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vzbv fordert Ausstiegsdatum für provisionsbasierte Anlageberatung

Im Rahmen der öffentlichen Anhörung im Bundestag zum zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetz mahnt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zu Nachbesserungen. Der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung müsse an entscheidenden Stellen nachgebessert werden.

<p>Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zum zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetz benachteiligt laut dem vzbv die unabh&auml;ngige Beratung und erlaube es Provisionsberatern, wichtige Regeln zu umgehen. Die Verbrauchersch&uuml;tzer kritisiert zudem den enthaltenen Bestandsschutz als ungerechtfertigt und fordern ein Ende der Provisionsberatung bis 2023.</p>
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F&uuml;nfj&auml;hrige &Uuml;bergangszeit soll ausreichen</h5>
<p>Die &Uuml;bergangszeit von f&uuml;nf Jahren soll sicherstellen, dass sich Kreditinstitute auf die &Auml;nderungen einstellen k&ouml;nnen. &bdquo;Bis zum endg&uuml;ltigen Ausstieg aus der Provisionsberatung muss ein fairer Wettbewerb um die bessere Beratungsform hergestellt werden&ldquo;, meint Dorothea Mohn, Leiterin Team Finanzmarkt beim vzbv. Nur so k&ouml;nnten sich unabh&auml;ngige Alternativen zur Provisionsberatung am Markt entwickeln.</p>
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Hinter MiFID 2 zur&uuml;ck</h5>
<p>Das zweite Finanzmarktnovellierungsgesetz setzt die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID 2 in deutsches Recht um, die unter anderem den Wettbewerb zwischen unabh&auml;ngiger Beratung gegen Honorar und abh&auml;ngiger Provisionsberatung sicherstellen sollen. Aus Sicht des vzbv bleibt der vorliegende Gesetzentwurf an dieser Stelle deutlich hinter den Vorgaben der MiFID 2 zur&uuml;ck und nehme die Provisionsberater zu stark in Schutz. (mh)</p>
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Henderson legt neuen Absolute-Return-Fonds auf

Henderson Global Investors erweitert mit dem neu aufgelegten Henderson Gartmore Global Equity Market Neutral Fund das Angebot an Absolute-Return-Produkten. Der Fonds strebt positive absolute Erträge und eine geringe Volatilität unabhängig von der Entwicklung der Aktienmärkte an.

<p>Beim neu aufgelegten Henderson Gartmore Global Equity Market Neutral Fund verfolgt Henderson Global Investors einen „Best-Ideas“-Ansatz. Dabei werden die jeweils besten Long/Short Ideen ausgewählter Aktien-Investmentteams von Henderson kombiniert. Anschließend soll aus diesen mit Hilfe einer „Pair-Trading“-Strategie ein marktneutrales Gesamtportfolio erstellt werden.</p><h5>Auswahl über unabhängiges Gremium</h5><p>Die Kompetenz und das Geschick der einzelnen Fondsmanager lassen sich laut Henderson auf diese Weise am besten erfassen, während gleichzeitig sichergestellt werde, dass die angestrebten Erträge unabhängig von der Entwicklung des Gesamtmarktes erzielt werden können. Die Auswahl der im neuen Fonds berücksichtigten Investmentteams erfolgt über ein unabhängiges Gremium.</p><h5>Minimale Korrelation mit den Aktienmärkten</h5><p>„Die Auflegung des neuen Fonds reflektiert die Nachfrage unserer Kunden nach einer Absolute-Return-Strategie mit geringer Volatilität“, kommentiert Greg Jones, Managing Director EMEA Distribution bei Henderson Global Investors. „Die isolierte Nutzung der spezifischen Kompetenz erfahrener Fondsmanager durch Bildung von Pair-Trades bietet ein erhebliches Potenzial, für unsere Kunden Alpha zu erwirtschaften.“ Im Sinne einer marktneutralen Strategie erwartet Jones über einen vollen Börsenzyklus eine nur minimale Korrelation mit den Aktienmärkten. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/33320703-1B27-4F1C-AB6C-D4B0A141CE02"></div>

 

Standard Life plant Übernahme von Aberdeen Asset Management

Standard Life will den Vermögensverwalter Aberdeen Asset Management übernehmen. Das hat der größte schottische Versicherer offiziell mitgeteilt. Gelingt der Zusammenschluss, würde der größte Fondsverwalter Europas entstehen.

