AssCompact suche
Home

0954

Unternehmensmeldungen

Württembergische und Swiss Re Corporate Solutions kooperieren

Ab dem 01.01.2021 stellt die Swiss Re Corporate Solutions als Dienstleistung ausländische Lokalpolicen nach der Gestaltung der Württembergischen für ihre Kunden aus und begleitet Schadenfälle ihrer Versicherten im Ausland bzw. wickelt diese ab.

Die Württembergische Versicherung AG ist ab dem 01.01.2021 neuer Kooperationspartner des Industrieversicherers Swiss Re Corporate Solutions. Die wachsende Internationalisierung der Märkte stellt insbesondere mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Württembergische, die sich als Partner des Mittelstands versteht, begleitet ihre Kunden seit rund 18 Monaten auch ins Ausland. Dank einer Kooperation mit AXA XL kann sie ihren Kunden seither internationale Versicherungs- und Vorsorgelösungen anbieten, wobei die Risiken auf beide Risikoträger verteilt werden. Die gesammelten Erfahrungen machen es nun möglich, den nächsten Schritt in die Eigenständigkeit bei internationalen Versicherungsangeboten zu gehen.

Auf Basis des gegenseitig unterzeichneten Memorandum of Understanding wird die Württembergische ab 01.01.2021 für das internationale Geschäft vom Risikoteilungsmodell der AXA XL auf das Dienstleistungsmodell der Swiss Re Corporate Solutions wechseln. Das heißt: Die Swiss Re Corporate Solutions wird als Dienstleistung ausländische Lokalpolicen nach der Gestaltung der Württembergischen für ihre Kunden ausstellen und Schadenfälle ihrer Versicherten im Ausland begleiten und abwickeln. Über bestehende Rückversicherungsvereinbarungen werden Prämien und Schadenzahlungen mit der Württembergischen verrechnet. Sofern es sich anbietet, in bestimmten Fällen mit dem Risikoteilungsmodell zu arbeiten, steht die AXA XL der Württembergischen auch weiterhin als Partner zur Verfügung. (ad)

Bild: © stockphotokae – stock.adobe.com

 

Der deutsche Versicherungsmarkt feiert 25 Jahre Produktratings

Der Deregulierung des deutschen Versicherungsmarktes 1994 folgte eine große Produktvielfalt ohne Standards. Erste Ratings brachten schon ein Jahr später mehr Transparenz. Ein Pionier der Produktratings war das Analysehaus Franke und Bornberg, das anlässlich des Jubiläums Qualitätsführer unter den Versicherern auszeichnete.

Im August 1995 hat Franke und Bornberg mit seinem ersten Rating für Berufsunfähigkeitsversicherungen Branchen-Geschichte geschrieben. Mit der Veröffentlichung des ersten Produktratings im deutschen Versicherungsmarkt begann eine neue Ära der Beratung, die Vermittlern neben Preisvergleichen erstmals systematische und professionelle Qualitätsvergleiche ermöglichte.

Ausgangspunkt Deregulierung

Dabei war das Jahr 1995 kein zufälliges Jahr, denn Mitte 1994 fand die Deregulierung des deutschen Versicherungsmarktes statt. Bis dahin mussten Versicherungsprodukte vorab vom damaligen Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV) genehmigt werden. Ein Prozess, bei dem die Beamten der Aufsicht jegliche Kreativität zu unterdrücken verstanden. Das BAV ging 2002 in die heutige Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf.

Im Rahmen der Deregulierung im Jahre 1994 fiel dann die Vorabgenehmigung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) und der Tarife. Versicherer konnten erstmals ihre Versicherungsbedingungen frei gestalten. Entsprechend entstand eine völlig unübersichtliche Gemengelage, die jeglicher Standards entbehrte. Das Produktrating hatte gerade deshalb großen Erfolg, da es dem Markt die nunmehr fehlende Transparenz zurückgab. Aber Ratings schafften nicht nur Transparenz, sondern entwickelten sich auch als Leitplanken für die Produktentwicklung. Im Ergebnis entstand im deutschen Markt eine weltweit beispielhafte Produktqualität, denn in vielen Märkten gab es keine vergleichbaren Initiativen.

Franke und Bornberg: Handarbeit mit digitaler Unterstützung

Das erste Rating war noch geprägt von viel Handarbeit, Tüfteln, Studium der Rechtsprechung und Geschäftsberichten und vielen Gesprächen, denn es gab noch keine Vorbilder, heißt es aus dem Hause Franke und Bornberg.

Für Franke und Bornberg war es von Beginn an selbstverständlich, alle Unterlagen selbst zu studieren und sich daraus eine Meinung zu bilden. Diese „Handarbeit“ macht die Ratings von Franke und Bornberg noch heute aus, wenn auch die technische Unterstützung der Analysten eine immer größere Rolle spielt.

