AssCompact suche
Home

Investment

DKM-Investmentspezial: „Gerade wegen der Turbulenzen sind Fonds attraktiv“

Mit dem Kongress Growth & Value legt die DKM 2015 einen neuen Fokus auf Investmentthemen. Experten der teilnehmenden Gesellschaften haben sich im Vorfeld gegenüber AssCompact zu vier wichtigen Fragen geäußert. Teil I widmet sich der Frage, ob man angesichts der Marktturbulenzen guten Gewissens Fonds und andere Kapitalmarktprodukte für Policen empfehlen kann.

<h5>
Herr Traub, kann man trotz der Marktturbulenzen mit gutem Gewissen Fonds und andere Kapitalmarktprodukte f&uuml;r Policen empfehlen?</h5>
<p><strong>Lothar Traub, (Director Distribution Partners, UBS Global Asset Management):</strong> Ja &ndash; wenn man sorgf&auml;ltig ausw&auml;hlt. Breit aufgestellte Aktien- oder Multi-Asset-Fonds eignen sich gut f&uuml;r die langfristige Verm&ouml;gensanlage in Policen. Dabei greifen der Zinseszins- und der Cost-average-Effekt: Je mehr Fondsanteile zusammenkommen, desto st&auml;rker wirkt der Zinseszinseffekt &uuml;ber die Jahre. Und in schwachen Marktphasen erwerben die Anleger durch regelm&auml;&szlig;ige Beitr&auml;ge mehr Fondsanteile, die an Wert zulegen, wenn die M&auml;rkte wieder anziehen.</p>
<p><strong>J&ouml;rg Spielberger (Head of Sales Insurances, Franklin Templeton):</strong> Ja, aber man muss das Kundenprofil verstehen und mit ihm dar&uuml;ber sprechen, wie stark verschiedene Investmentfonds schwanken k&ouml;nnen. Aus Langfristperspektive ist vor allem ein globaler Aktienfonds eine sehr sinnvolle Anlage. Der Einsatz z. B. eines Templeton Growth (Euro) Fund ist aber nicht empfehlenswert, wenn der Kunde kein Risiko ertr&auml;gt und bei einer l&auml;ngeren Schw&auml;chephase kalte F&uuml;&szlig;e bekommt. Im schlimmsten Fall wollen risikoscheue Anleger aus der Erfahrung heraus nie wieder in Fonds investieren, womit niemandem geholfen ist. Deshalb bietet Franklin Templeton auch schwankungsarme Multi-Asset Fonds mit Zielrenditen an. Mit diesen Fonds wird auch die Rendite der Police insgesamt planbarer.</p>
<p><strong>Reinhard Kunz (Vorstandsmitglied, ALTE LEIPZIGER):</strong> Fondspolicen sind f&uuml;r die langfristige Altersvorsorge, insbesondere in der derzeitigen Niedrigzinsphase, eine gute L&ouml;sung mit Renditeaussicht. Die Marktturbulenzen, also das Hin und Her der Kursbewegungen, machen aber vielen Kunden zu schaffen. Anbieter wie die ALTE LEIPZIGER haben hierf&uuml;r L&ouml;sungen.</p>
<p><strong>Martin Theisinger (Head of Sales und Mitglied der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, Oddo Meriten Asset Management):</strong> Ja. Viele Kunden wollen mit ihren Policen nicht nur Lebensrisiken absichern, sondern auch Kapital bilden und erhalten. Fonds und &auml;hnliche Produkte erm&ouml;glichen ihnen beides. Die Kunden k&ouml;nnen von den Renditechancen des Kapitalmarkts profitieren. Gleichzeitig k&ouml;nnen sie ihre Gelder &uuml;ber verschiedene Anlageklassen streuen. Das sichert sie besser gegen Marktturbulenzen ab. Die Erfahrung des Fondsmanagements macht den entscheidenden Unterschied. Das gilt gerade f&uuml;r diese so genannte Multi-Asset-Strategie.</p>
<p><strong>J&ouml;rg Schettler (Leiter Vertieb, Wave Management):</strong> Unbedingt bzw. gerade wegen der Marktturbulenzen sind Fonds attraktiv. Schlie&szlig;lich lassen sich Marktturbulenzen nur durch eine risikobegrenzende Mischung und Streuung in der Kapitalanlage abfedern. Anleger in Fonds erwerben Anteile an breit diversifizierten Investmentverm&ouml;gen, Risiken werden somit effektiv und vor allem kosteng&uuml;nstig minimiert.</p>
<p><strong>Dirk M&uuml;ller, (Mr. Dax, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Finanzethos GmbH): </strong>Gerade in turbulenten B&ouml;rsenphasen k&ouml;nnen gut gemanagte Aktienfonds ihre St&auml;rke ausspielen. Im Gegensatz zu einem ETF, der blind dem Markt folgen muss, kann ein aktiver Fondsmanager in unklaren Phasen eine h&ouml;here Cashquote fahren oder Absicherungen vornehmen und zum passenden Zeitpunkt die g&uuml;nstigen Kurse f&uuml;r K&auml;ufe nutzen. In solchen Marktphasen laufen gute Manager zur Hochform auf und schaffen die Grundlage f&uuml;r den n&auml;chsten Aufschwung. (mh)</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/2356EC69-EB81-465B-AB9E-6E73F854108B"></div>

