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Fort- & Weiterbildung

Auszeichnungen für innovative Produkte und Bildungsideen in der Assekuranz

Innovationen in der Versicherungsbranche wurden dieser Tage im Rahmen von zwei Preisverleihungen prämiert: Mit dem „InnoWard 2018“ zeichnete der BWV Bildungsverband herausragende Bildungsideen aus. Den „Innovationspreis der Assekuranz“ erhielten sieben Versicherer für ihre Produkte. 

In den vergangenen Tagen gab es gleich bei zwei Preisverleihungen Auszeichnungen für Innovationen in der Versicherungsbranche: Den Bildungspreis der Versicherungswirtschaft „InnoWard“ vergibt das Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e. V. für Bildungsideen in der Assekuranz, die neue Wege beschreiten und Impulskraft besitzen. 

„InnoWard 2018“ in zwei Kategorien verliehen

In der Kategorie „Berufliche Erstausbildung“ ging der erste Platz an das Projekt „BGV-WhatsAPP-Tage“ der BGV-Versicherung AG. Auf Platz zwei landete das Projekt „Prox-e-Genius – Konstruktion einer virtuellen Lernumgebung“ des Bildungsgangteams „Kaufleute für Versicherungen und Finanzen“ der BbS IV Friedrich List in Halle/Saale. Den dritten Platz belegte das Projekt „Berufsschule 4.0 – Innovativ und digital: Unterricht mit dem iPad am Leo-Statz-Berufskolleg in Düsseldorf“ des Leo-Statz-Kollegs, Kaufmännische Schule I der Stadt Düsseldorf. Sieger in der Kategorie „Personalentwicklung / Qualifizierung“ wurde das Projekt „GenT – das Generationentheater“ der R+V Versicherung. Platz 2 ging an die Deutsche Vermögensberatung AG für das Projekt „Der Digitale Coach – Nachhaltiger Lerntransfer von Soft-Skill-Trainings bei der DVAG“. Den dritten Platz erreichte das Projekt „Go digital – Do The Time Warp“ der Allianz SE. Einen Sonderpreis der Jury gab es für den „VersicherungsgeflüsterPodcast“ von Patrick Hamacher und Bastian Kunkel. 

„Innovationspreis der Assekuranz“ für sieben Versicherer

Im Rahmen des 5. Innovationspreises der Assekuranz der Initiatoren MORGEN & MORGEN und Versicherungsmagazin hat eine Expertenjury insgesamt acht praxisorientierte Produktinnovationen von sieben Versicherern in diesen drei Kategorien ausgezeichnet: 

1. Kategorie: Produktdesign/Versicherungstechnik
  • Gold: Inter mit CyberGuard
  • Gold: Nürnberger mit Selbstständige BU mit GKV-Check
  • Silber: Münchener Verein mit Selbstständige BU nach Tarif 55
  • Silber: Zurich mit Hausratversicherung nach Summentarif
  • Bronze: Gothaer mit Gothaer Grundfähigkeitsversicherung
2. Kategorie: Kundennutzen
  • Gold: DFV Deutsche Familienversicherung mit Unfall-Schutz
  • Gold: DFV Deutsche Familienversicherung mit Zahn-Schutz 
  • Gold: Inter mit CyberGuard 
  • Gold: Nürnberger mit Selbstständige BU mit GKV-Check
  • Silber: Münchener Verein mit Selbstständige BU nach Tarif 55 
  • Silber: Zurich mit Hausratversicherung nach Summentarif
  • Bronze: Gothaer mit Gothaer Grundfähigkeitsversicherung
3. Kategorie: Digitalisierung
  • Gold: DFV Deutsche Familienversicherung mit Unfall-Schutz
  • Gold: DFV Deutsche Familienversicherung mit Zahn-Schutz
  • Gold: Inter mit CyberGuard
  • Silber: Concordia mit Ferienkasko für Krafträder
  • Silber: Zurich mit Hausratversicherung nach Summentarif