<p>Aberdeen Asset Management soll in Zukunft Teil von Standard Life werden. Der britische Versicherer will den Verm&ouml;gensverwalter mithilfe eigener Aktien &uuml;bernehmen und bietet umgerechnet rund 4,4 Mrd. Euro. Damit liegt der Preis in etwa auf der H&ouml;he, mit der die Fondsgesellschaft vor Bekanntwerden der Gespr&auml;che an der B&ouml;rse bewertet worden war. An der Spitze des neuen Unternehmens sollen Standard-Life-Chef Keith Skeoch und Aberdeen-Chef Martin Gilbert gemeinsam als Co-Chefs stehen.</p>
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765 Mrd. Euro verwaltetes Verm&ouml;gen</h5>
<p>Gelingt der Zusammenschluss, entsteht ein Unternehmen mit einem verwalteten Verm&ouml;gen von umgerechnet etwa 765 Mrd. Euro. Gemeinsam w&auml;ren Aberdeen und Standard Life damit der gr&ouml;&szlig;te Fondsverwalter Europas. Die Aktion&auml;re von Standard Life sollen gut zwei Drittel des neuen Unternehmens halten. Der Zusammenschluss soll Einsparm&ouml;glichkeiten einbringen sowie dazu beitragen, Umsatz und Gewinn steigern. (mh)</p>
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„Man braucht mehr Fantasie als J. K. Rowling bei Harry Potter, um zu erklären, was da passiert“

Jörg de Vries-Hippen ist als Aktienchef Europa bei Allianz Global Investors für milliardenschwere Depots verantwortlich. Sein Fokus liegt dabei vor allem auf Dividendentiteln. Im Gespräch mit AssCompact spricht der Experte über Erwartungen an die diesjährige Dividendensaison, das fatale Umfeld für Sparer sowie über bedenkliche Entwicklungen an den Finanzmärkten.