 

Darauf setzen Vermittler im aktuellen Marktumfeld

Das Marktumfeld ist auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Höhen und Tiefen geprägt. In diesem Umfeld setzen Finanzintermediäre und Vermittler vor allem auf aktive Fonds. Passive Investments wie etwa ETFs spielen gerade für Vermittler nach wie vor kaum eine Rolle. Die Erwartungen der Kunden schätzen sie zudem mit überwiegender Mehrheit als unrealistisch ein.

<p>Finanzintermedi&auml;re setzen nach wie vor auf aktiv verwaltete Fonds. Dies ist das Ergebnis der Befragung von mehr als 110 internationalen Spezialisten f&uuml;r diskretion&auml;res Fondsmanagement und Fonds-Selektion im Rahmen der Schroders Investment Conference in Budapest. Passive Strategien spielen in ihren Portfolios dagegen nur eine Nebenrolle. So gaben 58% der Konferenzteilnehmer an, weniger als 10% in solche Anlageformen zu investieren.</p>
<h5>
Auch bei Vermittlern ist Aktivit&auml;t Trumpf</h5>
<p>Dieser Trend wird von einer umfassenderen Umfrage, die Schroders unter 2.000 Vermittlern aus aller Welt durchf&uuml;hrte, untermauert. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, dass Aktienfonds das beliebteste Anlagevehikel sind, sondern auch, dass mehr als die H&auml;lfte der Befragten (52%) bevorzugt aktive Fonds empfiehlt. Andere Instrumente wie Direktinvestitionen in Aktien und ETFs empfehlen lediglich 4% ihren Kunden bevorzugt.</p>
<h5>
Zunehmende Beratungsnachfrage erwartet</h5>
<p>Auf die j&uuml;ngste Marktvolatilit&auml;t reagieren Anleger mit einer Anpassung ihrer Portfolios: Von den 2.000 Intermedi&auml;ren rechnen die meisten in den kommenden Monaten mit einer zunehmenden Nachfrage nach Anlageberatung (60%). Die Marktvolatilit&auml;t (21%) und neue Anlagechancen (23%) werden als Hauptgr&uuml;nde genannt. Die Teilnehmer der Konferenz geben eine starke Nachfrage nach ertragsorientierten Anlagen an: Als wichtigstes Investitionsziel ihrer Kunden nannten 56% Ertr&auml;ge, davon 29% Kapitalwachstum mit regelm&auml;&szlig;igen Zugewinnen und 27% reine &Uuml;bersch&uuml;sse. Auch dieser Trend wird von der&nbsp; umfassenderen Umfrage best&auml;tigt, bei der ebenfalls Kapitalwachstum und regelm&auml;&szlig;ige Ertr&auml;ge als Hauptanlageziele angegeben wurden.</p>
<h5>
Unrealistische Erwartungen</h5>
<p>Dar&uuml;ber hinaus stellen die Befragten ein Missverh&auml;ltnis zwischen der Risikobereitschaft der Anleger und den erwarteten Renditen fest: Als h&auml;ufigste Fehler der Anleger gelten demnach zu gro&szlig;e Risikoaversion und zu kurzfristiges Denken. Ein Anteil von 86% befand, dass einige Kunden unrealistische Renditen erwarten. (mh)</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/A68C12C3-0B5B-49EB-A7D4-4E51DCBC5BD8"></div>

