AssCompact suche
Home

0310

BU

Stabilität der BU-Versicherer unter der Lupe

In der Berufsunfähigkeitsversicherung herrscht ein intensiver Wettbewerb. Beitragskalkulation und Risikoselektion der Anbieter verändern sich. Das hinterlasse Spuren bei den Versicherern, meint die Ratingagentur Franke und Bornberg, die die Stabilität von 57 BU-Versicherern untersucht hat.

<p>Die Experten von Franke und Bornberg haben in ihrer aktuellen BU-Stabilit&auml;tsstudie untersucht, welche BU-Versicherer aufgrund ihrer bisherigen Ausrichtung langfristig verl&auml;ssliche Konditionen bieten und damit am Markt bestehen k&ouml;nnen. 57 Unternehmen wurden einbezogen. Zw&ouml;lf davon haben die Analyse mit Bravour bestanden.</p>
<h5>
Freude &uuml;ber g&uuml;nstigen Preis k&ouml;nnte kurz sein</h5>
<p>F&uuml;r die Studie wurden zahlreiche Teilkriterien herangezogen, darunter etwa die Beitragskalkulation in verschiedenen Berufsgruppen. Die Analysten stellten dabei eine enorme Bandbreite fest &ndash; beim Brutto- wie auch beim Zahlbeitrag. So wurden Abweichungen von bis zu 50% beim Bruttobeitrag festgestellt. Michael Franke, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Franke und Bornberg, sieht die Entwicklung mit Sorge: &bdquo;Der Markt ist sehr umk&auml;mpft, da sich aufgrund der Zinskrise viele Versicherer auf das Biometrie-Segment konzentrieren wollen. Daher wird zunehmend sehr aggressiv kalkuliert. Es gibt Versicherer, die nur die H&auml;lfte der markt&uuml;blichen Durchschnittspr&auml;mie aufrufen. Ein solches Pricing ist nicht allein mit einer strengen Risikoselektion zu rechtfertigen. Es zeigt deutliche Tendenzen zur Unterkalkulation.&ldquo; Und man gef&auml;hrde auf diese Weise die Stabilit&auml;t, mahnt Franke. Die Freude &uuml;ber einen g&uuml;nstigen Beitrag k&ouml;nne schnell in eine b&ouml;se &Uuml;berraschung umschlagen, wenn Versicherer ihren Zahlbeitrag erh&ouml;hen m&uuml;ssten.</p>
<h5>
Gefahr f&uuml;r Kollektive, Finanzst&auml;rke &uuml;berzeugt</h5>
<p>Franke und Bornberg sieht aber auch weitere Gefahren. Auf der Suche nach immer weiteren Differenzierungskriterien in den Berufsgruppen wird nun nach einzelnen T&auml;tigkeiten bewertet, was zu Risikofehleinsch&auml;tzungen f&uuml;hren k&ouml;nnte. Zudem w&uuml;rden auch hohe Dynamiks&auml;tze ohne zus&auml;tzliche Gesundheitspr&uuml;fung eine Risikoerh&ouml;hung f&uuml;r das Versichertenkollektiv darstellen, so Franke und Bornberg. Beides seien aber g&auml;ngige Vorgehensweisen zumindest bei einem Teil der untersuchten Versicherer. Auch die Entwicklung bei den Risiko&uuml;bersch&uuml;ssen macht Michael Franke skeptisch: &bdquo;Wir mussten bereits bei 13 Gesellschaften eine Senkung des laufenden &Uuml;berschusssatzes oder Bonus feststellen. Das ist sicherlich der st&auml;rkste Indikator daf&uuml;r, dass die Kalkulation schon in der Vergangenheit nur teilweise aufgegangen ist.&ldquo; Leidtragende seien die Kunden. Ihr Beitrag steige, ohne dass damit bessere Leistungen verbunden w&auml;ren.</p>
<p>Im Bereich &bdquo;Finanzielle Stabilit&auml;t&ldquo; konnten die meisten Versicherer dagegen punkten. Hier hat Franke und Bornberg vor allem Unternehmenskennzahlen wie die Nettoverzinsung, die Eigenmittelquote oder die laufende Durchschnittsverzinsung aus dem Jahr 2015 bewertet.</p>
<h5>
Die Stabilit&auml;tssieger der Studie</h5>
<p>Zu den Siegern der Studie geh&ouml;ren die Versicherer Zurich Deutscher Herold, Swiss Life, Condor, Generali, Allianz, HDI, INTER, Volkswohl Bund, ALTE LEIPZIGER, Bayern Versicherung, Feuersoziet&auml;t und WGV. Von einem maximal erreichbaren Index von 100% hat die Zurich mit 82% die h&ouml;chste Zielerf&uuml;llung erreicht. Alle anderen der zw&ouml;lf Stabilit&auml;tssieger lagen bei einer Zielerf&uuml;llung von 75% bis 80%. Weitere Informationen zur Studie findet sich auf der Website <a href="http://www.franke-bornberg.de&quot; target="_blank">www.franke-bornberg.de</a&gt;. (bh)</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/C2BD5A3E-E71B-4980-B6FC-E97EFC2A657D"></div>

