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Fort- & Weiterbildung

Jungmakler Award 2018: Diese Kandidaten sind im BundesCasting

14 Teilnehmer haben sich in den RegioCastings des Branchenwettbewerbs Jungmakler Award 2018 für das finale BundesCasting Mitte August in Ludwigsburg qualifiziert. Die Preisverleihung findet dann am 25.10.2018 auf der DKM in Dortmund statt.

Bei drei RegioCastings hatten Teilnehmer des Jungmakler Awards deutschlandweit die Chance, die Fachjury von ihrem Konzept zu überzeugen. 14 Kandidaten ist dies nun so gut gelungen, dass sie sich am 16.08.2018 in Ludwigsburg beim BundesCasting messen dürfen. Die Gewinner des renommierten Branchenwettbewerbs werden dann am 25.10.2018 in Dortmund im Rahmen der DKM auf großer Bühne bekanntgegeben.

Der älteste Teilnehmer im BundesCasting ist Jahrgang 1978, der jüngste Jahrgang 1990. Insgesamt hatten sich 67 unabhängige Vermittler für den Branchenwettbewerb angemeldet.

Die Finalisten des Jungmakler Awards 2018 sind in alphabetischer Reihenfolge: Dirk Becht (DIVM® Deutsche Immobilien Versicherungsmakler GmbH), Sabine Burk (Max Gaisreiter Versicherungsmakler), Christin Descher (Christin Descher Verantwortungsvolles Finanzmanagement), Anja Döring (KVoptimal.de GmbH), Dr. Martin Hemm (Hermann & Hensel Versicherungsmakler GmbH), Daniel Ivakovic (DI Wirtschaftsberatung GmbH), Martin Krippner (versicherDich GmbH), Sven Nolden (Wulff & Partner GmbH), Miriam Pöllath (Asistencia – die Antrags-Nanny), Dimitri Ratke (rs Maklerkontor), Kay B. Rogalla (OPTIMA GmbH Finanzdienstleistungen), Rainer Schamberger (Rainer Schamberger | Versicherungsmakler für das Handwerk), Marie Christina Schröders (SaFiVe GmbH & Co. KG), Bastian Semmler (Maklerkanzlei Semmler & Steffens GmbH).

Alle Teilnehmer profitieren schon in der Bewerbungsphase

Der renommierte Branchenwettbewerb überzeugt neben hochwertigen Geld- und Sachpreisen vor allem durch das Coaching und die Webinare von Steffen Ritter, IVV Institut für Versicherungsvertrieb Beratungsgesellschaft mbH. Davon können nicht nur die Sieger, sondern alle Teilnehmer auch schon während der Bewerbungsphase profitieren. Beim Jungmakler Award stehen also nicht nur die Gewinner im Mittelpunkt. „Der Award ist ein echtes Investment in die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens“, weiß Konrad Schmidt, Geschäftsführer des Wettbewerbsinitiators bbg Betriebsberatungs GmbH. „Alle Teilnehmer profitieren von unserem eigens ins Leben gerufenen ‚Jungmakler Club‘. Für die jungen Unternehmer gibt es hier vielfältige Angebote an Unterstützungsleistungen und Weiterbildung.“ Das Besondere am Wettbewerb ist außerdem der Netzwerkgedanke: In den acht Jahren seit Bestehen des Wettbewerbs wurde von den ehemaligen Jungmaklern ein einzigartiges Netzwerk geschaffen, in dem gegenseitiger Erfahrungsaustausch und Unterstützung großgeschrieben werden. (ad)

 

VEMA-Akademie: TV- und Videoschulungen immer beliebter

Die Fachabteilung für Fort- und Weiterbildung der VEMA eG, die VEMA-Akademie, verzeichnet seit der Umsetzung der IDD-Weiterbildungspflicht Anfang 2018 eine gesteigerte Nachfrage nach Weiterbildungen. Vor allem TV- und Videoschulungen werden immer beliebter.

Die Versicherungsmakler-Genossenschaft VEMA eG betreibt mit der VEMA-Akademie seit Jahren eine eigene Fachabteilung für Fort- und Weiterbildung. Die Kernkompetenz der Akademie liegt im Bereich fachlicher Weiterbildung vertrieblich tätiger Mitarbeiter. In den letzten Jahren spielte zudem die Nachwuchsförderung eine immer größere Rolle. Neben dem Dualen Studium+ in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg DHBW, verschiedenen Zertifikatslehrgängen, dem Nachwuchs-Führungskräfte-Programm „VEMA-Fit für Führung“ oder der Azubiwelt, erfreuen sich vor allem TV- und Videoschulungen immer größerer Beliebtheit.

