AssCompact suche
Home

0310

BU

AssCompact TV Thema Arbeitskraftsicherung: Canada Life Assurance Europe

Am 26.06.2014 wurde der AssCompact TV Thementag Arbeitskraftsicherung ausgestrahlt. Die Sendungen mit sieben Experten aus unterschiedlichen Unternehmen waren beim AssCompact Treffpunkt Wissen Anfang Juni aufgezeichnet worden. Hier können die Sendungen und der Livechat nochmals angeschaut werden.

<p>Thomas Lerch, Manager bei der Canada Life Assurance Europe Ltd., beim AssCompact TV Thementag Arbeitskraftsicherung &uuml;ber Die Grundf&auml;higkeitsversicherung der Canada Life.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schauen Sie sich die Sendung <a href="http://www.asscompact.de/nachrichten/thementag-arbeitskraftsicherung-ca…; target="_blank">hier</a> an.</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/79460EBF-A424-4A9D-BBFF-B10DABA8862C"></div>

 

Fonds Finanz stellt verbindliches BU-Risikoprüfungstool mit mehreren Gesellschaften vor

Ab sofort können Vertriebspartner der Fonds Finanz die Online-Risikoprüfung der vers.diagnose GmbH, einer Kooperation von Franke und Bornberg mit der Munich RE, nutzen. Die elektronische Voranfrageplattform dient der automatisierten Risikoprüfung und der direkten Annahmeentscheidung.

<p>Die elektronische Risikoprüfungsplattform bietet Vermittlern einen Vorteil: Umfangreiche Gesundheitsfragen zu Berufsunfähigkeitsversicherungen oder Risikolebensversicherungen müssen hiermit nur ein einziges Mal beantwortet werden, um zuverlässige und versicherbare Konditionen in Erfahrung zu bringen. Zudem ist das Resultat der medizinischen Risikoprüfung ohne die sonst üblichen Klärungszeiten umgehend einsehbar. Und das nicht nur für mehrere Versicherer gleichzeitig, sondern auch verbindlich. </p><p>Die Online-Anwendung ist benutzerfreundlich gestaltet und die Ergebnisse aller für den Endkunden passenden Angebote sind übersichtlich aufbereitet. Zudem gibt es eine automatische Dokumentation, mit der rechtskräftige Ergebnisprotokolle unmittelbar beim Versicherer eingereicht werden können. So werden individuelle und mühsam erstellte Antragsformulare überflüssig.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/6C03EDD4-A509-4085-9000-C5565C14A091"></div>

 

Premium Circle bemängelt Intransparenz bei BU-Tarifen

PremiumCircle will in einer aktuellen Marktuntersuchung herausgefunden haben, warum sich immer noch Menschen gegen eine BU-Versicherung entscheiden. Schuld daran haben nach Einschätzung des Analyseunternehmens gleich mehrere Faktoren und die Vorgehensweise anderer Ratinghäuser.

<p>Die Marktpotentiale in der Berufsunfähigkeitsversicherung werden nach Ansicht der PremiumCircle Deutschland GmbH bei weitem nicht ausgeschöpft: 50% der Deutschen denken demnach, dass im Falle einer Berufsunfähigkeit eine private Berufsunfähigkeitsversicherung den Lebensunterhalt sicherstellen sollte. Aber nur in 24% aller deutschen Haushalte gibt es eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, stellt das Analysehaus fest. Anhand einer eigenen Marktanalyse erklärt PremiumCircle nun, dass eine fehlende Breitenakzeptanz und Zurückhaltung von Kunden und Vermittlern im Kern in unpräzisen Leistungsbeschreibungen sowie fehlenden verbindlichen und transparenten Regulierungsgrundlagen begründet liegt. </p><p>Auf Basis der aktuellen Versicherungsbedingungen definierte PremiumCircle 19 Mindestkriterien, die die Leistungsgrundlage für das gesamte aktuelle Bedingungswerk bilden. Von den 62 analysierten Versicherern mit insgesamt 46 Berufsunfähigkeitsversicherungen und 55 Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen erreichten aktuell nur fünf der Versicherer, die ihr Produkt noch am Markt anbieten, die 19 Mindestkriterien. Das sind die Alte Leipziger, Condor, Dialog, die Bayerische und LV 1871. Doch auch hier macht PremiumCircle Unzulänglichkeiten aus: Aufgrund fehlender vertraglicher Ausgestaltungen sei eine verifizierbare Leistungsverpflichtung auch bei diesen besten Anbietern nur bei rund. 70%; bei den inhaltlich schwächsten Anbietern läge dieser Wert nur bei rund 30%. </p><p>Ein verbindlicher und klar definierter Schutz ist aktuell nicht gegeben, so das Fazit von PremiumCircle und fügt an, dass sich die Versicherer in ihrer Produktentwicklung seit Jahren an den Bewertungsstrukturen verschiedener Analysehäuser orientieren würden. Hier würden die Versicherungsbedingungen (AVB) mit allgemeinen Servicekriterien und Preisbetrachtungen in unterschiedlichen Gewichtungen bewertet. Bei der Bewertung der Versicherungsbedingungen würden oftmals insbesondere die Tarife gut abschneiden, die ihre Vertragsbedingungen nach der Maxime „Unverbindlich ist gut“ gestalten und somit einen umfangreichen und individuellen eigenen Entscheidungsspielraum für Versicherer ermöglichen. Im Ergebnis, so die Kritik von PremiumCircle, würde den Produkten inflationär Produktsiegel mit Bestnoten vergeben. Das Unternehmen mahnt deshalb an, die Weiterentwicklung von Produkten zur Absicherung biometrischer Risiken in Richtung Qualität, Verbindlichkeit und Transparenz voranzutreiben. Nur transparente und qualitätsorientierte Produkte könnten letztlich die notwendige Verlässlichkeit für Versicherte und Makler bieten. (bh)</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8F8D12A4-C9DE-4B4C-9A0F-4050CF612847"></div>

