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Fort- & Weiterbildung

Lernplattform Advisors Up-to-date startet in Deutschland

Auf der Lernplattform Advisors Up-to-date von Akkermans & Partners können Lernende sich mit Fortbildungsartikeln weiterbilden. Die Weiterbildung läuft über Fernunterricht. Das u. a. auf Versicherungen und Investment spezialisierte Unternehmen ist nun auch in Deutschland tätig.

Akkermans & Partners, strategischer Wissens- und Beratungspartner mit Schwerpunkt auf Wissenstransfer in den Bereichen Versicherungen, Kredite, Bankwesen und Investment, Lebensereignisplanung, Steuerwesen, Compliance & Pensionsfonds, launcht seine adaptive Online-Lernplattform „Advisors Up-to-date“ in Deutschland. Die Plattform ist auf die Weiterbildung per Fernunterricht ausgerichtet. Das Lernen läuft über die Online-Wissens- und Beratungsplattform FinSourceOne. Je nach Land, in dem das Lernen stattfindet, sind spezifische Advisors Up-to-date-Wissensanwendungen verfügbar, heißt es von Akkermans & Partners.

Mit Fortbildungsartikeln up-to-date bleiben

Lernende können sich auf der Plattform kontinuierlich mithilfe von Fortbildungsartikeln weiterbilden. In den Artikeln werden ein aktuelles Thema, eine Wissensauffrischung oder eine Fallstudie behandelt. So sollen die Teilnehmenden ihre Fachkompetenz aufrechterhalten und können zugleich die gesetzlichen IDD-Weiterbildungspflichten erfüllen. Zusätzlich sorgt Advisors Up-to-date laut Angaben des Unternehmens für ständige Weiterbildung im Bereich der immer strengeren Anforderungen an die Geldwäsche-Compliance. Ein externer Beirat stellt sicher, dass Advisors Up-to-date kontinuierlich auf der Grundlage neuer Erkenntnisse und Bedürfnisse weiterentwickelt wird.

Über einen Wissensmonitor und ein hochentwickeltes Compliance Dashboard werden Benutzerfreundlichkeit und einfache Navigation geboten. Zudem können sich Arbeitgeber über den Weiterbildungsfortschritt der Beschäftigten informieren. Die Plattform ist laut Akkermans & Partners "gut beraten"-anerkannt.

Über Akkermans & Partners

Akkermans & Partners hat bereits über 45 Jahre Erfahrung in den Niederlanden und mehr als 20 Jahre Erfahrung in Belgien. Das Unternehmen möchte seine Advisors Up-to-date Wissensanwendungen auf alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ausdehnen. (lg)

Bild: © momius – stock.adobe.com

 

DKM-News: Services für den Messebesuch

Nun ist es fast so weit: Kommende Woche findet am 24. und 25.10.2023 die DKM in der Messe Dortmund statt und sie heißt die Finanz- und Versicherungsbranche willkommen. Damit die Messebesucher im Höchstmaß von der DKM profitieren können, bietet der Veranstalter vor Ort ein „Rundum-sorglos-Paket“ an.

Am Dienstag, 24.10., und Mittwoch, 25.10., ist die Zeit gekommen: In der Messe Dortmund findet an zwei Tagen die diesjährige DKM statt. Damit sich die Tage auf der Leitmesse für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer so effektiv und angenehm wie möglich gestalten, wartet der Veranstalter, die bbg Betriebsberatungs GmbH, auch diesmal wieder mit einem „Rundum-sorglos-Paket“ an Services auf:

Vorbereitung: die-leitmesse.de und DKM365

Das stetig aktualisierte Programm findet sich auf der Website die-leitmesse.de und auf der digitalen Plattform DKM365. Während die Website die allgemeinen Informationen plus die Anmeldung enthält, lässt sich auf dkm365.de die individuelle Messeplanung vornehmen. Die Funktionalitäten entsprechen der DKM365-App, mit der eine ständige Synchronisierung stattfindet.

Hilfsmittel: Die DKM365-App

Die DKM365-App bietet alle wichtigen Informationen rund um die Messe und die Finanzwelt – an 365 Tagen des Jahres. Über die App stehen den Nutzern die Funktionalitäten der digitalen Plattform DKM365 zur Verfügung; sie ist in den App Stores zum Download verfügbar. Folgende Funktionalitäten sind mit Blick auf die DKM 2023 enthalten:

  • Ausstellerverzeichnis und -profile
  • alle Referenten und Vorträge
  • Netzwerk und Terminvereinbarungen
  • Messeplanung
  • DKM Streaming-Days
  • News aus der Finanzwelt an 365 Tagen
  • Chats (Videochats gibt es ausschließlich in der Desktop-Version)
Anreise: Parkplätze und Bahnhof-Shuttle

Während der Messetage können die DKM-Teilnehmer ihren Pkw wie gewohnt kostenfrei und bequem auf den Parkplätzen der Messe Dortmund parken. Dazu muss nur der Messeausweis vorgezeigt werden. Für Besucher stehen an der Messe Dortmund die Parkplätze A3, A4 und A8 sowie die Tiefgarage in der Halle 7 (erreichbar über Einfahrt 6) zur Verfügung. Die Adresse für das Navigationsgerät lautet Rheinlanddamm 200, 44139 Dortmund oder Sonderziel „Messe Dortmund“.

Zugreisende wiederum können ab dem Hauptbahnhof Dortmund kostenfrei den Swiss Life Messe-Shuttle nutzen, der regelmäßig zwischen dem Hauptbahnhof und der Messe Dortmund verkehrt. Zudem ist auch die Station der U45 in unmittelbarer Nähe. Auch damit geht die Anreise bequem und einfach.

Catering: gut versorgt

Wer auf die DKM kommt, muss sich nicht um sein leibliches Wohl sorgen. Das tun andere. Die Besucher haben in den Messehallen an verschiedenen Cateringstationen eine große Auswahl an kostenfreien Speisen und Getränken. Die Cateringhalle (Halle 5) hat am Dienstag bereits ab 11:00 Uhr geöffnet.