Umsetzung der IDD-Weiterbildungspflicht steigert Nachfrage

Die Umsetzung der IDD-Weiterbildungspflicht Anfang 2018 führte zu einer Zunahme der Nachfrage nach Weiterbildungen. Zählte die VEMA-Akademie im gesamten Jahreszeitraum 2017 noch rund 47.000 Seminarteilnehmer, waren es im ersten Halbjahr 2018 bereits knapp 42.000. Davon besuchten 21% Präsenzveranstaltungen, 79% wohnten Weiterbildungen über das Internet bei. Im Segment der Onlineschulungen stellen die Live-TV-Schulungen weiterhin das beliebteste Medium dar, gefolgt vom stark wachsenden Segment der Videoschulungen. 21.153 registrierte Teilnehmer verfolgten im ersten Halbjahr 2018 VEMA-TV-Sendungen, 11.962 VEMA-Videoschulungen – mehr als im gesamten Jahreszeitraum 2017 (10.430). Dabei sammelten die Teilnehmer bislang insgesamt rund 34.000 Stunden Weiterbildungszeit (Stand Juni 2018). (ad)

 

Azubis verdienen im Versicherungsgewerbe mit am meisten

Die tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütungen variieren stark je nach Branche und Ausbildungsjahr und reichen von 610 Euro bis zu 1.580 Euro. Laut WSI-Tarifarchiv erhalten Azubis im ersten Jahr die höchste Vergütung unter anderem im Bank- und Versicherungsgewerbe.

Wie stark sich die in Tarifverträgen vereinbarten Ausbildungsvergütungen je nach Branche und Ausbildungsjahr unterscheiden, zeigt die Spannbreite von 610 Euro im Kfz-Handwerk Thüringen im 1. Ausbildungsjahr bis zu 1.580 Euro im westdeutschen Bauhauptgewerbe im 4. Ausbildungsjahr. Eine aktuelle Auswertung von 16 ausgewählten Tarifbranchen durch das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt zudem: In vielen Branchen ist auch eine erhebliche regionale Differenzierung zu verzeichnen.

So unterscheiden sich die Vergütungen im ersten Ausbildungsjahr

Für das erste Ausbildungsjahr lassen sich bei der Höhe der tariflichen Ausbildungsvergütungen drei Gruppen unterscheiden: Auszubildende erhalten mit monatlichen Beträgen zwischen 900 und 1.000 Euro die höchsten Vergütungen im Bank- und Versicherungsgewerbe, im öffentlichen Dienst, in der chemischen Industrie, in der Druckindustrie und bei der Deutschen Bahn AG. Unangefochten auf Platz 1 liegt die Metall- und Elektroindustrie, die als einzige Branche bereits im ersten Ausbildungsjahr in den meisten Regionen über 1.000 Euro zahlt. In der Gruppe mit den niedrigsten Ausbildungsvergütungen von weniger als 700 Euro zeigt die Auswertung ausschließlich ostdeutsche Tarifbereiche. Am wenigsten erhalten Auszubildende im ersten Jahr im KfZ-Handwerk in Thüringen mit 610 Euro.

Große Abweichungen auch in höheren Ausbildungsjahren

Ähnlich stark variieren die Vergütungen auch in den weiteren Ausbildungsjahren. So liegen sie für das dritte Jahr zwischen 1.475 Euro im westdeutschen Bauhauptgewerbe und 710 Euro im Kfz-Handwerk in Thüringen. In der Versicherungs- und Bankbranche finden sich auch für das dritte Ausbildungsjahr im Vergleich zu anderen Branchen hohe Vergütungen.