Der Wettbewerb will den Wissens- und Technologietransfer weiter voranzutreiben. Die Expertenjury besteht aus Peter Schneider, Geschäftsführer von MORGEN & MORGEN, Bernhard Rudolf, Chefredakteur Versicherungsmagazin, Carlos Reiss, CEO von asuro und Gründer der Hoesch & Partner GmbH, Jürgen Evers, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Blanke Meier Evers und Professor Dr. Heinrich R. Schradin, Lehrstuhl für Versicherungslehre an der Universität zu Köln. (tk)

 

Neue HEUBECK-Richttafeln müssen angepasst werden

HEUBECK hat im Juli neue Richttafeln herausgebracht und damit die biometrischen Rechnungsgrundlagen für Firmen mit Pensionsverpflichtungen aktualisiert. Erstmals waren sozioökonomische Aspekte der Sterblichkeit berücksichtigt. Inkonsistenzen machen nun eine Anpassung der Tafeln erforderlich.

Im Juli hat die HEUBECK-RICHTTAFELN-GMBH die Richttafeln RT 2018 G veröffentlicht. Mit der Aktualisierung der Richttafeln aus dem Jahr 2005 wurden die biometrischen Rechnungsgrundlagen für alle Unternehmen mit Pensionsverpflichtungen in Deutschland auf den neuesten Stand gebracht. Erstmals faden dabei auch sozioökonomische Aspekte der Sterblichkeit Berücksichtigung. Nun hat HEUBECK bei internen Auswertungen hat Inkonsistenzen im Hinblick auf die verwendeten Datengrundlagen festgestellt. Diese Inkonsistenzen würden dazu führen, dass der Trend zur Verbesserung der Sterblichkeiten und damit zur Verlängerung der Lebenserwartung überschätzt werde, so HEUBECK. Dadurch würden die auf der Grundlage der RT 2018 G berechneten Pensionsrückstellungen insgesamt höher ausfallen als bei durchgängig konsistenter Ableitung des Sterblichkeitstrends.

Überarbeitete Version soll in zwei Wochen kommen

Zwar lasse sich aus Sicht der handelsrechtlichen oder internationalen Rechnungslegung ein höherer Trend mit Verweis auf sozioökonomische Aspekte durchaus begründen, nichtsdestotrotz habe die Geschäftsführung von HEUBECK beschlossen, die Richttafeln anzupassen. Eine überarbeitete Version soll nun so schnell wie möglich vorgelegt werden. „Zwei Wochen werden wir realistischer Weise benötigen, um sicherzustellen, dass die Anpassungen akkurat umgesetzt werden“, erklärt Geschäftsführer Dr. Richard Herrmann. Die Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung sieht die Geschäftsführung aber nach wie vor gegeben. „Es ist äußerst bedauerlich, dass die Inkonsistenz bislang nicht aufgefallen war“, unterstreicht Herrmann. „Wir hoffen, dass mit dieser schnellen Anpassung das Vertrauen in die Richttafeln auch weiterhin gewährt wird.“

Die Richttafeln bilden die allgemein anerkannten Rechnungsgrundlagen zur bilanziellen Bewertung von Pensionsverpflichtungen. Die Richttafeln RT 2018 G stützen sich auf aktuelle Statistiken der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung sowie des Statistischen Bundesamtes. Die Daten spiegeln die jüngsten Entwicklungen bei Sterblichkeits-, Invalidisierungs-, Verheiratungs- und Fluktuationswahrscheinlichkeiten wider. (tk)

 

Triathlon aus DSGVO, Weiterbildung und Haftung

Ganz im Zeichen von DSGVO und Weiterbildungspflicht stand der diesjährige Oberfränkische Vermittlertag. Für Vermittler gelte es, die Anforderungen der neuen Vorgaben ernst zu nehmen, sie aber auch als Chance zu sehen – und die teils lästig wirkenden Dokumentationspflichten zum Enthaftungsmanagement zu nutzen. 