Für die Produktentwicklung war das erste Rating zu Beginn ein eher störender Faktor, der die Freude an der neuen Gestaltungsfreiheit der AVBs trübte. Einige Jahre später jedoch schaffte das Rating sogar Arbeitsplätze, denn immer mehr Versicherer beschäftigten Mitarbeiter, die als feste Ansprechpartner für Ratingagenturen zuständig waren.

Es zeigte sich schnell, wie gut diese Idee in die Zeit passte und so verschickte Franke und Bornberg bald viele, damals noch selbst gebundene, Ratingberichte. Bis diese durch professionell gedruckte „Atlanten“ abgelöst wurden und schließlich in die technische Welt der Analyse- und Vergleichsprogramme übergingen.

Dem BU-Rating folgen weitere Versicherungsarten

Aus diesen ersten Anfängen hat sich Franke und Bornberg zu einem Unternehmen mit über 110 Mitarbeiter entwickelt, von denen über 40 Mitarbeiter als Analysten mit der Bewertung von Versicherungsbedingungen und Kennzahlen beschäftigt sind.

Dabei ist es nicht nur bei der Berufsunfähigkeitsversicherung geblieben. Über die Jahre wurden immer mehr Versicherungsarten zu Ratingobjekten, sodass heute von Franke und Bornberg nahezu alle Versicherungen des privaten Haushalts und inzwischen auch Gewerbeversicherungen analysiert und bewertet werden.

Auszeichnung für Versicherer

Franke und Bornberg hat das Jubiläumsjahr zum Anlass für einen qualitativen Rückblick genommen. Dazu wurde Jahr für Jahr geprüft, welche Versicherer in diesen 25 Jahren besonders oft ausgezeichnet wurden und somit langfristig überdurchschnittliche Qualität gezeigt haben.

Dabei ergab sich der folgende Kreis an Langfrist-Qualitätsführern, die mit einer besonderen Jubiläumstrophäe in fünf Kategorien ausgezeichnet wurden. Die Kategorien unterteilen sich in Arbeitskraftsicherung (AKS), Altersvorsorge (AV), Gesundheitsvorsorge (KV), Kompositversicherung (Komposit) und Gewerbeversicherung (Gewerbe). Die ausgezeichneten Versicherer hatten offensichtlich Freude an der Übergabe der besonderen Trophäe, die anlässlich der digitalen DKM 2020 erfolgte. Hier finden sich Eindrücke der Preisverleihung.

Das sind die ausgezeichneten Versicherer

Allianz (AKS, AV, KV, Komposit, Gewerbe), ALTE LEIPZIGER (AKS, AV, Komposit, Gewerbe), ARAG (Komposit), AXA (AKS, AV, Komposit), Barmenia (AKS, Komposit), Basler (Komposit), Versicherungskammer Bayern (AV), Continentale (AKS, AV), Dialog (AKS), Generali Deutschland (AKS, AV, Komposit), Gothaer (AKS, AV, KV), HanseMerkur (AKS, AV, Komposit), HDI (AKS, AV, Komposit), Helvetia (AV, Komposit), INTER (KV, Komposit, Gewerbe), Lebensversicherung von 1871 (AKS, AV), Münchener Verein (AKS, AV, KV), neue leben (AV), NÜRNBERGER (AKS, AV, Komposit), PB Lebensversicherung (AV), Provinzial NordWest (AV), Provinzial Rheinland (AV), SIGNAL IDUNA (AKS, AV), Stuttgarter (AKS, AV), Swiss Life Deutschland (AKS, AV), uniVersa (AKS, AV), VHV (Komposit), VOLKSWOHL BUND (AKS), WWK (AKS, AV), Württembergische (AKS, AV, Komposit, Gewerbe), Zurich (AKS, AV).

Bild: © Redshinestudio – stock.adobe.com

 

Einführung der Dachmarke ALH Gruppe und neues Corporate Design

Unter der neuen Dachmarke „ALH Gruppe“ und gleichzeitig mit einem neuen Corporate Design treten künftig ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE im Markt auf.

ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE treten zukünftig in einem neuen, einheitlichen Design auf. Zusätzlich wird die Dachmarke „ALH Gruppe“ im Markt eingeführt. Die Dachmarke wird neben den Vertriebsmarken für gemeinsame Aktivitäten, beispielsweise in Social Media, verwendet.