Hier gibt es bundeseinheitliche Tarifregelungen

Bundeseinheitliche Tarifregelungen bestehen nur in wenigen Branchen, so etwa bei Banken und Versicherungen, im Öffentlichen Dienst, in der Druckindustrie oder bei der Deutschen Bahn. Bei den regionalen Unterschieden zeigt sich neben einem West-Ost- mitunter auch ein Süd-Nord-Gefälle. In der Metall- und Elektroindustrie reicht die Spannbreite von 1.102 Euro in Nordrhein-Westfalen bis zu 1.199 Euro in Baden-Württemberg. Die größten regionalen Unterschiede klaffen im Kfz-Handwerk auf: Hier erhalten Auszubildende in Baden-Württemberg 956 Euro, während sie in Brandenburg 660 Euro bekommen.

Bezahlung nach Tarif?

Da für Auszubildende der gesetzliche Mindestlohn nicht gilt, spielt es eine große Rolle, ob ihr Betrieb nach Tarif zahlt oder nicht. Nach dem Berufsbildungsgesetz besteht zwar ein Anrecht auf eine „angemessene Vergütung“. Nach der gültigen Rechtsprechung soll sich diese allerdings an den Tarifverträgen orientieren und darf nicht um mehr als 20% unter dem tariflichen Niveau liegen. Hierzu merkt der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Prof. Dr. Thorsten Schulten, an: „In der wachsenden Anzahl nicht-tarifgebundener Betriebe werden jedoch häufig deutlich niedrigere Vergütungen gezahlt, da die Angemessenheit eines bestimmten Vergütungsniveaus kaum transparent ist.“ Deshalb sei neben einer generellen Stärkung der Tarifbindung die im Koalitionsvertrag vereinbarte Einführung einer gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung sinnvoll, um Missbrauch bei Betrieben vorzubeugen, die außerhalb des Tarifvertragssystems stehen.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsvergütungen bietet das WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung online an. (tk)

 

Weniger Geburten und Hochzeiten, aber mehr Sterbefälle

Deutschland verzeichnete 2017 mehr Sterbefälle und weniger Geburten als im Vorjahr. Laut Statistischem Bundesamt wurden im vergangenen Jahr 7.000 Kinder weniger geboren als 2016. Seit 1972 sterben jedes Jahr mehr Menschen, als Kinder geboren werden. Außerdem gab es 2017 weniger Hochzeiten.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen meldet, wurden im Jahr 2017 in Deutschland 785.000 Kinder lebend geboren. Die Zahl der Geburten ist damit wieder leicht gesunken. Im vergangenen Jahr kamen 7.000 Neugeborene weniger auf die Welt als 2016, als 792.000 Babys geboren wurden.

Dagegen ist die Zahl der Sterbefälle gegenüber dem Vorjahr gestiegen. So starben 2017 insgesamt 933.000 Menschen, 2016 waren es 911.000. Seit 1972 starben somit in jedem Jahr mehr Menschen, als Kinder geboren wurden. Hatte die Differenz im Jahr 2016 noch 119.000 betragen, zeigen die Statistiken für 2017 eine Differenz von 147.000.

Ein Rückgang ist laut Statistischem Bundesamt auch bei Eheschließungen zu verzeichnen. So haben 407.000 Paare im Jahr 2017 geheiratet, das waren 3.000 Eheschließungen weniger als im Vorjahr (2016: 410 000). (tk)

 

DKM-News: Weiterbildung auf den Punkt gebracht

Die DKM, die vom 23. bis 25.10.2018 in Dortmund wieder die Fachwelt der Versicherungen und Finanzen zusammenbringt, wartet auch in diesem Jahr neben dem umfangreichen Messebetrieb wieder mit einem hochkarätigen Rahmenprogramm auf. Unter anderem mit dabei: 16 branchenaktuelle Kongresse.

Als „sehr präzise“ und „auf den Punkt gebracht“ haben die Fachbesucher die Kongresse der letztjährigen DKM unter anderem bezeichnet. Auch in diesem Jahr wird die Fort- und Weiterbildung auf der Leitmesse der Branche wieder großgeschrieben. Von A wie Altersvorsorge über M wie Maklerberatung bis hin zu Z wie Zukunft reichen die Kongressthemen. Drei Kongresse werden heute vorgestellt:

Kongress Vertrieb – Revolution? Ja, bitte! – Neue Kunden. Neue Regeln.