 

Warum die BU ein Muss ist und es manchmal trotzdem anders gehen muss

Die Wiederbelebung der Veranstaltungsreihe Treffpunkt Wissen durch AssCompact und MORGEN & MORGEN hat sich als goldrichtig erwiesen. Sowohl am 03.06. in München als auch am 04.06. in Köln kamen hunderte interessierte Makler, um sich die Vorträge der teilnehmenden Gesellschaften zum Thema Arbeitskraftabsicherung anzuhören und sich an den Informationsständen über deren Produkte zu informieren. Das Credo der Veranstalter, Teilnehmer und Gesellschaften war eindeutig: BU-Alternativen sind ein Muss, gerade für körperlich Berufstätige.

<p>Von der &bdquo;Herzensangelegenheit&ldquo; bis zum &bdquo;Fan-Outing&ldquo; &ndash; die Referenten von Treffpunkt Wissen machten durch die Bank deutlich, wie wichtig Arbeitskraftabsicherung f&uuml;r Vermittler heutzutage ist. Einigkeit herrschte auch darin, dass Alternativen zum Klassiker der Berufsunf&auml;higkeitsversicherung (BU) dringend in den Beratungsalltag gelangen m&uuml;ssen. Gerade f&uuml;r Berufsgruppen mit schlechten Risikoeinstufungen sind sie nach Einsch&auml;tzung der Referenten der sechs vertretenen Gesellschaften eine wichtige Alternative zur oft nicht mehr bezahlbaren BU. Joachim Geiberger, Inhaber des mitveranstaltenden Analysehauses MORGEN &amp; MORGEN, zeigte auf, wie drastisch sich die Situation bei BU-Preisen in den vergangenen Jahren ver&auml;ndert hat. Ein k&ouml;rperlich T&auml;tiger zahlt in Relation zu seinem Gehalt heute bis zum Neunfachen dessen, was ein kaufm&auml;nnischer Angestellter 2004 von seinem Einkommen abtreten musste &ndash; im Durchschnitt immerhin noch rund das Dreifache. Das mache die BU f&uuml;r einige Berufsgruppen mit schlechten Risikoprofilen tats&auml;chlich unattraktiv. Insgesamt seien davon gesch&auml;tzt rund 6,8 Mio. Berufst&auml;tige betroffen. Alternativen seien daher wichtig, auch wenn die Gefahr bestehe, dass diese nur als BU f&uuml;r Arme wahrgenommen werden.</p>
<h5>
Es muss nicht immer die S-Klasse sein</h5>
<p>Leider sind die BU-Alternativen laut Dr. Edward Renger, Leiter Produktmanagement Unfallversicherungen und biometrische Spezialprodukte des AXA Konzerns, selbst in der Vermittlerschaft bisher kaum bekannt. Peter Schneider, Vorstandssprecher der Janitos Versicherung zog den Vergleich zu den Automobilherstellern. Diese h&auml;tten die Kundenbed&uuml;rfnisse genau im Blick und w&uuml;rden f&uuml;r jeden Kunden das passende Produkt anbieten. Die BU sei demnach die S-Klasse der Arbeitskraftabsicherung. &bdquo;Doch nicht jeder Kunde braucht eine S-Klasse. Eine Golf-Klasse ist ja f&uuml;r viele schlie&szlig;lich auch ausreichend&ldquo;, so Schneider. Wichtig ist nach Ansicht des Janitos-Vorstandssprechers vor allem eine lebenslange Rente im Leistungsfall. &bdquo;Es n&uuml;tzt nichts, wenn man bei Renteneintritt zum Sozialfall wird.&ldquo; Dem pflichtete auch Edwward Renger bei. Er verwies zudem darauf, dass sich alternative Arbeitskraftsicherungspolicen wie die hauseigene Existenzschutzversicherung mit der klassischen BU kombinieren lassen, um das Preis-Leistungsverh&auml;ltnis zu optimieren. Die Problematik der Haftung k&ouml;nnten Vermittler mit einem entsprechenden Vergleichsdokument l&ouml;sen.</p>
<h5>
D&uuml;nner, aber auch volles Glas</h5>