 

Nürnberger bringt Neuerungen bei Renten- und BU-Produkten

Die Nürnberger Versicherung hat ihre Palette an fondsgebundenen Rentenversicherungen vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfeldes angepasst. Unterstützt wurde sie dabei von Ferri-Rating.

<p>Die Fondspalette der Nürnberger Versicherung wurde gestrafft und mit Hilfe von Ferri-Rating optimiert aufgestellt. Das Unternehmen will damit besser auf die Kundenbedürfnisse vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfeldes eingehen. Neu ist die Fondspolice NÜRNBERGER InvestGarant. Sie beinhaltet ein flexibel wählbares Garantieniveau von 50% bis über 100% der eingezahlten Beiträge. Sie soll somit sowohl für sicherheitsorientierte als auch für chancenbewusste Kunden geeignet sein.</p><p>Die Nürnberger Versicherung bietet 2017 die klassischen Rentenversicherungen mit einer Gesamtverzinsung (inkl. Schlussüberschuss) von 3,03% an. Zu den garantieorientierten Vorsorgeprodukten gehören die Produktlinie DAX®-Rente und die Konzept-Rententarife (Gesamtverzinsung für 2017: 4,8%). Alle Produktlinien in 2017 können durch staatliche Förderung beispielsweise im Rahmen der Basisrente oder der betrieblichen Altersversorgung ergänzt werden.</p><h5>Überarbeitung der Berufsunfähigkeitsversicherung</h5><p>Die Nürnberger hat außerdem das Bedingungswerk ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung verbessert. Wesentliche Punkte sind dabei der dauerhafte Verzicht auf abstrakte Verweisung sowie der Verzicht auf eine Berufswechselprüfung in allen Tarifvarianten. Nach Angaben des Unternehmens sei die wichtigste Neuerung eine reformierte Tarifkalkulation. Mit Hilfe eines BU-Scoring-Systems werden Kunden durch sieben Fragen zur Tätigkeit in eine von 10 Berufsgruppen eingestuft. Die Berufsdatenbank wurde ebenfalls überarbeitet. Sie soll die Einordnung gleicher Tätigkeiten in unterschiedliche Berufsgruppen vermeiden. (tos)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8E09AC93-BFC9-4E54-AF55-36DCA38627BA"></div>

 

„InsurTechs spielen hier mit der Existenz von Menschen“

Der GDV hat gerade Zahlen zur Annahme von BU-Anträgen veröffentlicht. Grund genug, nachzufragen, ob sich diese mit den Erfahrungen im Maklermarkt decken. Was Versicherungsmakler tun können, um böse Überraschungen im Antragsprozess zu vermeiden und welche Probleme elektronische Prüfungstools und automatisierte Beratungsprozesse aufwerfen, erklärt Versicherungsmakler Philip Wenzel im Interview mit AssCompact.

