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Unternehmensmeldungen

Die Deutsche Familienversicherung ist an der Börse

Der zweite Anlauf ist geglückt: Die Deutsche Familienversicherung ist an der Börse. Im Rahmen des Börsengangs flossen dem Versicherer Bruttoemissionserlöse von 52,1 Mio. Euro zu. Das Geld soll weiteres Wachstum finanzieren.

Der Börsengang der DFV Deutsche Familienversicherung AG ist im zweiten Versuch gelungen. Im Rahmen des Börsengangs wurden insgesamt 4.370.000 Angebotsaktien platziert, davon 3.800.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen sowie 570.000 bestehende Aktien zur Deckung von Mehrzuteilungen. Das Angebot war überzeichnet, wie das Unternehmen mitteilt. Die Bruttoemissionserlöse betragen 52,1 Mio. Euro.

Die Aktien der DFV werden seit 04.12.2018 im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapierkennnummer (WKN) A2NBVD, der ISIN DE000A2NBVD5 und dem Tickersymbol „DFV“ gehandelt. Die Aktien notierten zum Handelsstart bei 12,30 Euro nach einem Ausgabepreis von 12,00 Euro.

Tatkräftige Unterstützung von der VPV

Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und CEO der DFV, hat im Vorfeld den Versicherer zum InsurTech getrimmt. Den Börsengang kommentiert er: „Mit unserer IT und den darauf aufsetzenden digitalen Prozessen sind wir die hessisch-deutsche Antwort aus Frankfurt am Main auf die internationale InsurTech-Entwicklung. Dass wir die VPV Lebensversicherung als neuen Ankerinvestor gewinnen konnten, ist ein starkes Signal in den Markt.“ (bh)

 

Allianz Leben: Stabile Gesamtverzinsung für 2019

Für ihr Vorsorgekonzept Perspektive bietet die Allianz Lebensversicherungs-AG auch 2019 eine Gesamtverzinsung von 3,7%. Die Gesamtverzinsung bei Verträgen in der Rentenphase wird um 0,2 Prozentpunkte erhöht. Die Gesamtverzinsung der klassischen Lebens- und Rentenversicherung bleibt mit 3,4% unverändert.

Die Allianz Lebensversicherungs-AG bietet für das Vorsorgekonzept Perspektive für alle Kunden auch 2019 eine Gesamtverzinsung von 3,7%. Angehende Alters- und Berufsunfähigkeitsrentner können außerdem mit einer Erhöhung der Gesamtverzinsung bei Verträgen in der Rentenphase um 0,2 Prozentpunkte rechnen. Erstmals ist die Zahl der Kunden bei der Allianz Lebensversicherung Unternehmensangaben zufolge auf über zehn Millionen angewachsen. Allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 sind mehr als 130.000 neue Kunden bei Allianz Leben abgesichert.

Auch die Gesamtverzinsung der klassischen Lebens- und Rentenversicherung bleibt mit 3,4% unverändert. In der Debatte um den Verkauf von Beständen an Altverträgen hatte sich Allianz Leben wiederholt für die Kunden positioniert. Die laufende Verzinsung bleibt ebenfalls unverändert hoch: Perspektive 2,9%, Klassik 2,8%. (ad)

 

Smart InsurTech realisiert mit Neodigital transaktionsbasiertes Kostenmodell

Die Smart InsurTech AG und die Neodigital Versicherung AG haben ihre Kooperation bekanntgegeben. Die Neodigital Versicherung verspricht sich davon Kostenentlastung für ihre Kunden, die Smart InsurTech AG setzt damit ein transaktionsbasiertes Kostenmodell um.

Die Neodigital Versicherung AG entlastet durch ihre Anbindung an die Plattform der Smart InsurTech AG ihre Vertriebspartner von Kosten. Der Sachversicherer gibt damit Kostenvorteile, die das Unternehmen durch die Nutzung der Smart-InsurTech-Plattform hat, an seine Vertriebspartner weiter und übernimmt für sie die Transaktionsgebühren auf der Plattform.