<p>Dietmar Bl&auml;sing, Vertriebsvorstand des VOLKSWOHL BUND, erl&auml;uterte die Vorteile der g&uuml;nstigen BU-Alternativen, wie etwa der &euro;xistenz, anhand zweier Wassergl&auml;ser. Die BU sei ein gro&szlig;es und breites Wasserglas. Kunden, die sich diese Menge Wasser, sprich Vorsorge, nicht leisten k&ouml;nnen, h&auml;tten zwei Alternativen &ndash; den Wasserpegel im gleichen Glas zu senken oder den Inhalt in ein d&uuml;nneres Glas umzuf&uuml;llen, dass am Ende wieder voll ist. Genau dieses d&uuml;nnere, aber volle Wasserglas seien die BU-Alternativen. Sie sch&uuml;tzen zwar nicht vor so vielen F&auml;llen wie die BU, die H&ouml;he der Zahlungen bleibt daf&uuml;r im Leistungsfall aber hoch. Das sei die bessere L&ouml;sung, als den BU-Beitrag so weit zu senken, dass am Ende nur noch eine monatliche Rente herausspringt, die hinten und vorne nicht reicht.</p>
<h5>
Renaissance der EU</h5>
<p>Michael Rosch, Bereichsleiter Produktmanagement Leben der HDI, warb f&uuml;r eine Wiederbelebung der Erwerbsunf&auml;higkeitsversicherung (EU). Die HDI selbst habe mit dem neuen EU-Produkt HDI EGO Basic versucht, die mittlerweile hohe Qualit&auml;t am Markt der BUs auf eine EU zu &uuml;bertragen. Wie bei vielen der vorgestellten Konkurrenzprodukte versuche man schnelle Bearbeitungszeiten und einfache Formulare mit wenigen Fragen bei der Risikopr&uuml;fung zu erm&ouml;glichen. &bdquo;Gerade bei schweren Krankheiten ist guter Service, sprich schnelle und einfache Hilfe wichtig&ldquo;, erl&auml;uterte Rosch. Die HDI setzt dabei vor allem auf telefonische Direkthilfe. Telefonbetreuung spielt auch bei Canada Life eine wichtige Rolle. &bdquo;R&uuml;ckfragen per Telefon k&ouml;nnen Brieffreundschaften zwischen Kunden, &Auml;rzten und Versicherern ersparen&ldquo;, erl&auml;uterte Thomas Lerch, Leiter Produktmanagement der Canada Life. Rosch wehrte sich zudem gegen das negative Bild der Versicherer. &bdquo;Die Leistungsquoten sind viel besser, als sie in den Medien dargestellt werden.</p>
<h5>
Gezielte Leistungserg&auml;nzungen durch Zusatzbausteine</h5>
<p>Weil die BU-Alternativen aus Kostengr&uuml;nden einen geringeren Leistungsumfang haben, als der Klassiker der Arbeitskraftabsicherung, setzen die Anbieter auf Zusatzbausteine. Durch sie lassen sich in die Produkte zus&auml;tzliche Leistungen wie etwa psychische Krankheiten oder der Schutz gegen schwere Erkrankungen (Dread Disease) integrieren. Als Fan der Dread Disease outete sich Klaus Kania, Maklerbetreuer der Zurich Gruppe Deutschland. Vor dem Tod k&auml;men schlie&szlig;lich oft erst einmal schwere Krankheiten, die gerade f&uuml;r Selbstst&auml;ndige weitreichende Folgen haben. Neben dem Verdienstausfall m&uuml;sse man etwa eine Fachkraft als Vertretung anstellen und bestehende Darlehen weitertilgen &ndash; ganz abgesehen von den privaten Kosten wie etwa f&uuml;r den behindertengerechten Umbau des Eigenheimes. Hier seien schnelle Soforthilfen in der H&ouml;he des dreifachen, besser sogar des f&uuml;nffachen Bruttojahreseinkommens Gold wert. Klaus Kania verwies auf das enorme Aufholpotenzial der Dread Disease. Rund zwei Drittel der Deutschen w&uuml;ssten noch nicht einmal, dass es &uuml;berhaupt entsprechende Absicherungen geben. Damit bleibt noch viel Raum f&uuml;r die Herzensangelegenheiten der Referenten. (mh)</p>
<div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4E419A98-555E-41B4-BB8F-CFD438F06A5E"></div>


 

Zurich bringt Berufsunfähigkeitsabsicherung mit „Geld-zurück-Option“

Die Zurich Versicherung präsentiert mit „BUZinvest“ und „BUZinvest Premium“ eine Kombination der Produktsegmente Biometrie und fondsbasierte Altersvorsorge. Das neue Produkt ist eine BU im Mantel der fondsgebundenen Rentenversicherungen „Vorsorgeinvest“ bzw. „Vorsorgeinvest Premium“.