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Herr de Vries-Hippen, die Dividendensaison in Europa nimmt so langsam wieder Fahrt auf. Wie gut d&uuml;rfte das Dividendenjahr 2017 werden?</h5>
<p>Wir rechnen in Europa mit Aussch&uuml;ttungen von insgesamt mehr als 315 Mrd. Euro. Das ist die gleiche Zahl wie im Vorjahr. Ohne W&auml;hrungsverschiebungen wie etwa aufgrund des Brexits in Gro&szlig;britannien w&auml;re die Zahl sogar gewachsen.</p>
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Welche Branchen sind derzeit f&uuml;r Dividendeninvestoren besonders interessant?</h5>
<p>Spannend ist im Grunde alles, was eine konjunkturpositive Situation besitzt. Man muss aber immer das gro&szlig;e Ganze im Blickfeld behalten. Was wird der Treiber in diesem Jahr sein? Der Treiber wird sein, dass in Europa nach wie vor keine Zinsen zu erwarten sind. Neu im Spiel ist dagegen die Inflation. Sie wurde im vergangenen Jahr &uuml;ber den &Ouml;lpreis massiv nach unten getrieben. Jetzt passiert genau das Gegenteil. Wir haben also tats&auml;chlich genau die Situation, die sich kein Sparer w&uuml;nscht: keine Zinsen, aber eine merkliche Inflation.</p>
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Was bedeutet dieses Umfeld f&uuml;r Investoren?</h5>
<p>Der Vorteil inflation&auml;rer Tendenzen ist, dass das produzierende Gewerbe in solchen Zeiten die Preise besser anheben kann. Zwar werden auch die Kosten und L&ouml;hne steigen, daf&uuml;r k&ouml;nnen die Unternehmen aber die Preise leichter erh&ouml;hen. Die Margen bleiben somit gleich oder werden sogar besser. Inflation spielt den Unternehmen somit auf der Cashflow-Seite entgegen und das macht letztlich den Dividendenfondsmanager gl&uuml;cklich, denn dann ist die Grundvoraussetzung f&uuml;r Dividendenzahlungen gegeben.</p>
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Also sollten die Sparer sp&auml;testens jetzt auf Dividendentitel umsteigen?</h5>
<p>Es f&auml;llt mir schwer, dem zu widersprechen. Abz&uuml;glich Inflation wird auf Sparkonten derzeit jedenfalls ein extrem negatives Ergebnis produziert. Der europ&auml;ische Aktienmarkt liefert dagegen rund 3,5% Dividendenrendite, ein aktiver Dividendenfonds sogar noch mehr. Der Sparer wird nat&uuml;rlich argumentieren, dass die kommenden politischen Ereignisse wie die Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden zu Volatilit&auml;ten f&uuml;hren werden.</p>
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Ist das Argument falsch?</h5>
<p>Auch da kann man schwerlich widersprechen. Aber der Renditeunterschied zwischen Sparbuch und Aktien ist nicht mehr nur marginal. Auf dem Sparbuch gibt es negative Realzinsen. Da kann der Sparer machen, was er will. Ein Dividendenfonds wie der Allianz European Equity Dividend schafft dagegen brutto 5% oder vielleicht noch ein bisschen mehr. Um nicht Geld zu verlieren, muss der Sparer die Risiken in Kauf nehmen. Dabei d&uuml;rfte ihm helfen, dass Dividendenaktien eine geringere Volatilit&auml;t aufweisen.</p>
<p>Die horrende Zahl an Sichtverm&ouml;gen ist aber ja genau das, was die Politik &uuml;ber Jahre hinweg angestrebt hat. Mit der Inflation werden nun die Staatsschulden gefressen. Und die EZB hat schon angek&uuml;ndigt, dass sie noch mindestens bis Dezember eine so lockere Geldpolitik betreiben wird. In Europa wird sich 2017 auf der Zinsseite daher nichts &auml;ndern.</p>
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Wird sich danach etwas auf der Zinsseite tun?</h5>
<p>Je n&auml;her wir dem Dezember kommen, desto gr&ouml;&szlig;er wird die Diskussion werden. Aber die EZB wird sich dieser Diskussion so lange nicht stellen, wie in den gro&szlig;en L&auml;ndern Wahlen sind. Sonst w&uuml;rde sie die Wahlen beeinflussen. Selbst wenn sie Ende des Jahres das Thema aufgreift, sollte man nicht erwarten, dass sie die Zinswende mit drei kr&auml;ftigen Schritten umsetzt. Wenn die EZB wieder Zinsen von 5 oder 6% einf&uuml;hrt, frisst sich das so in die Staatshaushalte hinein, dass tiefe Einschnitte in den Sozialhaushalten folgen m&uuml;ssten. Wenn man zudem davon ausgeht, dass ein gro&szlig;er Zinsschritt 50 Basispunkte sind, w&auml;ren zehn solcher Schritte notwendig, um auf 5% zu kommen. Und jeder dieser einzelnen Schritte w&auml;re ein massiver Eingriff in die volkswirtschaftliche Leistung.</p>
