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AllianzGI übernimmt Rogge Global Partners

 Allianz Global Investors hat bekannt gegeben, das englische Unternehmen Rogge Global Partners zu übernehmen. Nach Angaben von Allianz GI soll die Übernahme das eigene Angebot im Anleihenmanagement ergänzen und das Absatzpotenzial für RGPs Anlagestrategien erweitern. Investmentprozess und Investmentteam sollen unverändert bleiben.

<p>Allianz Global Investors (AllianzGI) übernimmt Rogge Global Partners (RGP), den spezialisierten Investmentmanager für globale Anleiheportfolien mit Sitz in London. Mit der Transaktion erwirbt AllianzGI 100% der Anteile von RGP, die derzeit von Old Mutual und dem Management von RGP gehalten werden. Zum Kaufpreis machen beide Seiten keine Angaben. Die Transaktion soll das Angebot und die Ressourcen im Rentenportfoliomanagement der AllianzGI stärken und darüber hinaus RGP eine strategische Heimat mit erweitertem Absatzpotenzial für die von ihnen gemanagten Anlagestrategien bieten. </p><h5>Übernahme Teil des Rentengeschäftsausbaus</h5><p>AllianzGI hat bereits in den vergangenen Jahren das Rentengeschäft ausgebaut und in diesen Bereich investiert, wie beispielsweise in den Aufbau eines Teams für asiatische Anleihen unter der Führung von David Tan, in das Team für Schwellenländeranleihen unter der Führung von Greg Saichin sowie jüngst die Rekrutierung von Mike Riddell für den Aufbau des Managements von britischen Anleihen. </p><h5>Investmentteam und -ansatz bleiben gleich</h5><p>AllianzGI wird Investmentteam und Investmentansatz von RGP beibehalten. Das Investmentteam von RGP wird Teil der globalen Investmentplattform von AllianzGI, wobei die Dynamik, die Investmentprozesse und die Anlagephilosophie verschiedener Investmentteams bewahrt werden.</p><p>Per Ende September 2015 managte Allianz Global Investors für Kunden ein Gesamtvermögen in Höhe von 427 Mrd. Euro, davon 167 Mrd. Euro in Rentenstrategien. RGPs verwaltetes Vermögen betrug zum gleichen Zeitpunkt 34 Mrd. Euro, ausschließlich Rentenstrategien. </p><p>Die Transaktion wird – die Zustimmung der Aufsichtsbehörden vorausgesetzt – Ende des zweiten Quartals 2016 abgeschlossen werden. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/85DEBDF1-2E50-452F-AA08-E1DA36E51C0B"></div>

 

Dr. Christoph Bruns: „Die Aktie hat eine neue Alternative“

Dr. Christoph Bruns ist seit jeher ein Freund der Aktie. Hat daran der turbulente Jahresauftakt an den Börsen etwas geändert? Und sind Aktien nicht vor allem für ältere Menschen zu riskant? AssCompact hat beim Vorstand und Fondsmanager der Loys AG nachgefragt.

