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1. September 2026
Ferienimmobilien: Wie verändert sich Nachfrage übers Jahr hinweg?
Ferienimmobilien: Wie verändert sich Nachfrage übers Jahr?

Ferienimmobilien: Wie verändert sich Nachfrage übers Jahr hinweg?

Den Sommer im Ferienhaus an der Ost- oder Nordseeküste zu verbringen und den Skiurlaub auf einer Hütte in den Bergen, steht bei vielen Menschen hoch im Kurs. Eine Analyse hat die saisonale Nachfrage nach Miet- und Kaufobjekten in deutschen Urlaubsregionen unter die Lupe genommen.

Im Rahmen einer aktuellen Auswertung haben die Experten von ImmoScout24 untersucht, wie sich die Nachfrage nach Feriendomizilen in den Urlaubsregionen hierzulande über das Jahr hinweg verändert. Demnach sind die deutsche Nord- und Ostseeküste im Sommer nicht nur beliebte Urlaubsziele. Auch die Nachfrage nach Immobilien zum Kauf und zur Miete nimmt in der Sommerzeit zu. Immobilien in süd- und mitteldeutschen Urlaubsregionen hingegen weisen im Winter die höchste Nachfrage auf.

„Ferienzeit ist auch Immobilienzeit: Wer eine Region im Urlaub erlebt, beschäftigt sich offenbar häufiger mit dem Gedanken, dort auch zu investieren oder zu leben. Das zeigt sich saisonal sehr deutlich – im Sommer an Nord- und Ostsee, im Winter in den süddeutschen Urlaubsregionen. Aus Urlaubsorten werden so potenzielle Wohn- und Investitionsstandorte“, erklärt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.

Nordsee und Ostsee: Rückenwind für die Nachfrage im Sommer

Für die Analyse hat ImmoScout24 die Exposé-Ansichten von Immobilienangeboten nach Jahreszeit und Region ausgewertet. Der Betrachtungszeitraum ist August 2022 bis Juli 2026. Bei Mietangeboten in den norddeutschen Küstenregionen wie Sylt, Norderney und Cuxhaven an der Nordsee sowie Timmendorfer Strand, Binz und Zingst an der Ostsee ist im Sommer ein spürbares Nachfrageplus zu beobachten. So liegt das Interesse im Sommer rund 11% über dem Durchschnitt der drei anderen Jahreszeiten. Der Herbst weist dagegen die geringste Nachfrage auf mit rund 12% weniger.

Auch bei Kaufangeboten an Nord- und Ostseeküste ist laut ImmoScout24 ein ausgeprägter Sommereffekt erkennbar. Die Nachfrage liegt im Sommer rund 11% über dem Durchschnitt von Frühling, Herbst und Winter. Zwischen Sommer und Winter, der schwächsten Jahreszeit, beträgt der Unterschied rund 15%.

 

Ferienimmobilien: Wie verändert sich Nachfrage übers Jahr?

 

Winteraufschwung im Süden

In den süddeutschen Urlaubsregionen wie den Bayrischen Alpen, dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau bewegt sich die Nachfrage nach Mietangeboten im Winter auf einem Niveau von rund 11% über dem Durchschnitt im Sommer. Beim Kauf falle die Saisonalität im Süden deutlich stärker aus, heißt es von den Experten von ImmoScout24. Die Unterschiede zwischen der nachfrageschwächsten Jahreszeit im Herbst und dem Winter liegen bei rund 26%. Gegenüber dem Sommer ist die Kaufnachfrage im Winter rund 9% höher.

Auch in den mitteldeutschen Urlaubsregionen wie dem Harz, dem Thüringer Wald und Erzgebirge steigt die Nachfrage im Winter auf ihren höchsten Stand. Bei Mietangeboten beträgt sie rund 11% über dem Wert im Sommer. Beim Kauf liegt der Unterschied zwischen Winter und Sommer bei rund 7%. (tik)

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