<p>Trotz aller politischen Schwierigkeiten, die sich nicht wegdiskutieren lassen, haben wir in Europa aber ein konjunkturell positives Bild. Dieses Bild ist f&uuml;r mich als Fondsmanager entscheidender als politische Unw&auml;gbarkeiten. Man muss sich zwar genau mit den politischen Rahmenbedingungen besch&auml;ftigen, aber wenn ich danach Portfolios bauen w&uuml;rde, w&auml;re ich nur noch am Umbauen.</p>
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Das politische Ereignis in Europa war 2016 das Brexit-Votum. Gro&szlig;britannien ist das mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Land des Portfolios des Allianz European Equity Dividend. Ist das nicht zu riskant?</h5>
<p>Das k&ouml;nnte man meinen. Ich bin pers&ouml;nlich auch kein Fan des Brexit. Man muss aber akzeptieren, dass eine souver&auml;ne Entscheidung dahinter steckt. Als Investor muss ich die damit verbundenen Chancen und Risiken analysieren. Viele britische Unternehmen machen nur noch einen &uuml;berschaubaren Teil ihrer Ums&auml;tze im Heimatmarkt. Die gro&szlig;en Tabakfirmen erzielen zum Beispiel &uuml;ber 90% der Ums&auml;tze im Ausland. Das schwache Pfund f&uuml;hrt bei diesen sogar dazu, dass die Gewinne sprudeln.</p>
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Das ist aber eher ein kurzfristiger Effekt, der f&uuml;r Euro-Investoren ohnehin weniger relevant ist. Wie wichtig ist hingegen Kontinuit&auml;t f&uuml;r Dividendeninvestoren?</h5>
<p>Kontinuit&auml;t hilft bei der Aktienauswahl. Es ist aber auch kein Weltuntergang, wenn ein Unternehmen f&uuml;r ein Jahr die Dividende reduziert oder aussetzt, weil es eine gro&szlig;e Zukunftsinvestition t&auml;tigt. Wichtig ist nur, dass das Unternehmen genau erkl&auml;rt, warum es das tut. Im Privaten ist das doch das Gleiche. Wenn man sich in dem einen Jahr ein Haus finanziert, ist es durchaus sinnvoll, bei den Geschenken zu Ostern, Weihnachten oder an Geburtstagen zur&uuml;ckzustecken.</p>
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Ist es auf der anderen Seite auch gef&auml;hrlich, wenn man jedes Jahr zu viele Geschenke verteilt, sprich zu hohe Dividenden auszahlt?</h5>
<p>Immerhin wird es dann sinnvoll ausgegeben. Man hat schon zu oft gesehen, dass Unternehmen die finanziellen Mittel horten und dann irgendwelche Zuk&auml;ufe t&auml;tigen, f&uuml;r die sie sich im Nachhinein rechtfertigen m&uuml;ssen. Auch 2016 gab es den einen oder anderen Zukauf, den ich weder von der H&ouml;he noch von der Strategie erkl&auml;ren kann. Da muss man schon eine gr&ouml;&szlig;ere Fantasie haben als sie J. K. Rowling beim Schreiben von Harry Potter gehabt hat, um zu erkl&auml;ren, was da passiert.</p>
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Holt man sich mit dem Fokus auf hohe Dividenden nicht schwache Gesch&auml;ftsmodelle ins Boot, weil die Unternehmen mit hohen Aussch&uuml;ttungen von ihren Schw&auml;chen ablenken wollen?</h5>
<p>Das ist ein bescheidenes Argument. Ein gutes Dividendenunternehmen wird einen Teil seines Cashflows immer dazu nutzen, um weiter zu investieren und das Gesch&auml;ftsmodell zu erhalten. Ein gutes Gesch&auml;ftsmodell bedeutet aber auch, dass man irgendwann in der Lage ist,&nbsp; nicht mehr alles investieren zu m&uuml;ssen und ohne gro&szlig;e Investitionen Geld zu verdienen. Dann ist es sinnvoll, etwas an die Aktion&auml;re zur&uuml;ckzugeben. Wenn das Gesch&auml;ftsmodell so vern&uuml;nftig ist, dass es ohne gr&ouml;&szlig;ere Investitionen sinnvoll und nachhaltig Geld erwirtschaftet, ist es auch mal an der Zeit, an den Kapitalgeber zu denken. Und genau solche Modelle suchen wir.</p>
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Sind Wachstumsunternehmen aber nicht spannender?</h5>
<p>Selbstverst&auml;ndlich sind Wachstumsstorys toll und spannend. Manchmal ist langweilig aber gar nicht so verkehrt. Vor allem, wenn es auf der Welt mal wieder kracht, bin ich gl&uuml;cklich, solche vermeintlich langweiligen Werte im Portfolio zu haben. (mh)</p>
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Deutsche Bank bestätigt Verkaufspläne für Fondsgeschäft