Im Vertrieb ist nichts mehr so, wie es noch vor einigen Jahren war. Die Digitalisierung verändert Verkaufsprozesse. Und sie verändert Kundenverhalten. Der Kunde heute ist der neue Experte, er weiß oft mehr über Produkte und Dienstleistungen als der Verkäufer – und mehr als die Führungskraft im Verkauf. Hinzu kommt der bevorstehende Generationenwandel: Die Generation Y strömt ins Arbeitsleben, somit auch in den Vertrieb und stellt die Vertriebsverantwortlichen vor zusätzliche Herausforderungen. Für diese reicht es nicht, einfach auf die Entwicklung zu reagieren. Sie müssen sie mitgestalten, wenn sie in Zukunft erfolgreich sein wollen. Worauf kommt es konkret an? Was müssen Menschen im Verkauf heute alles beachten und können? Der Kongress Vertrieb, der all diese Fragen behandelt, findet statt in Kooperation mit Buhr&Team – Akademie für Führung und Vertrieb.

  • Wann und wo? Donnerstag, 25.10.2018, Halle 3B, Raum 11
Kongress Investment

Seit Jahren gewinnt das Thema des DKM-Kongresses Investment an Bedeutung: Großen Anteil daran hat die anhaltende Niedrigzinsphase in Europa, die konventionelle Garantieprodukte praktisch unmöglich macht. Zudem zeigen veränderte Rahmenbedingungen, etwa das Verbot von Garantien innerhalb der tarifgebundenen bAV, dass auch der Regulator die Zeichen der Zeit erkannt hat und die Kapitalanlage von Vorsorgeprodukten den aktuellen Marktbedingungen anpasst. Die Digitalisierung sorgt zusätzlich für neue Herausforderungen in der Produktgestaltung und -beratung. Kurzum: Versicherungs- und Investmentbranche müssen zusammenrücken. Paneldiskussionen, Workshops und Impulsvorträge geben einen Überblick zu anstehenden Entwicklungen und zeigen, wie man als Finanzberater das Beste aus Versicherungs- und Investmentprodukten für seine Kunden herausholt. Der Kongress Investment findet statt in Kooperation mit funds excellence und Cash.

  • Wann und wo? Mittwoch, 24.10.2018, Halle 4, Raum 7 (Saal 34)
Kongress DIN 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“

Zum Jahreswechsel 2018/2019 wird die DIN-Norm 77230 veröffentlicht. Durch den Einsatz der Norm sollen Privatkunden eine sinnvolle ganzheitliche Analyse ihrer finanziellen Situation erhalten. Dank der anerkannten Autorität von DIN steigen die Kundenakzeptanz des Analyseergebnisses und damit die Kundenbindung deutlich. Weitere Chancen durch die Anwendung der neuen DIN-Norm: Qualitätssicherung, Haftungssicherheit und Effizienz. Fachexperten berichten über in Vorbereitung befindliche IT-Tools, Implikationen auf die VSH, Vertriebschancen, Schulungsangebote und die zukünftige Zertifizierung zum DEFINO Finanzanalysten nach DIN 77230. Der Kongress DIN Norm findet statt in Kooperation mit DEFINO und Going Public!

  • Wann und wo? Mittwoch, 24.10.2018, Halle 3 B, Raum 8
Neuigkeiten rund um die Leitmesse

Noch sind es über drei Monate bis zur DKM 2018, die vom 23. bis 25.10.2018 in Dortmund stattfindet. Auf www.asscompact.de erhalten Sie wöchentlich Neuigkeiten zur Leitmesse. Mehr Informationen gibt es außerdem auf www.die-leitmesse.de.

 

Wachstumsmarkt Smart Home: Gemeinsame BiPRO-Standards

Die Smart-Home-Technologie bietet viel Potenzial für die Assekuranz. Um Versicherern den Markteinstieg zu erleichtern und Anbindungshürden bei Herstellern zu verringern, will BiPRO e.V. Standards in der Kommunikation der Akteure erarbeiten. Nun gibt es ein erstes Treffen mit Versicherern, Herstellern und Dienstleistern.

Die neuen Technologien im Bereich Smart-Home bieten auch für die Versicherungswirtschaft viel Potenzial. Schaden- und Leistungsprozesse könnten sich deutlich verbessern lassen, die Schadenhäufigkeit verringern und die Preisgestaltung optimieren. Zudem ergeben sich Chancen für mehr Kundenkontakt sowie Kundenbindung und es eröffnet sich die Möglichkeit, Produkte anzubieten, die in der Wahrnehmung des Kunden einen echten Mehrwert bieten. Auch das Brancheninstitut für Prozessoptimierung (BiPRO e.V.) hat das Thema auf die Agenda gesetzt. Für Markteilnehmer, die in SmartHome einsteigen oder mit Herstellern zusammenarbeiten wollen, gelte es, eine gemeinsame Sprache – einen Standard – zu finden.