<h5>Herr Dr. Bruns, Sie gelten als Verfechter der Aktie. Die meisten Deutschen empfinden sie aber als zu riskant. Sind die Skeptiker nicht durch den turbulenten Jahresauftakt bestätigt worden?</h5><p>Aktienmarktkorrekturen sind wie Weihnachten. Sie kommen alle Jahre wieder. Dass Aktien riskant sind, ist vollkommen richtig und das wird auch so bleiben. Man muss sogar sagen, dass das Leben an sich riskant ist. Wirtschaft schwankt in Konjunkturzyklen. Mal gibt es einen Aufschwung, mal einen Abschwung. Mit den Aktienkursen ist es wie mit den Unternehmen und der Wirtschaft an sich. Drei, vier Schritten nach vorn folgen immer mal wieder ein oder zwei Schritte zurück. Man muss nur das Haupt erheben und länger als drei Monate vorausblicken. Dann sieht man, dass die Aktienanlage auf lange Sicht in der Vergangenheit immer die beste Lösung war. Und es gibt auch überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass sich das in Zukunft ändern wird. Auch wenn den Menschen nach zwei schwachen Wochen jedes Mal das Herz in die Hose rutscht.</p><h5>Ist Ihr Aktienoptimismus durch den schwachen Jahresauftakt nicht doch etwas gedämpft worden?</h5><p>Mein Optimismus für Aktien ist nicht kleiner geworden. Wohl aber der Optimismus, dass sich an der deutschen Aktienkultur etwas ändert. Einen Wandel werden wir hier wohl nicht mehr erleben. Das hat schließlich Strukturgründe.</p><h5>Welche?</h5><p>Die Bevölkerung in Deutschland wird im Durchschnitt immer älter. Ältere Menschen wollen in der Regel aber keine größeren Risiken mehr eingehen. Risiken gehen vor allem junge Leute ein. Deswegen werden sie auch zu Unternehmern. Wir müssen strukturell sehr aufpassen, dass wir nicht unsere Zukunft dadurch herschenken, dass die Vermögensentwicklung zu schwach ist, weil die Menschen aufgrund der neurotischen Angst vor der Aktienanlage nicht an der Wirtschaft beteiligt sind. </p><h5>Ist es aber zum Beispiel im Alter von 60 Jahren nicht nachvollziehbar, dass Menschen die Risiken der Aktie scheuen? Schließlich verkürzt sich der Anlagehorizont im Alter ja …</h5><p>Den Einzelfall kann man dabei natürlich nicht betrachten. Bei manchen 60-Jährigen muss man dringend davon abraten. Wenn es aber wahr ist, dass die Lebenserwartung im Durchschnitt bei über 80 Jahren liegt, bedeutet das noch immer einen Anlagehorizont von über 20 Jahren. In dem Fall kommt man um die Aktie nicht herum, denn ab einem Zeitraum von fünf Jahren ist sie unverzichtbar.</p><h5>Also sollten sich auch ältere Anleger durch die jüngste Korrektur nicht verunsichern lassen?</h5><p>Wenn man etwas kaufen will, ist man im Allgemeinen sehr gut beraten, günstig zu kaufen. Leider wird es an der Börse tendenziell eher umgekehrt gemacht. Es fehlt der Mut, gegen die Herde zu handeln. In der Herde fühlt man sich schließlich viel wohler, vor allem, wenn alle gerade die Hose voll haben.</p><p>Dass Aktien mit Risiko verbunden sind, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es keinen Zins mehr gibt. Die EZB hat ihn abgeschafft, genauso wie die Fed. Die japanische Notenbank hat zuletzt sogar negative Zinsen eingeführt. Das ist der Status quo. Das Problem: Unsere Landsleute sind seit jeher ganz überwiegend in Zinsprodukten investiert. </p><h5>Sind Aktien mittlerweile alternativlos?</h5><p>Die Alternative zur Aktienanlage ist jedenfalls nicht mehr die Zinsanlage. Die ist tot. Die Aktie hat vielmehr eine neue Alternative: Konsum. Wenn man Geld hat, kann man es sparen oder eine Freude daran haben, indem man es für schöne Dinge ausgibt. Wenn das normale Sparen tot und die Aktie zu riskant ist, dann konsumiert man. Und das machen die Menschen derzeit auch. Nach vielen mageren Jahren steigt der Konsum. Das ist wiederum gut für die Aktienmärkte, denn davon profitieren die Unternehmen, die diese Güter herstellen. Die müssen dann auch nicht vom Staat mit unsinnigen Maßnahmen gefördert werden, wie etwa mit einer Kaufprämie von 5.000 Euro für Elektroautos. Haben wir denn ein Problem mit der Mobilität in Deutschland? Ich glaube nicht. Was wir aber sicher haben, ist ein Altersvorsorgeproblem. Ein viel sinnvolleres Ziel als eine Million Elektrofahrzeuge wäre daher, die Erhöhung der Aktienquote in Deutschland.</p><h5>Also lieber 5.000 Euro für den Kauf von Aktienfonds statt für Elektroautos?</h5><p>Wenn der Staat 5.000 Euro für seine Bürger übrig hat, sollte er jedem Bürger ein Aktiendepot schenken, das er mindestens fünf, vielleicht auch zehn Jahre halten muss. Er muss dabei einen Aktienfonds auswählen, darf den Anbieter aber frei wählen. Wenn das passiert, schaffen wir den Einstieg in dieses dramatisch wichtige Thema. Wir werden immer älter und bekommen immer weniger Nachkommen. Da bewegen wir uns wie die Titanic auf den Eisberg zu. </p><h5>Wenn man die ängstliche Mentalität nicht ändern können wird, wäre dann nicht auch die Deutschlandrente eine gute Idee, um die Deutschen an die Aktien heranzuführen?</h5><p>Wenn es die Absicht des Staats wäre, die Bürger zwangsweise in Aktien zu führen, wäre die Absicht zwar lobenswert, der Weg der Deutschlandrente ist aber völlig verfehlt. Wir haben überhaupt keinen Mangel an geeigneten Produkten. Es gibt tausende Aktienprodukte. Der Staat braucht das nicht selbst zu machen, da bereits eine Vollversorgung und ein wettbewerbsintensiver Markt vorhanden sind. Es gibt absolut keinen Mangel an guten Fonds. Der Bürger soll das Instrument selber wählen können. Statt unsinnige Dinge zu fördern, wäre es sinnvoller, das drastische Problem der Altersvorsorge der Zukunft zu lösen. Allerdings kämpfe ich hier wohl gegen Windmühlen wie einst der große Mann aus La Mancha. Aber manchmal braucht es vielleicht auch Leute mit Fantasie.</p><p>Dies ist der erste Teil des Interviews mit Christoph Bruns. Im zweiten Teil gibt er einen Ausblick, wo der deutsche Aktienmarkt in fünf bis zehn Jahren stehen wird und welche Rolle der Ölpreisverfall sowie die Lage in China für die Aktienmärkte noch spielen dürfte.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8FC04210-0893-4CB7-9210-B3C3C6758B2E"></div>

 

Über 100 Mio. Euro fließen an PROJECT Immobilienfonds zurück

Sieben Wohnobjekte in vier Städten wurden 2015 von der PROJECT Beteiligungsgesellschaft abgeschlossen. So sind insgesamt mehr als 100 Mio. Euro aus Objektabschlüssen und in der Entwicklung befindlichen Objekten an PROJECT Immobilienfonds zurückgeflossen.