Mit einer gestärkten Gruppenidentität und einem modernen Auftritt verfolgt die ALH Gruppe das Ziel, ihre Position bei Vermittlern und Kunden weiter zu stärken. Die bewährten Service- und Betreuungsstrukturen sowie die Vertriebsmarken ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE bleiben unverändert erhalten. (ad)

Bild: © ALH Gruppe

 

assfinet und Thinksurance gehen technische Kooperation ein

Eine Integration der Maklerverwaltungsprogramme von assfinet und der Beratungsplattform von Thinksurance ermöglicht eine Verknüpfung von Betreuung und Beratung im Gewerbe- und Industriekundensegment.

assfinet und Thinksurance geben eine wegweisende technische Kooperation für den Versicherungsmarkt bekannt: Durch eine Integration der Maklerverwaltungsprogramme von assfinet und der Beratungsplattform von Thinksurance verknüpfen sie die Betreuung und Beratung von Gewerbe- und Industriekunden.

Basis der Kooperation sind die Einführung und der Ausbau einer umfassenden Schnittstelle. Diese ermöglicht den nahtlosen Austausch sowie die einfache Bearbeitung und Speicherung von Kunden-, Vertrags- sowie Tarifierungsdaten. Die Datenfelder der beiden Partner werden in diesem Zuge weitreichend einander angepasst. So können Nutzer im assfinet-Verwaltungsprogramm wie gewohnt eine Kundenberatung starten und dann direkt auf die Bedarfsanalyse, die Tarifrechner sowie die Ausschreibungsplattform von Thinksurance zugreifen. Neben diesen Schritten in der Kundenberatung wird es für Vermittler künftig auch möglich sein, ganze Versicherungsportfolien zu analysieren, zu optimieren und zu übertragen. Ist ein Kunde einmal angelegt und verknüpft, können Jahresfragebogen, Jahresgespräch und Vertragscheck technisch automatisiert werden.

Für Nutzer von ams.5 sind erste Funktionalitäten bereits heute verfügbar. In den kommenden Wochen werden beide Unternehmen weitere Optionen und Features freischalten. Und auch andere AMS-Versionen werden zeitnah an die intelligenten Features angeschlossen.

In Zukunft soll der Datenaustausch darüber hinaus nicht nur anfragebezogen funktionieren. Stattdessen soll es möglich sein, komplexe Portfolien mit nur wenigen Klicks zu analysieren und umzudecken.

Mit der Kooperation treiben assfinet und Thinksurance den Strukturwandel in der Versicherungsbranche weiter voran. Um innovative digitale Lösungen allen zugutekommen zu lassen, braucht es starke, strategische Partnerschaften, die mit gutem Beispiel vorangehen und bisher etablierte Grenzen, zum Beispiel zwischen der Betreuung und der Beratung von Gewerbekunden, aufbrechen. Die Partnerschaft umfasst keine gegenseitigen gesellschaftsrechtlichen Verknüpfungen – beide Partner bleiben in der Inhaberstruktur unabhängig voneinander. (ad)

Bild: © HQUALITY – stock.adobe.com

 

Jung, DMS & Cie zufrieden mit Poolwechselkampagne

Ende Mai 2020 startete Jung, DMS & Cie. ihre Poolwechselkampagne. Der Maklerpool scheint bisher mit dem Verlauf der Kampagne zufrieden zu sein. Kürzlich veröffentlichte das Unternehmen einige Zahlen zu dem Marketing-Coup.

In der Branche hatte die Poolwechselkampagne von Jung, DMS & Cie. ein geteiltes Echo ausgelöst, der Maklerpool selbst zeigt sich dagegen mit dem Verlauf zufrieden. 5.000 Euro Wechselbonus hatte der Pool geboten. Nach JDC-Angaben registrierten sich bis Mitte September über 1.000 Makler, die Berechnungen über den Wechselbonus-Rechner auf der Landingpage angestellt haben. Alle Interessenten, die nähere Informationen anforderten, wurden von JDC angesprochen und über Details und Vorteile der JDC-Maklerplattform informiert.

JDC berichtete von rund 200 Anfragen nach einem Testzugang zum Maklerverwaltungsprogramm iCRM oder Anfragen zur Anbindung an JDC und die WebApp allesmeins. Aus den verschiedenen Vertriebskanälen konnte JDC rund 150 konkrete Leads gewinnen und bearbeitet anlaufende Wechselprozesse. Mittlerweile dürften die Zahlen höher liegen. Darüber hinaus registrierte JDC ein deutlich gestiegenes Telefonaufkommen im JDC Berater-Service-Center in Wiesbaden. Man habe mit der Aktion eine Aufmerksamkeitsstrategie verfolgt, heißt es vonseiten des Pools. Diese sei bisher vollends aufgegangen. (bh)

Lesen Sie auch: Jung, DMS und Cie. lockt mit bis zu 5.000 Euro Wechselbonus

Bild: © Thomas – stock.adobe.com

 

blau direkt rollt Software für Bestandsausbau aus

Der Maklerpool blau direkt hat ein weiteres Softwaretool entwickelt. Diesmal geht es um den Servicekontakt vom Makler zum Kunden. Im Fokus steht der Bestandsausbau des Maklers. Zudem bietet blau direkt interessierten Maklern einen kostenfreien Testzugang zu all seinen Technologien an.