Die Deutsche Bank hat Gerüchte zu einer Trennung von der Vermögensverwaltung Deutsche Asset Management bisher stets dementiert. Nun hat sie entsprechende Pläne eines Spin-offs hingegen erstmals offiziell bestätigt. Demnach soll die Fondstochter an die Börse gebracht werden.

<p>Die Deutsche Bank plant eine milliardenschwere Kapitalerhöhung, um sich frisches Kapital zu besorgen. In diesem Rahmen steht die Fondstochter Deutsche AM nun offiziell zur Diskussion – zumindest in Form eines Teilverkaufs. „Die Deutsche Bank bestätigt vorbereitende Schritte für eine potenzielle Kapitalerhöhung in Höhe von rund 8 Mrd. Euro und verschiedene strategische Maßnahmen“, so die Bank in einer offiziellen Mitteilung. „Diese umfassen […] den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an der Deutschen Asset Management über einen Börsengang“, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.</p><h5>Finale Entscheidung noch ausstehend</h5><p>Die weiteren Schritte des Börsengangs sind laut der Deutschen Bank abhängig vom Marktumfeld und der Zustimmung des Vorstands und des Aufsichtsrats. Eine finale Entscheidung sei noch nicht gefallen. Ein Komplettverkauf der Fondssparte, die 2016 weltweit Abflüsse von rund 41 Mrd. Euro aus Fonds und anderen Mandaten hinnehmen musste, ist laut der Deutschen Bank nicht geplant. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/C223C65D-49C8-4E8B-881A-2D3303D7D175"></div>

 

Lyxor und Wells Fargo starten Fonds für Anleihen aus dem Finanzsektor

Lyxor Asset Management und Wells Fargo Asset Management haben den Lyxor/Wells Capital Financial Credit Fund aufgelegt. Er investiert in Anleihen von Finanzunternehmen. Dank stärkerer Überwachung, strengerer Regulierung und Liquiditätsvorgaben für den Finanzsektor sollen sie ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil bieten.

<p>Für den neu aufgelegte Lyxor/Wells Capital Financial Credit Fonds investieren die Asset Manager von Lyxor und Well Fargo weltweit in Schuldtitel von Finanzunternehmen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf europäischen Instituten. Die Anleihen werden entlang der gesamten Kapitalstruktur von Finanzunternehmen gekauft – vom Senior Bond über nachrangige Instrumente bis hin zu Contingent Convertibles (CoCos). Das Währungsrisiko wird jeweils abgesichert. </p><h5>Vergleichsweise attraktives Risiko-Ertrags-Profil</h5><p>Die Anlagephilosophie beruht auf der langjährigen Erfahrung, dass fundamentales Research in Kombination mit einer kontrollierten aktiven Titelauswahl das Potenzial besitze, nachhaltige Renditen zu generieren. Aufgrund von stärkerer Überwachung, strengerer Regulierung und Liquiditätsvorgaben für den Finanzsektor bieten hochverzinsliche Anleihen von Finanzinstituten laut Lyxor im Vergleich zu anderen Unternehmensanleihen ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil. Eine Investition in diese Anlageklasse mit ihrer relativ geringen Korrelation zum High Yield Segment ermögliche Anlegern eine Diversifikation ihrer Fixed Income Anlage. </p><h5>Erfahrenes Investmentteam</h5><p>Das Investmentteam des Fonds wird von Satish Pulle geleitet, der 20 Jahre Branchenerfahrung besitzt. Er ist Senior Portfolio Manager bei ECM Asset Management, einem Teil von Wells Fargo Asset Management. Das ECM Investmentteam ist davon überzeugt, dass eine gründliche Kreditanalyse eines jeden Emittenten und des Bankensystems sowie eine strategische Top-down-Betrachtung des Kreditzyklus, des gesamtwirtschaftlichen Zyklus und der Risikobereitschaft der Anleger zur langfristigen Erzielung von Renditen am wichtigsten sind. Der Fonds ist auf Lyxors Alternative UCITS Plattform erhältlich. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Dollar bzw. 10.000 Euro. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/87569B33-9241-4230-BBBB-1A7ECE094D1A"></div>

 

Neuer Unigestion-Fonds strebt Barrendite von 7% an

Unigestion hat den Uni-Global – Alternative Risk Premia Fund aufgelegt. Der Fonds soll durch Investments in kosteneffiziente und liquide Renditequellen, die eine geringe Korrelation mit Aktien- und Anleihenrenditen aufweisen, eine Barrendite von 7% pro Jahr erzielen. Zugleich soll die Volatilität auf 8% begrenzt werden.