<p>2015 sind aus Objektabschlüssen und in der Entwicklung befindlichen Objekten insgesamt über 100 Mio. Euro an PROJECT Beteiligungsgesellschaften zurückgeflossen. Im vergangenen Jahr hat das fränkische Unternehmen sieben Objekte mit Schwerpunkt Wohnen in Berlin, München, Nürnberg und Fürth positiv abgeschlossen. </p><p>Im Jahr 2014 lagen die Kapitalrückflüsse an PROJECT Immobilienfonds bei 61 Mio. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 39%. Auch die Gewinne sind gestiegen: Während 2014 ein Erlös in Höhe von 10 Mio. Euro erwirtschaftet werden konnte, lag dieser 2015 bei 13Mio. Euro – ein Plus von 30%. </p><h5>Objektrendite durchschnittlich über 12% p. a. </h5><p>Abgeschlossen wurden die Objekte Finkenstraße 6 (Fürth), Gottfried-Keller-Straße (München), die Nürnberger Projekte Humboldstraße 114–118 und Rollnerstraße 23/27 sowie die drei Berliner Immobilienentwicklungen Legiendamm 22, Volmerstraße 10 (zweiter Bauabschnitt) und Mecklenburgische Straße 94. Die Gesamtrendite aller 41 bislang abgeschlossenen Objekte – davon 29 innerhalb der PROJECT Immobilienentwicklungsfonds – liegt bei über 12% pro Jahr nach Gewerbesteuer. (sg)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/2A7D4E22-4FE6-4565-BBB3-7CDBC9A89F53"></div>

 

„Ansonsten könnte die größte Anlageblase aller Zeiten platzen“

China-Ängste, Ölpreisverfall, Flüchtlingskrise, Niedrigzinsen, u. v. m. – an den Finanzmärkten herrscht derzeit eine diffuse Gemengelage. Klein- wie Großanleger sind daher stark verunsichert. Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank, erläutert wie gefährlich die Lage ist – und wie ein erneuter Crash verhindert werden kann.