Vor etwa einem Jahr stieg blau direkt beim Start-Up deeplico ein. Gemeinsam hat man seitdem die neuartige Lösung für den Bestandsausbau weiterentwickelt. Vor kurzem ging nun mit der Software „Sync“ das Ergebnis an den Start. Rund 10% Bestandswachstum soll die neue Software für einen durchschnittlichen Maklerbestand generieren, so die Erwartung bei blau direkt. Die Software setzt dabei auf einen Mix aus Landingpages und Mail-Funnel. Die Bestandsdaten holt sich Sync direkt per Schnittstelle aus dem MVP des Maklers. Zusätzliche Interessenten lassen sich einspielen. Von da an kann der Makler das Geschehen wie an einem Cockpit auf seinem Computer steuern. Zudem macht die Software Kunden auf Bedarfslücken aufmerksam, unterbreitet Angebote und erinnert die Kunden in regelmäßigen Abständen – was zu einer höheren Kontakttiefe zwischen Makler und Kunden führen soll.

Den Maklerpool kostenfrei testen

Die neue Software ist nur ein Baustein im umfassenden Angebot von blau direkt. Anders als bei anderen Pools bezahlen Makler für die Nutzung der Angebote eine Gebühr von 500 Euro pro Monat. Normalerweis können Interessierte den Maklerpool bei sogenannten Kennenlerntage testen. In Corona-Zeiten bietet blau direkt ein 60-tägiges Insiderprogramm an. In dieser Zeit erhalten Makler kostenfrei Zugang zu allen Technologien und können den Pool wie ein normales Mitglied testen. (bh)

Bild: © fotogestoeber – stock.adobe.com

 

Provinzial übernimmt Oldtimer-Assekuradeur OCC

Die Provinzial übernimmt zum Jahreswechsel die restlichen Anteile am Assekuradeur OCC. Martens & Prahl steigt damit als letzter Gründungsgesellschafter aus dem Spezialanbieter für Oldtimer-Versicherungen aus. Provinzial will nun die Synergien bündeln und das digitalisierte Versicherungsgeschäft ausbauen.

Der Provinzial Konzern weitet die bereits seit 2018 bestehende Mehrheitsbeteiligung an der OCC Assekuradeur GmbH (OCC) von 75 auf 100% aus und wird damit zum 01.01.2021 alleiniger Gesellschafter des Oldtimer-Spezialisten.

OCC wurde vor über 30 Jahren in Lübeck von Christian Bartelt, Thomas Sühr und MARTENS & PRAHL als kleiner Spezialist gegründet, mittlerweile arbeiten rund 100 Mitarbeiter für das Unternehmen, das Versicherungen und Dienstleistungen für Oldtimer, hochwertige Liebhaberfahrzeuge und Premium-Cars entwickelt. Im Jahr 2018 hat die Provinzial NordWest als langjähriger Geschäftspartner und einer der Risikoträger von OCC die Mehrheit an dem Unternehmen übernommen. Nach Fusion der Provinzial- NordWest und Provinzial Rheinland – der neue Konzern hat mittlerweile seine Arbeit aufgenommen – folgt nun die nächste Veränderung: Die Martens & Prahl Holding, die an über 90 Maklerunternehmen beteiligt ist, steigt als letzter Gründungsgesellschafter aus, betont dabei aber die langjährige gute Kooperation mit OCC, die auch weiterhin Bestand haben soll.

OCC als Pfeiler des digitalen Versicherungsgeschäfts

Für den Provinzial Konzern ist die Übernahme eine strategische Entscheidung. „Mit der nun umgesetzten Fusion von Provinzial NordWest und Provinzial Rheinland erfolgt eine weitere Bündelung der Kräfte und Aktivitäten im neuen Provinzial Konzern. OCC ist dabei ein wichtiger Baustein für unsere zukünftige, kunden- und vertriebspartnerorientierte Aufstellung in allen Facetten eines zunehmend digitalisierten Versicherungsgeschäfts“, so der Provinzial-Vorstandsvorsitzende, Dr. Wolfgang Breuer.