Übrigens, es gibt am zweiten Messetag für die Frühaufsteher auch wieder das Early-Bird-Frühstück ab 08:00 Uhr im Eingang Nord. Alle Angebote sind im DKM-Ticket enthalten.

Besonders treue DKM-Besucher und -Besucherinnen können sich auf ein „Schmankerl“ freuen: Diejenigen, die die DKM bereits zum zehnten Mal oder öfter besuchen, können sich in der Vielbesucher-Lounge in Halle 3 mit besonderen Angeboten eine kleine Auszeit vom Messegeschehen nehmen.

Ladestationen für Smartphone & Co.

Bei einem langen DKM-Tag kann der Akku des Smartphones eine neue Ladung Energie benötigen. Eine Energietankstelle wird es wieder geben.

WLAN

Einen kostenfreien WLAN-Zugang gibt es im Eingang Nord und in der Cateringhalle („Meet & Eat“). Hier kann man sich einfach mit dem „Hotspot Westfalenhallen“ verbinden.

Networking-Areas

Zahlreiche neutrale Gesprächsflächen laden zum Austausch ein.

Aktuelle Informationen rund um die DKM 2023 gibt es auf asscompact.de und auf die-leitmesse.de.

Lesen Sie auch: DKM-News: Weiterbildungszeit sammeln

 

DKM-News: Weiterbildungszeit sammeln

Die DKM 2023 findet erstmals an nur zwei Tagen statt: nämlich am Dienstag, 24.10. und Mittwoch, 25.10. – wie gewohnt in der Messe Dortmund. Unverändert geblieben ist der Austausch von Information, das entspannte Netzwerken sowie die Möglichkeit, viel Weiterbildungszeit zu sammeln.

<p>Auch im Jahr 2023 können Fachbesucher und Fachbesucherinnen im Rahmen der DKM bei den Kongressen und den DKM Streaming-Days, die im Vorfeld der Messe digital auf <a href="https://events.dkm365.de/&quot; target="_blank" >dkm365.de</a> stattfinden, reichlich Weiterbildungszeit sammeln. Die Veranstaltungen sind im Programm entsprechend gekennzeichnet. Nachweis für die Gutschrift ist der Scan des Teilnehmerausweises am Eingang zum Vortragsraum oder im Falle der DKM Streaming-Days die digitale Teilnahme.</p><p>Ist die Anmeldung über ein DKM-Nutzerkonto erfolgt, kann dort rund zwei Wochen nach der DKM eine Bestätigung über die Teilnahme heruntergeladen werden. Wird im Nutzerkonto die gut beraten-ID hinterlegt, wird die Weiterbildungszeit automatisch der Initiative „gut beraten“ gemeldet.</p><p>Folgende Kongresse sind geplant:</p><ul><li>AKS</li><li>Altersvorsorge</li><li>Bestand und Nachfolge</li><li>BiPRO*</li><li>ChatGPT und KI</li><li>Cyberversicherung</li><li>Employee Benefit</li><li>Gewerbeversicherungen</li><li>Insurance Innovation</li><li>Investment*</li><li>Maklererfolg</li><li>Marktumfeld Gewerbe/Industrie/Leben</li><li>Nachhaltigkeit</li><li>Prozesse & IT*</li><li>Unternehmertum</li><li>Young DKM for Professionals</li></ul><p>*Teil eines Themenparks.</p><p>Zum vollständigen Kongressprogramm geht es <a href="https://www.die-leitmesse.de/programm/kongresse&quot; target="_blank" >hier</a>. Das Programm der DKM Streaming-Days lässt sich <a href="https://www.die-leitmesse.de/streaming-days&quot; target="_blank" >hier</a> einsehen.</p><p>Aktuelle Informationen rund um die DKM 2023 gibt es regelmäßig auf <a href="https://www.asscompact.de/&quot; target="_blank" >asscompact.de</a> und auf <a href="https://www.die-leitmesse.de/&quot; target="_blank" >die-leitmesse.de</a>.</p><p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/dkm-news-jetzt-ist-die-zeit-der-d…; target="_blank" >DKM-News: Jetzt ist die Zeit der DKM365-App</a></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/E4F86B4B-0B94-4F42-A6A0-1FC4C794237E"></div>

 

Weiterbildung: Wie lässt sich E-Learning erfolgreich umsetzen?

Das Lernen ist wie so vieles im Wandel. Frontalunterricht ist passé – auch in der Weiterbildung. Es gibt heutzutage ganz andere Ideen, wie Lernen erfolgreich sein kann: von der „Snackifizierung“ bis zum Wecken der intrinsischen Motivation.

„Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung!“ Dieses Zitat, das John F. Kennedy zugesprochen wird, ist nicht nur auf den ersten Blick einleuchtend, es verdeutlicht seine Brisanz allein dadurch, dass man es überhaupt aussprechen muss.

Zugegeben: „Future Skills“ – Zukunftskompetenzen – ist ein Buzzword. Die Skills werden mal weiter gefasst und mal enger. Sie unterscheiden sich von Branche zu Branche und haben auch in der Versicherungsbranche ihren ganz eigenen Umfang. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie versuchen, in einer disruptiven Zeit Orientierung, Entwicklung und Lösungen zu bieten, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen – damit Unternehmen auch weiterhin wertschöpfend tätig sein können und um beispielsweise in Zeiten eines Arbeitnehmermarktes die Mitarbeitenden zu halten und zu empowern, die bereits im Unternehmen sind.