<p>Die Zurich Versicherung konzentriert sich im Rahmen ihrer im August 2013 gestarteten Produktoffensive auf die Produktsäulen „Biometrie“ sowie „fondsbasierte Altersvorsorge“. Mit „BUZinvest“ und „BUZinvest Premium“ präsentiert der Lebensversicherer nun eine Kombination der Produktsegmente: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Mantel der fondsgebundenen Rentenversicherungen „Vorsorgeinvest“ oder „Vorsorgeinvest Premium“. Diese Kombination bietet eine Arbeitskraftabsicherung, gleichzeitig sparen Zurich Kunden für ihre Altersvorsorge und profitieren dabei von den Renditechancen der Aktienmärkte. Nach Ablauf der Ansparphase der Rentenversicherung „Vorsorgeinvest“ oder „Vorsorgeinvest Premium“ erhalten die Kunden wahlweise eine lebenslange Rente oder eine Kapitalauszahlung, die von der Fondsentwicklung und den eingeschlossenen Kapitalgarantien abhängt. Bei guter Fondsentwicklung kann der Kunde so bis zu 100% der eingezahlten Beiträge – oder sogar mehr – zurückerhalten. </p><h5>Fondsanlage inklusive Garantiemechanismen </h5><p>Bei den Produkten BUZinvest/BUZinvest Premium fließen die Sparbeiträge in Fonds. Je nach Wunsch und Sicherheitsbedürfnis kann der Kunde bei der Rentenversicherung Vorsorgeinvest eine Fondsanlage (individuell oder gemanagt) mit oder ohne Beitragsgarantien wählen. Bei der Vorsorgeinvest Premium wird eine gemanagte Fondsanlage mit Hilfe eines Investment-/Garantiemodells des langjährigen Kooperationspartners von Zurich DWS Investments vorgenommen. Die Garantie wird dabei für jeden Kunden individuell und börsentäglich gemanagt. Dem Kunden stehen außerdem diverse Sicherungsmechanismen zur Verfügung. So ist es mit der Höchststandssicherung beispielsweise möglich, das erreichte Fondsguthaben vor Kursrückgängen zum Abruftermin zu bewahren. Kurzfristige „Dellen“ an den Kapitalmärkten können damit keine Negativwirkungen mehr auf das Fondsguthaben vor dem Rentenbeginn haben. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/A8CC7208-67F3-441C-8FEC-992101208959"></div>

 

Zurich stattet BU-Produkte mit neuen Leistungsmerkmalen aus

Die Zurich Versicherung baut das Leistungsspektrum ihrer BU weiter aus und ergänzt dieses unter anderem um eine „Infektionsklausel“ und eine optionale Beitragsstundung bis zu 24 Monate bei vollem Versicherungsschutz.

<p>Die Zurich Versicherung baut das Leistungsspektrum der Berufsunfähigkeitsversicherung weiter aus und ergänzt diese um neue Leistungsmerkmale. Das Produkt „Zurich BerufsunfähigkeitsVorsorge“ erhält eine neue „Infektionsklausel“ für sämtliche Berufe, die dem Risiko eines behördlichen Tätigkeitsverbots unterliegen. Auch wenn behördlich verordnete Tätigkeitsverbote, beispielsweise aufgrund einer Infektionsgefahr, grundsätzlich nicht mit einer Berufsunfähigkeit einhergehen, können Berufsgruppen wie Heilpraktiker, Apotheker, Ärzte in diesen Fällen nun ebenfalls die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen. Auch Berufsgruppen wie Krankenschwestern, Köche oder Metzger unterliegen einem zusätzlichen, speziellen Risiko. Schon bei Krankheiten mit Infektionsgefahr, wie Hepatitis C, HIV oder Tuberkulose – die nicht notwendigerweise zur Berufsunfähigkeit führen – kann ein behördliches Tätigkeitsverbot ausgesprochen werden. Der Betroffene könnte zwar arbeiten, darf aber nicht mehr. Auch in diesen Fällen erbringt Zurich die vereinbarte Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung. </p><p>Ein weiteres Plus durch mehr Flexibilität während der Vertragslaufzeit bietet die optionale Beitragsstundung bis zu 24 Monate bei vollem Versicherungsschutz. Auch im Rahmen der Leistungsprüfung wurden Verbesserungen vorgenommen: Sollte ein Kunde aus privaten Gründen eine Auszeit vom Berufsleben nehmen und in der arbeitsfreien Zeit Leistungen aus der Berufsunfähigkeit beantragen, prüft der Versicherer bis zu fünf Jahre nach Ausscheiden aus dem Berufsleben, ob der Versicherte seinem früheren Beruf nachgehen kann. Um einer Inflation und damit einer künftigen Versorgungslücke noch besser entgegen zu wirken, können Zurich Kunden außerdem eine 3%-ige Leistungsdynamik vereinbaren. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4B413320-2D35-4844-BE05-87FBABBA814D"></div>

 

Die beliebtesten BU-Anbieter aus Maklersicht

Auch dieses Jahr wieder wollte AssCompact wissen, welche Versicherer im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung und Arbeitskraftabsicherung in der Gunst der unabhängigen Vermittler vorne liegen. Die Untersuchung fand heraus, welche Anbieter in den vergangenen Monaten die meisten Geschäftsanteile und die höchsten Zufriedenheitswerte auf sich vereinen konnten.