 

Deutsche Fondsbranche trotzt den Marktturbulenzen

Trotz massiver Turbulenzen an den Märkten hat die deutsche Fondsbranche im August weiter deutliche Nettozuflüsse verbucht. Der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2000 ist bereits deutlich übertroffen. Die Ausrichtung wird aber defensiver. Geldmarktfonds verbuchten bei Publikumsfonds etwa die größten Zuflüsse.

<p>Die Fondsbranche hat im August laut dem Branchenverband BVI netto 10,8 Mrd. Euro eingesammelt. Dazu steuerten Spezialfonds 6,2 Mrd. Euro bei. Publikumsfonds verzeichneten insgesamt 4,0 Mrd. Euro neue Gelder. In freie Mandate flossen 0,6 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr summierten sich die Zuflüsse in Publikums- und Spezialfonds damit auf 135,0 Mrd. Euro. Das ist der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2000 bereits deutlich übertroffen. Damals sammelten Fonds netto 122,8 Mrd. Euro ein.</p><h5>Mischfonds überholen Rentenfonds</h5><p>Im August verzeichneten fast alle Publikumsfondsgruppen Nettozuflüsse. Dabei führen Geldmarktfonds die Absatzliste mit netto 0,9 Mrd. Euro knapp an. Rentenfonds, Mischfonds und Aktienfonds liegen mit jeweils rund 0,8 Mrd. Euro nahezu gleichauf. Offenen Immobilienfonds flossen 0,4 Mrd. Euro zu. Insgesamt verwalteten Publikumsfonds Ende August ein Vermögen von 857 Mrd. Euro, und damit fast doppelt so viel wie zum Jahresende 2000. Der größte Anteil am Publikumsfondsvermögen entfällt mit 35% auf Aktienfonds. In Mischfonds sind 24% des Gesamtvolumens investiert. Damit haben sie Rentenfonds (23%) inzwischen als zweitgrößte Fondsgruppe abgelöst.</p><h5>Immobilien-Spezialfonds diversifizieren stärker</h5><p>Immobilen-Spezialfonds haben derweil in den vergangenen fünf Jahren ihre Investitionen in Handel, Gastronomie und Wohnen ausgebaut. Gemessen an den Netto-Soll-Mieterträgen stieg der Anteil dieser Objekte in den Portfolios seit 2010 von 25% auf 31%. Zugenommen haben auch Investitionen in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie unterirdische Öl- und Gasspeicher. Der Anteil der Bürogebäude ist dagegen von 58% auf 41% gesunken. (mh) </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/118534FA-C08F-473D-885A-DE3F2B150DF0"></div>

 

Pictet legt ersten Robotik-Fonds auf

Pictet Asset Management hat einen neuen Themenfonds aufgelegt. Der Pictet Robotics investiert in Robotik und Technologien der künstlichen Intelligenz. Aufgrund ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sieht die Gesellschaft für die Robotikunternehmen herausragende Wachstumsperspektiven.

