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Bevölkerung kann sich an der Finanzierung von Stromtrassen beteiligen

Schleswig-Holsteiner können sich in Zukunft an der Finanzierung von Stromtrassen beteiligen. Bei der geplanten 380-Kilovolt-Leitung an der Westküste soll noch in diesem Jahr eine Bürgerleitung entstehen. Das kündigten Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT am Mittwoch in Kiel an.

<p></p><p>TenneT wird den Bürgern über Wertpapiere die Möglichkeit bieten, sich an der neuen Höchstspannungsleitung an der Westküste Schleswig-Holsteins zu beteiligen. Da es bei der Bürgerleitung um Akzeptanz für den Netzausbau geht, werden nur private Anleger Wertpapiere erwerben können. Dabei werden Bürger, die unmittelbar vom Bau der Höchstspannungsleitung betroffen sind, bevorzugt. Dies und eine Mindestbeteiligung von voraussichtlich 1.000 Euro sollen die Beteiligung besonders für Kleinanleger aus der Region interessant machen. Damit sich auch wirklich der einzelne Bürger beteiligen kann, wird Kleinanlegern, die nur wenige Wertpapiere erwerben wollen, der Vorzug gegenüber Privatanlegern gegeben, die große Summen investieren möchten.</p><p>Die Einnahmen der Investoren werden für die Realisierung der Westküsten-Leitung verwendet. Die Bürgerleitung verspricht den Anlegern einen attraktiven Zins. Dieser läge unter den jetzigen Kapitalmarktbedingungen um die 4,5 bis 5%. Die Höhe der Bürgerbeteiligung kann 40 Mio. Euro, maximal aber 15% des Investitionsbudgets für die Leitung betragen. Die Wertpapiere sollen über lokal ansässige Geldinstitute vertrieben werden.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/9CFA4D79-83D1-4CAD-B1BE-3F8041F04324"></div>

 

Neuer Katastrophenanleihen-Fonds von Warburg Invest und Hannover Rück für professionelle Anleger

Die Fondsgesellschaft Warburg Invest hat in Zusammenarbeit mit der Leine Invest den Leine Investment SICAV-SIF Insurance-Linked Securities Sub-Fund 1 aufgelegt. Der Fonds investiert vornehmlich in Katastrophenanleihen, so genannte „Cat-Bonds“.

<p>Bei diesen handelt es sich um Verbriefungen von Versicherungsrisiken, auch Insurance-Linked Securities oder kurz ILS genannt. Während Warburg Invest für die Fondsadministration und den Vertrieb zuständig ist, obliegt der Leine Investment General Partner S.à r.l., einer Tochter von Hannover Rück, das Portfoliomanagement. </p><p>Der bereits im vergangenen Dezember in Luxemburg aufgelegte Fonds wird nunmehr für professionelle Investoren im Rahmen eines Private Placements geöffnet. Mit Katastrophenbonds reichen Versicherungsunternehmen (Rückversicherer, große Erstversicherer), aber auch staatliche Organisationen einen Teil der von ihnen abgedeckten Risiken an interessierte Investoren weiter. Kommt es während der Laufzeit nicht zu einem auslösenden Schadenereignis, wie etwa einem Wirbelsturm oder einem Erdbeben, so erhält der Investor den Nominalbetrag sowie Zinsen für das übernommene Versicherungsrisiko. Wird jedoch bei einem Versicherungsereignis eine bestimmte Schadenshöhe oder ein festgelegter Messwert überschritten, wird der Cat-Bond ganz oder teilweise zur Zahlung der entstandenen Schäden herangezogen, so dass im schlimmsten Fall keine Rückzahlung an den Investor erfolgt. Zu den versicherten Risiken zählen vornehmlich Stürme und Erdbeben, aber auch Überschwemmungen oder Pandemiekatastrophen. Die Anlagestrategie der Portfoliomanager von Leine Invest orientiert sich an einem internen Katastrophenanleiheportfolio, das Hannover Rück im März 2008 aufgelegt hat und das in der Vergangenheit eine annualisierte Rendite von 7,34% erwirtschaftet hat (Stand 31.12.2012). </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EDF91F2D-F67C-476C-A16E-43B69651457C"></div>

 

Anleger investieren mehr als 300 Mio. Euro in Sachwerte von Aquila Capital

Institutionelle und private Anleger investierten 2012 insgesamt über 300 Mio. Euro in Sachwert-Lösungen von Aquila Capital. Von institutionellen Investoren flossen ca. 220 Mio. Euro in Real Assets; in Publikumsfonds wurden rund 80 Mio. Euro investiert.