„Da kämpfen wir uns alle durch“ – so oder in ähnlicher Weise äußerte sich so mancher Teilnehmer des Oberfränkischen Vermittlertags zum Stichwort DSGVO. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und ihre Auswirkungen auf den Vermittlerbetrieb war eines der Schwerpunktthemen, der sich die Veranstaltung in Bayreuth widmete. Der Umgang mit den Datenschutzanforderungen in der täglichen Praxis, sei es in der telefonischen Beratung oder Kundenkontakt via Whatsapp, bot reichlich Anlass für Diskussionen. Referent Anton Zitzelsberger, Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Selbständiger Versicherungskaufleute e. V. (ISV), betonte ebenso wie die Vertreter der IHK Bayreuth, die zu der Veranstaltung geladen hatte, das Thema in jedem Fall ernst zu nehmen. Die Angst davor, Fehler zu machen, sollte Vermittler nicht davon abhalten, sich mit den Anforderungen der DSGVO auseinanderzusetzen und sich datenschutzkonform aufzustellen.

Diese Weiterbildungspflicht haben Vermittler

Neben dem Datenschutz stand auf dem diesjährigen Vermittlertag das Thema IDD und Weiterbildungspflicht im Mittelpunkt. Im Juni 2018 hat die Bundesregierung den Entwurf für eine Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie über Versicherungsvertrieb (IDD) beschlossen. Dieser sieht Änderungen der Verordnung über die Versicherungsvermittlung vor und konkretisiert vor allem die Anforderungen an die Weiterbildungspflicht. Versicherungsvermittler und deren bei der Vermittlung oder Beratung mitwirkende Beschäftigte – auch in Teilzeit – müssen sich im Umfang von 15 Zeitstunden pro Jahr weiterbilden. Zu viel geleistete Stunden können nicht ins Folgejahr übertragen, fehlende Zeiten aber auch nicht nachgeholt werden.

Statt Weiterbildungspunkten nun Weiterbildungszeit

Wie sehr auch das Thema Weiterbildung die Vermittler beschäftigt, zeigten die unterschiedlichen Fragen von der betriebsinternen Weiterbildung über die allgemeinen Nachweispflichten bis hin zum Procedere bei der Initiative gut beraten, wo nun nicht mehr Weiterbildungspunkte gesammelt werden, sondern Weiterbildungszeit. Referent Zitzelsberger gab den Anwesenden mit auf den Weg, die Weiterbildungsverpflichtung für 2018 im Blick zu haben und beispielswese die Qualifizierung der Angestellten nicht als Belastung, sondern als Chance zu sehen. Das Angebot an Weiterbildung auf dem Markt sei breit und gut.

Ein Update in Sachen Vertriebsrecht

Beim Oberfränkischen Vermittlertag stand auch das Thema Vertriebsrecht auf dem Programm. Rechtsanwalt Dr. Michael Wurdack, Partner der auf Vertriebsrecht spezialisierten Kanzlei Küstner, von Manteuffel & Wurdack präsentierte den anwesenden Vermittlern ein Update in Sachen Vertriebsrecht. So gab Dr. Wurdack den Vermittlern Empfehlungen an die Hand zum Verhalten im Ernstfall, wenn es nämlich zu einem Haftungsprozess kommt. Grundsätzlich gelte aber, so Wurdack, wer ordentlich arbeite, habe in der Regel keine Haftung zu befürchten. Das A und O bildet die Dokumentation, die Vermittler als „Zeugen“ sehen sollten, der sich aktiv zum Enthaftungsmanagement nutzen lässt. Transparenz und gute Dokumentation würden letztlich auch die Reputation des Vermittlers beim Kunden erhöhen. (tk)

 

Deutsche Makler Akademie und BiPRO e. V. kooperieren

Ab sofort arbeiten die DMA und das Brancheninstitut für Prozessoptimierung (BiPRO e. V.) zusammen. In neuen Seminaren geht es um die Verbesserung der Prozesse zwischen Makler und Versicherer. BiPRO-Trainer erläutern den Einsatz der BiPRO-Normen und ihren Nutzen bei der Digitalisierung von Prozessen.