<h5>
Der GDV hat seinen Datenbestand in Sachen Berufsunf&auml;higkeitsversicherung durchforstet und kommt zu dem Ergebnis, dass drei von vier Antr&auml;gen in diesem Bereich von den Versicherern angenommen werden. Ob das nun viel oder wenig ist, kann man interpretieren. Aber deckt sich das mit Ihren Erfahrungen in der Praxis?</h5>
<p>Antr&auml;ge werden bei uns zu 100% angenommen. Als Makler arbeiten wir selbstverst&auml;ndlich mit Voranfragen, um vorl&auml;ufig einen Eintrag in der HIS-Datei zu vermeiden und das beste Votum f&uuml;r den Kunden zu erreichen. Hier kommt es schon &ouml;fter vor, dass wir eine Ablehnung erhalten. Mal ganz abgesehen von Risikozuschl&auml;gen, Leistungsausschl&uuml;ssen, Begrenzungen der Laufzeit oder der Dynamik oder R&uuml;ckstellungen.</p>
<h5>
Hat sich das Annahmeverhalten der Versicherer in den letzten Jahren ge&auml;ndert? Bzw. hat sich gleichzeitig auch die &ndash; nennen wir es &ndash; Qualit&auml;t bei der Analyse und Abfrage durch die Versicherungsmakler ver&auml;ndert?</h5>
<p>Wir haben ein sehr umfangreiches System bei der Abfrage von risikorelevanten Daten beim Kunden entwickelt. Einen gro&szlig;en Teil der Risikopr&uuml;fung haben wir sozusagen vorverlagert, um das zeitintensive E-Mail-Ping-Pong zwischen dem Kunden, uns und dem Versicherer abzuk&uuml;rzen. Gibt der Kunde eine Vorerkrankung an, erstellt sich der betreffende Fragebogen dazu automatisch.</p>
<p>Da steckt einiges an Arbeit drin, verk&uuml;rzt aber die Abarbeitung und verbessert auch das Ergebnis in dem einen oder anderen Fall.</p>
<p>Das Annahmeverhalten der Versicherer &auml;ndert sich nicht allgemein, sondern bei jedem Versicherer mal in die eine und mal in die andere Richtung.</p>
<h5>
Wenn der Kunde nun gar nicht in die BU kommt, welche Alternativen gehen Sie dann mit ihm durch?</h5>
<p>Als erstes haben wir eine Reihe von Anbietern auf dem Schirm, die in manchen Bereichen der Risikoerfassung &ndash; sprich im Antrag &ndash; anders arbeiten als der Rest. Hier pr&uuml;fen wir dann, ob nicht eine gute Annahme zu erreichen ist, ohne eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung zu begehen.</p>
<p>Dann kommt es darauf an, ob das Hindernis nicht doch aus finanziellen Gr&uuml;nden besteht. In diesem Fall erarbeiten wir mit dem Kunden ein umfassendes Risikoprofil und w&auml;gen ab, welcher Schutz in welchem Zeitraum in welcher H&ouml;he wichtig ist. Dazu bedienen wir uns dann der gesamten Produktpalette am Markt. Am Ende wei&szlig; der Kunde immer eine ganze Menge &uuml;ber die verschiedenen Absicherungsm&ouml;glichkeiten der Arbeitskraft. Wichtig ist, dass ich als Vermittler immer zuerst auf die Nachteile der Produkte eingehe. Wenn der Kunde verstanden hat, dass auch die BU nicht in 100% der F&auml;lle leistet, ist auch die Akzeptanz der Produkte gr&ouml;&szlig;er, die in geringerem Umfang leisten w&uuml;rden.</p>
<h5>
Wenn wir uns die heutigen BU-Annahmeverfahren ansehen &ndash; der klassische Weg, die digitalen Risikopr&uuml;fungstools und nun vielleicht schon bald ein automatisierter Beratungsprozess mit schneller Annahme wie ihn etwa das InsurTech Knip anstrebt, was glauben Sie, was wird sich durchsetzen und was hat der Kunde davon?</h5>
<p>Eine Automatisierung arbeitet immer mit Mustern. Will der Versicherer sauber arbeiten, muss er hier immer vorsichtig votieren, weshalb ich auf den klassischen Weg in vielen F&auml;llen ein besseres Ergebnis erzielen werde. Eine Automatisierung des Beratungsprozesses sehe ich kritisch, nicht nur, weil es unser Gesch&auml;ftsmodell angreift. Lassen Sie mich dazu einen Vergleich ziehen. Wenn ich einen Hausbau plane, dann sage ich den Fachleuten, was ich mir vorstelle und diese pr&uuml;fen dann die Umsetzbarkeit und bauen das Haus. Nicht viele Menschen k&auml;men auf die Idee, ein Haus online zu planen und sich dann den Bausatz schicken zu lassen.</p>
<p>Die Absicherung der Berufsunf&auml;higkeit ist &auml;hnlich kompliziert und kann den Kunden im Schadenfall auch &auml;hnlich viel Geld kosten wie ein Haus. Trotzdem denken alle, es m&uuml;sse hier noch einfacher werden und online ohne Beratung abzuschlie&szlig;en sein.</p>
<p>Das ist in meinen Augen sehr gef&auml;hrlich. InsurTechs spielen hier mit der Existenz von Menschen, wenn suggeriert wird, es w&auml;re einem Laien m&ouml;glich, alle Aspekte von der Ausgestaltung der AVB bis hin zur nachhaltigen Finanzkraft des Versicherers, zu bewerten. Wobei ich hier offen lassen m&ouml;chte, ob der Laie vor dem PC sitzt oder drin steckt. (kb)</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3C9F2EF9-85DF-489B-A48A-A876CA3ACA7D"></div>

 
Ein Artikel von
Philip Wenzel, freche versicherungsmakler GmbH & Co. KG

Getsurance kündigt Entwicklung einer digitalen BU-Versicherung an

Das Berliner Start-up Getsurance entwickelt ein digitales BU-Versicherungsprodukt, das einen Online-Beratungsprozess mit flexiblen Versicherungsbausteinen kombinieren soll. Die Idee dahinter: auch Berufsgruppen zu erreichen, die sonst nur schwer oder nur teuren BU-Schutz bekommen.

