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Unternehmensmeldungen

Zurich Gruppe Deutschland zufrieden mit Bilanz

Die Zurich Gruppe gibt ein Wachstum im Dreijahreszeitraum über Marktdurchschnitt und Anspruchsniveau bekannt und vermeldet für 2020 ein stabiles Ergebnis trotz Corona. Mit ambitionierten Nachhaltigkeitszielen blickt man in die Zukunft.

<p>Die Zurich Gruppe Deutschland ist eigenen Angaben zufolge auf Kurs. Das im Jahr 2018 eingeleitete kombinierte Programm, bestehend aus Kulturwandel und Neuausrichtung der Strategie, trage Früchte. „Zur Halbzeitbilanz auf dem Weg zum definierten Zielbild 2023 können wir Erfolge in allen zentralen Strategiefeldern berichten [...]“, so Dr. Carsten Schildknecht, seit Februar 2018 Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland. </p><p>„In einem herausfordernden Marktumfeld haben wir in den ersten drei Jahren unseres Strategieprogramms ein sehr gutes Betriebsergebnis und weitere wichtige Fortschritte auf der Wachstumsseite erzielt. Wir haben damit auch in Covid-19-Zeiten unsere finanzielle Solidität sowie unsere strategische Umsetzungskompetenz unter Beweis gestellt“, sagt Dr. Torsten Utecht, Vorstand Finanzen der Zurich Gruppe Deutschland. </p><p>Die Brutto-Prämie im Schaden- und Unfallgeschäft (Property & Casualty, P&C) ist im Jahr 2020 auf 2.602 Mio. Euro angestiegen (2018: 2.250 Mio. Euro, 2019: 2.415 Mio. Euro). Das relative Wachstum habe mit 7,7% deutlich über dem erwarteten Marktdurchschnitt gelegen, sodass man entsprechende Marktanteile hinzugewinnen habe können. </p><p>Im Leben-Segment erzielte die Zurich Gruppe Deutschland im Jahr 2020 BruttoBeiträge in Höhe von 3.285 Mio. Euro (2018: 3.295 Mio. Euro; 2019: 3.645 Mio. Euro). Der erwartete Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei auf eine Reduzierung des Einmalbeitragsgeschäftes zurückzuführen, das das Ergebnis im Vorjahr noch deutlich getrieben habe. Im Corona-Jahr 2020 belief sich das Neugeschäft Leben (gemessen in APE) auf 236 Mio. Euro. „Damit lag das Neugeschäft aufgrund der reduzierten Einmalbeiträge unter dem Vorjahr. Unsere laufende Prämie im Neugeschäft, mit der wir gerne wachsen wollen, da sie uns nachhaltige und stabile Beitragseinnahmen ermöglicht, konnte jedoch gegen den Branchentrend ausgebaut werden“, erläutert Utecht. Seit 2018 wurde ein durchschnittliches APE-Wachstum von 13% erreicht, was deutlich über dem angepeilten mittelfristigen Zielkorridor von 8 bis 10% p. a. liege.</p><p>In Summe lagen die Versicherungsbeiträge im Jahr 2020 bei 5.887 Mio. Euro (2018: 5.545 Mio. Euro, 2019: 6.060 Mio. Euro). Der Business Operating Profit (BOP, Zurich-Kennzahl für das operative Betriebsergebnis) lag im Jahr 2020 bei 349 Mio. Euro (2019: 356 Mio. Euro). Der BOP im Schaden- und Unfallgeschäft (P&C) reduzierte sich leicht auf 124 Mio. Euro, lag aber nach Unternehmensangaben über den Erwartungen. Auch in der Lebensversicherung fiel das Betriebsergebnis mit 225 Mio. Euro höher aus als geplant, was unter anderem auf ein erneut verbessertes Risikoergebnis zurückzuführen sei. </p><p>Die verbesserte Schadenfrequenz insbesondere in der Autoversicherung sowie geringere Unwetterschäden führten dazu, dass die Schaden-/Kostenquote (Combined Ratio) mit 95,8% in etwa auf dem Vorjahresniveau von 95,4% lag, obwohl einzelne Sparten wie die Betriebsschließungsversicherung, coronabedingt erhöhte Schadenaufwendungen zu verzeichnen hatten. </p><h5>Ambitioniertes Ziel für die Zukunft</h5><p>Für die Zukunft gab Carsten Schildknecht das ambitionierte Ziel aus, dass Zurich zu einem der verantwortungsbewusstesten und wirkungsvollsten Unternehmen der Welt werden solle. Entsprechend wurden unterschiedliche Nachhaltigkeitsinitiativen fest in der Unternehmensstrategie verankert und als eigener strategischer Imperativ definiert. „Wir gehen beim Thema Nachhaltigkeit in die Offensive und ermutigen und unterstützen unsere Kunden, Partner und Mitarbeitenden darin, nachhaltiger zu werden und die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken zu reduzieren. Wir tragen zur Bekämpfung des Klimawandels bei, indem wir uns in unseren Rollen als Unternehmen und Arbeitgeber, Versicherer und Risikomanager, Investor und Berater und als Teil der Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, konsequent auf Klimaneutralität und CO<sub>2</sub>-Reduktion ausrichten“, so Schildknecht. (ad)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Prostock-studio – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8238AACA-5B41-4DFE-B78D-7C01DB0E1AF1"></div>