Die Deutsche Makler Akademie (DMA) kooperiert ab sofort mit dem Brancheninstitut für Prozessoptimierung (BiPRO e. V.). Die Mitglieder der neutralen Organisation BiPRO e. V. haben es sich zum Ziel gesetzt, unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse im Bereich der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche durch fachliche und technische Standards zu verbessern. Zu den Mitgliedern des Vereins zählen Versicherer, deren Vertriebspartner, Softwareanbieter, Beratungs- und andere Dienstleistungsunternehmen.

Die neuen DMA-Seminare „Grundlagen BiPRO für den Versicherungsvertrieb“ befassen sich mit der Verbesserung der Prozesse zwischen Versicherungsmakler und Versicherer. BiPRO-Trainer erläutern dabei praxisnah den Einsatz der BiPRO-Normen und ihren Nutzen bei der Digitalisierung der Vertriebsprozesse. Zielgruppe der Präsenzseminare sind Mitarbeiter im Vertrieb von Versicherungsunternehmen und Maklerhäusern, sowohl im Innen- als auch aus dem Außendienst.

Frank Schrills, geschäftsführender Präsident des BiPRO e. V., erklärt: „Die Effizienz von Maklerprozessen ist eines unserer Hauptanliegen. In unseren DMA-Seminaren werden Mitarbeitern aus dem Versicherungsvertrieb die Vorteile, aber auch die Risiken der Digitalisierung verständlich und praxisnah vermittelt.“ Joachim Zech, Geschäftsführer der DMA, freut sich über den neuen Partner: „Für die eintägigen Kompaktseminare konnten wir hochqualifizierte BiPRO-Trainer verpflichten, die direkt aus der Praxis kommen.“ (tk)

 

Beste Vermittler mit „Unternehmer-Ass 2018“ ausgezeichnet

Zum 13. Mal haben das Institut Ritter, der BVK und das Versicherungsmagazin Versicherungsagenturen und Vermittler mit dem Award „Unternehmer-Ass“ prämiert. Bei den Maklern landete die maiergroup Versicherungsmakler GmbH auf Platz 1, bei den Agenturen H.-D. Lauble GmbH, SV SparkassenVersicherung.

Beim diesjährigen Award „Unternehmer-Ass“, der die besten Versicherungsagenturen und Versicherungsvermittler kürt, stellten sich insgesamt 134 Bewerber der Jury, bestehend aus Versicherungsmagazin, BVK und Institut Ritter. Auch in seiner 13. Auflage verdeutlichte der Wettbewerb die große unternehmerische Entwicklung vieler Agentur- und Maklerunternehmen. In der Spitze würden sich die Vermittlerbetriebe als erfolgreiche Unternehmen mit klaren Prozessen sowie durch eine intern und extern gelebte und kommunizierte Strategie aus, so die Veranstalter.

Immer mehr Vermittlerbetriebe hochprofessionell aufgestellt

Die Jury bewertete neben den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen auch die unternehmerische Organisation und Ausrichtung. Die Entscheidungen um die ersten Plätze sei denkbar knapp ausgefallen, zumal immer mehr Vermittlerbetriebe hochprofessionell aufgestellt seien.

Das sind die Gewinner 2018

Bei den Versicherungsvermittlern konnte die maiergroup Versicherungsmakler GmbH aus Tuttlingen die Jury überzeugen und heimste wie im Vorjahr die Auszeichnung in Gold ein. Silber ging an GPI-Service-Center e.K. aus Nagold, Bronze holte sich die von Buddenbrock Concepts GmbH aus Essen. Bei den Versicherungsagenturen ging die H.-D. Lauble GmbH SV SparkassenVersicherung aus St. Georgen als Sieger hervor. Die Auszeichnung in Silber erhielten Martin Bantle e.K., Zurich Versicherung aus Konstanz sowie die Generalvertretung Markus Ortmann der R+V Versicherung aus Surwold. Aufgrund des identischen Rankings seitens der Jury wurde der Silberrang zweimal vergeben.