Moderne Lernmethoden

Einhergehend mit der thematischen Vielfalt der Themen kommt hinzu, dass sich auch die Ansprache der an einer Weiterbildung Teilnehmenden verändert hat. Die Zeit der frontalen Vorträge mit mehr schlecht als recht aufmerksamen Teilnehmenden ist Geschichte. Vielmehr wollen verschiedene Lern­typen in der von ihnen präferierten Wahl angesprochen werden. Während der auditive Typ eher dem gesprochenen Wort vertraut und sich Lautabfolgen besser einprägen kann, sind die visuellen Typen an sichtbaren Beispielen interessiert, wohingegen die Haptiker Dinge direkt ausprobieren wollen. Doch selten ist es die eine Form allein. Es gibt die Mischformen bei den Lern­typen. Gerade im zunehmend wichtigen Bereich der Soft Skills Workshopleiterinnen und -leiter zu finden, die ihre heterogenen Teilnehmenden passgenau in Präsenz ansprechen – eine Mammutauf­gabe … Dazu kommt der Trend zur „Snackifizierung“. In der durchgeplanten und mit Telefo­naten und Meetings gespickten heutigen Arbeitswelt einen oder zwei ganze Tage plus An- und Abfahrt zum Workshop zu reisen, reißt für die meisten und auch die Kolleginnen und Kollegen ein ordentliches Loch in die Arbeitswoche. Wären kurze Einheiten, die sich selbst­bestimmt durchführen und kombinieren lassen, nicht die viel bessere Alternative?

Motivation: Woher nehmen?

Menschen sind so unterschiedlich wie ihr Aussehen und ihr Verhalten. Es gibt nicht die Parade-­Mitarbeiterin und den Standard-Mitarbeiter. Und daher gibt es nicht die eine durchgehend synchrone Wahrnehmung digitaler Weiterbildungsangebote. Längst nicht bei allen heißt es: „Wenn ich die Kurse A, B und C absolviere, kann ich besser auf Kundenanfragen eingehen, die Gespräche besser führen und potenzielle Konflikte umschiffen.“ Daher ist es ein guter Weg, über die eigenen Interessen der Mitarbeitenden zu gehen und sie so an den Umgang mit digitalen Weiterbildungsangeboten heranzuführen. Um etwas konkreter zu werden: Noch immer gehören Excel-Kurse und Zeitmanagement zu den beliebtesten Kursen im E-Learning-Angebot von GoodHabitz. Über diesen Weg und über die Plattform kommen die Mitarbeitenden auch mit anderen Themen und Kursen in Kontakt, und das schafft neben der reinen Wahrnehmung der Angebote auch ein „Annehmen“ dieser Angebote. Im letzten Schritt wird es eine intrinsische Motiva­tion, wenn sich erste Lern­erfolge einstellen und das neue Wissen auch angewendet werden kann.

Lernkontrolle und IDD

Die Frage nach der Lernkontrolle oder gar dem Return on Investment muss zwangsläufig folgen. Doch andersherum gedacht: Wie viel kostet es denn, die rund 30.000 Mitarbeitenden im Außendienst der Ver­sicherungen (Quelle: Statista 2022) je zwei Tage in die Präsenzveranstaltungen „Zeit- und Selbstmanagement“ sowie „Aktive Gesprächs­führung“ zu stecken? Nach zwei Wochen ist vieles wieder aus dem Fokus gerückt und nur eine Handvoll Impulse schafft es nachhaltig in die alltägliche Arbeitswelt. Wäre es da nicht sinnvoller, digitale Lerneinheiten zu schaffen, die bei Bedarf wiederholt und selbstgesteuert am eigenen Arbeitsplatz angewählt werden können? Ohnehin sind viele Angestellte in der Versicherungsbranche dazu verpflichtet, jährlich Weiterbildungsstunden zu absolvieren. Für die Mitarbeitenden ist es ein großer Mehrwert, dass auch die unterhaltsamen digitalen Lernin­halte von GoodHabitz als Weiter­bildungsstunden angerechnet werden. Die Mitarbeitenden besuchen die Kursbibliothek, um bestimmte Pflichtschulungen zu absolvieren. Sobald sie jedoch den Einstieg zum Lernen gefunden haben, beginnen sie, sich über die versicherungsspezifischen Trainings hinaus zu interessieren. Das lässt sich jederzeit anhand von Zahlen belegen.

Versicherungen-Netzwerk als Plattform für den Austausch

Gemeinsam mit derzeit 13 Ver­sicherern hat GoodHabitz das „Versicherungen-Netzwerk“ für die digitale Weiterbildung gegründet, bei dem persönliche Weiterentwicklung, digitale Veränderungen, Herausforderungen in der Versicherungsbranche sowie der Austausch von Erfahrungen und Expertise im Vordergrund stehen. Dem Netzwerk gehören Versicherer wie die R+V Allgemeine Versicherung AG, die Bayerische, die HDI AG, SIGNAL IDUNA, Stuttgarter Versicherung, Helvetia Versiche­rungen, Öffentliche Versicherung Braunschweig und viele weitere an. Der Grundgedanke ist, Kunden mit ähnlichen Interessen und Herausforderungen zusammenzubringen und so den Austausch zu fördern: Wie gehen andere Versicherungen das Thema Weiterbildung an? Wie können wir unsere Mitarbeitenden zu einem neuen, selbstgesteuerten Lernen motivieren, um mit aktuellen Herausforderungen wirksam und wertschöpfend umzugehen? Der Fokus liegt dabei nicht auf der Ausschließlichkeit der digitalen Angebote – vielmehr geht es um die Kombination, die für jede Versicherung eine individuelle Gewichtung aus Präsenztrainings, Webinaren und eben jenen zunehmend wichtigeren E-Learning-Angeboten bedeutet.

Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 09/2023 und in unserem ePaper.

Bild: © thodonal – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Nadine Pohle

DKM-News: Jetzt ist die Zeit der DKM365-App

Die DKM365-App optimiert das Messeerlebnis der DKM 2023: Sie enthält die aktuellen Aussteller-Informationen, das Programm mit Vorträgen und Diskussionen, die Standaktionen der Aussteller, die notwendigen Netzwerk-Verbindungen und vieles mehr.