Aufseiten von OCC äußert sich Geschäftsführerin Désirée Mettraux zu dem Deal: „Wir freuen uns, dass wir mit der Provinzial einen starken und traditionsreichen Partner nunmehr vollständig hinter uns stehen haben. Diese Konstellation ist für uns das ideale Fundament, um als etablierte Marke im Bereich Oldtimer und hochwertige Liebhaberfahrzeuge unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und damit unseren Teil zum Gesamterfolg des Provinzial Konzerns beizutragen.“ (bh)

Bild: © Sven Fuchs – stock.adobe.com

 

InsurTech Getsurance meldet Insolvenz an

Das Amtsgericht Charlottenburg hat am 13.10.2020 ein Insolvenzverfahren für das InsurTech Getsurance eröffnet. Bis zu weiteren Entscheidungen soll der Geschäftsbetrieb fortgesetzt werden. Das Start-up war vor rund drei Jahren zunächst mit einer digitalen BU-Versicherung angetreten.

Das InsurTech Getsurance wurde von den Brüdern Viktor und Johannes Becher gegründet und ging im Juni 2017 in Deutschland mit einer digitalen BU-Versicherung an den Markt. Im Jahr 2018 stieg die Reinsurance Group of America (RGA) als Investor ein. Investiert sind zudem die Investitionsbank Berlin und die Schweizer Postbank, PostFinance.

Nun musste das Start-up Insolvenz anmelden. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Friedemann Ulrich Schade bestellt, der in Medien mit der Aussage zitiert wird, dass der Geschäftsbetrieb weiterlaufe und die Kunden wie gewohnt betreut würden. Das Portal „Gründerszene“ berichtet, dass die nächsten Wochen genutzt werden sollen, um neue Investoren zu finden.

Getsurance ist als Versicherungsvertreter registriert und verkauft in Deutschland digitale Versicherungen zur Arbeitskraftabsicherung, darunter eine BU- und eine Krebsversicherung. Auf der Website des Unternehmens heißt es, dass derzeit ausschließlich Versicherungen der Squarelife Lebensversicherungs-AG, Liechtenstein, vertrieben werden.

Update der Redaktion (Stand Januar 2021):

Wie im Januar 2021 bekannt wurde, übernimmt die Nürnberger Versicherung Getsurance. Der fränkische Konzern steigt im Wege eines Insolvenzplans bei dem InsurTech ein, durch den das Unternehmen entschuldet und neu finanziert wird. Getsurance soll als eigene Marke bestehen bleiben, auch am Firmensitz Berlin ändert sich nichts.

Lesen Sie mehr dazu:

Nürnberger übernimmt Getsurance

Lesen Sie außerdem über Getsurance:

Amerikanischer Rückversicherer steigt bei Getsurance ein

Reaktion auf Maklerkritik: Getsurance bessert nach

Bild: © fotofabrika – stock.adobe.com

 

Barmenia beteiligt sich an PrismaLife

Die Barmenia übernimmt 25,1% der Anteile am Liechtensteiner Lebensversicherer PrismaLife. Zusammen soll das fondsgebundene Geschäft in europäischen Märkten ausgebaut werden. Gemeinsamkeiten sehen die beiden Gesellschaften auch in ihrem Nachhaltigkeitsbestreben.

Die Barmenia Versicherungsgruppe wird Anteilseigner der PrismaLife und sichert sich mit 25,1% die Sperrminorität an dem Liechtensteiner Lebensversicherer. PrismaLife, die auf fondsgebundene Nettopolicen spezialisiert ist, wird in der Kooperation das Kompetenzzentrum für internationale Angebote fondsgebundener Lebensversicherungen. Die Barmenia kündigt an, dass mit der fortschreitenden Zusammenarbeit auch eine Erhöhung der Beteiligung möglich ist.

Zugang zu europäischen Märkten

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen das Geschäft ausbauen und weitere europäische Märkte erschließen. Die Barmenia betreibt ihr Geschäft bisher deutschlandweit, während die PrismaLife ihren Standort in Liechtenstein nutzt, um neben der Präsenz in Deutschland weitere EU-Märkte und die Schweiz zu erschließen. Derzeit bereitet PrismaLife den Markteintritt in Italien und Malta vor.

Im deutschen Markt ist PrismaLife mit einer Rentenversicherung für die private und betriebliche Vorsorge, einer Dread-Disease- und einer Multi-Risk-Versicherung präsent. Mit Abstand wichtigster Vertriebspartner ist der Finanzvertrieb Afa. Zuletzt suchte PrismaLife verstärkt die Zusammenarbeit mit Maklern und Maklerpools.

Gemeinsamkeiten bei Nachhaltigkeitsdenken

Starke Gemeinsamkeiten sehen die beiden neuen Partner auch im Bereich der Nachhaltigkeit. Barmenia und PrismaLife sehen nachhaltiges Investieren als Geschäftsfeld der Zukunft und bieten bereits heute ihren Kunden eine breite Auswahl an nachhaltigen Produkten und Nachhaltigkeitsfonds an.