Bewerbung für Unternehmer-Ass 2019

Die Bewerbungsfrist zum Award Unternehmer-Ass 2019 läuft vom 01.02.2019 bis 30.06.2019. (tk)

 

Franke und Bornberg on Tour: AKS>tomorrow – digital überzeugen

Mal unter uns: Sind Sie es auch leid, ständig nur zu hören, was in Sachen Arbeitskraftsicherung vermeintlich alles nicht funktioniert?

AKS: Alles, was zählt

Was gerade jetzt zählt, sind frische Ideen, Fakten statt Vorurteile und neue (digitale) Wege zum Kunden. Mit diesen Themen beschäftigen wir uns bei AKS>tomorrow 2018, dem AKS-Event des Jahres. Genau genommen sind es sogar drei Events: Wir machen gemeinsam mit 12 renommierten AKS-Versicherern Station in:

  • München 11.09.
  • Mannheim 12.09.
  • Hannover 20.09.

„AKS>tomorrow – digital überzeugen“ steht für komprimiertes Fachwissen, intelligente Vermittlung, Austausch mit Experten auf Augenhöhe, richtungsweisende Vorträge und spannende Workshops. Neben den faktenbasierten Präsentationen von Franke und Bornberg bieten wir ein facettenreiches Programm aus Plenumsvorträgen, klassischen und dynamischen Workshop-Konzepten. Und obendrein sammeln Sie noch Weiterbildungszeit der Initiative gut beraten –für den ganzen Veranstaltungstag insgesamt 5 Stunden.

Sie wollen sich ein Bild machen? Dann geht es hier entlang. Entdecken Sie in unserem Video, was AKS>tomorrow 2018 digital überzeugen Ihnen zu bieten hat.

Noch Fragen?

Detailinformationen finden Sie auf unserer AKS>tomorrow-Webseite. Auf der AKS>tomorrow-Tour tanken Sie Fachinformationen, gewinnen wertvolle Impulse für Ihre Beratung und tauschen sich mit Fachleuten auf Augenhöhe aus. Netzwerken Sie mit Experten von Franke und Bornberg und vers.diagnose, diskutieren Sie mit Vorständen und Entscheidern von zwölf Biometrie-Versicherern und lernen Sie von Berufskollegen.

Anmeldung

Weiterführende Informationen und die Anmeldemöglichkeit zur AKS>tomorrow-Tour ist unter www.aks-forum.de zu finden.

Über den folgenden Link können Sie sich zu einem der gewünschten Termine anmelden.

 

Fairtriebsconsulting und Perspectivum fusionieren

Das Bildungssegment der Finanzdienstleistungsbranche bekommt einen neuen Anbieter. Fairtriebsconsulting – Coaching und Beratung und Perspectivum gaben ihren Zusammenschluss bekannt. Die Geschäftsleitung teilen sich die bisherigen Firmeninhaber Karsten Körwer und Norbert Lamers.

Der Bildungsdienstleister Perspectivum aus Bergisch Gladbach und Fairtriebsconsulting – Coaching und Beratung, aus Grevenbroich, fusionieren. Beide Gesellschaften werden künftig unter dem gemeinsamen Namen Perspectivum GmbH auftreten. Die Geschäftsleitung obliegt den beiden bisherigen Firmeninhabern Karsten Körwer und Norbert Lamers. Firmensitz wird Grevenbroich.

Branchenerfahrene Führung

Die beiden Geschäftsführer sind seit vielen Jahren in der Branche aktiv. Norbert Lamers war jahrelang Geschäftsführer der Deutsche Makler Akademie und wechselte vor zwei Jahren zu Perspectivum. Karsten Körwer ist Versicherungsmakler und ehemaliger Vorstand der Charta Börse für Versicherungen AG und hat in den vergangenen Jahren mit Fairtriebsconsulting ein praxisunterstützendes Beratungsunternehmen aufgebaut.