 

Gothaer trotzt der Krise und wächst vor allem im Mittelstandssegment

Die Gothaer hat ihre Zahlen für das vergangenen Geschäftsjahr präsentiert. Demnach wuchs der Konzern trotz Corona und erzielte ein Rekord-Neugeschäft in der Sach- und Krankenversicherung. Im Firmenkundengeschäft konnte die Gothaer weiter Marktanteile hinzugewinnen.

Auf der virtuellen Pressekonferenz der Gothaer zur Vorstellung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 unterstrich Konzernvorstand Oliver Schoeller: „Corona traf vor einem Jahr auf eine resiliente und agile Gothaer. Wir sind mit der Kraft der Gemeinschaft bisher sehr gut durch die Krise gekommen. So wuchs der Konzern, insbesondere in der Gothaer Allgemeine Versicherung AG, mit +4,7% und in der Gothaer Krankenversicherung AG mit +2,7%, deutlich. Die Beiträge in der Leben-Sparte entwickelten sich dagegen leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. Die Beiträge auf Konzernebene stiegen coronabedingt nur leicht um 0,7% auf 4.557 Mio. Euro. Die Konzerneigenkapitalbasis konnte 2020 gestärkt werden: Zum Jahresende wurde ein Wert von 1.326 Mio. Euro erreicht (Vorjahreswert 1.264 Mio. Euro).

Gothaer Kranken wächst insbesondere in der Zusatzversicherung

Im Bereich der Sach- wie auch der Krankenversicherung wurde auf der virtuellen Pressekonferenz von einem „Rekord-Neugeschäft“ berichtet. So konnte in der Krankenversicherung das Neugeschäft um 14,7% gesteigert werden. Die Gothaer Kranken verzeichnete ein starkes Wachstum insbesondere in der Zusatzversicherung. Die Anzahl der versicherten Personen erhöhte sich 2020 um 8,9%.

Marktanteile im Firmenkundengeschäft hinzugewonnen

Die Gothaer Allgemeine konnte vor allem im Firmenkundengeschäft deutlich zulegen. „Wir bewegen uns mit dem Mittelstand im effektivsten Segment der Gothaer Zukunft mit bereits ausgeprägten Stärken und 200-jähriger Erfahrung. Dieser Markt wird in Zukunft stark wachsen und neue Risikocluster entwickeln“, erklärt Thomas Bischof, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Allgemeine Versicherung AG. Die gebuchten Bruttobeiträge überragen mit 1.941 Mio. Euro den Wert von 2019 um 4,7%. Das Geschäft mit Firmenkunden stieg um 7,5% auf 825 Mio. Euro.