Die Smart InsurTech AG setzt mit der Neodigital Versicherung AG ihr Plattformmodell hinsichtlich der transaktionsorientierten Abrechnung um, die eine effiziente Kostenverteilung ermöglicht. (ad)

 

Die Bayerische hält Verzinsung in Lebensversicherung unverändert hoch

Die Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung, eine Tochter der Versicherungsgruppe die Bayerische, deklariert die laufende Verzinsung für 2019 bei 2,75%. Zusammen mit den nicht verpflichtenden Gewinnanteilen beläuft sich die Gesamtverzinsung auf bis zu 3,41%.

Auch die Versicherungsgruppe die Bayerische hat nun ihre Überschussbeteiligung für das Jahr 2019 deklariert. Die laufende Verzinsung der operativen Lebensversicherungs-Tochter Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG beträgt 2,75%, zusammen mit dem Schlussgewinnanteil sowie der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven bietet das Unternehmen damit eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,41%.

Die Konzernmutter Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G., die kein Neugeschäft mehr zeichnet, weist ebenfalls eine laufende Verzinsung von 2,75% und eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,25% aus.

„Die Verzinsung für unsere Kunden liegt im Spitzenfeld aller deutschen Lebensversicherer – ein Resultat unserer ausgewogenen Anlagestrategie“, kommentiert Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen die Zinsdeklaration und verweist auf ein starkes Finanzpolster. Die Solidität sei zuletzt durch Ratings und Belastungstest bestätigt worden. (bh)

 

Digitaler Versicherer ELEMENT holt sich Millionen-Finanzierung

In einer Finanzierungsrunde hat das Start-up ELEMENT Insurance insgesamt 23 Mio. Euro an Kapital eingesammelt. Das digitale Versicherungsunternehmen konnte neben den Gründungsinvestoren SIGNAL IDUNA und dem Company Builder finleap, die sich erneut beteiligten, neue Geldgeber gewinnen.

Das Versicherungs-Start-up ELEMENT Insurance AG hat eine Series-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und sich eine Investition über 23 Mio. Euro gesichert. Das Berliner Unternehmen konnte neben den Bestandsinvestoren SIGNAL IDUNA und dem Company Builder finleap, die bereits Seed-Finanzierung zur Verfügung gestellt hatten und sich erneut engagierten, neue Geldgeber gewinnen: Zu den Investoren zählen die Crowdinvesting-Plattform Engel & Völkers Capital, der spanische InsurTech-Investor Alma Mundi Ventures, SBI Investment und SBI Insurance.

Ausbau der technologischen Plattform

Im Oktober 2017 hat ELEMENT als digitales Versicherungsunternehmen die Lizenz der BaFin nach § 8 I Versicherungsaufsichtsgesetz für die Schaden-/Unfallversicherung erhalten. Als White-Label-Anbieter liefert das Start-up an Unternehmen fertige Produkte, die diese unter eigener Marke vertreiben können. Mit den neuen Mitteln will ELEMENT seine technologische Plattform ausbauen und relevante Funktionen automatisieren, um neue Versicherungsprodukte noch schneller umzusetzen. Zudem plant ELEMENT, auch international aktiv zu werden. „Unser Erfolg als White-Label-Produktfabrik hat die Investoren überzeugt, das Wachstum von ELEMENT zu unterstützen. Die Zukunft in der Versicherungswelt, wie auch in anderen Branchen, ist Kooperation: Hochspezialisierte Zulieferer fokussieren sich auf Teile der Wertschöpfungskette“, erklärt Dr. Christian Macht, Generalbevollmächtigter von ELEMENT. (tk)

 

ALTE LEIPZIGER Leben beteiligt Neukunden bis zu 3,1%

Die ALTE LEIPZIGER hält ihre Überschussbeteiligung für 2019 stabil: Wer sich bei dem Versicherer für eine moderne Variante in der Rentenversicherung entscheidet, bekommt 2,6%. In der Gesamtverzinsung macht dies 3,1%.