Fairtriebsconsulting und Perspectivum fusionieren

 

Kompetenzen bündeln

Mit unserem Zusammenschluss wollen die beiden Experten ihre Kompetenzen bündeln und so die Schlagkraft erhöhen. Die neue Perspectivum biete als erstes Unternehmen im Markt alles unter einem Dach: Seminare in hoher Qualität kombiniert mit individueller Praxisunterstützung. Perspectivum wird zukünftig Seminare sowohl als Präsenzveranstaltungen wie auch online sowie als Kompaktstudiengänge mit IHK-Zertifikat anbieten. Eine moderne Lernplattform, die zukunftsorientiertes Lernen unterstützt, soll das Angebot abrunden. (mh)

 

AssCompact Trendtag 2018 in Wien: Neue Normen, neue Perspektiven

Die digitale Zukunft der Beratung und der Kommunikation zwischen Vermittler, Versicherer und Kunde, die IDD und der Datenschutz sind Schwerpunkte des 12. Trendtags von AssCompact Österreich. Die Veranstaltung findet am 18.10.2018 in Wien/Vösendorf statt. Gäste aus Deutschland sind herzlich willkommen.

Die Branche ist derzeit einem großen Wandel unterworfen. Eine Vielzahl an Faktoren treiben Versicherer und Versicherungsvermittler an, ihre Geschäftsmodelle zu verifizieren und an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Aus diesem Grund steht der AssCompact Trendtag 2018 auch unter dem Motto „Neue Normen, neue Perspektiven. Wegweiser für eine erfolgreiche Zukunft – IDD, Digitalisierung & Co“. Auf diese inhaltlichen Schwerpunkte ist auch das Kongress- und Workshop-Programm ausgerichtet. „Der AssCompact Trendtag 2018 fällt terminlich genau in die Umsetzungsphase diverser neuer Normen und Regulatorien – vor allem der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD. Wir legen mit unserem Trendtag-Programm 2018 – aufbauend auf den aktuellen Fakten – den Fokus auf lösungsorientierte Umsetzungsstrategien, denn die Chancen und das Potenzial für Vermittler waren noch nie größer als heute, vorausgesetzt, die Vermittlerkolleginnen und -kollegen machen ihre Hausaufgaben“, erklärt Trendtag-Veranstalter Franz Waghubinger.

Breites Programm

Beim Branchenevent, das am 18.10.2018 in der Pyramide in Wien/Vösendorf stattfindet, stehen nicht nur Fachthemen auf der Agenda. So gehen Vizekanzler a.D. Reinhold Mitterlehner, Trendforscher Harry Gatterer und Zurich-CEO Andrea Stürmer der Frage nach: „Wohin steuert Österreich?“. Führungskräfte aus der Versicherungswirtschaft und Vertreter der Maklerschaft diskutieren über das Thema Vergütung. Außerdem referiert der Datenschutz-Aktivist und Facebook-Kläger Max Schrems über die Praxis der Datensicherheit nach der DSGVO. Schließlicht befasst sich die „Digital-Therapeutin“ Anitra Eggler mit der Handy-Hysterie, dem E-Mail-Wahnsinn, dem Sinnlos-Surf-Syndrom und der Facebook-Inkontinenz und gibt Tipps zu weniger Digitalkonsum.

Die Workshop-Themen

Von den Visionen zurück in den wichtigen Vermittleralltag führen die Themen in den Workshops. Dort stehen unter anderem folgende Inhalte auf dem Programm:

  • IDD und Maklerrecht
  • Digitale Strategien
  • Dauerbrenner BU
  • Rechtspraxis aus OGH Urteilen
  • Innovationen der Gesellschaften
Marktüberblick und Networking

Auch das Netzwerken kommt beim AssCompact Trendtag nicht zu kurz. Dafür sorgen 70 Austeller aus den Bereichen Versicherung, Investment, Kapitalanlagen, Finanzen und Dienstleistungen wie IT/Software, die ihre Produkte und Angebote für den Vermittlermarkt präsentieren.

Das detaillierte Programm und Informationen zur kostenlosen Anmeldung für den AssCompact Trendtag 2018 finden Sie unter www.asscompact.at.