<p></p><p>Die Ergebnisse der Befragung sind in der Studie „AssCompact AWARD – BU/Arbeitskraftabsicherung 2014“ zusammengefasst. Dort kann man nachlesen, dass die ALTE LEIPZIGER, der VOLKSWOHL BUND und die NÜRNBERGER Versicherungsgruppe die Favoriten der unabhängigen Vermittler sind. Diese sind damit die AssCompact AWARD Sieger 2014 im Geschäftsfeld BU/Arbeitskraftabsicherung. Dabei konnte die ALTE LEIPZIGER mit großem Abstand die meisten Geschäftsanteile bei den befragten Vermittlern verbuchen. Nach einem vierten Platz im Jahr 2013 erklimmt der VOLKSWOHL BUND den zweiten Platz und verdrängt damit die NÜRNBERGER auf den dritten Platz. Auf den weiteren Rängen folgen Swiss Life und Allianz. </p><p>Wer bietet den besten Service? </p><p>Hervorragender Service eines Anbieters stellt in aller Regel die unabhängigen Vermittler zufrieden und führt langfristig zu einer höheren Bindung und schlussendlich zu einem verstärkten Vermittlungsverhalten. In der Studie zeigt sich hier ein insgesamt sehr erfreuliches Bild, bei dem die Gesellschaften auf der Gesamtzufriedenheit mit hervorragenden Schulnoten zwischen 1,83 und 2,39 bewertet wurden. Insbesondere der VOLKSWOHL BUND, Standard Life und die ALTE LEIPZIGER konnten mit ihrem Service die unabhängigen Vermittler überzeugen. </p><p>Und wen empfehlen Vermittler auch gerne ihren Kollegen? Hier liegen die ALTE LEIPZIGER, Continentale und Condor laut Studie an der Spitze mit einer Weiterempfehlungsrate von 94%. Bei der Intensivierungsabsicht der zukünftigen Vermittlungsaktivität führen Canada Life, Condor und Stuttgarter. </p><p>Zur Studie</p><p>Die Studie „AssCompact AWARD – BU/Arbeitskraftabsicherung 2014“ wird von der bbg Betriebsberatungs GmbH (Herausgeber von AssCompact) und dem Institut für Versicherungsvertrieb Beratungsgesellschaft mbH (IVV) herausgegeben. Die Studie umfasst 176 Seiten. Dargestellt werden die Ergebnisse einer bundesweiten Online-Befragung aller drei Marktteilnehmer (Pools und Dienstleister, Produktanbieter und Vermittler). Insgesamt wurden Meinungen von 456 Vermittlern ausgewertet. Die Studie kann <a href="http://www.asscompact.de/media/PDF/Studien/MARKTSTUDIE_BU_Arbeitskrafta…; target="_blank" >hier</a> bezogen werden.</p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D77E9776-C200-492C-A5C7-2E086FB2B07C"></div>

 

Swiss Life Deutschland justiert BU-Angebote

Swiss Life Deutschland gibt ihren BU-Kunden ein extra „Fairness-Versprechen“ und sichert ihnen eine faire Begleitung von der Antragsphase bis hin zum Leistungsfall zu. Gleichzeitig führt sie neue Regelungen für bestimmte Kundengruppen ein.