<p>Der im März 2016 gegründete digitale Versicherungsmakler <a href="https://getsurance.de/&quot; target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" >Getsurance</a> hat angekündigt, die Berufsunfähigkeitsversicherung neu erfinden zu wollen. Hierzu wird ein digitales Versicherungsprodukt geschaffen, das einen Online-Beratungsprozess mit flexiblen Versicherungsbausteinen kombinieren soll. </p><h5>Angekündigtes Ziel: BU-Schutz für alle</h5><p>Als Ziel definierte <a href="https://getsurance.de/&quot; target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" >Getsurance</a> bei Gründung zunächst, den Online-Abschluss von biometrischen Versicherungen vereinfachen zu wollen. Damit überzeugten sie auch das Ananalysehaus Franke und Bornberg, diese Idee mit einem „Angel Investment“ zu unterstützen. Nun geht das Start-up einen Schritt weiter und will eine eigene Lösung schaffen. Mit ihr will <a href="https://getsurance.de/&quot; target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" >Getsurance</a> auch denjenigen Erwerbstätigen einen BU-Schutz ermöglichen, die bisher kaum eine bezahlbare Versicherung finden können – entweder weil ihre Berufsrisiken zu hoch sind oder sie beispielsweise an Vorerkrankungen leiden. Auf sie warten bisher entweder hohe Risikozuschläge oder eine Antragsablehnung. Eine Lösung zur Arbeitskraftabsicherung stellen dann oft nur Alternativprodukte zur BU dar. Doch davon ist Dr. Viktor Becher – zusammen mit seinem Bruder Dr. Johannes Becher Gründer von <a href="https://getsurance.de/&quot; target="_blank" target="_blank" target="_blank" target="_blank" >Getsurance</a> – nicht überzeugt. Sie würden nicht immer auf die individuelle Kundensituation passen. „Elf Millionen Deutsche können sich wegen gesundheitlicher Probleme, die teilweise harmlos sind, nicht gegen den Verlust ihrer Arbeitskraft versichern“, schätzt Becher. Und weiter: „Die Versicherer haben keine geeigneten Produkte für sie.“</p><h5>Bisherige Produkte eignen sich nicht für Online-Beratungsprozess</h5><p>Das junge Unternehmen hat sich deshalb entschlossen, einen Online-Beratungsprozess mit darauf abgestimmten modularen Produktbausteinen zur Arbeitskraftsicherung zu entwickeln. Damit wolle man für jeden einen passenden Schutz anbieten, so Dr. Johannes Becher: „Als wir unsere Online-Beratung zur Arbeitskraftsicherung entwickelt haben, ist uns aufgefallen, dass vorhandene Produkte sich nur bedingt für den Online-Abschluss und die individuelle Situation der Menschen eignen: Sie sind unflexibel, kompliziert und es steckt ein bürokratischer Papier-Prozess dahinter. Das schreckt vor allem junge Menschen ab und viel zu viele Interessenten fallen durch das starre Produktraster. Uns war schnell klar, dass wir einen innovativen Beratungsprozess nur mit passenden Vorsorgelösungen entwickeln können“, kommentiert Becher den Schritt. Anstelle der Erklärung komplizierter Produkte solle nun der Online-Beratungsprozess die individuellen Risiken des Kunden ermitteln und am Ende eine passgenaue Absicherung vorgeschlagen werden. Wie genau die neuen Produkte aussehen werden, dazu hat sich das Unternehmen allerdings noch nicht geäußert. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/C38F2187-8D5E-4C72-A014-15CFC0FEBED0"></div>

 

Verbraucherinformation nimmt Form an: Mehr Transparenz für Riester und Rürup-Renten

Mit mehr Transparenz soll das Vertrauen in Riester- und Rürup-Produkte wieder gestärkt werden. Effektivkosten und Chancen-Risiko-Profile sollen den Verbraucher künftig darüber aufklären, welches staatlich geförderte Produkt für ihn geeignet ist. Dazu werden den Kunden ab Januar 2017 die neuen Produktinformationsblätter zur Verfügung gestellt. Bis dahin müssen die Versicherer sich mit der Umsetzung befassen. Für Vermittler spielen die Blätter dann in der Beratung eine Rolle.