 

 

Arbeitgeber sollten bei Bewerbern früher auf persönliche Begegnung setzen

Laut einer Studie sind Bewerber skeptisch, was Aussagen eines Unternehmens als Arbeitgeber betreffen. Viele meinen, dass Firmen etwa in Stellenanzeigen flunkern. Zweifel fallen meist erst im Bewerbungsgespräch. Unternehmen sollten früher die persönliche Begegnung nutzen, um Bewerber in Sachen Glaubwürdigkeit zu überzeugen.

Die Mehrheit der Bewerber hierzulande hält Arbeitgeber für wenig glaubwürdig. So sind fast zwei Drittel (63,5%) von ihnen skeptisch, was Botschaften der Firma als Arbeitgeber angeht. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag des Video-Recruiting-Anbieters viasto durchgeführt hat. So glauben 65% dieser kritischen Bewerber, dass Arbeitgeber beispielsweise in Stellenanzeigen oder auf Karrierewebseiten im Sinne ihrer Interessen flunkern. Weitere 29% halten die Aussagen für nicht ernstzunehmen, weil sie vor allem austauschbar seien. Besondere Skepsis legen Bewerber gegenüber Arbeitgeberaussagen auf Karriere-Webseiten (61%), Stellenanzeigen (53%) sowie auf Karriere-Blogs (68%) an den Tag. Aber auch auf Jobportalen halten Kandidaten die Informationen der Firmen für wenig glaubwürdig.

Skeptisch aus Erfahrung

Die Skepsis deckt sich laut Studie mit konkreten Erfahrungen der Befragten. So berichten sieben von zehn Umfrageteilnehmern, im Verlauf eines Bewerbungsprozesses schon einmal einen Unterschied zwischen dem kommunizierten und dem tatsächlich erlebten Unternehmensbild festgestellt zu haben. 98% aller Studienteilnehmer sagen von sich, dass ihre persönlichen Erlebnisse im Rahmen einer Bewerbung auch auf ihre Wahrnehmung des Unternehmens abstrahlt, bei 51% sogar stark.

Zweifel fallen im Vorstellungsgespräch

Wie die Umfrage weiter zeigt, gehen viele Kandidaten mit einer kritischen Haltung in den Bewerbungsprozess. So haben 40% der Befragten bereits in der ersten schriftlichen Kommunikation Zweifel an den Aussagen des Arbeitgebers. 43% sind der Meinung, auch im ersten Telefon-Interview erfolge die Kommunikation von Unternehmensseite aus nicht authentisch. Erst in einem persönlichen Gespräch bzw. via Video verringere sich der Anteil der Skeptiker laut Studie und es beginne ein Dialog auf Augenhöhe zwischen Bewerber und Arbeitgeber. 71% der Befragten vertreten die Auffassung, dass sich Arbeitgeber in der direkten Kommunikation vor Ort oder via Video endlich glaubwürdig äußern. In einem zweiten Interview beträgt dieser Anteil sogar 83%.

„Erst im Verlauf des Bewerbungsprozesses bekommen die Arbeitgeber die Kurve und überzeugen vor allem durch glaubwürdige persönliche Begegnungen. Diese empathische Wirkung sollten Unternehmen früher beim Bewerber erzielen, indem sie ihm oder ihr früher persönlich begegnen“, unterstreicht Martin Becker, Geschäftsführer bei viasto. 

Keine Vorbehalte wegen Digitalisierung der Bewerbung

Die Einführung digitaler Prozesse ruft bei Kandidaten im Übrigen eher keine Skepsis hervor. So betrachtet nur jeder fünfte Bewerber die Digitalisierung im Bewerbungsprozess kritischer als in anderen Lebensbereichen. 60% der Befragten sehen in diesem Kontext keinen Unterschied. Den Umfrageergebnissen zufolge stellen sich selbst unter den Kritikern über die Hälfte ohne Vorbehalte auf die Digitalisierung der Bewerbung ein. 