Rund um das Firmenkundengeschäft in Zeiten von Corona stellt sich auch die Frage nach dem Thema Betriebsschließungsversicherung. Wie die Gothaer hierzu mitteilte, wurden insgesamt 1.318 Schäden verzeichnet. Vor Gericht seien nicht viele Fälle gelandet und der Versicherer habe keinen Prozess verloren.

Start des Gothaer UnternehmensRadar

Mit dem Gothaer „UnternehmensRadar“ stellt der Versicherer seinen Firmenkunden online ein Tool als Basis für einen ganzheitlichen, spartenübergreifenden Beratungsansatz speziell für mittelständische Unternehmen bereit. Das Tool bildet einen ersten Meilenstein für das Gothaer „UnternehmensKonzept“, das hieraus entstehen soll. Das Konzept soll dabei helfen, den Bedarf des Kunden strukturiert zu ermitteln und entsprechend den Fokus auf verschiedene Aspekte zu legen, von der Mitarbeitergewinnung und der Absicherung von Schlüsselpersonen über die Absicherung der Gebäude und Cyberschutz bis hin zur privaten Vorsorge für den Unternehmer und seine Familie.

„Wir werden im Sommer ein Portal zur unkomplizierten Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) und betrieblichen Krankenversicherung (bKV) anbieten. Hierdurch soll unseren Unternehmerkunden ein Teil ihres Verwaltungsaufwandes genommen werden“, kündigte Michael Kurtenbach an, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Leben.

Ausblick auf laufendes Jahr

Mit Blick auf den bisherigen Verlauf des Jahres 2021 sprach Konzernvorstand Schoeller von einem starken Jahresanfang trotz pandemiebedingter schwieriger Rahmenbedingungen. „Die Revitalisierung der Wirtschaft wird nun maßgeblich von der Impf- und Testleistung abhängen. Die Gothaer wird hier ihren eigenen Beitrag leisten und, sobald möglich, ihren Mitarbeitenden und Partnerinnen und Partnern im Exklusivvertrieb Impfungen anbieten“, so Schoeller. (tk)

 

Itzehoer Versicherungen wachsen trotz Corona

Im vergangenen Geschäftsjahr konnten die Itzehoer Versicherungen trotz Pandemie ein deutliches Wachstum verzeichnen. Nennenswerten Anteil am Erfolg hatte erneut die Kfz-Sparte. Unter dem Strich ergab sich ein Jahresüberschuss, der auf dem langfristigen Niveau der Vorjahre lag.

Wie Uwe Ludka, Vorstandsvorsitzender der Itzehoer Versicherungen, in der Bilanz-Pressekonferenz am Donnerstag mitteilte, konnte der Versicherer seinen Wachstumskurs im Jahr 2020 trotz der Corona-Pandemie fortsetzen und einen Beitrag erzielen, der 4,8% über dem Vorjahreswert lag. Damit liegt die Umsatzzunahme deutlich über dem deutschen Marktdurchschnitt.

Geringeren Schadenzahlen standen höhere Schaden-Durchschnittskosten, eine Häufung von millionenschweren Großschaden-Ereignissen sowie Ertragseinbußen in der Kapitalanlage gegenüber. So ergab sich ein Jahresüberschuss, der mit 8,9 Mio. Euro auf dem Niveau der Vorjahre lag.

Starke Kfz-Sparte

Großen Anteil am Erfolg hatte erneut die Kfz-Sparte: In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung konnte der Bestand ausgebaut werden. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich um 5,7%. Bei den bundesweit zugelassenen Pkw hat die Itzehoer ihren Marktanteil mittlerweile auf rund 1,7% ausgebaut. Auch im Markt der E-Auto-Versicherung behauptet sich die Itzehoer und hält hier aktuell einen Marktanteil von 2,9%. „Wir haben ein sehr weitgehendes Deckungskonzept für Elektro-Autos, das von der Absicherung des Akkus und der Ladestation bis zum Pannenschutz bei Entladung reicht“, berichtet Uwe Ludka.