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Herr Halver, wie sehr verunsichert Sie der turbulente Jahresauftakt an den Finanzm&auml;rkten?</h5>
<p>Wir haben nat&uuml;rlich eine Inflation an Krisen. Der &Ouml;lpreisverfall dr&uuml;ckt die Kaufkraft der Schwellenl&auml;nder. Der niedrige &Ouml;lpreis erschwert zudem die Refinanzierung, vor allem in der US-Fracking-Industrie. Es gibt Sch&auml;tzungen, dass etwa ein Drittel der 1,5 Bio. US-Dollar Energieanleihen in Prolongationsnot sind, was auch &Auml;ngste vor einer neuen Krise bei Banken sch&uuml;rt. Doch warum schauen wir nur auf den Kaufkraftverlust der OPEC-L&auml;nder? Das ist mir zu einseitig. Warum schauen wir nicht auch auf den damit verbundenen Kaufkraftgewinn der Industriel&auml;nder? Der wird im Moment relativ stark vernachl&auml;ssigt. Aber so ist das eben wenn die Stimmung schlecht ist. Die Gemengelage ist derzeit einfach auf Moll eingestellt.</p>
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Dazu kommt die verhaltenere Wirtschaftsentwicklung in China. Wie gef&auml;hrlich ist die Lage dort?</h5>
<p>China w&auml;re in keinster Weise so in den Anlegerfokus ger&uuml;ckt, wenn Chinas Notenbank den Aktienmarkt seit Jahresanfang vor dem Kollaps bewahrt h&auml;tte. So hat man aber schlafende Hunde geweckt und &uuml;berskeptische Fragen zur chinesischen Wirtschaft losgetreten. Und dabei ist der chinesische Aktienmarkt nicht mehr als eine Zockerb&ouml;rse &ndash; schlimmer als der Neue Markt &ndash; und daher kein Abbild der chinesischen Wirtschaft. Wenn man aber lange genug auf der psychologischen Seele der Aktion&auml;re Chinas herumtrampelt, entsteht irgendwann dennoch der Eindruck, dass im Land der Mitte einiges schief l&auml;uft. Dann behindert die schlechte Marktpsychologie die an sich stabile realwirtschaftliche Situation. Dann wedelt der Schwanz mit dem Hund. Ich dachte immer, die KP kennt sich mit Planwirtschaft aus. Diese muss sie jetzt auch bei der Stabilisierung des chinesischen Aktienmarkts praktizieren, damit wieder Ruhe in den chinesischen Karton kommt. An dieser k&uuml;nstlichen Befruchtung kommt selbst China nicht mehr vorbei. China ist &bdquo;westlicher&ldquo; geworden als man denkt. Doch das gr&ouml;&szlig;te Problem ist nicht China oder der &Ouml;lpreis, sondern ein anderes: die Euro-Sklerose.</p>
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Was meinen Sie damit?</h5>
<p>Europa funktioniert nicht. Das ist zwar nichts, was die Aktienm&auml;rkte jeden Tag bewusst besch&auml;ftigt. Dennoch spielt es unterschwellig eine Rolle. Man muss aufpassen, dass Europa nicht durch st&auml;ndig neue Extraw&uuml;rste f&uuml;r Briten und demn&auml;chst vielleicht auch f&uuml;r Polen oder Franzosen an Corpsgeist, an Zusammenhalt verliert, ja sogar zerfressen wird. Das ist wie in einer Ehe. Man kann sich nicht ewige Liebe und Treue schw&ouml;ren und gleichzeitig regelm&auml;&szlig;ig ausw&auml;rts spielen. Hand aufhalten wenn es um Subventionen geht, bei der gemeinsamen Bew&auml;ltigung eines gewaltigen Problems &ndash; der Fl&uuml;chtlingskrise &ndash; aber wegschauen, funktioniert nicht.</p>
<p>Hier hat auch die deutsche Politik rechtliche und taktische Fehler, z.B. mangelnde Absprachen gemacht und den Kritikern damit erst ein Alibi gegeben, sich einer gemeinsamen L&ouml;sung zu verweigern. Insgesamt ist die so hoch gelobte christliche Wertegemeinschaft ein theoretisches Gebilde, das dem Praxistest aktuell nicht lange standh&auml;lt. Irgendwann k&ouml;nnte sich f&uuml;r Investoren die Frage stellen, inwieweit man in einem zerstrittenen Europa &uuml;berhaupt noch investieren kann. Dieses systemische Risiko sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.</p>
<p>Die Politik schafft es momentan nicht, den Menschen die Angst zu nehmen, dass sie die Fl&uuml;chtlingsproblematik l&ouml;sen kann. Und das ist gef&auml;hrlich, denn Angst ist die Urs&uuml;nde, aus der sich viele h&auml;ssliche Dinge entwickeln k&ouml;nnen. Und bei diesem Problem kann selbst die EZB nicht helfen. Im Vergleich zu dieser Euro-Sklerose war die Finanzkrise Griechenlands fast schon l&auml;cherlich gering.</p>
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Angesichts der d&uuml;steren Stimmung r&uuml;ckt zwangsl&auml;ufig auch Gold wieder mehr in den Vordergrund. Steht das Edelmetall nach mehreren D&uuml;rrejahren vor einem Comeback?</h5>
<p>Es gibt tausend Argumente daf&uuml;r, dass Gold durch die Decke geht. Aber es gibt ein Argument, dass dies trotzdem nie passieren wird: Das systematische Dr&uuml;cken des Goldpreises &uuml;ber die Derivatem&auml;rkte seitens der Notenbanken, die &bdquo;befreundeten&ldquo; Gesch&auml;ftsbanken Geld geben, damit diese verhindern, dass Gold dramatisch ansteigt. Unsere Finanzwelt soll schlie&szlig;lich mit Geld gerettet werden und da kann man keinen fremden Gott neben Geld, n&auml;mlich Gold, gebrauchen. Dennoch ist es nach wie vor sinnvoll bis zu 10% des liquiden Anlageverm&ouml;gens in Gold zu stecken &ndash; nicht, weil es bald durch die Decke gehen d&uuml;rfte, sondern als Puffer, als sachkapitalistische Werterhaltungsfunktion, wenn unser Finanzsystem Schaden nehmen sollte.</p>
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Sehen sie einen solchen Zusammenbruch kurzfristig bevorstehen oder wird sich die Lage eher wieder etwas beruhigen?</h5>
<p>Das gr&ouml;&szlig;te nachhaltige Fragezeichen ist Europa. Der &Ouml;lpreis sollte allm&auml;hlich seinen Boden gefunden haben und im weiteren Jahresverlauf leicht ansteigen. China wird planwirtschaftlich stabilisiert. Und aus Amerika werden immer Signale kommen, dass die Zinswende bestenfalls ein Zinswendchen werden kann. Ein strikter Zinserh&ouml;hungskurs wie von 2004 bis 2006, als die US-Notenbank die Leitzinsen von einem auf 5,25% erh&ouml;hte, w&uuml;rde den finalen Zusammenbruch unserer Finanzwelt bedeuten.</p>
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Welche Rolle spielt die Geldpolitik insgesamt in diesem Umfeld?</h5>
<p>Die Feststellung ist zwar so spannend wie die hunderte Wiederholung von Sissi-Filmen, aber nat&uuml;rlich ist die Geldpolitik das alles st&uuml;tzende Element. Ohne das martialische Eingreifen der Bruderschaft des billigen Geldes w&auml;ren unsere Finanzm&auml;rkte schon l&auml;ngst in die ewigen Jagdgr&uuml;nde eingegangen. Wenn Devisenreserven in den Schwellenl&auml;ndern abschmelzen, muss die Notenbankgemeinschaft dagegen halten und das Ganze mit neuer Liquidit&auml;t kompensieren. Ansonsten k&ouml;nnte die gr&ouml;&szlig;te Anlageblase aller Zeiten, die Anleiheblase platzen. Dagegen w&auml;re das Platzen der Immobilienblase nur ein Kindergeburtstag gewesen.</p>
<p>Geldpolitik ist also so etwas wie ein Breitbandantibiotikum gegen schlechte psychologische Stimmung geworden. Die reale Wirtschaft erreicht sie sicherlich nicht mehr so wie fr&uuml;her. Denn in Europa haben wir zudem eine fatal asymmetrische Bankenpolitik. Einerseits das g&uuml;nstigste und &uuml;ppigste Geld f&uuml;r Banken aller Zeiten. Andererseits eine Regulierung, die die Institute daran hindert, neue Kredite zu vergeben. Gleichzeitig Gas geben und bremsen ist einfach kontraproduktiv.</p>
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Wie kommen wir denn aus der insgesamt verzwickten Gesamtlage heraus?</h5>
<p>Frau Yellen, die US-Notenbankpr&auml;sidentin, kann hier viel Gutes tun, ja einen positiven Dominoeffekt ausl&ouml;sen. Wenn sie &ndash; auch aus Gr&uuml;nden einer nicht wirklich rund laufenden US-Konjunktur &ndash; von weiteren Zinserh&ouml;hungen absieht, wird der US-Dollar seinen Aufwertungsdrang beenden und wieder nachgeben. Damit w&uuml;rde zun&auml;chst die Kapitalflucht aus den Schwellenl&auml;ndern Richtung USA einged&auml;mmt. Dann f&auml;llt es den Schwellenl&auml;ndern auch einfacher, die vor allem auf US-Dollar-Basis verschuldet sind, ihren Schuldendienst durchzuf&uuml;hren.</p>
<p>Gleichzeitig erholt sich der &Ouml;lpreis, der sich gerne gegengleich zum US-Dollar entwickelt. Mit wieder steigenden &Ouml;lpreisen gewinnen die Rohstoffl&auml;nder wieder an Kaufkraft, ohne die Industriel&auml;nder aber zu sehr zu sch&auml;digen. Dieser Positiveffekt w&uuml;rde sich noch verst&auml;rken, wenn die OPEC und andere &Ouml;ll&auml;nder mit einer F&ouml;rderk&uuml;rzung die &Ouml;lpreisstimmung drehen w&uuml;rden. Wenn dann auch noch China mit einer planwirtschaftlichen St&uuml;tzung des Shanghai Composite-Aktienleitindex die Anlegergem&uuml;ter beruhigt, ist das insgesamt die halbe Miete. Geradezu Aktien treibender Luxus w&auml;re es, wenn es Europa schafft, Handlungsf&auml;higkeit zu zeigen.</p>
<p>Wer 2016 Krisen zul&auml;sst, hat aus der Krise 2008 nichts gelernt. (mh)</p>
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Invesco startet Fonds nach Vorgaben des Versicherungsaufsichtsgesetzes