<p> „Sachwerte sind im aktuellen Zinsumfeld insbesondere als Alternative zu Rentenprodukten gefragt. Eine europaweite Umfrage unter institutionellen Investoren, die wir im letzten Jahr beauftragt hatten, belegt, dass das Interesse an entsprechenden Investments generell steigt. Aquila Capital wird sich auch im Jahr 2013 verstärkt auf Sachwertlösungen fokussieren, die den besonderen Anforderungen dieser Zielgruppe entsprechen“, so Michael Montag, Managing Director bei Aquila Capital. 2012 hat Aquila Capital sechs Publikums- sowie drei Spezialfonds für institutionelle Investoren in diesem Bereich lanciert. Zusätzlich betreut das Unternehmen mehrere Spezialmandate. Das von Aquila Capital investierte Eigenkapital im Sachwert-Segment liegt bei über 1 Mrd. Euro, das Transaktionsvolumen beläuft sich auf über 2 Mrd. Euro.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8C71929A-F92E-4F0C-A72B-D92C94BBCD99"></div>

 

PIMCO GIS Income Fund zielt auf hohen kontinuierlichen Einkommensstrom

PIMCO bietet mit dem PIMCO GIS Income Fund einen neuen global ausgerichteten und sektorübergreifenden Anleihenfonds, der auf die Generierung eines hohen und kontinuierlichen Einkommensstroms abzielt.

<p>Der Fonds wird verwaltet von Dan Ivascyn, Managing Director und Leiter des Portfoliomanagement-Teams für Hypothekenanleihen, und Alfred Murata, Executive Vice President und Portfoliomanager im Hypothekenanleihen-Team. Der PIMCO GIS Income Fund bietet erstmals auch deutschen Anlegern in Form eines Publikumsfonds Zugang zu dieser Strategie.</p><p>Das Fondsmanagement verfolgt einen flexiblen, globalen Ansatz und investiert flexibel in qualitativ hochwertige festverzinsliche Instrumente verschiedener Sektoren. Der Fokus liegt auf der Erzielung eines hohen und stetigen Einkommensstroms. Darüber hinaus strebt der Fonds langfristigen Kapitalzuwachs an, wobei der Minderung von Verlustrisiken große Bedeutung beigemessen wird. Im Gegensatz zu vielen anderen ertragsorientierten Strategien greift der Fonds auf einen flexiblen Ansatz zurück, der ihm eine taktische Umschichtung von einem Land oder Sektor in andere ermöglicht – je nachdem, in welchen Bereichen PIMCOs Team von mehr als 80 Experten in den Segmenten Kredit und Unternehmensanleihen Investmentchancen identifiziert, um Erträge zu generieren. Der Fonds kann in Staatsanleihen, inflationsgebundene Anleihen, Agency- und Non-Agency-MBS, CMBS, Investment-Grade- und High-Yield-Corporates, Bankdarlehen und Schwellenländeranleihen investieren. Der PIMCO GIS Income Fund wird den Anlegern in verschiedenen Anteilsklassen für Privatanleger über Finanzintermediäre und institutionelle Investoren sowie in unterschiedlichen währungsabgesicherten Versionen zur Verfügung stehen.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/95089BA9-2DA7-4B5C-BEBF-710A0C1D2ED4"></div>

 

Fondswissen der Deutschen ist wieder auf Vorkrisenniveau

Das Wissen der Deutschen über Investmentfonds ist wieder auf das Niveau vor Ausbruch der Finanzkrise gestiegen: Erstmals seit 2008 liegt der AXA-IM-Wissensindex wieder bei einem Wert von 50. Das ist ein Ergebnis der achten bevölkerungsrepräsentativen Umfrage von AXA Investment Managers (AXA IM) in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest.