Die Rechtsschutzsparte zeigte sich nach Abschluss der Integration des früheren Alte-Leipziger-Bestandes ebenfalls stabil, und auch im Bereich der Lebensversicherung konnte ein leichtes Wachstum verzeichnet werden. Die aufsichtsrechtliche Bedeckungsquote konnte mit 337% stabil gehalten werden. Durch die Aktualisierungen der Risiko-Lebensversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung sowie einer neuen Kooperation mit der Alte Leipziger im Bereich der Fonds-Policen sieht sich die Itzehoer gut für die Zukunft aufgestellt.

Ausblick

Der Einstieg in das neue Geschäftsjahr gestaltete sich positiv, wenn auch coronabedingt etwas verhaltener. Die Itzehoer hat ihre Ziele daher mit der Erwartung eines Beitragszuwachses um 3,1% auf 632 Mio. Euro etwas niedriger angesetzt als in den Vorjahren.

Verkörperung des Wachstumswillens der Itzehoer ist der laufende Anbau, von dem fünf Geschosse im Rohbau bereits fertiggestellt sind. Der Bezug des Traktes mit bis zu 200 zusätzlichen Arbeitsplätzen ist im Sommer 2022 geplant. (sts)

Bild: © Itzehoer

 

ALH Gruppe wächst auch im Corona-Jahr

Die ALH Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2020 Wachstum in allen strategischen Geschäftsfeldern und das trotz Pandemie. Die Alte Leipziger Leben erhielt insbesondere Aufwind von einer hohen Nachfrage bei BU-Versicherungen und die Hallesche in der betrieblichen Krankenversicherung.

Die ALH Gruppe konnte im Jahr 2020 die Umsätze des Vorjahres bestätigen oder sogar noch übertreffen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Christoph Bohn am Donnerstag bei der Präsentaion der Geschäftszahlen im virtuellen Pressegespräch. Insgesamt stiegen die Einnahmen der Gruppe um 3,5%.

Starke Nachfrage nach BU-Versicherung

Das Beitragswachstum bei der Alte Leipziger Leben betrug 3,8% und liegt damit deutlich über dem Markt. Ein hoher Anteil entfällt auf laufende Beiträge, das Wachstum an der Stelle betrug 4,6%. Den größten Anteil am laufenden Neugeschäft hatten fondsgebundene Rentenversicherungen mit knapp 40%. Auf Kollektiv- und BU-Produkte entfallen rund 49%. Im Fokus der Nachfrage standen insbesondere BU-Versicherungen, die erst kürzlich ein Update erfahren haben. Zurückhaltung spürte das Unternehmen im vergangenen Jahr dagegen in der betrieblichen Altersversorgung.

Impulse vonseiten der betrieblichen Krankenversicherung

Aufseiten der Hallesche Krankenversicherung trug insbesondere die betriebliche Krankenversicherung zu einem Plus bei. Insgesamt stiegen die Beiträge bei der Halleschen um 3,6%. Im Firmengeschäft will die Hallesche künftig auch in einem weiteren Bereich punkten. Im April startet ein entsprechendes Pflege-Angebot.

Im Corona-Jahr liegt im Bereich Kranken das öffentliche Interesse auch speziell auf den Aufwendungen für Versicherungsfälle. Diese erhöhten sich bei der Halleschen 2020 um 0,6% auf 850 Mio. Euro. Allerdings wurden die höheren Kosten im Gesundheitsbereich infolge der Covid-19 Pandemie durch geringere Ausgaben in anderen Bereichen ausgeglichen.

Anteil Gewerbeversicherungen steigt

Auch die Sachversicherung der Alte Leipziger hat im vergangenen Jahr über dem Markt abgeschlossen. Ein Umsatzplus von 2,4% trifft dabei auf eine niedrigere Schaden-Kostenquote als im Vorjahr. Das Gewerbegeschäft hat sich auch im vergangenen Jahr positiv weiter entwickelt. Der Anteil gewerblicher Versicherungen am Beitragsvolumen im Sachbereich liegt inzwischen bei fast 35%.

Zuführung zur ZZR mindert Überschuss

Die Kapitalanlagen der ALH Gruppe erhöhten sich 2020 um 4,5% auf 26,1 Mrd. Euro. Ausschläge gab es dabei kaum, eine Ausnahme bildete der Bereich gewerbliche Immobilien, wo es aufgrund der Corona-Situation Ertragsausfälle gab.