<p>Pictet Asset Management erweitert seine Palette an Themenstrategien um den Pictet Robotics Fonds. Zuvor hat Pictet unter anderem bereits Fonds zu digitaler Kommunikation, Sicherheit, Gesundheit, Wasser und sauberer Energie lanciert. Der Pictet Robotics ist als Luxemburger Sicav organisiert und zielt darauf ab, das Wachstum einer Branche zu nutzen, die im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich viermal so schnell expandieren wird wie die Weltwirtschaft. Das offizielle Lancierungsdatum des Pictet-Robotics ist der 08.10.2015 und die Zeichnungsfrist für den Fonds läuft vom 02.-07.10.2015.</p><h5>Die nächste Revolution</h5><p>Fortschritte der IT, etwa im Cloud Computing, sowie starke neue Mikroprozessoren, revolutionieren Pictet zufolge die Robotik und die Technologien der Automatisierung, die sich somit aus den Fabrikhallen heraus in unser Alltagsleben ausweiten. Moderne Robotikgeräte verfügen heute über eine bemerkenswerte Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, zu speichern, zu verarbeiten und entsprechend zu agieren. In Dienstleistungs- und Sicherheitssektoren sind sie etwa gefragt, weil sie mittlerweile Veränderungen im Gesichtsausdruck und in der Stimme erkennen. Im Gesundheitssystem wiederum assistieren hochentwickelte Roboter zum Teil den Chirurgen bei komplexen Operationen. Intelligente Sensortechnologie findet zudem in fahrerlosen Autos ihre Anwendung.</p><h5>„Herausragende Wachstumsperspektiven“</h5><p>„Roboter werden in Fabriken schon lange zur Automatisierung gefährlicher, schmutziger oder eintöniger Aufgaben eingesetzt“, erläutert Karen Kharmandarian, Senior Investment Manager Themenaktien. „Das Tempo der Erfindungen wird aber immer schneller, und Roboter werden auch in unserem Berufs- und Privatleben unabkömmlich. Robotikunternehmen haben infolge dieser neuen Innovationswelle laut Pictet herausragende Wachstumsperspektiven.“ (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/895659FE-C441-429C-B186-0139E7EC0DAA"></div>

 

Die fünf größten Herausforderungen für Finanzberater

Finanzberater müssen sich zunehmend gegen digitale Konkurrenz wehren. Sie selbst fürchten sich davor allerdings kaum. Vielmehr konzentrieren sie sich auf die Bedürfnisse ihrer Kunden. Privatanleger machen den Finanzexperten zufolge vor allem fünf Fehler. Den traditionellen Anlagemix halten die deutschen Berater zudem für überholt.