<p>Ab Januar 2017 muss bei Abschluss eines Vertrages zu jedem geförderten Vorsorgeprodukt ein Informationsblatt vorliegen, das dem Verbraucher einen Vergleich ermöglicht. Im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen bewertet die neutrale Stelle PIA (Produktinformationsstelle Altersvorsorge) dafür die Altersvorsorge-Angebote. Dr. Melissa Ruby, Geschäftsführerin der PIA, unterstreicht dabei das Selbstverständnis als unabhängige Institution zwischen Anbietern, Verbrauchern und dem Gesetzgeber: „Wir sehen uns als kritischen Beobachter und wissenschaftlichen Input-Geber. Bei der Entwicklung unserer Methodik zur Klassifizierung haben wir besonders Wert auf Vergleichbarkeit gelegt und viele verschiedene Experten an einen Tisch geholt.“</p><h5>Die Einteilung in 5 Chancen-Risiko-Klassen</h5><p>Um eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen, werden die Altersvorsorge-Angebote von PIA in 5 Chancen-Risiko-Klassen eingeteilt. Dazu wird jeder Tarif abhängig von der Laufzeit des Vertrags für einen rechtlich normierten Musterkunden unter 10.000 unterschiedlichen Kapitalmarktszenarien simuliert. Gegenüber AssCompact erklärt Ruby hierzu: „Betrachtet werden dabei vier Vertragslaufzeiten bis zum Beginn der Auszahlungsphase: zwölf, 20, 30 und 40 Jahre. Als Chancen-Maß dient die Rendite zum Mittelwert aller simulierten Ablaufleistungen. Das Risiko-Maß wird als die Rendite zum Mittelwert, der über die 20% am schlechtesten simulierten Ablaufleistungen gebildet wird, dargestellt.“ Auf Basis dieser beiden Maße werden dann die Tarife in Chancen-Risiko-Klassen eingeteilt. Zusätzlich wird in den beiden niedrigsten Chancen-Risiko-Klassen (CRK-1 und CRK-2) das Vorhandensein bestimmter qualitativer Kriterien, wie beispielsweise die Bruttobeitragsgarantie, überprüft.</p><p>Bei der Simulation der Tarife kommt das im Auftrag der PIA vom Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) entwickelte finanzmathematische Simulationsverfahren zum Einsatz. Prof. Dr. Ralf Korn, Professor der Finanzmathematik an der Technischen Universität Kaiserslautern und fachlicher Berater der PIA erläuterte dazu: „Uns ist es wichtig keine Elfenbeinprodukte zu simulieren, sondern wir orientieren uns an der Realität. Das mag zwar aufwändig sein, ist aber notwendig, um dem Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.“</p><h5>Effektivkostenquote bleibt komplex</h5><p>Eine weitere wichtige Information im Produktinformationsblatt für den Kunden ist die Effektivkostenquote. Sie soll dem Kunden vor Augen zu führen, wie stark sich die Rendite ihres Vertrags durch die gleichzeitig anfallenden Kosten verringert. Die Berechnungsmethodik der Effektivkostenquote ist dabei jedoch höchst komplex und kann auf der Webseite der PIA eingesehen werden. Dr. Ruby hat angekündigt, dass besser verständliche Verbraucherinformationen hierzu derzeit in der Vorbereitung sind.</p><h5>Weitere Angaben zu Leistungsversprechen und Kosten</h5><p>Neben den Chancen-Risiko-Klassen und der Effektivkostenquote sind die Produktgeber verpflichtet, auch weitere Informationen in den Produktinformationsblättern auszuweisen. Dazu zählt unter anderem der Gesamtbetrag der Abschluss- und Vertriebskosten, inklusive Zulagen und Zuzahlungen. Auch Angaben zum Preis-Leistungs-Verhältnis sollen gemacht werden, um die Produkte vergleichen zu können. Unter dem Begriff „weitere Leistungsversprechen“ müssen außerdem Kennzahlen wie eine zugesagte Mindestverzinsung aufgeführt werden. Das Bundesministerium der Finanzen betont dabei, dass es sich bei den Angaben nicht um leere Versprechungen handelt. Es müssen Werte sein, mit denen der Verbraucher tatsächlich rechnen kann.</p><p>Weitere Informationen zu den Inhalten der Produktinformationsblätter gibt es in der <a target="_blank" href="http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreibe…; target="_blank" >Stellungnahme des Bundesministerium der Finanzen zur Altersvorsorge-Produktinformationsblattverordnung (AltvPIBV)</a>. (tos)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/B2B1560F-20DE-40D3-9E2A-465B96BF966A"></div>

 

HDI bringt Zusatzbaustein zum BU-Tarif EGO Top

Die HDI Lebensversicherung AG erweitert die Leistungen ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung EGO Top um die Option „Leistungen wegen Krankschreibung“. Der neue Baustein soll dabei helfen, den Zeitraum vom ersten Krankheitstag bis zur Entscheidung über die Berufsunfähigkeitsrente zu überbrücken.