Der Rohüberschuss sank im Vergleich zum vergangenen Jahr, was auch daran lag, dass der Aufwand für die Zinszusatzreserve aufgrund des nochmals niedrigeren Zinsniveaus gestiegen ist. Hierfür musste die Gruppe mit 328 Mio. Euro mehr aufgewendet werden als im Vorjahr. Der Rohüberschuss vor Steuern sank von 332 Mio. Euro im Jahr 2019 auf 278 Mio. Euro.

Das Eigenkapital konnte erneut erhöht werden und erreichte erstmals mehr als eine 1 Mrd. Euro. Die Solvabilitätsquote lag zum Stichtag 31.12.2020 stabil bei 300%. Die ALH Gruppe muss hierzu weder die von Solvency II vorgesehenen Übergangsmaßnahmen noch Volatilitätsanpassungen nutzen. (bh)

Bild: Gebäude der Alte Leipziger in Oberursel, Quelle: ALH Gruppe

 

Digitalversicherer ONE wird zu wefox insurance

Drei Jahre ist der Digitalversicherer ONE, der zur wefox Group gehört, mittlerweile auf dem Markt. Nun firmiert der Sachversicherer als wefox Insurance AG und rückt damit näher an die Hauptmarke heran. Für Vermittler und Kunden bedeutet dies keine Veränderung.

<p>Die ONE Versicherungs AG firmiert nun als wefox Insurance AG. Dadurch soll klare Markenidentität mit der wefox Gruppe und ihren Tochterunternehmen entstehen. Für bestehende Partner, Berater und Kunden entstehen keine Veränderungen, teilte der Versicherer vor kurzem mit. Sämtliche Verträge und Zugänge bleiben bestehen. Die Verantwortlichen betonen zudem, dass auch unter neuem Namen weiter am Vertrieb über Versicherungsmakler festgehalten wird. Im Fokus steht dabei ein hoher Digitalisierungsgrad.</p><h5>Sachversicherer ist Teil der wefox Group</h5><p>Seit der Gründung der wefox Group im Jahr 2015 ist das Unternehmen deutlich gewachsen. Mit gut 500 Mitarbeitern in sechs Ländern und einem Umsatz von über 100 Mio Euro hat sich die wefox Group zu einem der führenden europäischen InsurTechs entwickelt. wefox unterstützt Vermittler mit digitalen Tools und Versicherungsprodukten. </p><p>Der jetzt umfirmierte digitale Sachversicherer ist eine Tochter der Wefox Group und wird von CEO Oliver Lang geführt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Vaduz, Liechtenstein, und wird von der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein nach EIOPA-Standards beaufsichtigt. Zu den Partnern der wefox Versicherung zählen die Munich Re sowie der Softwarekonzern Salesforce. </p><h5>Erstmals kleiner Gewinn</h5><p>Wie die Verantwortlichen mitteilen, hat der Versicherer im Geschäftsjahr 2020 das Prämienvolumen (GWP) auf 33,8 Mio. Euro mehr als verfünffacht. Dabei erzielte das Unternehmen erstmals einen kleinen Gewinn. (bh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Holmessu – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/5D7000C5-491D-4170-8A3A-DBB31E3F1AD6"></div>

 

DFV und Vergleichsportal Covomo starten Kooperation

Das Frankfurter Unternehmen Covomo Versicherungsvergleich hat den Hundekrankentarif der Deutschen Familienversicherung (DFV) in sein digitales Maklervergleichsprogramm aufgenommen. Damit steht Tarif der DFV nun allen Covomo-Vertriebspartnern zur Verfügung.