<p>Privatanleger machen laut einer Umfrage von Natixis Global Asset Management unter Finanzberatern vor allem f&uuml;nf Fehler. 77% bezeichnen die Emotionalit&auml;t vieler Privatanleger als gr&ouml;&szlig;ten Fehler. Die wichtigste Aufgabe sehen sie daher darin, die Emotionen der Anleger zu z&uuml;geln. Zwei Drittel sind zudem der Ansicht, dass ihre Kunden oft zu stark auf kurzfristige Marktbewegungen reagieren und 57% bem&auml;ngeln fehlende konkrete Finanzpl&auml;ne. Drei von vier deutschen Finanzberatern halten es daher f&uuml;r entscheidend, irrationale Anlageentscheidungen ihrer Kunden durch Beratung zu verhindern.</p>
<h5>
Die 5 gr&ouml;&szlig;ten Anlagefehler im &Uuml;berblick:</h5>
<ul>
<li>
1. Emotionale Investment-Entscheidungen</li>
<li>
2. Fokus auf kurzfristige Marktschwankungen</li>
<li>
3. Fehlende Finanzpl&auml;ne</li>
<li>
4. Zu hohe Cash-Positionen</li>
<li>
5. Fehlende konkrete Ertragsziele</li>
</ul>
<h5>
Neue Strategien f&uuml;r komplexe M&auml;rkte</h5>
<p>Den traditionellen Anlagemix von 60% Aktien und 40% Anleihen halten zwei Drittel der Berater f&uuml;r &uuml;berholt. Drei Viertel der Experten sehen gro&szlig;e Vorteile bei aktiven Strategien, weil damit besser auf kurzfristige Marktbewegungen reagiert werden und so Alpha f&uuml;r die Kundenportfolios zu generiert werden k&ouml;nne. Angesichts der zunehmend volatilen M&auml;rkte erw&auml;gen Berater zudem zunehmend, ihren Kundenportfolios alternative Investmentans&auml;tze beizumischen, um den langfristig erforderlichen Kapitalzuwachs zu erhalten, gleichzeitig aber auch das Portfolio besser zu diversifizieren und einen Schutz vor k&uuml;nftigen Schocks zu gew&auml;hrleisten. 59% der deutschen Berater nutzen solche Strategien bereits.</p>
<h5>
J&uuml;ngere und Frauen im Fokus</h5>
<p>Insgesamt ist die Stimmung unter den deutschen Finanzberatern positiv. F&uuml;r 2016 rechnen sie laut der Natixis-Studie mit einem Gesch&auml;ftswachstum von 5,8%. Allerdings wurde die Umfrage im Juni und Juli 2015 durchgef&uuml;hrt, und damit noch vor der gro&szlig;en Korrektur der Finanzm&auml;rkte. Hohes Potenzial sehen Berater vor allem bei j&uuml;ngeren Kunden. F&uuml;r vier von f&uuml;nf deutschen Finanzberatern haben Gespr&auml;che mit dieser Gruppe oberste Priorit&auml;t. Auch Frauen stehen besonders im Fokus. Ihr Anteil am Gesamtgesch&auml;ft soll bis 2018 von 42 auf 50% steigen.</p>
<h5>
Keine Angst vor digitaler Konkurrenz</h5>
<p>Die neue elektronische Konkurrenz, wie etwa automatisierte Beratungstools, f&uuml;rchten Finanzexperten kaum. Vielmehr sehen sie darin einen Ansporn, die pers&ouml;nliche Beratung zu verbessern. &bdquo;Obwohl die automatisierte Anlageberatung in Zukunft zunehmen wird, wird sie die pers&ouml;nliche Beratung [&hellip;] nicht ersetzen k&ouml;nnen. Das ist die perfekte M&ouml;glichkeit, das gesamte Spektrum an unterst&uuml;tzender und hochqualitativer pers&ouml;nlicher Beratung aufzuzeigen, die Anlegern dabei hilft, emotionale Entscheidungen zu vermeiden&ldquo;, erl&auml;utert J&ouml;rg Knaf, Executive Managing Director f&uuml;r die DACH-L&auml;nder bei Natixis Global Asset Management. Es gebe zudem gute Gr&uuml;nde, warum deutsche Anleger noch mehr als im vergangenen Jahr &uuml;ber die Marktrisiken mit ihren Beratern sprechen wollen. F&uuml;r eine erh&ouml;hte Risikobereitschaft bedarf es schlie&szlig;lich einer ausf&uuml;hrlichen Beratung bei der Asset Allocation. (mh)</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/065EE10B-0655-482C-A69E-54C33167ADC5"></div>

 

Neuer ETF setzt auf Dividenden-Aktien ohne Finanzwerte

Die Deka hat ihr Angebot an börsengehandelten Indexfonds ausgeweitet. Der Deka EURO iSTOXX ex Fin Dividend+ UCITS ETF setzt auf dividendenstarke europäische Unternehmen. Finanztitel sind allerdings außen vor. Die Ausschüttung der Dividenden erfolgt vierteljährlich.

<p>Die Sparkassen-Tochter Deka setzt verstärkt auf Indexfonds. Mit einem neuen Indexfonds der Gesellschaft können Anleger gezielt in dividendenstarke Unternehmen zu investieren. Der ETF bildet den EURO iSTOXX ex Financials High Dividend 50 Index ab. Der Index bündelt die 50 stärksten Dividendentitel der Eurozone, klammert dabei aber Finanztitel aus. Der Deka EURO iSTOXX ex Fin Dividend+ UCITS ETF bildet den Index für eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,3% voll replizierend ab. Die Ausschüttung der Dividenden erfolgt vierteljährlich. </p><h5>50 Einzeltitel</h5><p>Insgesamt befinden sich im EURO iSTOXX ex Financials High Dividend 50 Index 50 Werte. Ihre Gewichtung basiert auf ihren Dividendenrenditen der vergangenen zwölf Monate, wobei das Einzgelgewicht bei maximal 10% gekappt wird. Etwa drei Viertel der Indexmitgleider stammen derzeit aus den Branchen Versorgungswirtschaft, Kommunikation, Industrie und Energie. </p><p>Aktuelle Top-Position des Dividendenindizes ist der spanischer Energieversorger Endesa mit einem Anteil von 5,5%, gefolgt vom griechischen Lotto- und Sportwettenanbieter OPAP. Größte deutsche Position ist der Dienstleistungs- und Baukonzern Bilfinger mit einem Portfolioanteil von 2,6%. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D31B8841-9781-4C11-8E4B-9F2B96A7157E"></div>