<p>„Gelber Schein“ nennt die HDI den neuen Zusatzbaustein zu ihrem BU-Tarif EGO Top. Er soll helfen, den Zeitraum vom ersten Krankheitstag bis zur Entscheidung über die Berufsunfähigkeitsrente zu überbrücken. Kunden, die sechs Monate unterunterbrochen krank sind, erhalten bei Vorlage dieses „Gelben Scheins“ eine Überbrückungshilfe in Höhe der vereinbarten BU-Rente. Diese wird solange gezahlt bis über den BU-Rentenantrag entschieden ist, längstens 24 Monate. Darüber hinaus wird der Vertrag in dieser Zeit von der Prämienzahlung vollständig freigestellt. Die Leistungen erhalten Kunden rückwirkend ab dem ersten Tag der Krankschreibung. (tos)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/04CF43C6-F643-411C-80E1-0252D2B068FB"></div>

 

MLP: Garantiezinssenkung erhöht BU-Prämien um bis zu 5%

Die Garantiezinssenkung auf 0,9% für Lebens- und Rentenversicherungen ab 2017 hat auch Auswirkungen auf die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). MLP-Musterrechnungen zufolge steigen die Beiträge für Neuverträge um bis zu 5%.

<p>Der Gesetzgeber senkt den Garantiezins (auch Höchstrechnungszins) für Lebens- und Rentenversicherungen zum 01.01.2017 von bislang 1,25% auf 0,9%. Dies hat auch höhere Beiträge bei Neuverträgen in der Berufsunfähigkeitsversicherung zur Folge. Musterrechnungen von MLP zeigen, dass die monatlichen Beiträge je nach Altersgruppe und Absicherungszeitraum um bis zu 5% steigen können. Je länger der zu versichernde Zeitraum ist, desto größer fällt die Beitragssteigerung aus.</p><h5>Musterrechnungen</h5><p>Laut den MLP-Musterrechnungen müssten 25-Jährige ab 2017 für eine BU-Rente von 1.000 Euro im Monat und einem Versicherungsendalter von 67 Jahren (Renteneintritt) mit einer Beitragssteigerung von bis zu 5% rechnen gegenüber einem Vertragsabschluss noch in diesem Jahr. Bei 35-Jährigen erhöht sich der Monatsbeitrag bei gleichen Vertragsbedingungen um rund 3% (siehe Übersicht). Vereinzelt sind bei der Beitragshöhe ab 2017 durch den Anbieterwettbewerb aber auch gegenläufige Tendenzen möglich.</p><p class="zoombild" > <div class="zoomImage"><a href="http://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom_large/pu…; rel="prettyPhoto" title="Quelle MLP"><img typeof="foaf:Image" src="http://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom/public/z…; width="200" height="118" alt="MLP: Garantiezinssenkung erhöht BU-Prämien um bis zu 5%" /><img class="zoomIcon" src="/sites/asscompact.de/themes/asscompact/gfx/zoom_icon.png" width="54"></a></div></p><p>„Hintergrund für die erwartete Beitragssteigerung bei Neuverträgen ist, dass die Versicherer mit den monatlichen Zahlungen auch Reserven aufbauen müssen“, sagt Miriam Michelsen, Leiterin Altersvorsorge und Krankenversicherung bei MLP. Diese Reserven unterliegen dem Garantiezins – je niedriger dieser ist, desto stärker müssen sie aus dem zu zahlenden Beitrag gefüllt werden. Die Reserven dienen vor allem dazu, den Beitragsverlauf in den neu kalkulierten Tarifen konstant zu halten. (ad)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3157E528-2DC2-4BD1-B29D-C16ECB27E75E"></div>

 

LV 1871: Prämien für Golden BU gesenkt

Technische und naturwissenschaftliche Berufe sowie junge Zielgruppen stehen im Fokus der Prämiensenkungen bei der Golden BU aus dem Haus der LV 1871. Geschäftspartner und Kunden können zudem nun die Risikofragen auch automatisiert auf der Online-Plattform von vers.diagnose beantworten.