Sie ist ein Tool für das ganze Jahr, aber gerade jetzt ist sie besonders nützlich: Die DKM365-App bietet alle wichtigen Informationen rund um die DKM 2023 und steigert die Vorfreude auf das tatsächliche Messeerlebnis am 24. und 25.10.2023 in der Messe Dortmund. Zudem lässt sich mit ihr die Effizienz des Messebesuchs erheblich steigern.

Über die App stehen den Nutzern die Funktionalitäten der digitalen Plattform DKM365 zur Verfügung. Die App in der Übersicht:

  • Ausstellerverzeichnis und -profile
  • Alle Referenten und Vorträge
  • Netzwerk und Terminvereinbarungen
  • Messeplanung
  • DKM Streaming-Days (Nächster Termin: 05.10.2023)
  • News aus der Finanzwelt an 365 Tagen
  • Chats (Videochats gibt es nur in der Desktop-Version)

Die DKM365-App ist in den App Stores zum Download verfügbar.

Über die Plattform DKM365

Die Plattform DKM365 entwickelt sich zu einer ganzjährigen Informations- und Netzwerkplattform der Finanz- und Versicherungswirtschaft. So finden dort bereits seit einigen Jahren digitale Veranstaltungen statt – etwa die Digitalkongresse von AssCompact und die DKM Streaming-Days. Direkt im Zusammenhang mit der DKM 2023 leistet die Plattform wertvolle Dienste zur Planung und zur Information rund um den Messebesuch. Die individuellen Eintragungen der Nutzer werden immer aktuell in der DKM365-App gespiegelt.

Die Teilnehmer der DKM 2023 erhalten mit ihrer Anmeldung unter die-leitmesse.de/anmelden direkten Zugang zur Plattform DKM365. Die entsprechenden Informationen und Nutzerdaten kommen direkt mit der Anmeldebestätigung.

Aktuelle Informationen rund um die DKM 2023 gibt es regelmäßig auf asscompact.de und auf die-leitmesse.de.

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Speaker’s Corner – Runde der Vorstandsvorsitzenden

 

Bildungsprojekte der Assekuranz mit InnoWard ausgezeichnet

Mit dem InnoWard werden jedes Jahr herausragende Projekte der Bildungsarbeit in der Versicherungswirtschaft prämiert. Bei der 19. Auflage des Wettbewerbs haben insgesamt sechs Initiativen eine Auszeichnung erhalten. Thematische Trends in diesem Jahr: Nachhaltigkeit und digitale Lösungen.

Zum 19. Mal wurde der Bildungspreis InnoWard vergeben. Die Preisverleihung fand am 28.09.2023 auf dem Bildungskongress der Deutschen Versicherungswirtschaft statt. Sechs Projekte stellten sich dem Publikumsvoting – nun wurden die Sieger gekürt. Unter den 22 Einreichungen waren in diesem Jahr Nachhaltigkeit und digitale Lösungen als thematische Trends erkennbar. Die Teilnehmer des Bildungskongresses der Versicherungswirtschaft wählten ihre Favoriten in zwei Preiskategorien aus.

„Besonders beeindruckt mich, dass die im Wettbewerb vorgestellten Ideen oft Ausstrahlungswirkung innerhalb der Branche entwickeln. Genau dieser Transfer von guten Vorschlägen ist es, der mich optimistisch stimmt: Wenn wir voneinander lernen, werden wir miteinander erfolgreich sein. Der InnoWard fußt auf diesem Motiv“, betonte Robert Habeck, Bundeswirtschaftsminister und Schirmherr des InnoWard 2023, in seinem Grußwort.

Das sind die Gewinner der Kategorie „Berufliche Erstausbildung“
  • Platz 1: BGV-Versicherung AG: BeGreenVision – Die Nachhaltigkeitschallenge
  • Platz 2: Concordia Versicherungs-Gesellschaft a. G. – Neue Wege in der Ausbildung – IT-Campus
  • Platz 3: Allianz SE – Climate Challenge
Das sind die Gewinner der Kategorie „Personalentwicklung/Qualifizierung“
  • Platz 1: NÜRNBERGER Versicherung – Einsatz von künstlicher Intelligenz in Vertriebsausbildungen
  • Platz 2: DEVK – DEVK Onboarding: Deine Reise durch die DEVK
  • Platz 3: Provinzial Holding AG – Wir für Kultur – Kulturentwicklung als Motor für Fusion und Transformation

Weitere Informationen zu den Projekten gibt es unter innoward.de.

Bild: © BWV

 

Acht Tipps für eine effiziente Social-Media-Präsenz als Makler

Was können Makler eigentlich konkret unternehmen, um in den sozialen Medien präsenter zu sein? Und wie lässt sich bei der Erstellung von Social-Media-Inhalten Zeit sparen? Leona Spauszus verrät praktische Tipps für Makler u. a. zur Arbeit mit KI und zu Content-Plänen.

Ein Artikel von Leona Spauszus, Social-Media- und Canva-Expertin spezialisiert auf die Versicherungsbranche

Social Media gehört zu den wichtigsten Kommunikations- und Marketingkanälen für Makler. Eine aktive Präsenz auf Plattformen wie Facebook, Instagram und LinkedIn stärkt die Kundenbindung und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten. Doch ein erfolgreicher Auftritt auf Social Media erfordert Engagement und Zeit. Hier folgen Tipps, wie Makler bei der Erstellung ihrer Inhalte effizient vorgehen können.

Die richtigen Tools verwenden

Planungstools wie die Meta Business Suite oder Gestaltungstools wie Canva und CapCut unterstützen dabei, professionellen Social-Media-Content zu erstellen. In Kombination mit künstlicher Intelligenz (KI) wie dem Chatbot ChatGPT können Makler bei der Erstellung von Inhalten sehr viel Zeit sparen. Oft gibt es kostenlose Varianten. Dennoch empfiehlt es sich, in das ein oder andere Tool zu investieren, um professionellen Content erstellen zu können. Makler können z. B. Canva Pro unter diesem Partnerlink 45 Tage lang testen.