 

Financière de l’Echiquier erhält Zulassung für europäischen Nebenwertefonds

Der auf europäische Nebenwerte ausgerichtete Aktienfonds Echiquier Entrepreneurs der französischen Gesellschaft La Financière de l’Echiquier ist nun auch in Deutschland erhältlich. Der Fonds konzentriert sich vor allem auf Firmen mit besonderen technologischen Entwicklungen, sowie auf Nischenplayer und Sektoren, die strukturellen Veränderungen unterliegen.

<p>Financière de l’Echiquier darf den Echiquier Entrepreneurs nun auch in Deutschland vertreiben. Fondsmanagerin Stéphanie Bobtcheff beschäftigt seit mehr als 18 Jahren mit kleinen und mittleren europäischen Unternehmen. Die Expertin sieht in diesem Bereich die attraktivsten Wachstumsprojekte. „Wir gehen davon aus, dass die Volatilität an den Märkten auch in den kommenden Monaten hoch bleiben wird. In diesem Umfeld dürften sich kleine und mittlere Werte mit europäischem Fokus weiter gut behaupten, da sie nicht nur von der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung in Europa profitieren, sondern auch attraktive Quellen für M&amp;A-Aktivitäten darstellen“, sagt Bobtcheff.</p><h5>Mindestens 60% in Europa-Aktien</h5><p>Für den Echiquier Entrepreneurs investiert Bobtcheff vor allem in Titel mit einer Marktkapitalisierung von 50 Mio. bis 1 Mrd. Euro. Mindestens 60% fließen in europäische und maximal 10% in nichteuropäische Aktien. Zudem wird in der Regel eine angemessene Cash-Quote von 10% gehalten. Bobtcheff bevorzugt überzeugende Wachstumstitel mit attraktiver Bewertung und setzt auf eine breite Diversifikation der Branchen: „Wir wollen möglichst frühzeitig in aussichtsreiche Unternehmen einsteigen, um ihnen Zeit zu geben, sich zu entwickeln.“ </p><h5>Technologie und Veränderungen im Fokus</h5><p>Fokus des Fondsportfolios sind Technologien und Nischen sowie strukturelle Veränderungen. „Wir konzentrieren uns auf Unternehmen mit besonderen technologischen Entwicklungen, aber auch auf Nischenplayer und Sektoren, die strukturellen Veränderungen unterliegen, da wir hier enorme Wachstumschancen sehen“, sagt Bobtcheff. Der Echiquier Entrepreneurs wurde im Oktober 2013 in Frankreich aufgelegt. Seither hat er eine Wertentwicklung von 37,5% erzielt und ein Fondsvolumen von 133 Mio. Euro aufgebaut. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/DA6B173D-98B2-4BF4-8CDB-83D445D5215F"></div>

 

In Marken investieren, denen Anleger vertrauen

Einen Umsatz von jährlich rund 400 Mrd. Euro generiert allein die Markenartikelindustrie in Deutschland, so der Markenverband. Marken stehen für Qualität. Marken bieten Orientierung. Und Marken machen den Unterschied. Sie sind Teil unseres Lebens, fördern Gemeinschaft und schaffen Arbeitsplätze.