Die ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung deklariert ihre Überschussbeteiligung 2019 für ihre klassischen Rentenversicherungen bei 2,5%. Diese bietet der Versicherer weiter für die betriebliche Altersversorgung an. Für die Rentenversicherungen AL_RENTEFlex und AL_RENTEKlassikPur werden 2,6% deklariert. Es ergibt sich hier eine Gesamtverzinsung für 2019 bei 3,1%, wobei Kunden hier neben einer höheren Überschussbeteiligung auch von einem etwas höheren Schlussanteil profitieren.

Hinweis auf hohe Solvenz-Werte

Im Rahmen der Deklaration verweist der Versicherer auf seine gute Solvenzquote. Diese lag zuletzt bei 302%, Übergangsmaßnahmen musste die ALTE LEIPZIGER nicht in Anspruch nehmen.

Im Ausblick auf das Jahr 2019 bekräftigt der Versicherer, dass er seine Finanzkraft auch 2019 kontinuierlich stärken wolle. Gleichermaßen kündigt er an, dass zahlreiche Bedingungsverbesserungen für BU-Neuverträge umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus will die ALTE LEIPZIGER im kommenden Jahr ein neues fondsgebundenes Einmalbeitragsprodukt am Markt einführen. (bh)

Foto: Firmensitz der ALTE LEIPZGER in Oberursel (Quelle: ALTE LEIPZIGER)

 

10.000. Vertrag für die Dortmunder Lebensversicherung

Knapp 17 Monate nach Markteinführung der Grundfähigkeitsversicherung Plan D kann die Dortmunder Lebensversicherung die Policierung des 10.000. Vertrages bekanntgeben. Das Produkt ist in drei verschiedenen Varianten wählbar, die jeweils durch drei Zusatzbausteine ergänzt werden können.

Die Dortmunder Lebensversicherung AG vermeldet knapp 17 Monate nach der Markteinführung der Grundfähigkeitsversicherung Plan D die Policierung des 10.000. Vertrages. Der 10.000. Kunde hat die Variante „Anpacker“ gewählt und sich damit für das zurzeit beliebteste der drei möglichen Kraftpakete entschieden. Über 70% der Kunden treffen diese Wahl. Sie sichern damit 15 klar definierte Grundfähigkeiten ab, wie die Herz- und Lungenfunktion, Sprechen, Gehen und Treppensteigen oder Knien und Bücken. Altenpfleger, Berufskraftfahrer und Erzieher schließen Unternehmensangaben zufolge das Paket am häufigsten ab.

Plan D gibt es auch mit neun versicherten Fähigkeiten für „Denker“ – vor allem von Bürokaufleuten abgeschlossen – und mit zwölf Fähigkeiten für „Kümmerer“ – am häufigsten von Krankenpflegern gewählt. Wer Plan D abschließt, ist im Durchschnitt 32 Jahre alt, zahlt 60 Euro Nettobeitrag im Monat und versichert eine Monatsrente von rund 1.200 Euro.

Drei Zusatzbausteine wählbar

Plan D kann mit den Zusatzbausteinen „Der Führerschein“, „Die Psyche“ und „Das Pflege Plus“ noch persönlicher ausgebaut werden. Dabei ist „Der Führerschein“ der beliebteste Baustein, gefolgt von „Die Psyche“ und „Das Pflege Plus“. 53% der Kunden ergänzen ihren Schutz um mindestens einen der drei Bausteine. (ad)

 

NÜRNBERGER hält laufende Verzinsung stabil

Die NÜRNBERGER Lebensversicherung hat ihre Überschussbeteiligung deklariert. Für die klassische Lebens- und Rentenversicherung gibt es im kommenden Jahr 2,5% laufende Verzinsung. Für BU-Verträge verspricht der Versicherer Beitragsstabilität.

Die NÜRNBERGER Lebensversicherung (NLV) bietet Kunden in der konventionellen Lebens- und Rentenversicherung im kommenden Jahr eine Gesamtverzinsung von 2,78%. Die laufende Verzinsung liegt mit 2,5% auf dem Vorjahresniveau. Die Gesamtverzinsung errechnet sich damit aus der laufenden Verzinsung und einem Schlussüberschuss von rund 0,28% sowie einer Beteiligung an den Bewertungsreserven.