<p></p><p/><p>Swiss Life will beispielsweise mit speziellen Angeboten auch jungen Leuten einen bezahlbaren und hochwertigen Berufsunfähigkeitsschutz ermöglichen. So richtet sich die maximal versicherbare BU-Rente bei Schülern, Auszubildenden und Studenten nicht nach deren Nettoeinkommen. Die maximale Höhe der versicherbaren BU-Rente beträgt bei Swiss Life für Studenten 1.250 Euro pro Monat, für Schüler, Auszubildende sowie Berufsanfänger monatlich 1.000 Euro, wobei letztere mindestens 30 Stunden wöchentlich arbeiten und Ausbildung oder Studium in den letzten fünf Jahren abgeschlossen haben müssen.</p><p/><p>Künftig gilt zudem bei allen Anträgen für den Abschluss einer BU-Versicherung von Swiss Life: Wird als einzige Ausschlussklausel die Wirbelsäule, ein Knie-, Schulter-, Ellenbogen, Hüft-, Hand-, Sprunggelenk oder ein Beckenschiefstand vom BU-Schutz ausgenommen und bestehen keine weiteren Risikozuschläge, erhalten diese Kunden zukünftig 5% Nachlass auf den Bruttobeitrag. Profitieren sollen davon vor allem Arbeitnehmer mit körperlich anstrengenden Berufen, die aufgrund von Vorerkrankungen besonders häufig von einem Ausschluss bei Wirbelsäule und Gelenken betroffen sind. </p><p/><p>Spezielle Überbrückungsangebote</p><p>Als wichtigen Aspekt des Fairness-Versprechens versteht der Versicherer auch, dass Kunden während der Vertragslaufzeit der BU-Versicherung flexibel bleiben: Wann immer möglich, passe Swiss Life die Einstufung zugunsten des Kunden an, wodurch sich der Beitrag für ihn reduziere, erklärt der Versicherer. Das gilt beispielsweise beim Wechsel in einen risikoärmeren Beruf oder beim Erreichen bestimmter Studienabschlüsse. Im Gegensatz dazu verschlechtert sich die Einstufung nicht, falls die versicherte Person eine risikoreichere Tätigkeit aufnimmt („Besserstufungsgarantie“). Ebenso können die Kunden im Rahmen einer Nachversicherungsgarantie den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung auf die aktuelle Lebenssituation anpassen. Für alle, die wegen Arbeitslosigkeit oder während der Eltern- bzw. Kindererziehungszeit weniger Einkommen zur Verfügung haben, bietet Swiss Life nun spezielle Überbrückungsangebote („BUprotect“) an. In bestimmten Fällen lässt sich der Beitrag für eine Zeitspanne von sechs Monaten bis zu drei Jahren auf 5 Euro im Monat reduzieren. Der Versicherungsschutz bleibt währenddessen in Höhe von 70% der zuletzt versicherten BU-Rente erhalten. </p><p/><p>Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann zudem während der sogenannten Anwartschaftsphase in den ersten zehn Jahren in eine Altersversorgung mit BU-Schutz umgewandelt werden. Bis zu einem Beitrag von 200 Euro pro Monat für die Altersvorsorge kann die BU-Beitragsbefreiung ohne erneute Gesundheitsprüfung mitversichert werden. </p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3098D537-3D24-432E-AA0A-2EEF1958A9CA"></div>

 

Positive Entwicklung bei BU-Versicherern

MORGEN & MORGEN (M&M) hat die Entwicklungen am BU-Markt erneut analysiert und dabei Berufsunfähigkeitsversicherer und ihre Tarife auf Herz und Nieren geprüft. Das Kölner Analysehaus kommt dabei insgesamt zu einem positiven Ergebnis. Sowohl insgesamt als auch im Teilbereich BU Kompetenz erhielten zahlreiche Anbieter Bestnoten. Auch über die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit gibt die Analyse Aufschluss.