<p>„Es zeigt sich eine Trendwende von einer deutlichen Unsicherheit in der Krise hin zu neuem Selbstbewusstsein in punkto Finanzwissen. Die Verunsicherung der letzten Jahre scheint überwunden – die Deutschen wissen mehr über Finanzthemen und trauen sich in diesem Bereich auch wieder mehr zu“, so Karin Kleinemas, Head of Marketing, Communications &amp; Brand Northern Europe, die die Ergebnisse der Umfrage jetzt in Frankfurt vorstellte. Vor allem Männer und Besserverdiener mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 Euro schneiden überdurchschnittlich gut ab. Das sind zugleich die Personengruppen mit einem hohen Anteil an Fondsbesitzern. Insgesamt zeigen sich die Befragten deutlich sicherer bei der Beantwortung der Wissensfragen als noch in den Vorjahren und sind eher in der Lage, richtige Aussagen zu erkennen. So wissen inzwischen 60% der Befragten, dass Rentenfonds in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Im Vorjahr konnte lediglich die Hälfte der Befragten die richtige Aussage benennen. </p><p>Weiterhin große Wissenslücken</p><p>Dennoch zeichnen sich weiterhin große Wissenslücken ab: Knapp die Hälfte der Deutschen kann den Alternativbegriff „Anleihefonds“ anstelle von „Rentenfonds“ nicht richtig zuordnen. Auch beim Thema „Risikoeinschätzung“ gibt es noch Informationsbedarf: Beinahe die Hälfte der Befragten glaubt, dass Investmentfonds genauso riskant sind wie einzelne Aktien. Weniger als einem Drittel der Bevölkerung ist bekannt, dass das Fondsvermögen bei einer Insolvenz des Anbieters geschützt ist. Selbst unter den Fondsbesitzern weiß nur rund die Hälfte der Befragten über die Tatsache des Insolvenzschutzes Bescheid. Immerhin ein Fünftel der Deutschen scheint sich der Auswirkungen ihrer Wissenslücken bewusst zu sein und wäre bereit, für die Verbesserung ihrer Finanzkenntnisse sogar zu zahlen.</p><p>Hauptinformationsquellen sind Bank-, Versicherungs- und Finanzberater</p><p>Hauptsächlich informieren sich die Deutschen heutzutage über Gespräche mit Bank-, Versicherungs- und Finanzberatern sowie im persönlichen Umfeld und bei Kollegen. Klassische Printmedien spielen ebenfalls eine große Rolle und haben weiteres Potenzial: 44% der Deutschen informieren sich aktuell über Tageszeitungen und Magazine, 52% würden diese Informationsquellen sogar verstärkt nutzen. Insbesondere Menschen, die sich sehr gut in Finanzthemen auskennen, sowie Besserverdiener bevorzugen am ehesten das gedruckte Wort in Tageszeitungen und Magazinen. Wie erwartet gewinnt das Internet an Bedeutung: Bislang nutzt zwar lediglich ein Drittel der Deutschen diese Quelle, beinahe die Hälfte wünscht sich jedoch, mehr Informationen über das Internet zu beziehen. Mit durchschnittlich 3,3 genutzten Quellen informieren sich die Deutschen insgesamt fokussierter als noch im Vorjahr. </p><p>Beratung wird nach wie vor als wichtig empfunden </p><p>Knapp drei Viertel der Deutschen sind der Überzeugung, dass vertiefte wirtschaftliche Kenntnisse nötig sind, um in Fonds zu investieren. Seit 2007 ist dieser Wert stetig gestiegen und befindet sich seit dem vergangenen Jahr auf einem Allzeithoch. Zugleich kommt der Beratung bei einer Anlage in Investmentfonds weiterhin eine besondere Bedeutung zu: Dieser Aussage stimmen nahezu alle Befragten zu und sehen im Vertrauen in den Berater eine Grundvoraussetzung für den Kauf von Investmentfonds. Insbesondere Fondsbesitzer und Menschen, die sich gut mit Finanzthemen auskennen, sehen das Vertrauen in den Berater als überdurchschnittlich wichtig an.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/65723BBD-1B45-4E15-BAF2-0B7E28EF2E4F"></div>

 

Spezialfondsinvestoren fürchten überhöhte Eigenkapital-Unterlegung

Die institutionellen Anleger der Spezialfonds streben bei Immobilien und Aktien gegenüber der aktuellen Aufteilung der Assets eine Verdopplung an. Ihre Investitionen in alternative Investments, wie beispielsweise Infrastrukturinvestitionen, würden sie auf das Zweieinhalbfache ausbauen. Staatsanleihen und Pfandbriefe hingegen fielen bei der Assetallokation deutlich zurück. Dies zeigt eine Umfrage von Kommalpha im Auftrag des BVI.