Nachdem sich der Invesco Global Targeted Returns Fund (GTR) zwei Jahre bewährt hat, bringt Invesco nun den Invesco Global Targeted Returns Select Fund (GTR Select) auf den Markt. Er verfolgt die gleiche Philosophie und den gleichen Investmentansatz, erfüllt aber die Vorgaben des Versicherungsaufsichtsgesetzes.

<p>Wie der GTR strebt der GTR Select eine Bruttorendite von 5% p. a. über dem 3-Monats-Euribor über einen rollierenden Drei-Jahres-Zeitraum an. Zugleich soll die Volatilität über den gleichen Zeitraum weniger als halb so hoch sein, wie die der globalen Aktienmärkte. Dazu investieren beide Fonds in aufeinander abgestimmte Anlageideen und kombinieren diese zu einem diversifizierten Portfolio. Die Fonds enthalten typischerweise 20 bis 30 Ideen, von denen das Fondsmanagement überzeugt ist.</p><h5>VAG- und SRI-kompatibel</h5><p>Anders als der grundsätzlich uneingeschränkte GTR investiert der GTR Select nicht in Schuldtitel mit einer Bonitätseinstufung unterhalb B-, verbriefte Schuldverschreibungen wie etwa forderungsbesicherte Wertpapiere (ABS) mit einer Bonitätseinstufung unter Investment Grade und landwirtschaftliche Rohstoffe. Damit orientiert sich der GTR Select an den Maßgaben des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) sowie jenen für sozial verantwortliche Investitionen (SRI).</p><h5>Aktuell minimale Unterschiede</h5><p>Bei der aktuellen Zusammensetzung des GTR-Portfolios sind die Unterschiede zwischen beiden Fonds minimal. Grundsätzlich partizipiert der GTR Select zudem an den gleichen attraktiven Anlageideen wie der GTR. „Aufgrund der größeren Anlagebeschränkungen des GTR Select können die Unterschiede natürlich zeitweilig auch größer ausfallen“, schränkt Bruno Schmidt-Voss, Leiter Institutionelles Geschäft in Deutschland, aber ein. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/784FFB0B-2598-4F4B-9C7F-D64942B2B5AC"></div>