<p>Der Schweizer Asset-Manager Unigestion hat die Auflegung des Uni-Global Alternative Risk Premia Fund bekannt gegeben. Die aktiv gemanagte Strategie ermöglicht Investoren eine Anlage in kosteneffiziente und liquide Renditequellen, die eine geringe Korrelation mit Aktien- und Anleihenrenditen aufweisen. Der Fonds erweitert das aktuelle Produktangebot von Unigestion für alternative Direktanlagen, das den Uni-Global – Cross Asset Trend Follower, den Uni-Global – Alternative Equities Compass World, den Unigestion Long/Short Global Opportunities und den Uni-Global – Absolute Return umfasst.</p><h5>Renditequellen von Hedgefonds nutzen</h5><p>Die Strategie nutzt die Renditequellen von Hedgefonds laut Unigestion kostengünstiger und kann Risikoprämien identifizieren, die die Investoren für das eingegangene Risiko entschädigen und so das Erreichen des Anlageziels ermöglichen. Die drei wichtigsten Kategorien der zugrundeliegenden Risikoprämien umfassen Aktienfaktoren, Carry und Trend Following. Anhand interner Risikomodelle von Unigestion wird die aussichtsreichste Kapitalallokation für eine ausgewogene Exposure in unterschiedlichen makroökonomischen Konstellationen festgelegt, um eine stetige Rendite und eine niedrige Korrelation mit Aktien und Anleihen zu erzielen.</p><h5>7% Barrendite angestrebt</h5><p>Die Strategie strebt eine Barrendite von 7% pro Jahr vor Abzug der Kosten für einen 3– bis 5-jährigen Zeitraum an und ermöglicht tägliche Liquidität im Rahmen einer OGAW-Struktur. Sie soll außerdem die Volatilität auf 8% begrenzen und so gleichmäßig risikoadjustierte Renditen für Anleger zu erzielen. Gemanagt wird die Strategie von einem Team aus Experten für alternative Anlagen der Aktien- und Cross-Asset-Solutions-Teams von Unigestion. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8D40E067-E300-47FE-9513-46B1AF022D25"></div>

 

Standard Life Deutschland bleibt trotz sinkendem Neugeschäft zuversichtlich

Das Neugeschäft von Standard Life Deutschland war 2016 rückläufig. Dennoch zieht die Gesellschaft eine positive Bilanz. Auch der Blick in die Zukunft fällt zuversichtlich aus. Vor allem die Entwicklung bei fondsgebundenen Produkten ohne Garantien stimmt Standard Life Deutschland zuversichtlich.