<p>Einer Studie der Wissenschaftler Darren Dahl und Morgan Ward zufolge sind Kunden in Luxusgeschäften auch dann bereit, mehr für Markenprodukte zu bezahlen, selbst wenn sie vorher vom Verkäufer herablassend behandelt wurden. Anschließend fanden die Konsumenten die Markenartikel sogar noch begehrenswerter und bestätigten mit dem Kauf ihre Gruppenzugehörigkeit.</p><h5>Apple, Adidas &amp; Nike: In Marken investieren, denen Anleger vertrauen</h5><p>Bei den Themen Geldanlage und Vermögensberatung liegen die Dinge anders. Die Ausgangslage ist klar: Berater wissen um den dauerhaften Erfolg einer Aktienanlage und deren Bedeutung als unverzichtbarer Bestandteil für den langfristigen Vermögensaufbau. Die Anleger aber blicken oft mit großer Skepsis auf die Finanzmärkte. Viele verstehen die Mechanismen an den Börsen nicht, sind verunsichert und fürchten den Verlust ihrer Geldanlage.</p><p>Warum also nicht gegenüber potenziellen Anlegern mit Aktien argumentieren, deren Emittenten sie kennen und verstehen, weil sie deren Produkte selbst kaufen und wertschätzen? Die meisten Anleger besitzen ein Smartphone von Apple oder Samsung, tragen Schuhe von Nike oder Adidas und kaufen Kleidung bei H&amp;M. Sie schätzen die Qualität der Produkte dieser Unternehmen. Deren Kurse profitieren wiederum von den Käufen. Einzig die aktienscheuen Konsumenten selbst partizipieren nicht am Wachstumspotenzial.</p><h5>Sicherheit und attraktive Erträge: Markenunternehmen im Fokus</h5><p>Beim GAMAX Funds Junior investiert Portfoliomanager Moritz Rehmann mithilfe eines thematisch orientierten Ansatzes in Bezug auf Markenunternehmen in aussichtsreiche Aktientitel. Die qualitative Auswahl erfolgt dabei anhand des Produktspektrums, der Bilanzqualität und der Managementqualität der Unternehmen. Der GAMAX Funds Junior setzt auf Unternehmen mit hochwertigen Marken mit Beständigkeit, die nachhaltig attraktive Erträge bieten. So hat der Fonds seit Anfang des Jahres eine Wertentwicklung von 9,3% erzielt (Stand: 31.08.2015). Mit dem Investitionsansatz haben Berater beim GAMAX Junior Argumente, mit denen sie ihren Kunden die Angst vor Aktien nehmen können, da aus einem abstrakten Produkt eine konkrete Investition in Unternehmen des eigenen Umfelds wird. </p><p>Weitere Informationen zum GAMAX Funds Junior finden Sie unter: <a href="http://www.gamaxfunds.com/de/junior-fonds/gamax-funds-junior-auf-einen-…; target="_blank" >www.gamaxfunds.com/de/junior-fonds/gamax-funds-junior-auf-einen-blick</… id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/380EBD1E-EFE9-46ED-8F8F-E1D1DC171BC4"></div>

 

ETFs steigern Marktanteil deutlich

Aktiv gemanagte Fonds stellen weiterhin die Mehrheit in den Depots der Privatanleger. Sie bekommen aber immer größeren Druck von ETFs. Mittlerweile ist laut einer Auswertung der DAB Bank fast jeder Dritte Fonds ein passiver Indexfonds – Tendenz stark steigend.

<p>Fonds, die passiv die Entwicklung von Indizes abbilden, werden bei deutschen Privatanlegern immer beliebter. Laut einer Analyse der DAB Bank betrug ihr Anteil am gesamten Fondsvolumen in Privatanlegerdepots im Jahr 2011 noch 20,7%. Im August 2015 waren es dagegen schon 30,5%. Damit ist fast jeder dritte Fonds ein passives Produkt. Vor zehn Jahren betrug ihr Anteil gerade einmal 1,9%.</p><h5>Aktienfonds dominieren aktive Fonds</h5><p>Knapp 70% des gesamten Fondsvolumens sind aber weiter in gemanagten Fonds investiert. Diese Fonds hat die DAB Bank genauer untersucht. Auf Platz 1 stehen darunter unangefochten Aktienfonds. Deren Anteil lag in den vergangenen fünf Jahren konstant bei etwa 60%. Auf Rang zwei schafften es die Mischfonds. Sie steigerten ihren Anteil seit 2011 von 13,2% auf 18,9%. Rentenfonds konnten sich relativ stabil bei einem Anteil von rund 10% halten.</p><h5>Rückgang bei offenen Immobilienfonds</h5><p> <div class="zoomImage"><a href="http://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom_large/pu…; rel="prettyPhoto" title=""><img typeof="foaf:Image" src="http://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom/public/z…; width="200" height="89" alt="ETFs steigern Marktanteil deutlich" /><img class="zoomIcon" src="/sites/asscompact.de/themes/asscompact/gfx/zoom_icon.png" width="54"></a></div> Einen deutlichen Rückgang gab es bei den offenen Immobilienfonds. Nahmen sie im Jahr 2011 noch 8,8% am gemanagten Fondsvolumen ein, lag ihr Anteil Ende August 2015 bei lediglich 5,7%. Die DAB Bank erklärt den Rückgang unter anderem damit, dass Anleger ihre Einlage bei offenen Immobilienfonds nicht mehr spontan entnehmen können, sondern seit 2013 eine gesetzliche Haltefrist von mindestens 24 Monaten beachten müssen. Dachfonds stabilisieren sich mit 3,7% auf niedrigem Niveau und bleiben auf Platz fünf. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/315232C9-F496-40BA-85DC-828E155F56A2"></div>