<p>Die Deutsche Familienversicherung (DFV) kooperiert mit dem Frankfurter Unternehmen Covomo Versicherungsvergleich. Im Zuge der Zusammenarbeit hat das Vergleichsportal für Nischen- und Spezialversicherungen sein digitales Maklervergleichsprogramm um die Hundekrankenversicherung der DFV erweitert. Somit steht der Tarif ab sofort allen Covomo-Vertriebspartnern zur Verfügung. </p><p>Mit wenigen Mausklicks lässt sich der für den Kunden passende Versicherungsschutz berechnen und digital sowie ohne Unterschrift beantrage bzw. abschließen. In Kürze soll auch auch der Katzenkrankentarif folgen.</p><p>„Der von der DFV verfolgte innovative und wegweisende Produkt- und Abwicklungsansatz passt hervorragend zu unserer Geschäftsstrategie“, erklärt Simon Nörtersheuser, Co- Founder und Geschäftsführer von Covomo. „Die Tierprodukte der DFV sind gerade beim Endkunden sehr bekannt, nicht zuletzt auch durch die TV-Werbung. Das kommt unseren Kooperationspartnern zugute“, so Nörtersheuser weiter. </p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © kerkezz – stock.adobe.com</i></p><h5>Lesen Sie auch: </h5><p><a target="_blank" href="https://www.asscompact.de/nachrichten/die-haftpflichtkasse-und-covomo-k…; target="_blank" >Die Haftpflichtkasse und Covomo kooperieren</a></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/1BB7F319-5AB4-4B8B-ACFF-5449AA2E6504"></div>

 

SECUNDA Unterstützungskasse besteht seit 25 Jahren

Die SECUNDA Unterstützungskasse begeht ihr 25-jähriges Jubiläum. Der Verein, der mittelständische Arbeitgeber in die Lage versetzt, ihren Mitarbeitern diese Art der betrieblichen Altersversorgung zu bieten, wurde 1996 gegründet. Rückdeckungsversicherer der SECUNDA ist der VOLKSWOHL BUND.

<p>Die SECUNDA – Unterstützungskasse für den Mittelstand e.V. feierte dieser Tage ihr 25-jähriges Bestehen. Der Verein, der mittelständische Arbeitgeber in die Lage versetzt, ihren Beschäftigten diese Art der betrieblichen Altersversorgung (bAV) zu bieten, wurde 1996 gegründet. Rückdeckungsversicherer der SECUNDA ist die VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G. Zum Ende des Jahres 1996 zählte der Verein 17 Mitglieder. Bis heute ist die Zahl der Trägerunternehmen, die alle zugleich Mitglieder der SECUNDA sind, auf rund 5300 angewachsen. Derzeit ist über die SECUNDA eine Altersversorgung für rund 12.500 Versorgungsberechtigte eingerichtet. </p><p>Heike Bähner, Mitglied der Vorstände der VOLKSWOHL BUND Versicherungen und seit 2014 Vorstandsvorsitzende der SECUNDA, betont: „Die SECUNDA Unterstützungskasse wurde gegründet, um das bAV-Angebot der VOLKSWOHL BUND Versicherungen zu erweitern – zusätzlich zur Direktversicherung und der rückgedeckten Pensionszusage. Als Gruppen-Unterstützungskasse steht sie allen Arbeitgebern offen, die ihren Arbeitnehmern eine Versorgungszusage machen wollen. Heute bezieht ein Teil der Versorgungsberechtigten bereits Rente – hier fließt über 1 Mio. Euro im Jahr.“ (tk)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Eigens – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/A4ED2DC4-CC1C-423F-8124-CDC2BB8CCDF7"></div>

 

Getsurance und neuer Investor Nürnberger starten Teamarbeit

Vor Kurzem hatte die Nürnberger angekündigt, als Hauptinvestor bei Getsurance einzusteigen. Nun beginnen beide Partner offiziell mit ihrer Zusammenarbeit. Getsurance wird sein Produktportfolio erweitern und die Nürnberger unterstützen, neue Märkte im Bereich des Einkommensschutzes zu erschließen.

Wie vor Kurzem bekannt wurde, bekommt Getsurance mit der Nürnberger Versicherung einen neuen Hauptinvestor. Das Berliner InsurTech, das auf innovative Versicherungsprodukte im Online-Vertrieb spezialisiert ist, hatte im Oktober vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet (AssCompact berichtete). Nachdem inzwischen eine entsprechende Investorenvereinbarung zwischen beiden Seiten in Kraft getreten ist, soll die Übernahme innerhalb der kommenden Wochen umgesetzt werden. Nun steigen beide Partner in die Teamarbeit ein.