Derzeit haben institutionelle Anleger 61% ihres Spezialfondsvermögens in verzinsliche Wertpapiere investiert, streben aber eine Quote von lediglich 41% an. Hierbei verlören insbesondere Staatsanleihen und Pfandbriefe an Bedeutung. Ihr Anteil würde auf die Hälfte des heutigen Bestandes abschmelzen. Den Anteil von Unternehmensanleihen hingegen würden die Institutionellen von 15% auf 19% ihres Spezialfondsvermögens ausbauen. Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des BVI: „Mit den Renditen von Anleihen der Industriestaaten lassen sich die von institutionellen Investoren geforderten Renditen nicht mehr erzielen. Viele Investoren wollen deshalb renditestärkere Anlagen höher gewichten. Die bevorstehende Solvency II-Regulierung mit entsprechend hohen Unterlegungspflichten durch Eigenkapital hält sie offenbar davon ab.“

Mehr Immobilien, alternative Investments und Aktien

Die Aktienquote in den Spezialfonds würden die Institutionellen bei einer Lockerung der diskutierten Vorschriften von 12 auf 24% verdoppeln und die Immobilienquote von 6 auf 14% erhöhen. Zudem würden die Institutionellen statt 6 künftig 15% des Spezialfondsvermögens in alternative Investments anlegen. Bei der Betrachtung einzelner Anlegergruppen zeigen sich markantere Diskrepanzen zwischen den aktuellen Investitionen und der angestrebten Allokation.

Moderatere Eigenkapitalunterlegung erforderlich

Angesichts des Niedrigzinsumfeldes unterstützt der BVI die Wünsche nach veränderten regulatorischen Vorgaben. Richter: „Damit die für die Altersvorsorge bestimmten Mittel inflationsgeschützt und rentierlicher investiert werden können, sollten institutionelle Investoren insbesondere Immobilien und Infrastrukturinvestitionen bei ihren Kapitalanlagen höher gewichten können, ohne zu hohe Anforderungen durch die Eigenkapitalunterlegung berücksichtigen zu müssen.“

 

Schroders-Studie: Europa gilt bei deutschen Privatanlegern als Region mit dem höchsten Risiko

Die Schuldenproblematik rund um Griechenland und innerhalb der Eurozone ist für die Mehrheit der deutschen Investoren das höchste Risiko bei internationalen Kapitalanlagen. Gleichzeitig suchen sie aber vor allem Sicherheit auf den Heimatmärkten.

<p>Wie aus dem fünften Schroders Investmentbarometer hervorgeht, ist Europa derzeit für 40% aller deutschen Anleger die Region mit dem höchsten Risiko und liegt damit vor allen übrigen Regionen und Ländern (Russland: 24%, USA: 24%, Asien: 11%, Deutschland: 3%). So wurden auch die derzeitigen Anlagen in Europa im Vergleich zum Vorjahr um 15% verringert. </p><p>Der britische Vermögensverwalter hat auch ermittelt, wo die sicheren Häfen für die einzelnen Anlageklassen in der Währungsunion gesucht werden. Das Ergebnis erscheint widersprüchlich zu dem hohen Risiko, welches Europa als Anlageregion zugesprochen wird. Denn trotz der Krise und der damit verbundenen Sorgen sind für viele Anleger Immobilien, Unternehmensanleihen und Aktien aus Europa der Fels in der Brandung: 32% halten europäische Immobilien für besonders sicher. Europäische Aktien werden von 21% der Befragten als sicherer Hafen genannt und auch bei Unternehmensanleihen erhält Europa die meisten Stimmen (17%). Lediglich bei der Assetklasse Staatsanleihen liegt Skandinavien (19%) vorne. Mit Blick auf zukünftige Investitionen lässt sich ein Ost-West-Gefälle ablesen. 19% der Befragten planen in den nächsten 24 Monaten in Westeuropa (ohne Deutschland) anzulegen, aber nur 2% in Osteuropa. In andere Länder und Regionen außerhalb Europas wurde als Reaktion auf die Krise übrigens so gut wie gar nicht ausgewichen. Wenn überhaupt reagiert wurde, dann wurden hier Positionen in entfernte Regionen, wie beispielsweise Asien sogar eher reduziert als aufgebaut. </p><p>Das Sicherheitsbedürfnis und damit auch die stärkere Vorliebe für Deutschland als Anlageregion sind offenbar mit der Sorge um die Eurokrise gestiegen. Deutschland ist mit einem Anteil von 80% die Hauptanlageregion. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 9%. Und auch bei der zukünftigen Investitionsplanung steht Deutschland im Fokus. 59% planen dort in den nächsten 24 Monaten ganz sicher anzulegen. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass lediglich 3% der Befragten Deutschland als besonders risikoreich einschätzen. Generell gaben 56% und damit 10% mehr als im Vorjahr an, dass sie internationale Anlagen für zu risikoreich halten. Der Anteil derer, die nicht außerhalb von Deutschland anlegen, weil sie sich nach eigener Einschätzung dafür zu wenig auskennen, ist mit 51% nur geringfügig niedriger. Dabei dürfte eine Rolle spielen, dass Investitionen in Deutschland als vergleichsweise sicher empfunden werden. Denn 86% der befragten Anleger stuften sich selbst als „absolut sicherheitsorientiert“ ein – das sind acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/BC6FD45F-C9A6-4957-8762-48465ED438E5"></div>