<p>MORGEN &amp; MORGEN (M&amp;M) hat die Entwicklungen am BU-Markt erneut analysiert und dabei Berufsunfähigkeitsversicherer und ihre Tarife auf Herz und Nieren geprüft. Das Kölner Analysehaus kommt dabei insgesamt zu einem positiven Ergebnis. Sowohl insgesamt als auch im Teilbereich BU Kompetenz erhielten zahlreiche Anbieter Bestnoten. Auch über die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit gibt die Analyse Aufschluss.</p><p>Versicherungsunternehmen stellen ihren Kunden jedes Jahr Leistungen in Milliardenhöhe zur Verfügung. Mit der Auszahlung von mehr als 250.000 BU-Renten im Volumen von 1,7 Mrd. Euro leistete die Branche 2012 einen erheblichen Beitrag zur Existenzabsicherung der Versicherungsnehmer. Rund 16 Mio. BU-Verträge liegen aktuell in den Beständen der Versicherungsunternehmen. „Die Zahlen belegen, dass die BU nach wie vor eine führende Stellung unter den Produkten der Arbeitskraftabsicherung einnimmt“, ordnet Joachim Geiberger, Inhaber und Geschäftsführer von MORGEN &amp; MORGEN, die aktuellen Analyseergebnisse im Zuge des M&amp;M Rating Berufsunfähigkeit ein. „Gleichzeitig zeigt sich die Bedeutung der ausbezahlten Leistungen der Versicherer bei Berufsunfähigkeit: 1,7 Mrd. Euro Renten im Jahr sind ein enormer Beitrag für die soziale Absicherung.“</p><p>44 von 77 Versicherern erhalten Bestnote</p><p>Berufsunfähigkeit ist ein existenzbedrohendes Risiko. Die Auswahl an Angeboten der Privatversicherer ist hier sehr groß und über 500 Tarife stehen in unterschiedlichsten Leistungs- und Preisausprägungen zur Auswahl. Im Leistungsfall sind neben den versicherten Leistungen viele weitere Aspekte von entscheidender Bedeutung. Vor diesem Hintergrund haben es sich die Analysten von MORGEN &amp; MORGEN zur Aufgabe gemacht, genau hinzuschauen und Stärken aber auch Schwachstellen der Versicherer zu identifizieren. Im Rahmen des M&amp;M Ratings prüfen sie neben der Bedingungsqualität der Tarife auch die Solidität, die Antragsfragen und vor allem die Kompetenz der BU-Versicherer. Im neuen Jahrgang des M&amp;M Rating Berufsunfähigkeit wurden insgesamt 547 Tarife von 77 Versicherungsgesellschaften untersucht. 244 Tarife von 44 Versicherern zeichnete M&amp;M dabei mit der Bestnote von 5 Sternen aus.</p><p>Starke Ergebnisse bei im Teilbereich Kompetenz</p><p>Da der Bedingungswettbewerb schon seit einiger Zeit ruht – fast jeder Versicherer kann mittlerweile mit einem gut bewerteten Bedingungswerk aufwarten – ist es sinnvoll auch einen Blick auf das Teilrating BU-Kompetenz zu werfen. Hier untersucht M&amp;M, welche Erfahrungen der Versicherer im Bereich der Berufsunfähigkeit bietet, wie groß sein Bestand ist und wie professionell er sich im Bereich Antrags- und Leistungsfallprüfung verhält. Auch der Service am Kunden spielt eine Rolle, denn hier können viele Versicherer mittlerweile mit optimierten und beschleunigten Prozessen aufwarten: Quick-Checks zur Auskunft über Vorerkrankungen direkt am Point-of-Sale, Vertragsunterzeichnung am Unterschriften-Pad, Tele-Underwriting und Tele-Claiming sowie Apps für das Smartphone – neue Ideen und Technologien machen vieles leichter und komfortabler. Im Teilrating BU-Kompetenz konnten 26 Versicherer mit 5-Sterne-Bewertungen punkten – und damit rund ein Drittel.</p><p>Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch</p><p>Knapp 52% der Leistungsfälle im Bestand der Versicherer entfällt laut der Untersuchung von MORGEN &amp; MORGEN auf Versicherungsnehmer im Alter von über 50 Jahren. Sie machen aber nur 16% des Versicherungsbestandes aus. Dies überrascht zunächst nicht, da bestimmte Krankheiten mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher werden, so beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie machen bei den über 50-Jährigen rund 12% der BU-Ursachen aus, bei den unter 40-Jährigen hingegen nur 4,5%. Anders verhält es sich bei psychischen Erkrankungen und Nervenkrankheiten. Sie sind bei den unter 40-Jährigen in 35% der Fälle die Ursache für die Berufsunfähigkeit, bei den über 50-Jährigen sind es hingegen nur 25%. Über alle Altersgruppen hinweg sind diese Erkrankungen mit 31% die häufigste Ursache – Tendenz steigend. Von 2005 bis 2012 hat sich ihr Anteil beinahe verdoppelt. Umso wichtiger sei es frühzeitig vorzusorgen und sich gegen eine Existenzbedrohung durch eine Berufsunfähigkeit abzusichern.</p><p>Die vollständigen Ratings des M&amp;M Rating Berufsunfähigkeit finden sich <a href="http://www.asscompact.de/media/PDF/AssCompact/m_m_rating_berufsunfaehig…; target="_blank" >hier.</a></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/08EC0B3D-C2D9-4878-A698-3C4F2103741E"></div>

 

Was bringt die neue staatliche Förderung der BU?

Seit 01.01.2014 wird die Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich gefördert. Die Maßnahme soll als Anreiz dienen, denn noch immer ist der wichtige Versicherungsschutz nicht weit genug verbreitet. Steuerlich geförderte Verträge sehen aber eine lebenslange Rente vor, was die Tarife teuer macht. Nachgefragt bei Joachim Geiberger, Inhaber und Geschäftsführer der MORGEN & MORGEN Gruppe