Künstliche Intelligenz nutzen

Je präziser der Prompt, also die Aufforderung oder Eingabe in KI-Systeme wie ChatGPT, desto besser das Ergebnis. Für Makler bedeutet das, dass sie mit den richtigen Anweisungen viel Zeit durch künstliche Intelligenz einsparen können. Ein Content-Plan für das gesamte Jahr, passende Bildunterschriften (engl. Caption) für Beiträge, Videoskripte und sogar ganze Zielgruppenstrategien können mühelos von KI erstellt werden.

Einen Content-Plan erstellen

Ein durchdachter Content-Plan ermöglicht eine strukturierte Herangehensweise an die Erstellung von Inhalten für Plattformen wie Instagram und Co. Für Makler kann er eine effizientere Arbeitsweise ermöglichen. Die strategische Planung im Voraus legt fest, welche Social-Media-Inhalte im aktuellen Jahr umgesetzt werden sollen. 

Ein Content-Plan reduziert zudem Stress, da man nicht regelmäßig unter dem Zeitdruck steht, neue Ideen für Inhalte entwickeln zu müssen. Er gibt Maklern einen klaren Fahrplan. Allerdings sollte der Content-Plan flexibel bleiben. Wenn die Kennzahlen zeigen, dass die Inhalte wenig Relevanz für die Zielgruppe haben, sollte die Strategie und somit der Content-Plan angepasst werden.

Feste Content-Tage wählen

Das Bündeln von Aufgaben kann die Effizienz steigern. Legen Makler die Content-Erstellung auf zum Beispiel bestimmte Tage im Monat oder auf bestimmte Zeiten in der Woche zusammen, kann dies die Effektivität steigern. Ein Beispiel: Mit ein paar Outfit-Wechseln kann die Erstellung von mehreren Reels an einem Tag erfolgen. Die Technik wird einmal aufgebaut und man ist als Makler direkt im richtigen Flow.

Ablenkungen vermeiden

Ablenkungen wie Telefonanrufe oder WhatsApp-Nachrichten können die Konzentration und Produktivität während der Content-Erstellung negativ beeinflussen. Es ist ratsam, Tage auszuwählen, an denen erfahrungsgemäß weniger Betrieb im Büro herrscht, um Ablenkungen zu minimieren. 

Postvorlagen nutzen

Um nicht jeden Beitrag von Grund auf neu gestalten zu müssen, bieten Tools wie Canva vorgefertigte Postvorlagen speziell für die Versicherungsbranche an. Empfehlenswert ist jedoch, sich ein ganz eigenes und individuelles Set an Postvorlagen in Canva zu erstellen oder vom Profi erstellen zu lassen. Die individuellen Vorlagen im eigenen Markenauftritt erleichtern nicht nur die Gestaltung, sondern sorgen auch für ein konsistentes Erscheinungsbild auf allen Social-Media-Plattformen.

Perfektionismus reduzieren

Ein übermäßiger Perfektionismus kann dazu führen, dass zu viel Zeit in die Erstellung von Social-Media-Inhalten investiert wird. Natürlich ist eine gewisse Qualität wichtig, aber Makler sollten sich erlauben, gelegentlich weniger perfekt zu sein. Dies spart nicht nur Zeit, sondern schafft auch eine angenehmere Social-Media-Erfahrung für den Makler selbst. Mehrere Anläufe bei der Erstellung eines Reels sind insbesondere am Anfang normal, dennoch sollte der eigene Anspruch nicht so hoch angesetzt werden, dass es in Stress ausartet. Zudem wirken weniger perfekte Beiträge oft authentischer und persönlicher. Und Menschen kaufen auch online bei Menschen.

(Externe) Unterstützung suchen

Ein erfolgreicher Social-Media-Auftritt kann sich für einen Makler trotz Zeitspartipps schnell zu einem Zeitfresser entwickeln. Daher sollten Makler betriebswirtschaftlich genau überlegen, ob sie ihre eigene Zeit als Unternehmer investieren oder ob es nicht sinnvoller ist, jemanden aus dem eigenen Team für das Thema Social Media zu beauftragen. Sofern diese Aufgabe nicht ins eigene Team delegiert werden kann, ist eine externe Unterstützung – sei es durch Freelancer oder Agenturen wie LEONA MEDIA MARKETING – sinnvoll. So können sich Makler auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, während Marketingprofis sich um die erfolgreiche Social-Media-Präsenz kümmern. 

Über die Autorin

Nach vielen Jahren im Vertrieb der Versicherungsbranche erstellt Leona Spauszus mit ihrem Unternehmen LEONA MEDIA MARKETING zielgruppenorientierten Social-Media-Content für Makler, Versicherer und Finanzdienstleister. Sie ist offizieller Canva Creator und Canva Champion und hat mit bekannten Influencern zusammengearbeitet. Über den Instagram-Account leonamediamarketing gibt sie regelmäßig Social-Media-Tipps für Makler.

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Bild: © Leona Spauszus

 
Ein Artikel von
Leona Spauszus

HDI Berufe-Studie: 59% spüren Personalmangel

Erwerbstätige in Deutschland sorgen sich wegen des Personalmangels, viele spüren die Folgen und bemerken eine steigende Arbeitsbelastung. Wer sich gefördert fühlt, dem bedeutet der Beruf aber auch häufiger viel. Das kann die Bindung der Beschäftigten an den Betrieb beeinflussen. Was kann noch helfen?