Der Kurs steht dabei auf Wachstum: So soll das Produktportfolio von Getsurance ausgebaut werden. Seinen neuen Hauptinvestor wird das InsurTech dabei unterstützen, digital orientierten Kunden ein Angebot zu machen und neue Märkte im Bereich des Einkommensschutzes zu erschließen.

"Mit Getsurance hat die Nürnberger Versicherung einen Partner gefunden, wie sie ihn schon lange gesucht hat. Der komplett digitale Ansatz und die außergewöhnlich hohe Flexibilität ermöglichen es uns, mit Getsurance ganz neue Produkte zu entwickeln und weitere Märkte zu erschließen", erklärt Harald Rosenberger, Leben-Vorstand der Nürnberger Versicherung, zum Kauf des InsurTechs. Im Gegenzug könne das InsurTech von der jahrzehntelangen Erfahrung der Nürnberger beim Einkommensschutz und dem klassischen Versicherungsvertrieb profitieren.

Die Zusammenarbeit mit der Reinsurance Group of America, Incorporated (RGA), die als Rückversicherer die Getsurance-Produkte absichert, soll ebenso bestehen bleiben wie die mit dem Versicherungsträger Squarelife Insurance AG. Wie die Unternehmen weiter mitteilen, wird Getsurance auch nach der Übernahme ihre Bestands- und Neukunden in allen Belangen betreuen. Und wie bereits angekündigt widmen sich die beiden Gründer Johannes und Viktor Becher künftig neuen Projekten. (tk)

Bild: © metamorworks – stock.adobe.com

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Fonds Finanz bündelt Non-Insurance-Sparten in neuem Bereich

Der Maklerpool FondsFinanz fasst alle Sparten ohne Versicherungsfokus wie Investment, Sachwerte, Baufinanzierung und Bankprodukte in einem neuen Non-Insurance-Bereich zusammen. Die Leitung übernimmt Tim Bröning, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung bei Fonds Finanz.

In dem neu geschaffenen Bereich Non-Insurance, Finance & Legal (NFL) stellt der Maklerpool FondsFinanz künftig die Sparten ohne Fokus auf das Thema Versicherung wie Investment, Sachwerte, Baufinanzierung und Bankprodukte unter einheitlicher Leitung. Die Verantwortung für diesen neuen NFL-Bereich hat mit Wirkung zum 01.02.2021 Tim Bröning übernommen, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Fonds Finanz. Damit erweitert sich der Zuständigkeitsbereich von Bröning um das Kompetenzcenter „Baufinanzierung & Bankprodukte“.

Bröning ist seit Mai 2009 als Mitglied der Geschäftsleitung beim Münchener Maklerpool und seitdem verantwortlich für die Bereiche Finance und Legal. Seit April 2014 ist er zudem für den Aufbau und das Wachstum der Sparte Investment zuständig.

Neue Aufteilung der Bereiche Insurance und Non-Insurance

Bereits im vergangenen Jahr hat der Maklerpool durch die Benennung von Christine Schönteich zum Mitglied der Geschäftsleitung und Verantwortliche für den Geschäftsbereich Insurance (AssCompact berichtete) mit der Verteilung der betreffenden Sparten begonnen. Die Erweiterung des Verantwortungsbereichs von Bröning bezeichnet Fonds Finanz als einen weiteren konsequenten Schritt, um die beiden Säulen Insurance und Non-Insurance im Management des Maklerpools eindeutig zu adressieren. Zuvor lag die Sparte Baufinanzierung und Bankprodukte im Verantwortungsbereich von Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz. 