<p>Seit 01.01.2014 wird die Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich gefördert. Die Maßnahme soll als Anreiz dienen, denn noch immer ist der wichtige Versicherungsschutz nicht weit genug verbreitet. Steuerlich geförderte Verträge sehen aber eine lebenslange Rente vor, was die Tarife teuer macht. Nachgefragt bei Joachim Geiberger, Inhaber und Geschäftsführer der MORGEN &amp; MORGEN Gruppe</p><p>AssCompact: Herr Geiberger, was genau beinhaltet die steuerlich geförderte BU?</p><p>Joachim Geiberger: Die sogenannte Basis SBU ist eine lebenslange selbstständige BU mit steuerlicher Förderung, die bis zum Endalter 67 abgeschlossen werden muss. Die Rente muss im Leistungsfall lebenslang gezahlt werden, wobei die Rentenzahlung aber wieder eingestellt werden darf, wenn keine Berufsunfähigkeit mehr vorliegt. Ab dem 55. Lebensjahr darf der Vertrag eine niedrigere Rente vorsehen. Dies muss aber bereits bei Vertragsschluss festgelegt sein. So kann die BU-Rente beispielsweise bei BU-Eintritt bis zum 55. Lebensjahr in Höhe von 2.000 Euro monatlich vereinbart sein, bei Eintritt des Versicherungsfalles nach dem 55. Lebensjahr jedoch nur in Höhe von 1.000 Euro monatlich. </p><p>Bei der Basis SBU werden – wie auch bei der Basisrente – die Beiträge in der Anspar- bzw. Einzahlungsphase steuerlich gefördert, dafür müssen die Renten in der Bezugsphase versteuert werden. Die prozentualen Anteile in beiden Phasen steigen momentan jährlich, bis sie 100% erreicht haben und somit zukünftig eine komplett nachgelagerte Besteuerung vorliegt.</p><p>AC: Die Verbindung der Förderung mit einer lebenslangen Rente wird kritisiert. Verbraucherschützer wollen ein Konstrukt, bei dem das BU-Risiko nur bis zum gesetzlichen Rentenbeginn abgedeckt wird. Was würde das für die Tarife bedeuten?</p><p>JG: Das Konstrukt, das die Verbraucherschützer fordern, besteht aktuell bereits in Form der Privaten SBU, deren Rentenleistung mit einem frei wählbaren Endalter – meistens mit Renteneintritt oder früher – endet. Die Kritik an einer lebenslangen BU-Rente bezieht sich vor allem auf das hohe Risiko, das der Versicherer in diesem Fall trägt und die damit zu kalkulierenden hohen Kosten, die in der logischen Konsequenz zu hohen Beiträgen der Basis SBU führen müssen. Damit wird das Produkt letztlich für viele kaum bezahlbar. Sicherlich ein Grund, warum sich aktuell noch kein Versicherer an dieses heiße Eisen traut.</p><p>Die bisherige Lösung einer geförderten Berufsunfähigkeit der Schicht eins besteht aus einem kombinierten Produkt von BU-Absicherung und Altersvorsorge, der Basisrenten-BUZ. Hier gibt es eine 50% Beitragsregelung und ein Leistungsversprechen, das eine BU-Leistung bis zum Renteneintritt vorsieht und eine normale Rentenleistung im Sinne der Altersvorsorge ab dem Renteneintritt. </p><p>AC: Wer profitiert nun von der Förderung? </p><p>JG: Bis jetzt noch niemand. Natürlich sollte am Ende der Verbraucher davon profitieren aber auch nur insoweit, wie der Versicherungsgedanke und das Kollektiv dadurch keinen Schaden nehmen. Ein einseitiger Profit kann keine gute Lösung sein.</p><p>AC: Wann erwarten Sie die ersten geförderten Tarife?</p><p>JG: Schwierig. Eigentlich könnte es bereits seit heute die ersten Tarife geben. Uns sind aktuell noch keine Tarife bekannt. Wir erwarten eine eher zurückhaltende Entwicklung, da das vom Versicherer zu tragende Risiko bei einer lebenslangen BU-Rente recht hoch ist und daher in der Kalkulation zu hohen Beiträgen führen müsste. Dass der Markt aus sich heraus bisher nur vereinzelt ähnliche Produkte angegangen ist, verdeutlicht die Schwierigkeit des Anliegens einer lebenslangen BU-Rente. </p><p>AC: Erwarten Sie unabhängig von der Förderung in diesem Jahr Neuerungen in der BU?</p><p>JG: Sicherlich wird dieses Jahr auch weitere Invaliditätsprodukte unterhalb der BU bringen und kombinierte Produkte erweitern die Tariflandschaft. Neben Produktangeboten wie „Grundfähigkeitsprodukten“, „Erwerbsunfähigkeitsversicherung“ oder „Dread Disease“ bieten einige Versicherer mit „Mehrdimensionalen Deckungen“ eine weitere Produktalternative der Absicherung an. Diese Versicherungsart beinhaltet verschiedenartige Bausteine des Versicherungsschutzes, darin sind mehrere biometrische Risiken vereint. Sie bestehen aus der Kombination von Deckungen aus den Bereichen Unfallversicherungen, Grundfähigkeitsversicherungen, Pflegeversicherungen oder Dread Disease-Versicherungen. Die bisherigen Angebote variieren von Anbieter zu Anbieter. Feine Nuancen in den Bedingungswerken machen die Versicherungen zu beratungsintensiven Produkten, wobei der Preis alleine noch nicht unbedingt etwas über die Qualität des Tarifs aussagt. Die Entwicklungen am Markt werden sicherlich noch einige Innovationen hervorbringen. Die aktuelle Differenzierung im BU-Bereich und die Entstehung neuer Invaliditätsprodukte beurteilen wir als kundenorientiert. Die große Vielfalt und die enormen Leistungsunterschiede gerade bei den neuen Produkten sind zwar weder Vermittlern noch Verbrauchern transparent, doch dafür sind letztlich wir wiederum zuständig: Wir schaffen die erforderliche Transparenz.</p><p>Nehmen Sie auch an unserer Umfrage teil: <a href="http://www.asscompact.de/page/id/739&quot; target="_blank" >Wie sinnvoll ist die neue steuerliche Förderung in der BU?</a></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/DF11AFF4-4413-428D-B551-E50E36A6E800"></div>

 
Ein Artikel von
Joachim Geiberger