Runder Tisch mit Marktteilnehmern

Zusammen mit Vertretern von Versicherern, Smart-Home-Anbietern und Assistance-Dienstleistern will BiPRO Spezifikationen der Schnittstellen, Prozesse und Anforderungen erarbeiten, um Standards in der Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu setzen. Dazu hat das Brancheninstitut mit dem „BiPRO Smart Home Genesis Meeting“ einen runden Tisch zum ersten Kennenlernen aller potenziellen Akteure initiiert.

Alexa & Co. nicht das Wohnzimmer überlassen

Wie das Brancheninstitut unterstreicht, würden solche Standards für Versicherer einen Einstieg in den Wachstumsmarkt Smart Home verschaffen und für Hersteller Anbindungshürden verringern. Denn wie die derzeitige Marktsituation zeigt, sehen Kunden in Versicherungen mehr Notwendigkeit als echten Mehrwert. Technikhersteller finden nur schwerlich echte Markenwahrnehmung innerhalb des Gebäudes, trotz des vielfach hohen Renommees einzelner Anbieter. Im Gegenzug erobern zunehmend andere Marktteilnehmer mit Alexa & Co. Küche und Wohnzimmer der Kunden und bauen ihre Markenwelt und Markenmacht immer weiter aus.

Externe Servicedienste integrieren

Gemeinsame Standards würden auch eine unkomplizierte und qualitätsgesicherte Integration weiterer externer Servicedienste ermöglichen, so BiPRO. Das BiPRO-Genesis-Meeting findet am 11.07.2018 in Düsseldorf statt. Weitere Informationen finden sich unter www.bipro.net. (tk)

 

Der Jungmakler Award 2018 geht in die heiße Phase

Noch bis zum 30.06.2018 können sich Jungmaklerinnen und Jungmakler zur Teilnahme am renommierten Branchenwettbewerb anmelden und so bereits während der Bewerbungsphase von den Vorteilen des Jungmakler Clubs profitieren.

Es wird ernst: Bis zum 30.06.2018 haben Jungmaklerinnen und Jungmakler noch Zeit, um sich für den Jungmakler Award 2018 zu bewerben. Dies geht in einem ersten Schritt online unter www.jungmakler.de. Aus den Bewerbern werden dann bis zu 36 Teilnehmer ausgewählt, die sich und ihr Unternehmen in den RegioCastings vorstellen dürfen. Die überzeugendsten Konzepte werden dann im BundesCasting von einer hochkarätigen Jury auf Herz und Nieren geprüft. Die Preisverleihung findet schließlich am 25.10.2018 im Rahmen der DKM in Dortmund statt.

Alle Teilnehmer profitieren schon in der Bewerbungsphase

Der renommierte Branchenwettbewerb überzeugt neben hochwertigen Geld- und Sachpreisen vor allem durch das Coaching und die Webinare von Steffen Ritter, IVV Institut für Versicherungsvertrieb Beratungsgesellschaft mbH. Davon können nicht nur die Sieger, sondern alle Teilnehmer schon während der Bewerbungsphase profitieren. Beim Jungmakler Award stehen also nicht nur die Gewinner im Mittelpunkt. „Der Award ist ein echtes Investment in die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens“, weiß Konrad Schmidt, Geschäftsführer des Wettbewerbsinitiators bbg Betriebsberatungs GmbH. „Alle Teilnehmer profitieren von unserem eigens ins Leben gerufenen ‚Jungmakler Club‘. Für die jungen Unternehmer gibt es hier vielfältige Angebote an Unterstützungsleistungen und Weiterbildung.“ Das Besondere am Wettbewerb ist außerdem der Netzwerk-Gedanke: In den acht Jahren seit Bestehen des Wettbewerbs wurde von den ehemaligen Jungmaklern ein einzigartiges Netzwerk geschaffen, in dem gegenseitiger Erfahrungsaustausch und Unterstützung wird hier großgeschrieben werden.