<p>Die LV 1871 hat im Juli die Prämien für ihre Golden BU gesenkt. Günstige Prämien bietet die LV 1871 für technische und naturwissenschaftliche Berufe sowie für junge Zielgruppen. So zahlt ein Gymnasiast bis zu 12% weniger Beitrag als bisher, bei Ingenieuren kann sich die Prämie um bis zu 25% reduzieren. Die Golden BU läuft dabei bis zu einem Alter von 67 Jahren, mit dem Pflegepaket ist auch eine lebenslange Pflegeabsicherung inkludiert. Ab einer sechswöchigen durchgängigen Arbeitsunfähigkeit befreit die LV 1871 Kunden von der Beitragszahlung. </p><h5>Risikoprüfung automatisiert oder individuell</h5><p>Mit Einführung der neuen Tarifgeneration haben Geschäftspartner und Kunden auch die Wahl bei der Risikoprüfung: Seit Juli können sie die Risikofragen auch automatisiert auf der Online-Plattform von vers.diagnose beantworten. In Echtzeit erhalten sie hier eine verbindliche Risikoeinschätzung. Wer auf eine persönliche und individuelle Prüfung Wert legt, kann auch weiterhin die bisher gewohnten Wege der Antragsprüfung in engem Austausch mit den Risikoprüfern der LV 1871 nutzen. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/9EDFB64C-8788-4133-B738-63E30418AF7A"></div>

 

Swiss Life erweitert Berufsunfähigkeitsversicherung

Zum Leistungsspektrum der Swiss-Life-Berufsunfähigkeitsversicherung gehören nun unter anderem eine Arbeitsunfähigkeitsrente, ein Krankentagegeld und eine flexible Beitragsdynamik. Mit den neuen Optionen sollen besonders Kaufleute, Akademiker und junge Menschen in Ausbildung angesprochen werden.

<p>Die Swiss Life erweitert ihre Berufsunfähigkeitsversicherung nun um eine Reihe von Optionen. Hierzu zählt beispielsweise eine Arbeitsunfähigkeitsrente, die bis zu 24 Monate lang leistet, wenn ein Kunde bereits sechs Monate am Stück arbeitsunfähig ist oder nach vier Monaten klar ist, dass er noch zwei weitere Monate krankgeschrieben sein wird. Eine weitere Option ist das Krankentagegeld in Kooperation mit der ARAG Krankenversicherungs-AG. Die Gesundheitsprüfung für den BU-Antrag gilt automatisch auch für das Krankentagegeld. Ebenso in der erweiterten BU enthalten ist nun eine Absicherung gegen zehn schwere Krankheiten mit der Möglichkeit einer einmaligen Kapitalleistung in Höhe einer 12-, 24- oder 36-fachen BU-Monatsrente. Und auch eine Pflegeabsicherung ist möglich.</p><p>Mit der Flexibilisierung der Beitragsdynamik bringt Swiss Life eine weitere Neuerung: Der Kunde kann bis zum Alter von 55 Jahren jährlich neu entscheiden, ob er seine Absicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung dynamisieren möchte. </p><h5>Zielgruppenansprache für Akademiker und junge Menschen in Ausbildung </h5><p>Zu den Zielgruppen, die mit der neuen Swiss-Life-BU besonders angesprochen werden sollen, zählen unter anderem die rund 13 Millionen Personen, die von den Branchenversorgungswerken MetallRente und KlinikRente erreicht werden. Außerdem verstärkt Swiss Life ihre Zielgruppenansprache mit erschwinglichen Beiträgen für Kaufleute, Akademiker und junge Menschen in Ausbildung. Vor allem Schüler können jetzt bereits ab einem Alter von zehn Jahren versichert werden. </p><h5>48-Stunden-Policierungsgarantie mit vers.diagnose </h5><p>„Bereits seit Anfang Juni bieten wir in Verbindung mit vers.diagnose eine 48-Stunden-Policierungsgarantie für alle biometrischen Produkte von Swiss Life, MetallRente und KlinikRente“, erklärt Amar Banerjee, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der Versicherungsproduktion von Swiss Life Deutschland.. „Der Vermittler fügt dem Antrag lediglich das vom Kunden unterzeichnete Protokoll aus vers.diagnose mit dem verbindlichen Votum hinsichtlich der Versicherbarkeit des Kunden bei.“ (ad)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/E5569F97-81C1-412E-8946-B6A851410B80"></div>

 

Einkommensabsicherung: Deutschland hält die rote Laterne

Im internationalen Vergleich ist Deutschland Schlusslicht in Sachen Einkommensabsicherung und zudem bei diesem Thema am schlechtesten informiert. Das ergibt eine Zurich-Studie, die gleichzeitig feststellt, dass einer der Gründe für dieses schlechte Abschneiden in einem falschen Vertrauen auf das deutsche Sozialversicherungssystem liegen könnte. Hier sei Aufklärung gefordert.