 

Allianz erwartet neue Rekord-Dividenden in Europa

In Zeiten der Niedrigzinsen gewinnen Dividenden bei vielen Investoren an Bedeutung. Diesbezüglich rechnet Allianz Global Investors im laufenden Jahr mit neuen Rekordausschüttungen auf dem alten Kontinent. Insgesamt 315 Mrd. Euro dürften die europäischen Unternehmen demnach an ihre Anteilseigner ausschütten.

<p>Allianz Global Investors erwartet, dass die europäische Unternehmen in den nächsten Wochen mit ihren Gewinnausschüttungen für etwas Portfolioberuhigung sorgen werden. Die Experten der Gesellschaft gehen davon aus, dass die Aktiengesellschaften des MSCI Europe in diesem Jahr insgesamt 315 Mrd. Euro an ihre Anteilseigner ausschütten werden. Damit läge die Gesamtsumme gut 3% über dem Vorjahresrekordwert von 304 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Dividendenrendite würde somit bei rund 3,5% liegen.</p><h5>Positives Umfeld für Unternehmensgewinne</h5><p>„Die Eurozone setzt ihren Erholungskurs trotz zunehmender Unsicherheitsfaktoren kontinuierlich fort. Unterstützend wirken die niedrigen Rohstoffpreise, die anhaltend lockere Geldpolitik sowie der schwache Euro. In diesem Umfeld konnten viele europäische Unternehmen hohe Gewinne verbuchen“, erläutert Jörg de Vries-Hippen, CIO Equity Europe bei Allianz Global Investors und Fondsmanager des Allianz European Equity Dividend.</p><h5>Beleg der Leistungsfähigkeit</h5><p>Der Allianz-Experte schaut insgesamt aber nicht nur auf die aktuellen Ausschüttungen, sondern vor allem auf die Kontinuität der Zahlungen. „Nachhaltige Dividendenrenditen von 4 bis 6% sind ein Beleg der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens in unterschiedlichen Marktphasen“, so de Vries-Hippen. „Wer dieser Zahlungsmoral auch unter schwierigen Bedingungen nachkommen kann, beweist ein belastbares Geschäftsmodell und investiert in ein langfristiges Vertrauensverhältnis zu seinen Investoren.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EA64CBF7-AE61-4247-8E15-EB2C7D118439"></div>

 

Stimmung unter deutschen Vermögensverwaltern erhält Dämpfer

Ein Fünftel der deutschen Vermögensverwalter erwartet im Februar weitere Kursrückgänge. Damit ist die Skepsis im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen. Insgesamt sind die Optimisten laut dem Profi-Börsentrend der DAB Bank aber trotz des holprigen Jahresstarts weiter in der Mehrheit.

<p>Der holprige Start in Börsenjahr 2016 hat auch dem Optimismus der unabhängigen Vermögensverwalter, welche die DAB Bank monatlich im Rahmen des Profi-Börsentrends befragt, einen leichten Dämpfer versetzt. Gab es vor einem Monat noch kaum Pessimisten, so befürchtet nun ein gutes Fünftel (21%) der Befragten einen weiteren Rückgang der Märkte im Februar. </p><h5>Optimisten bleiben in der Mehrheit</h5><p>Insgesamt gibt es hingegen nach wie vor mehr Optimisten als Pessimisten. 43% der Vermögensverwalter sind weiterhin „bullish“ eingestellt, weitere 36% gehen zumindest von einer stabilen, Entwicklung aus. Exakt die Hälfte der Vermögensverwalter hält deutsche Aktien aktuell für unterbewertet. Weitere 43% sind der Ansicht, dass sie aktuell auf einem fairen Niveau gehandelt werden. Nur 7% halten deutsche Aktien für überbewertet. Insgesamt ist der Indexwert des Profi-Börsentrends gegenüber dem Vormonat von 49,8 auf immer noch sehr positive 32,3 Punkte gesunken.</p><h5>„Es wird eine Gegenbewegung geben“</h5><p>„Die Summe der Belastungsfaktoren – Bürgerkriege, die Flüchtlingskrise, der Streit zwischen Iran und Saudi Arabien, Spannungen in der EU, Chinas scharfe Börsenkorrektur und der schwache Ölpreis – haben zu dem Sell-out am Jahresanfang geführt“, kommentiert Jörg Bohn, Vorstand der Hinkel &amp; Cie. Vermögensverwaltung AG aus Frankfurt. Er bleibt aber zuversichtlich: „Die Börse atmet durch und es wird eine Gegenbewegung geben.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/327D921F-EBDC-49BD-B50A-DC34D05A022B"></div>

 

Zielrendite 6 bis 7%: Neue Anlagestrategie von QC Partners

Der Frankfurter Asset-Manager QC Partners will mit seiner neuen Anlagestrategie PremiumIncome langfristig Erträge von 6 bis 7% pro Jahr erzielen. Die Volatilität soll dabei durch eine konsequente Absicherung gegen extreme Markteinbrüche reduziert werden. Zudem ist eine individuelle Ausgestaltung nach Investorenbedarf möglich.