Teilnahmebedingungen 

Am Jungmakler Award können sowohl Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler als auch Immobiliardarlehensvermittler teilnehmen, die nach dem 01.01.1979 geboren sind. Weitere Voraussetzung: eine maximal fünfjährige Branchenzugehörigkeit. Weitere Infos und die Anmeldemöglichkeit gibt es hier.

 

DMA und BVSV kooperieren bei Expertenausbildung

Die DMA und der BVSV haben ihre Kooperation bei der Fortbildung von Spartensachverständigen bekanntgegeben. Die DMA übernimmt die fachliche Ausbildung zum Experten in den unterschiedlichen Versicherungssparten, der BVSV bietet diesen Experten dann eine verkürzte Weiterbildung an.

Die Deutsche Makler Akademie (DMA) und der Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen BVSV e.V. arbeiten künftig bei der Weiterbildung zum Spartensachverständigen zusammen. So sollen hochwertige Aus- und Weiterbildungen angeboten werden, um die Bedürfnisse des Vermittlermarktes und der Sachverständigen fachgerecht abzudecken.

Die DMA übernimmt dabei die fachliche Ausbildung zum Experten in den unterschiedlichen Versicherungssparten, die die Grundvoraussetzung für eine Sachverständigentätigkeit überhaupt erst ermöglicht. Angeboten werden verschiedene Ausbildungen, etwa zum Experten für bAV, für Private Vorsorge und Sachversicherung oder für Krankenversicherung.

Die von der DMA ausgebildeten Experten können zukünftig zum Spartensachverständigen über die Akademie des BVSV e.V. und der BVSV e.V. Sachverständigen GmbH weitergebildet werden. Hierzu wird eine verkürzte Weiterbildung aufgrund des DMA-Expertenstatus ermöglicht. (ad)

 

BDVM: „Makler werden sich bewegen müssen“

Das 9. BDVM Makler-Symposium stand ganz im Zeichen der Zukunft des Versicherungsmaklers und welche Chancen und Risiken angesichts von Digitalisierung und zunehmender Regulatorik zu erwarten sind. Denn die Digitalisierung nimmt Fahrt auf und Makler sollten neben den Kunden die digitalen Trends im Auge behalten.

Wo stehen Vermittler heute und wie geht mit dem Maklerberuf in Zeiten von Digitalisierung, steigendem Wettbewerbsdruck und zunehmenden Regularien weiter? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des 9. BDVM Makler-Symposiums am 06. und 07.06. in München. In seiner Eröffnungsrede machte BDVM-Präsident Dr. Georg Bräuchle deutlich: Versicherungsmakler stehen auf der Seite des Kunden. Und wer im Makler nur einen „Vertriebskanal“ sehe, der habe nicht verstanden, was Vermittler mit ihrer umfassenden Beratung leisten würden. Die Frage nach den Aussichten des Berufsbilds ist unweigerlich mit dem digitalen Wandel gekoppelt, der auch das Maklergeschäft spürbar verändert. Die Auswirkungen der Digitalisierung sind vielfältig und mitunter schwer abschätzbar, ebenso wie die Frage, welche Trends sich langfristig durchsetzen werden.

Kundenorientierung und Anpassung als Zauberformel

Makler müssen neben den Bedürfnissen ihrer Kunden und den Wettbewerbern daher auch die aktuellen digitalen Trends im Auge behalten. Denn nur so könnten Vermittler flexibel bleiben, sich schnell an geänderte Bedürfnisse anpassen und die neuen Technologien ggf. auch einsetzen. Der Maklerberuf bleibe weiterhin ein spannendes und lukratives Betätigungsfeld, unterstrich Bräuchle. Aber er betonte auch: „Wir werden uns bewegen müssen und hart an den Anforderungen arbeiten müssen.“ Dass Beratung durch einen Makler für Kunden unverzichtbar ist und sich qualitative Vermittler durchsetzen werden, auch wenn mit einer Verringerung der Vermittlerzahlen zu rechnen ist, davon zeigte sich auch Ralf Berndt überzeugt, Vorstandsmitglied der Stuttgarter Versicherung. Auch er verwies mit Worten von Charles Darwin auf die notwendige Anpassungsfähigkeit. So würden nicht die Stärksten oder die Intelligentesten überleben, sondern diejenigen, die sich am besten anpassen können.