 

Neuer Schroders-Fonds für Renminbi-Anleihen bietet Doppelchance

Der britische Vermögensverwalter Schroders erweitert in Zeiten niedriger Zinsen in den Industrienationen seine Rentenfonds-Palette um den Schroder ISF (Schroder International Selection Fund) RMB Fixed Income, der ab sofort zum Vertrieb in Deutschland und Österreich zugelassen ist. Mit dem Fonds können Anleger von Wertsteigerungs- und Ertrags-Chancen von Investmentgrade-Anleihen in chinesischer Lokalwährung profitieren.

<p></p><p>Der Schroder ISF RMB Fixed Income investiert ausschließlich in Renminbi-Anleihen staatlicher oder privater Emittenten, die ein Investment-Grade-Rating halten. Die Anleihen von Emittenten aus China oder Hong Kong dürfen bis zu 100% des Portfolios ausmachen, aus den restlichen Ländern dürfen maximal 30% allokiert werden. Der neue Fonds wird relativ zum HSBC Offshore RMB Investment Grade Bond Total Return Index verwaltet, der insgesamt 155 nichtstaatliche Emittenten umfasst und rund die Hälfte des Anlageuniversums repräsentiert. Durch aktives Management soll der Fonds diesen Index um mindestens 50 Basispunkte p.a. übertreffen. </p><p>Der Investmentprozess des Schroder ISF RMB Fixed Income beruht auf fundamentalen Analysen der Marktbewertungen von Anleihen mit Blick auf makroökonomische Trends. Sowohl Top-down- als auch Bottom-up-Strategien kommen zum Einsatz, um mittel- bis langfristig von Fehlbewertungen zu profitieren. Die zwei wichtigsten Alpha-Quellen sind die Sektor- und Einzelwertauswahl. Da der Offshore-Markt für Renminbi-Anleihen bislang von Emissionen mit kurzen Laufzeiten von weniger als fünf Jahren geprägt ist, dürften auf Duration und Zinsstrukturkurve bezogene Strategien zunächst keine wichtige Rolle spielen. Die kurzen Laufzeiten tragen aber dazu bei, die Gesamtvolatilität im Fonds zu verringern. Auf Währungsseite ist das Risiko ebenfalls überschaubar. Denn der Renminbi hat sich gegenüber dem US-Dollar auch in Phasen großer Risiko-Aversion als eine der stabilsten asiatischen Währungen behauptet. Die breite Diversifikation und die Konzentration auf Investment-Grade-Papiere tragen zusätzlich zur Risiko-Minimierung bei, und das Risikomanagement ist in jedem Schritt des Anlageprozesses verankert. Die durchschnittliche Portfolio-Duration des Fonds soll nicht um mehr als zwei Jahre von der Duration der Benchmark abweichen. Als Tracking Error sind 50 bis 150 Basispunkte p. a. vorgesehen. Einer Risikokonzentration wird vorgebeugt, indem strikte Regeln für die Höchstgewichtung von Ländern und Einzelwerten bestehen.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/300FEBAD-7FAB-490F-B72F-7083A84DF997"></div>