Stabilität auch bei den BU-Verträgen

Auch für BU-Verträge bleibe die Überschussbeteiligung für 2019 unverändert, vermeldet die NLV. Damit werde die Beitragsstabilität der Vergangenheit fortgesetzt. Der Versicherer verweist darauf, dass schon seit mehr als 25 Jahren die Überschussbeteiligung für die BU-Bestandsverträge konstant gehalten wurde. Harald Rosenberger, Vorstandssprecher der Nürnberger Lebensversicherung AG, kommentiert: „Die Beitragsstabilität ist bei der Auswahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung einer der wichtigsten Aspekte.“ (bh)

 

Börsengang: DFV nimmt zweiten Anlauf

Nur wenige Tage nach dem Abbruch ihres Börsengangs unternimmt die Deutsche Familienversicherung einen zweiten Versuch. Die Zeichnungsfrist beginnt am Freitag. Der Angebotspreis wurde diesmal auf 12 Euro je Aktie festgesetzt.

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) macht einen zweiten Vorstoß in Sachen Börsengang. Anleger können dazu vom 23.11.2018 bis 29.11.2018 Kaufangebote bei den Konsortialbanken abgeben. Die Handelsaufnahme der Aktien im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 04.12.2018 geplant.

Der Angebotspreis wurde auf 12 Euro je Aktie festgelegt. Das Angebot umfasst nach DFV-Angaben 3.800.000 neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie eine Mehrzuteilungsoption bestehend aus 570.000 bestehenden Aktien, die den Konsortialbanken aus dem Bestand einer Aktionärin in Form eines Wertpapierdarlehens zur Verfügung gestellt werden.

Im Zusammenhang mit potentiellen Mehrzuteilungen hat die Gesellschaft den Konsortialbanken eine Option (Greenshoe-Option) zum Erwerb von bis zu 570.000 zusätzlichen Aktien eingeräumt, die durch eine weitere Kapitalerhöhung der Gesellschaft aus dem genehmigten Kapital geschaffen werden sollen. Unter der Annahme der vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option soll das Gesamtemissionsvolumen 52,1 Mio. Euro betragen. Das Geld soll vollständig der DFV zufließen. (bh)

Lesen Sie auch: Deutsche Familienversicherung stoppt geplanten Börsengang

 

VEMA gewinnt weiter Partner hinzu

Die VEMA freut sich über ihren 3.000 Partner. Wie schon in den Jahren zuvor kann sich die Maklergenossenschaft also über Partnerzuwachs freuen. Dabei wurden erneut mehr Bewerber abgelehnt als aufgenommen.

Das Partnerwachstum der VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft eG hält weiter an. Mitte November nahm die VEMA ihren 3.000. Partner auf. Dabei habe man auch 2018 wieder mehr Bewerber ablehnen müssen als aufnehmen können, heißt es vonseiten der VEMA.

Die VEMA bietet ihren Partnern und Genossen technische Lösungen, Deckungskonzepte in Komposit, Marketingdienste sowie Weiterbildungsseminare an. Die VEMA verweist darauf, dass die eigene Akademie in diesem Jahr rund 77.000 Teilnahmen an Workshops und Webinaren verzeichnen konnte. Die Mediathek enthält mittlerweile 350 Webinare.

Wer VEMA-Partner werden will, muss einige Aufnahmekriterien erfüllen. So muss beispielsweise der Umsatz aus der Versicherungsvermittlung über 100.000 Euro liegen. Ein Genossenschaftsanteil kann nach einer Phase des gegenseitigen Kennenlernens gezeichnet werden. Aktuell sind 857 Maklerhäuser Eigentümer der VEMA eG. Diese profitieren von einer Dividende von 7,5% jährlich auf die Einlage und partizipieren an einer Umsatzrückvergütung. (bh)