Seit 2019 untersucht die HDI Berufe-Studie jährlich die Einstellung der deutschen zur Arbeit. In der aktuellen Befragung berichten bereits drei von fünf Erwerbstätigen in Deutschland über Folgen eines Mangels an Personal und Fachkräften in ihren Unternehmen. 31% nennen in diesem Zusammenhang eine steigende Arbeitsbelastung und je 14% sprechen über stockende Arbeitsabläufe und -prozesse sowie eine wachsende Bereitschaft zum Jobwechsel. 44% fühlen sich laut der Studie außerdem im Unternehmen nicht gefördert. Genau die Hälfte kann zudem keine Aufstiegschancen erkennen, konstatiert die Studie. Als Chance werden gezielte Personalstrategien gesehen. Unternehmen, die so etwas haben, können demnach diverse Vorteile bei der Mitarbeiterbindung und Gewinnung neuer Talente erzielen.

Fachkräftemangel im Herzen der deutschen Wirtschaft

„Der Fachkräftemangel ist inzwischen im Herzen der deutschen Wirtschaft angekommen und wird sich in den kommenden Jahren durch das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge noch verstärken“, meint Jens Warkentin, Vorsitzender des Vorstands von HDI Deutschland. Das stelle Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen in puncto Leistungsfähigkeit, Prozesssicherheit und Kundenservice.

Förderung durch Arbeitgeber

Auch interessant: Korrelationsanalysen innerhalb der HDI Berufe-Studie 2023 zeigen Zusammenhänge auf, z. B. dass Beschäftigte, die sich von ihrem Arbeitgeber gefördert fühlen, häufiger sagen, dass ihnen „der Beruf viel bedeutet“ (58%) als Beschäftigte, die sich nicht gefördert fühlen (37%). Sie empfinden ihn laut Studie auch deutlich häufiger „als sinnstiftend“ (57% zu 38%).

Diese Mitarbeitenden betrachten den digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft aber beispielsweise auch viel häufiger als hilfreich als die andere Gruppe (63% zu 42%). Darüber hinaus trauen sie auch dem mobilen Arbeiten öfter bessere Ergebnisse zu (48% zu 37%).

Welche strategische Bedeutung Personalarbeit für den Geschäftserfolg hat

Caroline Schlienkamp, Personalvorständin der HDI Group und Vorstandsmitglied der Talanx AG sagt, dass die aktuelle HDI Berufe-Studie zeige, welche strategische Bedeutung Personalarbeit für den Geschäftserfolg habe. „Erst wenn die Menschen spüren, dass ihr Unternehmen auf sie setzt, sie fördert und weiterentwickelt, entstehen starke Bindungen“, so Schlienkamp. „Die Ergebnisse sollten Arbeitgeber als Chance begreifen: Unternehmen mit einer nachhaltigen und gezielten People-and-Culture-Strategie erarbeiten sich Vorteile im Wettbewerb um die besten Talente.“

Gehaltshöhe unwichtig: Jeder zweite Angestellte würde wegen schlechten Vorgesetzten kündigen

Jeder Zweite würde wegen schlechten Vorgesetzten kündigen, lautet ein weiteres Ergebnis der Studie. Bei den unter 40-Jährigen sind es sogar 56%, 45% bei Älteren. Unter den befragten Frauen sind es 53%, unter den männlichen Befragten 48%. Und in Westdeutschland sind mehr zur Kündigung bereit als im Osten, nämlich mit 51% zu 47%. Die Gehaltshöhe hat dabei übrigens keine Auswirkung auf die Kündigungsbereitschaft.

30- bis 44-Jährige mit niedrigster Berufsbindung

In der aktuellen HDI Berufe-Studie sagen zum ersten Mal weniger als die Hälfte aller Erwerbstätigen, dass ihnen der Beruf viel bedeute, und zwar 47%. Allein gegenüber 2022 (58%) ist das ein Rückgang um rund ein Fünftel. Auch bejahen weniger als die Hälfte, dass sie sich „ein Leben ohne Beruf nicht vorstellen können.“ Dabei wird der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen die niedrigste Berufsbindung unter allen Generationen zugeschrieben. Hier sagen z. B. lediglich 37%, „dass einen Beruf auszuüben mir mehr bedeutet, als damit Geld zu verdienen“. In der Generation der 15- bis 29-Jährigen liegt die Zustimmung bei 41%.

Sorgen wegen Personalmangels

Den Personalmangel betreffend ist die größte Sorge der Erwerbstätigen, dass die Gesundheit der Beschäftigten und das Arbeitsklima Schaden nehmen, gefolgt vom sogenannten „Brain Drain“, dem Wissensverlust, der dadurch zustande kommt, dass Mitarbeiter nicht oder nur verzögert ersetzt werden und so ihre Kenntnisse nicht weitergeben können.

Höhere Entlohnung und Vier-Tage-Woche

Doch es gibt auch Lösungsideen, welche Maßnahmen aus Sicht der Befragten gegenwirken könnten. Als beste Maßnahme für Betriebe, sich im Wettbewerb um Personal durchzusetzen, wird eine höhere Entlohnung genannt (46%). Auch die Einführung der Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich (30%) ist beliebt. Jeder Vierte nennt auch mehr Benefits neben dem Gehalt, z. B. Betriebsrenten oder Bonussysteme (25%). Ein Viertel aller Arbeitnehmer schließt grundsätzlich für sich aus, über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus zu arbeiten. 26% würden dies u. a. für eine höhere Entlohnung tun und für 25% wäre die Vier-Tage-Woche eine Bedingung.

Über die Studie

Die HDI Berufe-Studie wird jährlich bundesweit in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland durchgeführt. In diesem Jahr wurden insgesamt 3.864 Erwerbstätige ab 15 Jahren in den Monaten Mai und Juni 2023 befragt. (lg)

Bild: © engel.ac – stock.adobe.com

 

DKM-News: Speaker’s Corner – Runde der Vorstandsvorsitzenden

Wer in diesem Jahr bei der DKM vom 24. bis 25.10.2023 in Dortmund vor Ort ist, darf sich auf ein vielfältiges Programm in der Speaker’s Corner freuen. Unter anderem gibt es auch wieder die Runde der Vorstandsvorsitzenden namhafter deutscher Versicherer, in der über aktuelle Branchenthemen diskutiert wird.