 

Companisto veröffentlicht erstmals Performance-Daten zu Crowdinvesting

Die Crowdinvestingplattform Companisto hat erstmals Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der finanzierten Start-ups veröffentlicht. Der Wert der Beteiligungen der Crowdinvestoren hat sich sich demnach in den vergangenen drei Jahren um durchschnittlich 15,3% erhöht.

<p>Companisto ist mit einem aktuellen Jahresfinanzierungsvolumen von 12 Mio. Euro in der DACH-Region eine der marktführenden Crowdinvestingplattform. Erstmals hat sie nun Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der darauf finanzierten Start-ups bekannt gegeben. „Crowdinvesting hat sich in den letzten drei Jahren sehr dynamisch entwickelt. Bisher gab es aber kein öffentlich zugängliches Zahlenmaterial zur Performance. Mit diesen Zahlen möchten wir diese Lücke schließen“, kommentiert Tamo Zwinge, Geschäftsführer und Co-Gründer von Companisto.</p><h5>Beteiligungswert steigt um durchschnittlich 15,3% </h5><p>Der Gesamtwert der über Companisto finanzierten Start-ups ist den Zahlen zufolge in den vergangenen drei Jahren von 83,5 auf 102,9 Mio. Euro gestiegen. Das entspricht einem Wertzuwachs von 23,24%. Der Wert der Beteiligungen der Crowdinvestoren auf Companisto hat sich durchschnittlich um 15,3% erhöht. Die durchschnittliche Wertsteigerung eines Companisto-Portfolios lag bei 8,50% p.a. Die stärkste Wertsteigerung gab es bei den Beteiligungen aus dem Jahr 2012 erfahren. Sie legten im Schnitt um 87,6% zu. 5 von 38 auf Companisto finanzierten Start-ups Insolvenz angemeldet. Auf sie entfiel 5,6% des insgesamt investierten Kapitals aus.</p><h5>Zwei Investoren-Euros auf jeden Crowd-Euro</h5><p>Bei mehr als drei Viertel der Crowdinvestings auf Companisto haben vorher oder gleichzeitig Business Angels oder Venture Capital-Gesellschaften investiert. „Die über Companisto finanzierten Start-ups wurden in vielen Fällen durch andere Investoren validiert. Auf jeden über die Crowd investierten Euro kommen noch einmal über zwei Euro von anderen Investoren wie Venture Capital-Gesellschaften, Business Angels oder Banken dazu“, so Tamo Zwinge.</p><h5>Höchste gebotene Rendite von 100%</h5><p>Neben den laufenden Wertsteigerungen gab es auf Companisto bereits 2015 eine ausgezahlte Rendite in Höhe von 45% durch den Rückauf der Anteile des Berliner Start-ups 5 CUPS and some sugar. Im Jahr 2014 gab ein Investor ein Angebot für die Anteile der Crowdinvestoren an Companisto selbst ab und bot eine Rendite von 100%. Das Immobilienprojekt Weissenhaus zahlte im Juli 2015 Zinsen in Höhe von 4% an die beteiligten Companisten aus. (mh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D73A3A47-8E25-41F2-ABB0-34E11D9DB8E8"></div>