Das ganze Vorhaben steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

Lesen Sie auch: PrismaLife legt Grundstein für weiteren Ausbau

Bild: Barmenia-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Eurich, Quelle: Barmenia

 

„Unsere Switch-Tarife wurden für Makler konzipiert“

Vor einem Jahr hat ONE eine Kfz-Versicherung speziell für den Maklervertrieb gestartet. Mit Wechseltarifen will das InsurTech Umdeckungen einfacher machen. Warum ONE auf den Maklervertrieb setzt und wann die ersten Lebensversicherungsprodukte folgen, verrät Sam Love, Chief Produkt Officer von ONE Insurance, im Interview.

Frau Love, vor etwa einem Jahr hat ONE ihre Kfz-Versicherung speziell für den Maklervertrieb auf den Markt gebracht. Sie waren für den Launch verantwortlich. Was waren die größten Herausforderungen und wie fällt die Bilanz nach einem Jahr aus?

Unsere Kfz-Versicherung wurde innerhalb von nur drei Monaten gelauncht. Mir war gar nicht bewusst, wie außergewöhnlich das für die Branche sein wird. Und ehrlich gesagt, hätten wir zu diesem Zeitpunkt gewusst, wie viel Arbeit dahinter steckt, hätten wir vermutlich gar nicht erst diesen waghalsigen Versuch gestartet. Denn die Markteinführung fiel unserer strategischen Entscheidung zusammen, ONE zum digitalen Maklerversicherer umzuwandeln. Unser Team stand also vor der Aufgabe, das wohl komplexeste P&C-Produkt zu entwerfen und auf den Markt zu bringen – parallel zu den ambitionierten Plänen, ein Maklerportal aufzubauen und maklerorientierte Tarife zu erstellen. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir auf dem Weg dorthin einige Herausforderungen zu meistern hatten. Da das gesamte ONE-Team allerdings aktiv auf ein gemeinsames Ziel hin arbeitete, konnten wir den Launch in so kurzer Zeit schaffen.

Mit Switch-Tarifen wollen Sie Bestandsumdeckungen einfacher machen. Wie sieht das genau aus? Welche (weiteren) Vorteile ergeben sich bei den Wechseltarifen für Makler?

Die Switch-Tarife wurden für Makler konzipiert. Den eigentlichen Vorteil spüren also die Kunden. Es ist ein einfaches Produkt, dem sie schnell zustimmen werden. Mit den Switch-Produkten können ONE-Makler ihren Kunden einen Rabatt von 5% auf die aktuelle Prämie anbieten, bei gleichbleibendem oder besserem Versicherungsschutz. Alternativ können Kunden ganz ohne Mehrleistung zu einem „grünen“ Versicherungsprodukt wechseln und damit nachhaltige Kapitalanlagen und Projekte unterstützen.

Die Wechseltarife sollen Makler unterstützen, schnellere Abschlüsse zu erzielen. Dafür haben wir beispielsweise den Antragsprozess drastisch gekürzt. Um schnell und unkompliziert passende Angebote unterbreiten zu können, haben wir die Anzahl der Fragen auf ein Minimum reduziert. Alles, was der Kunde tun muss, ist eine aktuelle Rechnung und einige andere Informationen bereitzustellen. Mit einer optischen Zeichenerkennung (OCR) erledigen wir dann den Rest. Für die nächste Kfz-Wechselsaison werden wir weitere Möglichkeiten prüfen, wie wir diesen Prozess für Makler und Kunden noch einfacher machen können.

Wie wird das Angebot denn unter Maklern angenommen? Spielt dabei auch das wefox-Angebot aus Ihrer Gruppe eine Rolle?

Die Reaktion der Makler war überwältigend. Schon Monate vor der Lancierung unseres Maklerangebots und unseres Kfz-Produkts gab positives Feedback. Innerhalb des Teams waren wir uns eigentlich schon sicher, dass sich die Strategie auszahlen würde. Aber dass wir es wirklich geschafft haben, wussten wir erst, als die ersten Umsätze sichtbar wurden. Besonders erfreulich daran ist, dass ein hoher Prozentsatz der Makler auch außerhalb der Wechselsaison aktiv ist. Wir arbeiten seit dem Launch stetig daran, unser Maklerangebot in Deutschland zu erweitern. Mit den Switch-Versionen unserer Haushalts- und Haftpflichtprodukte wollen wir es Maklern ermöglichen, eine noch breitere Kundenbasis anzusprechen. Die Kommunikation mit den Maklern bleibt dabei vollständig digital. Unsere Schwester wefox vertreibt als digitaler Makler unsere Produkte und erhält die gleichen Konditionen wie alle anderen Makler. Wefox genießt die komplett digitale Abwicklung und kann deren Vorteile perfekt nutzen. Aber die eigentliche Nutzung der ONE-Produkte hängt nicht an den wefox-Angeboten.