<p>Bei der Einkommensabsicherung liegt Deutschland im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz, so das Ergebnis einer Zurich-Studie zur Vorsorgel&uuml;cke bei Erwerbsunf&auml;higkeit als globale Herausforderung. Demnach hat nicht einmal ein F&uuml;nftel der Deutschen eine Versicherung gegen den finanziellen Ausfall aufgrund von Erwerbs- bzw. Berufsunf&auml;higkeit abgeschlossen &ndash; im Vergleich zu &uuml;ber 60% der B&uuml;rger in Hongkong oder Malaysia.</p>
<p>Die Deutschen sind beim Thema Einkommensabsicherung der Studie zufolge zudem am schlechtesten informiert: Jeder zweite Deutsche gibt an, wenig dar&uuml;ber zu wissen, wie man das Einkommen gegen Erwerbsunf&auml;higkeit oder schwere Krankheit absichern kann. Und mehr als die H&auml;lfte der Befragten in Deutschland verf&uuml;gen &uuml;ber sehr geringe bis gar keine Kenntnisse zu Risikolebensversicherungen. Aber immerhin verf&uuml;gt mehr als ein Drittel der befragten Deutschen &uuml;ber eine abgeschlossene Risikolebensversicherung, was der Studie zufolge international den dritten Rang hinter Hongkong und Malaysia bedeutet.</p>
<h5>
Falsches Vertrauen ins staatliche Absicherungssystem</h5>
<p>Dass in Deutschland nur wenige Menschen gegen Ausf&auml;lle durch Erwerbs- bzw. Berufsunf&auml;higkeit vorsorgen, liegt laut den Studienverfassern m&ouml;glicherweise auch an dem im Vergleich zu anderen L&auml;ndern umfassenderen Sozialversicherungssystem. Viele d&auml;chten aber nicht daran, dass das staatliche Absicherungssystem l&auml;ngst nicht mehr ausreiche, um den gewohnten Lebensstandard auch nur ann&auml;hernd zu halten, warnt Jawed Barna, Vorstand f&uuml;r das Ressort Lebensversicherung der Zurich Gruppe Deutschland, in diesem Zusammenhang. Die vom Staat gezahlte Rente gen&uuml;ge in vielen F&auml;llen von Erwerbs- bzw. Berufsunf&auml;higkeit nicht, um die tats&auml;chlichen Kosten zu decken. Das stelle B&uuml;rger vor erhebliche finanzielle Herausforderungen, da sie neben den fixen monatlichen Ausgaben wie Miete oft noch krankheitsbedingte Zusatzausgaben f&uuml;r Therapien oder h&auml;usliche Umbauma&szlig;nahmen zu bew&auml;ltigen h&auml;tten. Zudem untersch&auml;tzten viele ihr Risiko f&uuml;r eine Erwerbs- bzw. Berufsunf&auml;higkeit.</p>
<h5>
Aufkl&auml;rung tut Not</h5>
<p>Aufgrund des schlechten Informationsstandes in Deutschland ist den Studienautoren zufolge weitere Aufkl&auml;rungsarbeit notwendig, um die Verbraucher &uuml;ber das Thema Einkommensabsicherung zu informieren. Viele der Befragten seien sich &uuml;ber die verschiedenen L&auml;nder hinweg einig gewesen, dass sie sich f&uuml;r das Abschlie&szlig;en einer Police weitere Informationen w&uuml;nschen. Etliche scheinen dar&uuml;ber hinaus eine unrealistische Vorstellung von der Pr&auml;mienh&ouml;he zu haben. So sind laut Studie zwei Drittel der Deutschen bereit, zwischen 1 und 5% ihres Einkommens daf&uuml;r auszugeben, und einer von f&uuml;nf Befragten sogar mehr als 10%. Tats&auml;chlich ist eine solche Absicherung in der Regel f&uuml;r deutlich weniger als 5% des Einkommens erh&auml;ltlich.</p>
<h5>
&Uuml;ber die Studie</h5>
<p>Die Zurich-Studie mit dem Thema &bdquo;L&uuml;cken bei der Einkommensabsicherung &ndash; die Verringerung des Haushalteinkommens als Folge von Erwerbs- und Berufsunf&auml;higkeit oder des fr&uuml;hzeitigen Ablebens eines Hauptverdieners&ldquo; wurde von der Smith School der Universit&auml;t Oxford durchgef&uuml;hrt. Die Studie basiert auf national repr&auml;sentativen Stichproben von Konsumenten im Alter von 25 bis 60 Jahren in Deutschland, Italien, Spanien, Gro&szlig;britannien, der Schweiz, Australien, Brasilien, Malaysia, Mexiko, den USA sowie Hongkong. (ad)</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/E0B149DD-394A-41EB-8A27-3F82DD81CCA8"></div>