<p>Standard Life Deutschland hat im Geschäftsjahr 2016 einen deutlich höheren Gewinn und ein gestiegenes verwaltetes Vermögen verbucht. Der Gewinn vor Steuern ist um zwei Drittel auf rund 20 Mio. Euro gestiegen. Das verwaltete Vermögen lag Ende 2016 mit 12,4 Mrd. Euro rund 4% über dem Vorjahreswert.</p><h5>Schrumpfendes Neugeschäft</h5><p>Das Neugeschäft schrumpfte derweil von 73,6 auf 57,7 Mio. Euro. Standard Life Deutschland zeigt sich davon allerdings nicht überrascht. Der Rückgang sei in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Standard Lief Deutschland nach dem Rückzug aus den Garantieprodukten im Bereich der betrieblichen Altersversorgung die Segmente nicht mehr bedienen kann, in denen Garantien gesetzlich vorgeschrieben sind.</p><h5>Fondsgebundenen Produkten ohne Garantien gefragt</h5><p>Eine sehr gute Neugeschäftsentwicklung habe Standard Life Deutschland bei den fondsgebundenen Produkten ohne Garantien verzeichnet. Die Fondspolicen „Maxxellence“ und „Maxxellence Invest“ erreichten ein APE von 19,9 Mio. Euro. Damit wurde der Vorjahreswert um 16% gesteigert. Das Neugeschäft mit dem Einmalbeitragsprodukt „ParkAllee“. Die speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe 50plus zugeschnittenen Fondspolice erzielte 2016 Einmalbeiträge in Höhe von 78 Mio. Euro. Das waren 23% mehr als im Vorjahr.</p><h5>Sehr große Zukunftschancen</h5><p>Insgesamt blickt die Gesellschaft daher auch zuversichtlich in die Zukunft. „Im Bereich der privaten Vorsorge stimmt uns die positive Entwicklung bei fondsgebundenen Produkte ohne Garantien besonders zuversichtlich. Hier sehen wir auch künftig sehr große Chancen und werden unser Angebot erweitern. Ende Januar haben wir bereits unser MyFolio-Angebot ausgeweitet, im Mai wird dann ein neues fondgebundenes Produkt folgen“, erläutert Martin Clements, Chief Executive Officer von Standard Life in Deutschland. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/9ACA84CC-DD68-48C1-BABB-47510EC7CAB4"></div>

 

Swisscanto startet Vertrieb für neuen Rohstofffonds

Der neu aufgelegte Swisscanto (LU) Commodity Fund ex-Agriculture & Livestock hat die Vertriebszulassung erhalten. Der investiert breit diversifiziert in Rohstoffe. Agrar und Nutztiere sowie einige weitere kritische Rohstoffe sind jedoch ausgeschlossen.

<p>Das globale Wirtschaftswachstum ist sehr ressourcenintensiv und dürfte auch künftig zu einem steigenden Rohstoffbedarf führen. Insbesondere der zunehmende Wohlstand in den Emerging Markets mit veränderten Konsumgewohnheiten und einer Urbanisierung, die zum Beispiel eine erhöhte Nachfrage nach Infrastruktur und Wohnungsbau zur Folge hat, ist hierfür laut Swisscanto ausschlaggebend.</p><h5>Agrar und Nutztiere ausgeschlossen</h5><p>„Mit dem Swisscanto (LU) Commodity Fund ex-Agriculture &amp; Livestock ermöglichen wir Anlegern via Terminmarkt breit diversifiziert in Rohstoffe, ohne die Sektoren Agrar und Nutztiere, zu investieren. Dieser Fonds ergänzt optimal unsere bereits bestehenden Anlagelösungen im Rohstoff-Segment und bietet sich Anlegern an, die konzentriert in diese Segmente investieren sowie langfristig an steigenden Rohstoffpreisen partizipieren möchten“, so Jan Sobotta, Leiter Sales Ausland bei Swisscanto Asset Management International S.A..</p><h5>Breite Diversifikation</h5><p>Der Fonds strebt an, über einen rollenden Zeithorizont von drei Jahren den Referenzindex Bloomberg Commodity ex-Agriculture &amp; Livestock Capped Index zu übertreffen. Der Index setzt sich aktuell zu 41% aus Energie, zu 31% aus Industriemetallen und zu 28% aus Edelmetallen zusammen. Die Anlagepolitik setzt auf eine breite Diversifikation der Rohstoffsegmente und einzelner Rohstoffe. </p><h5>Energie, Industrie- und Edelmetalle</h5><p>Der Fonds investiert in eine Kombination aus Rohstoff-Swaps der Sektoren Energie, Industrie- und Edelmetalle. Neben Agrar und Lebendvieh sind auch die Bereiche Schweröl, Uran, Asbest und seltene Erden ausgeschlossen. Die Bewirtschaftung des Swisscanto Rohstoff-Fonds erfolgt aktiv mittels Kontraktselektion und Rohstoff-Über- beziehungsweise Untergewichtung. Die Cash-Position wird in liquide, äußerst sichere Geldmarktinstrumente investiert. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/75DCBEE1-7BFE-43BE-90BD-B64B90D36A8A"></div>

 

Union Investment fordert mehr Engagement der Fondsanbieter

Die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment hat das verwaltete Vermögen 2016 auf ein neues Rekordniveau gesteigert und dabei auch hohe Mittelzuflüsse im Privatkundengeschäft verbucht. Insgesamt brauche es dennoch ein viel stärkeres Engagement der Fondsanbieter, wenn die Evolution des Sparens weiter vorangetrieben werden soll.