<p>Die QC Partners GmbH hat eine neue Anlagestrategie für institutionelle Investoren vorgestellt. Sie soll professionellen Anlegern stabile Renditen ermöglichen und gleichzeitig die Volatilität sowie das Downside-Risiko in unruhigen Marktphasen begrenzen. Kern von PremiumIncome ist eine so genannte „Collar“-Strategie. QC Partners rechnet mit einem langfristigen Ertragsziel von 6 bis 7% pro Jahr, bei einer Volatilität im Bereich von 5 bis 6%.</p><h5>Zwischen Niedrigzinsen und Regulierung</h5><p>„Der Bedarf an alternativen Investmentstrategien, mit denen sich Investoren gegen extreme Marktereignisse schützen können, ist groß“, erläutert Harald Bareit, CFA und Geschäftsführender Gesellschafter bei QC Partners. „Wir haben gerade in den letzten Monaten wieder erhebliche Marktturbulenzen gesehen. (…) Gleichzeitig sind die Renditeerwartungen im Spannungsfeld von niedrigen Zinsen und regulatorischen Beschränkungen für bestimmte Investoren hoch.“ Die neuen Strategie sollen nun eine Brücke zwischen diesen beiden Polen schlagen.</p><h5>Anleihenportfolio als Basis</h5><p>Basis von PremiumIncome ist ein Anleihenportfolio. Es setzt sich aus fest oder variabel verzinslichen Anleihen staatlicher Emittenten zusammen. Zusätzliche Erträge werden aus dem aktiven Kauf- und Verkauf von Put-Optionen generiert („Collars“). Durch den Verkauf von Put-Optionen auf internationale Aktien- und Volatilitätsindizes werden zusätzlich Prämien vereinnahmt. Regional streut das Portfoliomanagement dabei zu etwa gleichen Teilen über die USA, Europa sowie Asien. Gleichzeitig wird über den Kauf von aus dem Geld liegenden Put-Optionen eine Absicherung gegen fallende Märkte vorgenommen.</p><h5>Individuelle Ausgestaltung möglich</h5><p>Alternativ zur Publikumsfondsvariante bietet QC Partners interessierten Investoren individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für das Aufsetzen der PremiumIncome-Strategie an. So können Interessente auch ihr eigenes Anleiheportfolio einbringen oder das Basisportfolio nach eigenen Wünschen umsetzen lassen. Gleichzeitig sind mehrere rechtliche Konstruktionen möglich – je nach Bedarf des Investors und auch unter regulatorischen Gesichtspunkten betrachtet. Neben Publikums- und Spezialfonds zum Beispiel auch Structured Notes und Managed Accounts als Vehikel möglich. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/C44AA86A-84F0-4B45-9266-3A5C0FF135D1"></div>

 

Legg Mason lanciert Infrastrukturfonds in Deutschland

Legg Masion hat in Deutschland und Österreich zwei neue Infrastrukturfonds im Angebot. Sowohl der RARE Infrastructure Value Fund als auch der RARE Emerging Market Fund investiert in börsennotierte Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, Gas, Elektrizität, Wasser oder Straßen.