 

Scope: Aktienfonds China zeigen leichten Aufwärtstrend

Schwellenländer sind bei Anlegern beliebt. Insbesondere China gilt als Wachstumsmotor der Weltwirtschaft. Aktienfonds mit Fokus China schnitten in den vergangenen drei Jahren laut Scope jedoch schlechter ab als Fonds, die in andere Schwellenländer investieren.

<p> Gegenstand der Untersuchung von Scope ist die Perfomance von Aktienfonds mit Fokus auf chinesische Unternehmen. Hierzu wurden die 33 Fonds der Scope-Kategorie „Aktien China“ während der vergangenen 36 und zwölf Monate näher untersucht. Das gesamte Volumen dieser Fonds beläuft sich auf 10,9 Mrd. Euro.</p><p>Ergebnis: Im Dreijahreszeitraum zeigen die Fonds im Durchschnitt eine absolute Rendite in Höhe von 7,4%. Die höchste Performance erreichte der Schroder ISF China Opportunities SGD Hdg A Acc mit 24%. Die durchschnittliche Performance der Kategorie „Aktien China“ liegt deutlich unterhalb von anderen Schwellenländerfonds. Die Fondskategorie „Aktien Russland“ zum Beispiel erzielte im gleichen Zeitraum eine Rendite von 15,8%, „Aktien Indien“ kamen auf 17,9%. Spitzenreiter ist die Fondskategorie „Aktien Thailand“ mit über 150% Performance (abs.) in den vergangenen drei Jahren. Lediglich Aktienfonds, die sich auf Brasilien konzentrieren schnitten im betrachteten Zeitraum mit –5,7% schlechter ab als Fonds der Kategorie „Aktien China“.</p><p>Im kurzfristigen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten zeigen die Aktienfonds China deutlich mehr Schwung. Sie erzielten im Durchschnitt eine Rendite von 13,8%. Zum Vergleich: „Aktien Russland“ verloren im gleichen Zeitraum durchschnittlich 1% an Wert. „Aktien Indien“ erzielten jedoch auch in der Zwölf-Monats-Betrachtung mit 20% eine bessere Durchschnittsperformance. Im Bereich „Aktien China“ schnitt der „Pictet-China Index-P USD“ mit 23,6% Performance besonders positiv ab. Eine negative Performance in diesem Zeitraum zeigten der „Edmond de Rothschild China A“ und „Atlantis China“ mit –6,9 bzw. –2,1%.</p><p>Die durchschnittliche Performanceverbesserung der Fondskategorie „Aktien China“ in den vergangenen zwölf Monaten lässt sich zum Teil auf die verstärkte Dynamik der chinesischen Konjunktur zurückführen. Diese wird durch die langsam wirkenden Reform- und Investitionsprogramme der chinesischen Regierung stimuliert. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D63E16B7-B566-4127-9E6F-960D7229C005"></div>

 

Deutsche planen 2013 keine Anleiheninvestments

Seit Anfang des Jahres müssen Sparer auf eine beliebte Geldanlage verzichten: den gebührenfreien Bundesschatzbrief. Einst zur breiten Vermögensbildung eingeführt, sind die „Schätzchen“ für Privatanleger nicht mehr kostenlos erhältlich. Wer nicht zusehen möchte, wie die magere Rendite von der Inflation und den nun anfallenden Bankgebühren ins Minus geschmälert wird, sollte zu einem breiten Anleihenmix greifen.