Die Versicherungswirtschaft macht deutliche Fortschritte in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Kundenzentrierung. Doch die Ressourcen sind begrenzt, die Regulierung und auch immer mehr der Fachkräftemangel hemmen das Tempo. Dagegen schreiten die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz voran und bringen den nächsten Wandel. Welche Antworten haben die Versicherer auf diese Herausforderungen? Darüber – und über weitere Themen wie beispielsweise Zinswende, Vergütung und moderner Vertrieb – wird unter dem Motto „Treiber oder Getriebene? Die Multi-Transformation der Versicherungsbranche“ in der Runde der Vorstandsvorsitzenden in der Speaker’s Corner auf der DKM 2023 diskutiert.

Die Moderation übernimmt Brigitte Horn, Chefredakteurin von AssCompact. Weitere Teilnehmer sind

  • Katja de la Viña, Vorstandsvorsitzende der Allianz Lebensversicherungs-AG,
  • Dr. Andreas Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia Versicherungen,
  • Oliver Schoeller, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Versicherungsbank VVaG, und
  • Dr. Thilo Schumacher, Vorstandsvorsitzender der AXA Konzern AG.

Die Diskussion findet am 25.10.2023 von 10:00 bis 10:45 Uhr in der Speaker’s Corner statt. Auf die-leitmesse.de findet sich das weitere Programm der Speaker’s Corner.

Aktuelle Informationen rund um die DKM 2023 gibt es regelmäßig auf asscompact.de und auf die-leitmesse.de.

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„Erfolgreiche Makler planen ihre Weiterbildung wie ihr Geschäft“

Die Deutsche Makler Akademie (DMA) hat eine breit gefächerte Angebotspalette für den Weiterbildungsbedarf von Maklern. Besonders nachgefragt sind derzeit Themen wie Nachhaltigkeit, betriebliche Gesundheitslösungen und bAV. Ein Gespräch mit Ronny Schröpfer über Trends in der Weiterbildung.

Interview mit Ronny Schröpfer, Geschäftsführer Deutsche Makler Akademie (DMA) GmbH
Herr Schröpfer, welche Weiter­bildung ist bei Ihnen aktuell am meisten gefragt?

Unser Angebot ist breit aufgestellt, um den individuellen Weiterbildungsbedarf der Makler und Mehrfachagenten passgenau abzudecken. Deren Wissensbedarf ist naturgemäß unterschiedlich. Daher bieten wir jährlich mehr als 400 Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen an. Aktuell stark nachgefragt sind Themen wie Nachhaltigkeit, betriebliche Gesundheitslösungen und natürlich bAV.

Und welche Lernform?

Aktuell entscheiden sich ca. 75% unserer Teilnehmer für reine Online-Veranstaltungen. Wir gehen davon aus, dass dieser Anteil in Zukunft weiter ansteigen wird. Selbst bei Lehr- und Studiengängen wünschen sich die Teilnehmer mittlerweile reine Online-Formate. Deshalb bieten wir fast alle unsere Angebote auch online über unsere eLearning @kademie an.

Es gibt aber auch Themen und Formate, welche wir nur in Präsenz anbieten, wie bspw. unsere Praxisworkshops im Bereich Komposit, wo die Teilnehmer Betriebe wie Restaurants, Hotels usw. ganz bewusst live erleben. Der persön­liche Austausch und das Networking stehen auch bei Tagungen im Vordergrund, deshalb werden wir bspw. unser Zukunftssymposium Komposit auch im nächsten Jahr anbieten. Als Bildungsanbieter sind wir flexibel und stellen uns auf die Wünsche und Bedarfe unserer Kunden ein.

Digitalisierung, Nachhaltigkeit – jetzt KI: Gibt es eine Nachfrage nach Seminaren zur KI?

In unserer Branche wird KI schon an vielen Stellen eingesetzt, bspw. zur Risikoanalyse, im Kunden­service oder auch in der Beratung, in der Schadenbearbeitung und insbesondere auch in der Betrugserkennung. Diese Themen sind heute schon Teil unserer Weiterbildungen. Wie in allen Bereichen beobachten wir die Entwicklung genau und erweitern kontinuierlich unser Angebot. Im zweiten Halbjahr 2023 planen wir ein Seminar zum Thema KI und deren Auswirkungen auf Maklerunternehmen.

Erleben Sie denn insgesamt, dass Makler heute ihre eigene Weiterbildung und die ihrer Mitarbeiter anders angehen als noch vor ein paar Jahren?

Das ist heute wie vor einigen Jahren: Erfolgreiche Makler planen ihre Weiterbildung wie ihr Geschäft – strategisch, systematisch und zielorientiert. Mit welchen Themen kann ich neue Kundengruppen gewinnen bzw. mein Geschäft bei bestehenden Kunden weiter ausbauen? Nehmen Sie die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Makler, die sich zu diesen Themen rechtzeitig qualifiziert haben, haben heute einen klaren Wettbewerbsvorteil am Markt und gewinnen attraktive Kundengruppen.

Im Bereich digitaler Vertrieb haben wir vor ca. zweieinhalb Jahren im Rahmen der „Digitalen Bildungsinitiative“ ca. 400 Makler geschult. Viele von denen werden heute ihre Kunden erfolgreich online beraten und decken somit den Bedarf vieler ihrer Kunden. Ähnliches passiert gerade beim Thema Nachhaltigkeit, zu dem wir schon seit Längerem Weiter­bildungen im Angebot haben.