<p>Union Investment hat das verwaltete Vermögen im Jahr 2016 um 31,5 Mrd. Euro auf einen neuen Höchststand von 292,3 Mrd. Euro ausgebaut. Das Nettoneugeschäft lag bei 23,2 Mrd. Euro. Nur im Vorjahr war hier der Wert mit 26,2 Mrd. Euro noch höher. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 468 Mio. Euro (2015: 556 Mio. Euro). „2016 war kein einfaches, aber für Union Investment erneut ein sehr erfolgreiches Jahr“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, bei der Jahrespressekonferenz der Fondsgesellschaft. </p><h5>Wieder hohe Mittelzuflüsse im Privatkundengeschäft </h5><p>Nicht nur bei institutionellen, sondern auch bei privaten Kunden verbuchte Union Investment hohe Zuflüsse. Das Privatkundengeschäft verzeichnete mit 7,1 Mrd. Euro sogar die zweithöchsten Nettomittelzuflüsse seit 2007. Der Bestand privater Gelder stieg damit auf 123,7 Mrd. Euro und erreichte ebenfalls einen Höchststand. </p><h5>Absatzschlager Multi Asset</h5><p>Im Zentrum des Interesses standen bei Privatkunden wie im Vorjahr Multi-Asset-Lösungen, offene Immobilienfonds und ratierliches Fondssparen. Bei den Multi-Asset-Lösungen waren mit Nettomittelzuflüssen von 3,1 Mrd. Euro vor allem die PrivatFonds gefragt. Zum Jahresende verwalteten die sechs PrivatFonds-Varianten knapp 17 Mrd. Euro.</p><h5>Ein Viertel mehr Sparpläne</h5><p>Die Zahl der Fondssparpläne wuchs im Jahresvergleich um 306.000 auf knapp 1,5 Millionen. Der Bestand erhöhte sich somit gegenüber 2015 um mehr als ein Viertel. Über 90% der Sparplankunden investieren laut Union Investment in Aktien-, Misch- oder Immobilienfonds. „Dennoch fahren viele Anleger nach wie vor auf Sicht und lassen ihr Geld einfach auf dem Girokonto liegen. Wir müssen die Evolution des Sparens weiter vorantreiben.“ So machen Sichteinlagen inzwischen 56% der gesamten Bankeinlagen in Deutschland aus – im Jahr 2008 waren es mit 32% noch deutlich weniger.</p><h5>Stärkeres Engagement der Fondsanbieter erforderlich </h5><p>Vor diesem Hintergrund fordert Reinke die Fondsanbieter in Deutschland auf, noch näher an die Kunden heranzurücken. Die Anbieter müssten den Anlegern Brücken für den schrittweisen Einstieg in eine ausgewogene Vermögensstruktur bauen. Gefragt seien Anlagelösungen mit einem breiten Angebot an verschiedenen Rendite- und Risiko-Optionen für unterschiedliche Kundenanforderungen.</p><h5>Stimme für Kundeninteressen erheben</h5><p>Reinke appelliert zudem an die Fondsgesellschaften als Treuhänder von rund 50 Millionen Sparern in Deutschland, mit einer unüberhörbaren Stimme für die Interessen ihrer Kunden einzutreten: „Diesem gesellschaftspolitischen Gewicht sollten wir alle Rechnung tragen, indem wir uns noch stärker in öffentliche Debatten einschalten und deutlich machen, dass die Verantwortung für den Wohlstand der Menschen in diesem Land auch in unseren Händen liegt.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/CD7374E5-8DD7-438E-BFAA-9EB1F99E6542"></div>