„Für Arbeitgeber muss es künftig darum gehen, digitale Prozesse in ihren Recruitingprozess einzubinden, die es ihnen trotzdem erlauben, empathisch und persönlich mit den Kandidaten zu kommunizieren. Wer diese Herausforderung besteht, kann standardisierte Prozesse mit dem emotionalen Thema der Jobsuche beziehungsweise des Jobwechsels verbinden und so umworbene Arbeitskräfte gewinnen“, betont Becker. (tk)

 

Neue Fortbildung zum TÜV-zertifizierten Notfall-Manager

In Kooperation mit dem TÜV-Rheinland hat die JURA DIREKT Akademie ein neues Angebot: Berater, Finanzdienstleister und Makler können sich zum TÜV-zertifizierten Notfall-Manager qualifizieren – derzeit noch mit Alleinstellungsmerkmal. Die ersten 13 Absolventen sind bereits im Einsatz.

Aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ist es schnell passiert, dass Menschen und ihre Angehörigen in Notfallsituationen geraten. Für Familien kann dies entsprechende Folgen haben, und für Selbstständige kann ein solcher Umstand Nachteile bedeuten oder sogar die berufliche Existenz bedrohen. In einer solchen Notfallsituation ist es hilfreich für die Betroffenen, wenn sie wissen, was zu tun ist, oder wo benötigte Informationen, Dokumente, Vollmachten und Zugänge zu finden sind. In Zusammenarbeit mit dem TÜV-Rheinland bietet die JURA DIREKT Akademie eine neue Fortbildung: Berater, Finanzdienstleister und Makler können sich Notfall-Manager mit TÜV-Zertifikat ausbilden lassen. Einen ersten Lehrgang haben 13 Teilnehmer bereits absolviert.

Aufklärungsarbeit leisten

Notfall-Manager sorgen dafür, dass Menschen aufgeklärt sind, für welche Notfälle sie wie Vorsorge treffen können und unterstützen die Betroffenen dabei, ihr Notfall-Management professionell zu erledigen. Hierzu qualifiziert die neue Fortbildung im Rahmen eines sechstägigen Lehrgangs. Die Serviceleistungen der Notfall-Manager beginnen bei der Aufklärung zum Thema in Vorträgen, Workshops oder auch persönlich. Kunden und Teilnehmer erfahren, wie sie sich und ihre Angehörigen entlasten können.

Beim Bestücken des Notfallordners unterstützen

Die Notfall-Manager helfen Kunden aber auch beim Bestücken und Ausfüllen eines Notfallordners, sei es in Papierform oder digital. In diesem zentralen Ordner wird alles Wichtige registriert. Denn wenn finanzielle und rechtliche Vorsorge über Vollmachten geregelt sind, könne man mit dem ergänzenden Notfall-Management tatsächlich „entspannt ausfallen“, so Akademie-Inhaber Domenico Anic.

Fokus auf praktische Umsetzung

Die JURADIREKT Akademie liefert den Teilnehmern Vorlagen für Vorträge und Workshops für Selbstständige oder eine Notfall-App und einen digitalen Notfallordner. Wenn sich ein Notfall ereignet, können Betroffene und Angehörige die kostenlose 24/7-Notfall-Hotline von JURA DIREKT nutzen und bekommen Hilfe und Handlungsempfehlungen. Im Lehrgang geht es neben Wissen zum Thema oder Positionierung vor allem um die Umsetzung in der Praxis. „Was nützt das ganze Know-how“, unterstreicht Akademieleiter Jürgen Zirbik, „wenn dann in der Praxis wenig oder nichts passiert. Deshalb liegt ein Schwerpunkt des Kurses auf der Umsetzung im Alltag und wir begleiten die Teilnehmer kostenlos weiter.“ Wie der Anbieter betont, sind die geprüften Notfall-Manager mit Abschluss der Fortbildung in der Lage, sich weiter im Markt abzusetzen. Denn für Finanzdienstleister und Berater sei die zusätzliche Bezeichnung „Notfall-Manager“ derzeit ein Alleinstellungsmerkmal. (tk)