doch 13%; der Rückgang lag in den meisten Fällen zwischen 5 und 10%. Dabei sind es nach VDVM-Angaben eher die kleineren Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern, die Einschnitte bei den Courtageeinnahmen zu verzeichnen haben. In dieser Gruppe liegt der Anteil bei 16%. Die breiter aufgestellten Maklerunternehmen mit bis zu 300 Mitarbeitern kommen besser zurecht, in dieser Gruppe meldeten nur 5% der Firmen einen Rückgang.

Trotzdem stellen sich auch die VDVM-Makler mit mehr als zehn Mitarbeitern auf schwierigere Zeiten ein. 2013 hatten in dieser Gruppe noch drei Viertel dieser Unternehmen mit steigenden Courtageeinnahmen gerechnet – jetzt sind es nur noch etwas mehr als die Hälfte. Das LVRG wirft hier seine Schatten voraus. Über alle Betriebsgrößen hinweg stellen sich 12% der VDVM-Makler auf Rückgänge ein. (bh)

VDVM-Makler rechnen weiter mit Gegenwind

VDVM-Makler rechnen weiter mit Gegenwind


Kommentare

von Frank L. Braun am 13.10.2014 um 09:15 Uhr
Da sicherlich die AP-Einnahmen sinken (LVRG) muss sich jede Beratung besser rechnen, oder? D.h. jede Beratung muss immer "unverzüglich" ihren Zeitaufwand ins Verdienen bringen. Außerdem muss sofort, also im einem Rutsch – nicht suksessive – gesehen werden, welche Baustellen zu behandeln sind. Praktisch eine finanzielle Rundum-Betrachtung.

Wie man diese Effizienz-Steigerung von 100 bis 300 % errreicht und die Datenaufnahme sowie Bestandsanalyse gegen Honorar rechtssicher - sogar mit An-/Verrechnung bei Folgevergütungen - durchführt, kann man in den kostenfreien eBooks zum VERMÖGENSPASS und das Thema Zukunftssicherung mit der DIN ISO 22222 Zertifizerung bei mwsbraun.de lesen.



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