Die Wechseltarife haben Sie auch in einer ökologisch-nachhaltigen Variante im Angebot.
Worin besteht konkret der Unterschied und wie ist die Resonanz auf diese Produkte?

Die „grün versichert“-Variante, in der jeder unserer Tarife erhältlich ist, bietet Kunden und Maklern drei Vorteile: Die Kapitalanlagen, die aus den „grün versichert“-Tarifen resultiert, wird ausschließlich in nachhaltige Fonds und bei nachhaltigen Banken angelegt. Darüber wacht die Firma „grün versichert“. Für jeden verkauften Tarif wird der Regenwald aufgeforstet und neue Bäume gepflanzt. Dies erfolgt über die Stiftung WeForest, der auch viele andere Unternehmen wie Barclays Bank, Deloitte, Esprit, Nike oder Marriott Hotels. Zuletzt belohnen wir umweltfreundliche Schadenbearbeitung, indem wir die Mehrkosten tragen. Das gilt zum Beispiel, wenn Kunden kaputte Geräte durch umweltfreundliche Geräte ersetzen oder Renovierungsarbeiten mit umweltfreundlichen Materialien ausführen lassen. Die Mehrkosten auf Kundenseite betragen hier maximal 5% gegenüber den klassischen Tarifen.

Im Gegensatz zu manch anderem InsurTech setzen Sie bewusst auf den Maklervertrieb. Halten Sie auch künftig an dieser Strategie fest?

Definitiv. Wir wollen den Versicherungsprozess für Kunden so einfach wie möglich gestalten. Eine fachliche Beratung durch einen Makler ist dabei unabdingbar. Anstatt wie andere InsurTechs zu versuchen, diese Dynamik krampfhaft zu verändern, arbeiten wir mit den Maklern zusammen. Wir wollen den Kunden, neben der persönlichen Beratung, den Vorteil digitaler Produkte bieten. Alle ONE-Kunden haben Zugriff auf die ONE-App, mit der ganz einfach Vertragsänderungen oder Schadensmeldungen online vorgenommen werden können. Es ist kein weiterer Telefonanruf nötig und auf lästigen E-Mail-Verkehr kann auch getrost verzichtet werden.

Dieser hohe Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad lässt alle Parteien profitieren. 91% unserer Kundenanfragen werden ganz automatisch bearbeitet, was deutlich schnellere Durchlaufzeiten und eine bessere Kundenerfahrung zur Folge hat. Wir haben bisher viel positive Erfahrung mit Maklern gesammelt und werden auch in Zukunft eng mit ihnen zusammenarbeiten. Unser Ziel ist es, dem Kunden immer mehr digitale Optionen anbieten zu können und ein „Best of both worlds“-Szenario zu schaffen.

Die Corona-Krise hat sich als Antreiber der Digitalisierung erwiesen und stärkt digitale Geschäftsmodelle. Doch nicht jedes InsurTech dürfte auch gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Wenn man der Krise etwas Positives abgewinnen kann, dann dass sie verdeutlicht, wie schnell wir uns an Veränderungen anpassen können. Die Umstellung auf „online“ in so vielen Lebensbereichen hat genau das gezeigt. Für das ONE-Team und die gesamte wefox Group verlief dieser Übergang fast nahtlos. Schon kurz vor Beginn des Lockdowns arbeiteten wir zu 100% im Home-Office. Ich war wirklich beeindruckt, wie gut das Team mit dieser Umstellung umgegangen ist. Wir hatten für Anfang April, kurz nachdem wir in den vollständigen Lockdown gegangen sind, eine große Produkteinführung geplant. Dieser Launch wurde um nicht mal einen Tag verfehlt. Gleichzeitig konnten unsere Schaden- und anderen Kundendienst Teams normal weiterarbeiten. Unsere Prozesse und unsere Mitarbeiter haben gezeigt, dass wir trotz unseres jungen Alters reif genug sind, um auch den schwierigsten Umständen standzuhalten. Ich weiß sowohl von Start-ups als auch alteingesessenen Unternehmen, dass dies nicht bei allen der Fall war.

Diese Erfahrung zeigt, dass ein erfolgreiches Jungunternehmen gleichzeitig die Flexibilität eines echten digitalen Herausforderers und die Stabilität eines soliden, hochprofessionellen Unternehmens haben muss. Durch die Krise wurde den Vorteilen digitaler Modelle viel Aufmerksamkeit geschenkt. Aber es wurde nicht so viel über die Bedeutung von robusten und stabilen Prozessen und Führung gesprochen. Unternehmen, die während und nach dieser Krise florieren wollen, müssen aber beides haben.