Courtage vs. Honorar

In der Wahrnehmung der breiten Bevölkerung hat der Maklerberuf alles andere als ein positives Image. Immer wieder ist das Thema Provision Gegenstand der öffentlichen Diskussion rund um den besseren Schutz von Verbrauchern und die Honorarberatung wird ins Blickfeld gerückt. Dr. Hans-Georg Jenssen, Geschäftsführender Vorstand des BDVM, betonte, dass Honorarberatung kein Allheilmittel sei. “Courtage ist Verbraucherschutz“, so Jenssen. Die Frage nach der Unabhängigkeit des Beraters bzw. der Beratung sollte im Übrigen nicht am Aspekt der Vergütung festgemacht werden, sondern eher an einer Art Lagerzugehörigkeit. Schließlich stehe der Makler im Lager des Kunden, ebenso der Versicherungsberater.

Versicherungsberater überflüssig - Vorbild Österreich

Der Versicherungsberater, der nun auch vermitteln darf, war auch Thema beim BDVM-Symposium. Er ist nach Ansicht Jenssens allerdings überflüssig. So fordert der BDVM schon seit einiger Zeit, dem Vorbild Österreichs zu folgen, wo der Versicherungsvermittler ein im Kern verkammerter Beruf ist, der den Versicherungsmakler und den Berater in Versicherungsangelegenheiten vereint. Im österreichischen Maklergesetz haben Makler ein Doppelrechtsverhältnis zum Kunden und zum Versicherer, vertreten aber in erster Linie die Interessen des Kunden. Was die Vergütung betrifft, besteht in Österreich eine Provisionszahlungsverpflichtung nur seitens des Versicherers. Makler haben die Möglichkeit, in Absprache mit dem Kunden auch ein Honorar zu vereinbaren, wie Dr. Klaus Koban, Versicherungsexperte und Geschäftsführer der Wiener Koban Südvers GmbH in seinem Vortrag erläuterte.

Veränderungen als Chance

„Digitalisierung wird nie mehr so langsam sein wie heute,“ erklärte Peter Holzer. Für den Berater und Business-Coach kommt es darauf an, „Kante zu zeigen“, als Person mit seiner auf den Kunden zugeschnittenen Dienstleistung zu punkten, dabei aber stets den Qualitäts-Ethos hochzuhalten. Holzer betonte, wie wichtig es sei, sich mit Veränderungen im eigenen Unternehmen zu beschäftigen, um langfristig zukunftsfähig zu bleiben. Moderne Techniken können für das eigene Unternehmen Chancen bieten. Permanente Neugierde auf Innovationen bezeichnete auch Dr. Tobias Warweg, der Vorstand der HDI Vertriebs AG, als Kern der Zukunftsfähigkeit. Aber wie Holzer unterstrich, müsse man sich für Veränderungen bewegen und die eigene Komfortzone verlassen. (tk)

Lesen Sie auch ein Interview mit Dr. Georg Bräuchle zum Leitbild des Maklers.

 

Touristik: HanseMerkur kooperiert mit TVG in Sachen Mitarbeiterschulung

Mit ihrem Quereinsteigerprogramm schult die TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH Quereinsteiger für die Arbeit in der Tourismusbranche. Die HanseMerkur Reiseversicherung AG ist nun Kooperationspartner, was das notwendige Versicherungs-Know-how angeht.

Der Fachkräftemangel greift auch in der Touristik um sich. Als Partner der Touristikbranche macht die HanseMerkur Reiseversicherung AG (HMR) daher gemeinsam mit der TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH (TVG) Quereinsteiger fit für die Arbeit im Reisebüro und vermittelt ihnen das notwendige Versicherungs-Know-how.

Mit ihrem Quereinsteigerprogramm schult die TVG-Vertriebsgesellschaft, die Franchisesysteme wie sonnenklar.TV Reisebüro, Flugbörse und 5vorFlug unter ihrem Dach vereint, auch fachfremde Quereinsteiger zu Touristikern. Während der rund viermonatigen Ausbildung lernen sie unter anderem den Umgang mit Computerreservierungssystemen und die Grundlagen des Reiserechts. Weiterhin erhalten die angehenden Reiseexperten Einblick in den Online-Tourismus sowie praxisnahe Verkaufsschulungen, bei denen auch Reiseversicherungen auf dem Programm stehen. (ad)