<p>Doch von dieser Alternative wollen deutsche Anleger kaum etwas wissen. Lieber nehmen sie den Kaufkraftverlust ihres Ersparten in Kauf und halten an klassischen Spar- und Tagesgeldern fest. Das ergab eine Umfrage des unabhängigen Vermögensverwalters Fidelity Worldwide Investment. </p><p/><p>Der Anleihenmarkt brachte Anlegern im vergangenen Jahr insgesamt beträchtliche Gewinne. Von minimal verzinsten sicheren Staatsanleihen wie deutschen oder amerikanischen einmal abgesehen, konnten Investoren etwa mit Unternehmensanleihen Renditen von bis zu 20% erzielen. Bislang wollten deutsche Privatanleger von Anleihen aber kaum etwas wissen. Dieser Trend scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen: Einer repräsentativen Umfrage zufolge, die YouGov im Auftrag des unabhängigen Vermögensverwalters Fidelity Worldwide Investment unter mehr als 1.000 Personen durchgeführt hat, zieht eine klare Mehrheit diese Vermögensklasse für ihre Finanzplanung in diesem Jahr nicht in Betracht. Besonders hoch ist der Anteil der Anleihen-Skeptiker unter weiblichen Anlegern.</p><p/><p>„Während institutionelle Investoren die Chancen auf höhere Renditen im festverzinslichen Bereich längst verstärkt nutzen, scheinen Privatanleger die Bandbreite an Möglichkeiten, die Anleihen bieten, noch nicht auf dem Radar zu haben“, kommentiert Andreas Feiden, der als Geschäftsführer bei Fidelity Worldwide Investment das Privatkundengeschäft verantwortet, die Ergebnisse. Stattdessen bevorzugen die meisten Anleger altvertraute Anlageformen: Die am häufigsten gewählten Alternativen zu Anleihen sind der Umfrage zufolge das Sparbuch oder Tagesgeld, Festgeld und Immobilien. Im Anleihebereich wollen deutsche Privatanleger in diesem Jahr noch am ehesten in Bundeswertpapiere investieren. In Unternehmensanleihen aus Industrieländern wollen in den kommenden 12 Monaten nur 5% investieren und in Hochzinsanleihen und Staatsanleihen aus Industrieländern sogar jeweils nur 4%. Fast gar keine Beachtung bei Anlegern finden Schwellenländeranleihen. </p><p>Zurückhaltung trotz besseren Wissens</p><p>Auch Fonds, die in Anleihen investieren, nutzen bislang nur wenige Anleger. Für knapp 80% der Befragten spielen Anleihenfonds keine Rolle in ihrer persönlichen Finanzplanung für 2013. Immerhin rund jeder Siebte ist sich darüber unschlüssig. Verwunderlich ist diese zögerliche Haltung vor dem Hintergrund der Eigenschaften, die Anleger mit Anleihenfonds verbinden: So gaben die Befragten am häufigsten „Risikostreuung“ im Zusammenhang mit den wichtigsten Eigenschaften von Anleihenfonds an. Die Möglichkeit, schon mit kleinen Anlagebeträgen zu investieren, wurde am zweithäufigsten mit Anleihenfonds in Verbindung gebracht. </p><p>Anleihen für schwankungsarme Erträge über Inflationsniveau</p><p>„Die Ergebnisse belegen, dass die Empfehlungen der Vermögensverwalter zu einem breit gestreuten Anlageportfolio bei deutschen Anlegern bislang auf taube Ohren gestoßen sind. Ein strategisches Anlageportfolio sollte neben Barmitteln, Aktien, Immobilien, und Gold unbedingt auch Anleihen enthalten. „Denn ein gut diversifizierter Anleihenmix bietet eine vergleichsweise schwankungsarme Rendite über dem Inflationsniveau“, erklärt Feiden. „Für das beliebte Sparbuch und Tagesgeld gilt das dagegen nicht. Darauf bekommen Anleger aktuell maximal 1,75 beziehungsweise 2% Zinsen. Die Inflation, die schon letztes Jahr bei 2% lag, frisst also nicht nur ihre Zinsen auf, sondern nach und nach auch ihr Kapital – zumal das Zinsniveau noch mindestens einige Jahre niedrig bleiben wird.“ </p><p/><p>Sofern keine massive Verschärfung der Eurokrise oder sonstige Extremszenarien eintreten, können Anleger, die jetzt in Anleihenfonds einsteigen, von folgenden konservativen Renditespannen ausgehen: Bei Euro-Unternehmensanleihen hoher Bonität 2 bis 3%, bei Schwellenländeranleihen 3 bis 5% und im Segment Hochzinsanleihen global ist mit 4 bis 6% zu rechnen.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/25E0E4B8-EF15-4329-8AAB-AED9CF2A8D4C"></div>