In welche Richtung geht es mit ONE?

ONE wird weiter wachsen und Maklern das Leben einfacher machen. Wir werden unsere Produktpalette schrittweise verbreitern. Als Nächstes werden wir Wohngebäude-, Tier- und Unfallversicherungen anbieten. In 2021 wollen wir in das Segment Krankenzusatzversicherung einsteigen. Und 2022 sollen dann die ersten Lebensversicherungsprodukte von ONE auf den Markt kommen. Unser Anspruch bleibt immer der gleiche: Wir wollen unseren Maklern einen möglichst schlanken und schnellen Beratungs- und Abschlussprozess ermöglichen. Unsere Entscheidungen sollen in Echtzeit und fallabschließend erfolgen. Kunden und Makler sollen nie auf ONE warten müssen. Diesen Anspruch zu erfüllen wird gerade im Kranken- und Lebensversicherungsbereich eine große Herausforderung.

Unser Ziel bleibt die ONE-Police, eine Versicherung, die das gesamte Leben des Kunden abdeckt. Auch diese Police soll unserer Philosophie folgen, Maklern und Kunden möglichst wenig Aufwand zu verursachen. Die ONE-Police soll sich auf Basis von Daten, die wir aus verschiedenen Quellen sammeln, automatisch an das Leben unserer Kunden anpassen.

Gleichzeitig bereiten wir uns auf die internationale Expansion vor. Der Markteintritt in die Schweiz und nach Polen steht unmittelbar bevor. Auch Italien und Österreich stehen auf unserer Liste. Auch in diesen Ländern wollen wir unserem Anspruch treu bleiben: Attraktive Produkte und Angebote für Kunden sowie einfache und schnelle Prozesse für die Makler.

Bei Versicherern sind nach wie vor relativ wenige Frauen in den Chefetagen zu finden. Wie erleben Sie die Entwicklung in der InsurTech-Szene?

Ich habe Aktuarwissenschaften und Mathematik studiert. Dass ich in einem „traditionell männlichen“ Umfeld arbeiten würde, war mir von Anfang an bewusst. Versicherungen, Finanzen, Technik und IT sind alles Bereiche, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert waren – insbesondere in Führungspositionen. In meinen früheren Positionen war es üblich, von zehn Personen am Vorstandstisch die einzige Frau zu sein. Als ich mich nach einer neuen beruflichen Herausforderung umsah, wurde mir nochmal vor Augen geführt, wie unausgewogen die Tech-Szene war, nicht nur im Versicherungswesen. Von den etwa einem Dutzend Entscheidungsträgern, mit denen ich Gespräche führte, war nur eine weiblich.

Bei der wefox Gruppe haben wir das Glück, einige herausragende weibliche Führungskräfte zu haben, darunter unsere Chief Platform Officer Anna Vogel und Chief Risk Officer Marie-Hélène Ebneter. Es gibt auch einige sehr talentierte Frauen, die sich als geeignete Führungspersönlichkeiten herauskristallisieren – was mir viel Hoffnung gibt, dass die nächste Generation eine ausgewogenere Geschlechterverteilung am Vorstandstisch haben wird.

An welchen Stellschrauben gilt es denn Ihrer Meinung nach anzusetzen, um künftig mehr Führungspositionen mit Frauen zu besetzen – gerade in der Versicherungsbranche?

Das Problem kann nur behoben werden, indem man die Ursache bekämpft. Und diese Ursache findet sich bereits ganz am Anfang. Wir müssen sicherstellen, dass gleich viele junge Frauen wie Männer schon zu Beginn ihrer Karriere gefördert werden. Untersuchungen von McKinsey und leanin.org zeigen, dass der Glaube, dass Frauen nicht so „ehrgeizig“ sind oder die Belegschaft vorzeitig verlassen, überholt ist. Eine gleichberechtigte Förderung von Frauen auf jeder Karrierestufe würde die vorherrschende Diskrepanz weitgehend korrigieren.

Natürlich ist es auch wichtig, schon jetzt mehr Beispiele für weibliche Führungskräfte in der Industrie zu haben. Vergleichbare, konkrete Vorbilder können Frauen, die bereits in der Branche tätig sind, inspirieren und motivieren. Ich glaube, dass der Branchenwandel sich positiv auf diese Neuverteilung auswirken wird. Versicherungen entwickeln sich immer mehr von einer komplexen Finanzdienstleistung zu einem mehr auf den Menschen ausgerichteten Präventiv-Geschäft hin. Weibliche Führungskräfte können für diese Neuausrichtung ein wahrer Segen sein. Aus meiner Erfahrung bei ONE weiß ich, dass wir bereits jetzt viele kompetente, zukünftige Führungskräfte in der Branche haben.