<p>Infrastrukturinvestments werden zunehmend begehrter. Investoren versprechen sich weltweit überproportionales Wachstumspotenzial. Legg Mason bietet mit zwei neu in Deutschland und Österreich zugänglichen Fonds die Möglichkeit, an diesem Potenzial teilzuhaben. Nach der erfolgreichen Übernahme der australischen RARE Infrastructure (RARE) im Oktober 2015, die weltweit zu den größten Anbietern für Infrastrukturinvestments gehört, bringt Legg Mason mit dem RARE Infrastructure Value Fund und dem RARE Emerging Market Fund nun zwei Produkte auf den europäischen Markt. </p><h5>Breite Palette</h5><p>Beide Produkte investieren in börsennotierte Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, Gas, Elektrizität, Wasser oder Straßen. RARE setzt bei den Fonds auf börsennotierte Infrastrukturinvestments. Diese seien schließlich deutlich liquider und hätten eine niedrigere Gebührenstruktur als anderweite Infrastrukturinvestments. Außerdem ermöglichen sie Anlegern, Marktchancen auch tatsächlich und kurzfristig wahrnehmen zu können. Genau diese Vorteile will man nutzen und gleichzeitig das Rendite-Risiko-Profil nicht-gelisteter Infrastrukturinvestments abbilden. </p><h5>Scoring-System und eigener Index</h5><p>Um die Qualität der Infrastrukturinvestments zu bewerten, verwendet RARE ein firmeneigenes Scoring-System sowie den ebenfalls firmeneigenen RARE 200 Index. „Unser großer Vorteil ist, dass wir Infrastrukturexperten sind, die sich das Asset-Management erschließen und nicht wie sonst bei Trends üblich, umgekehrt“, hebt Nick Langley, Co-Chief Executive Officer und Co-Chief Investment Officer bei RARE, hervor. Dass sich das auszahlt zeige der Vergleich mit dem S&amp;P Infrastructure Index, den er bei niedrigerer Volatilität geschlagen hat. </p><h5>Bis zu 60 Einzeltitel</h5><p>Auf Einzeltitelebene schauen sich die beiden Manager beispielsweise die erwartete Rendite auf Basis des internen Zinsfußes an und setzen diese in Relation zum Risiko, um so die mindestens erforderliche Rendite einer Aktie zu bestimmen. In die Portfolios schaffen es die Werte, die eine hohe erwartete Rendite bei niedriger mindestens erforderlicher Rendite aufweisen. Beim RARE Infrastructure Value Fund sind dies zwischen 30 und 60, beim RARE Emerging Market Fund zwischen 25 und 60 Aktien. Ein internes Aktien-Ranking signalisiert zudem die maximale Gewichtung einzelner Werte. Ändert sich das Ranking, wird die Aktie überprüft, was eine sehr strikte Kauf- und Verkaufsdisziplin zur Folge hat. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D513CFEE-A244-4024-B373-69F9DC4A7ED4"></div>

 

Candriam bringt Multi-Asset-Fonds nach Deutschland

Die belgische Fondsgesellschaft Candriam hat den Deutschlandvertrieb für zwei Multi-Asset-Fonds gestartet. Trotz Niedrigzinsumfeld sollen sie stabile und risikoarme Erträge erzielen. Um Anleger mit unterschiedlicher Risikoneigung zu erreichen, haben die Fonds unterschiedliche Risiko-Ertrags-Profile.

<p>Die Candriam Investors Group bringt zwei neue Fonds auf den deutschen Markt. Der Multi-Asset-Income und der Multi-Asset-Income &amp; Growth bedienen die stetig steigende Nachfrage nach Strategien mit planbaren Ausschüttungen und bieten vierteljährliche, fixierte Auszahlungen. Um Anleger mit unterschiedlicher Risikoneigung zu erreichen, haben die Fonds unterschiedliche Risiko-Ertrags-Profile. Die Ausschüttungsziele liegen bei 2% p. a. für den Multi-Asset-Income und 5% p. a. für den Multi-Asset-Income &amp; Growth.</p><h5>Weltwei in alle Assetklassen</h5><p>Um verlässliche Auszahlungen zu gewährleisten, diversifizieren die Candriam-Fonds über sämtliche Anlageklassen weltweit, inklusive alternativer Investments und Immobilienaktien. Die Allokation der Fonds kann flexibel an Trends und Marktlagen angepasst werden. Der Candriam Multi-Asset-Income kann bis zu 50% seines Portfolios in Aktien investieren. Die Duration variiert zwischen minus 2 bis plus 6 Jahren. Der Candriam Multi-Asset-Income &amp; Growth kann bis zu 75% in Aktien investieren, bei einer Duration von minus zwei bis plus zehn Jahren.</p><h5>Erträge trotz Niedrigzinsumfeld</h5><p>Trotz Niedrigzinsumfeld will Candriam stabile und risikoarme Erträge erzielen. „Die Finanzmärkte bieten unterschiedlichste Anlagemöglichkeiten, deren Ertragspotenzial jedoch nach Konjunktur- und Marktlage variiert“, erläutert Dr. Stefan Keller, Asset Allocation Strategist bei Candriam. „Wir wollen für jede Situation die optimale Mischung von Aktien, Anleihen, Geldmarktinvestitionen, Derivaten und alternativen Strategien finden.“ Beide Fonds orientieren sich nicht an Benchmarks. Die Portfoliomanager können deshalb in die überzeugendsten Titel investieren.</p><h5>Begrenzte Volatilität</h5><p>Einen weiteren Erfolgsfaktor sieht Candriam in der Risikoadjustierung der Strategie. Zunächst betrachtet das Fondsmanagement immer die Risiken. Sie werden anhand einer Kombination aus quantitativen Modellen und technischen Langfristanalysen ermittelt. Für die Fonds hat Candriam eine erwartete durchschnittliche Volatilität von 4 bzw. 8% definiert: In diesem Rahmen legen die Verantwortlichen auf Basis ihrer Prognosen die optimale Asset-Allokation für das Ertragsziel fest. In unruhigen Zeiten wird das Portfolio auch strategisch abgesichert, um die Verlustrisiken zu begrenzen. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F796FAD5-14EB-459A-ACA8-CE3F99C608AA"></div>