Makler erkennen, dass die Qualifizierung unerlässlich für ihren Unternehmenserfolg ist. Damit meine ich nicht die 15 Stunden regelmäßige Weiterbildung, sondern auch Qualifizierungen mit Abschlüssen, bspw. Expert:in nach­haltige Versicherungen und Finanzen (DMA), Betriebswirt:in BAV (FH) oder auch Fachmann/-frau für Gesundheitslösungen (DMA). Mit diesen Weiterbildungen können sich Makler positionieren und in Zukunft mehr Geschäft generieren. Weiterbildung ist Unternehmensentwicklung oder wie John F. Kennedy sagte: Es gibt nur eines, was auf Dauer teurer ist als Bildung – keine Bildung.

Bedeutet das auch, dass es bei der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit in der Regel nicht bleibt, also dass diese überschritten wird?

Wie gesagt: Erfolgreiche Makler orientieren sich nicht an Stundenvorgaben, sondern an den Themen, die zur Unternehmensstrategie passen. Es geht nicht darum, Stunden zu absolvieren, um der Pflicht Genüge zu leisten, sondern darum, systematisch Kompetenzen aufzubauen.

Immer wieder stellt sich die Frage nach der Qualität der Seminarinhalte. Wie kann diese sichergestellt werden?

Wir haben Expertenkreise mit Sachverstand aus der Branche, die uns zu aktuellen Themen beraten. Unsere Referenten waren und/oder sind mehrheitlich selbst Makler und wissen, worüber sie reden. Bei den Inhalten ist uns wichtig, dass sie produktneutral sind. Das ist der Kern unserer Angebote und der Kern dessen, was einen Makler ausmacht – Neutralität gegenüber den Produkten. Kurzum: Wir qualifizieren Makler dazu, das jeweils beste bzw. passendste Produkt für den Bedarf ihrer Kunden auszuwählen. An diesem Prozess sind Hoch­schulen und viele weitere Partner beteiligt, um hochqualitative Weiterbildung sicherzustellen.

Manchen ist aber auch das noch zu wenig. Es wird kritisiert, dass die Qualifikation insgesamt zu niedrig ist, um eine gute Beratung zu leisten. Wie lenken Sie da ein?

Um Versicherungen vermitteln zu können, benötigt man mindestens die IHK-Ausbildung Geprüfte/-r Fachfrau/-mann für Versicherungsvermittlung. Das ist das Minimum und eine gute Basis. Für eine tiefgründige und umfangreiche Beratung sollten sich Makler zügig weiterqualifizieren und Wissen vertiefen. Hierfür bieten wir bspw. unsere Expertenlehrgänge zu verschiedenen Sparten an. Diese Lehrgänge knüpfen direkt an die IHK-Sachkunde an.

Glauben Sie, dass die persönliche Beratung Bestand haben wird?

Am Ende haben es die Makler selbst in der Hand. Kunden wollen bei komplexeren Versicherungs­lösungen nicht von Maschinen beraten werden, sondern von kompetenten und fachkundigen Menschen. Dies kann online, über Social Media und auch persönlich vor Ort erfolgen. Diese verschiedenen Wege der Kundenbetreuung, gepaart mit Fachwissen, müssen Makler beherrschen, dann wird die persönliche Beratung noch sehr lange Bestand haben.

Weiterbildung nimmt Zeit in Anspruch und kostet Geld. Unterstützen Sie die Makler auch bei der Suche nach Fördermaßnahmen?

Wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, dass wir einmal etwas lernen und mit diesem Wissen bis zum Berufsende durchkommen. Eine ständige Veränderung ist gerade in unserer Branche an der Tagesordnung. Wir müssen unser Wissen immer wieder neu justieren. In diesem Sinne ist Weiterbildung essenziell, um im Beruf bestehen zu können. Und: Ja, natürlich unterstützen wir bei der Suche und Auswahl einer geeigneten Förderung und auch beim Ausfüllen der mitunter umfangreichen Antragsunterlagen. Das ist für uns selbstverständlicher Service, den wir unseren Kunden bieten.

Die DMA hat das Campus Institut übernommen. Was hat sich damit geändert?

Das Campus Institut ist seit diesem Jahr Teil der Deutschen Makler Akademie (DMA). Unter der Marke werden seit über 20 Jahren Weiterbildungen mit Schwerpunkt im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge angeboten, darunter auch ein etabliertes Hochschulstudium. Das Campus Institut soll als eigenständige Marke der DMA mit Fokus auf Weiterbildungen im Bereich der betrieblichen Vorsorge bestehen bleiben. Hierfür erweitern wir das bestehende bAV-Weiterbildungsangebot mit Angeboten aus dem Bereich der betrieblichen Krankenversicherung.

Und wohin bewegt sich die DMA als Institution?

Wir wollen auch in Zukunft das sein, was wir heute sind: ein Bildungsanbieter mit neutralen, hochqualitativen und praxisorientierten Aus- und Weiterbildungsangeboten speziell für Makler und Mehrfachagenten aus der Ver­sicherungs- und Finanzwirtschaft. Hierzu stehen wir im ständigen Austausch mit unseren Kunden und unserem Förderverein. Bedarfe aus erster Hand zu erfahren und daraus passgenaue Angebote zu entwickeln, ist der Kern unserer Arbeit. Dank des Fördervereins können wir unsere Angebote auch zu günstigeren Preisen als der Markt anbieten. Ebenso wie die Makler sind auch wir als Unternehmen getrieben von der Digitalisierung. Unser größtes Wachstum – und die höchste Nachfrage – verzeichnet unsere eLearning @kademie, die wir sukzessive ausbauen. Weiterbildung wird in Zukunft noch mehr online stattfinden, als dies heute der Fall ist. Aber auch umfangreichere Lehr- und Studiengänge, die mehr als 15 Stunden Weiterbildung umfassen, werden verstärkt nachgefragt und auch in unseren künftigen Angeboten zu finden sein.

Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 09/2023 und in unserem ePaper.

Bild: © Ronny Schröpfer, DMA

 
Ein Interview mit
Ronny Schröpfer