„Mit der neuen Strukturierung und Aufteilung der Bereiche in Non-Insurance und Insurance gehen wir den richtigen Schritt“, sagt Norbert Porazik. „Mit unserem neuen Ansatz haben wir bereits in den vergangenen Monaten im Insurance-Bereich beachtliche Synergien nutzen können, was wir nun auch auf den Non-Insurance-Bereich übertragen“. „Die Überführung der Sparte Baufinanzierung & Bankprodukte in den Bereich NFL bedeutet eine Herausforderung und eine riesige Chance zugleich“, erklärt Bröning. „Wir werden das erfolgreiche Wachstum der Sparte in der neuen Struktur nahtlos fortführen und ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben“, so Bröning weiter. (tk)

 

Beratung zur Vermögensnachfolge: FPSB bietet neues Zertifikat

Nach Einschätzung des Verbands der Finanzplaner FPSB Deutschland wird der Beratungsbedarf bei der Vermögensweitergabe künftig deutlich steigen. Deshalb hat der Verband sein Angebot um ein neues Gütesiegel im Generationenmanagement erweitert: CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR.

Zwischen 2015 und 2024 sollen nach Angaben des Deutschen Instituts für Altersvorsorge rund 2,1 Bio. Euro vererbt werden. In mehr als einem Fünftel der Fälle geht es dabei um Summen von 250.000 Euro und mehr. „Gleichzeitig aber stellen wir immer wieder fest, dass sich viele Menschen hierzulande noch gar keine oder kaum Gedanken über das Thema Vererben gemacht haben“, erklärt Prof. Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).

Zugleich hätten Kunden erhebliche Wissenslücken und den wachsenden Wunsch nach einem Gespräch mit einem Berater mit Kenntnissen im Bereich Generationenberatung. Der Verband rechnet deshalb damit, dass der Beratungsbedarf bei der Vermögensweitergabe in den kommenden Jahren massiv zunehmen wird.

Qualifizierung im Generationenmanagement

Um auf diesen steigenden Bedarf zu reagieren, hat das FPSB Deutschland mit dem CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR ein neues Gütesiegel im Generationenmanagement im Angebot. Als CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR analysiert und bewertet ein spezialisierter Finanzplaner ganzheitlich die Gesamtstrukturierung des Privatvermögens, mögliche Vermögensübergänge, aber auch die Absicherung und persönliche Vorsorge im Zusammenspiel mit Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen für seine Kunden und zeigt entsprechende Handlungsoptionen auf.

Das Gütesiegel ergänzt das Zertifikateangebot des FPSB, das bislang aus dem EFPA European Financial Advisor® EFA, dem CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional sowie für die Vermögens- und Unternehmensnachfolge dem CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER-Professional besteht. 

Ausbildung zum Generationenplaner 

Bei dem neuen Zertifikat CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR mit Fokus auf der privaten Vermögensnachfolge handelt es sich um die erste Stufe der Zertifizierung zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER. Das Level II der Ausbildung rückt unternehmerische und internationale Aspekte sowie Fragen des Stiftungswesens in den Mittelpunkt. Damit erfolgt die Ausbildung im Bereich der Vermögensnachfolge ähnlich wie bei der Finanzplanung. Dort ist die Ausbildung zum EFPA European Financial Advisor® EFA der erste Schritt zum Erreichen des Zertifikats CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional. 

Grundgedanke hinter der Einführung des CGA® ist es, den Menschen bei der Gesamtstrukturierung des Vermögens im Hinblick auf die Vermögensweitergabe an die nächste Generation eine professionelle Beratung zu bieten. Die Zertifizierung zum CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR ist zwei Jahre lang gültig. Für eine Rezertifizierung für jeweils weitere zwei Jahre ist eine kontinuierliche Weiterbildung erforderlich.

Über FPSB

Bei FPSB handelt es sich um ein globales Netzwerk mit derzeit 26 Mitgliedsländern und rund 190.000 Zertifikatsträgern. Das in Frankfurt am Main ansässige FPSB Deutschland gehört seit 1997 als Vollmitglied dieser Organisation an. Ziel ist es, den weltweiten Berufsstandard für Financial Planning zu verbreiten und das öffentliche Vertrauen in Financial Planner zu fördern. (tk)

Bild: © Yakobchuk Olena – stock.adobe.com