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Unternehmensmeldungen

apoBank: DZ Bank übernimmt Verwahrstellengeschäft

Die apoBank überträgt ihr Verwahrstellengeschäft mit einem Volumen von 21 Mrd. Euro an die DZ Bank, wie das Unternehmen am Donnerstag, 30.03.2023, mitteilte. Die Übernahme passe genau in die Wachstumsstrategie der DZ Bank.

Um 21 Mrd. Euro erhöht die Frankfurter DZ Bank das Volumen ihres Verwahrstellengeschäftes. Hintergrund ist die Übertragung der Verwahrstellenfunktion der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) an die DZ Bank. Die apoBank hatte die Übernahme in einer Mitteilung am Donnerstag, 30.03.2023, verkündet.

Thomas Ullrich, Vorstand der DZ Bank und zuständig für den Bereich Transaction Banking, freue sich laut der Mitteilung sehr über das Vertrauen der apoBank, da die Übernahme „sehr gut in unsere Wachstumsstrategie im Geschäftsfeld“ passen würde.

Weiterer Schritt im Rahmen der Agenda 2025

Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der apoBank, sehe darin außerdem einen „weiteren Schritt im Rahmen unserer Agenda 2025, mit der wir in den kommenden Jahren die Bank konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ausrichten und uns als verlässlicher und leistungsfähiger Partner positionieren“.

Im Rahmen der Übertragung erhalten die Mitarbeiter der apoBank-Verwahrstelle außerdem die Möglichkeit, zum Zentralinstitut der genossenschaftlichen FinanzGruppe zu wechseln. Allerdings berichten derzeit mehrere Medien übereinstimmend, dass Schellenberg perspektivisch auch über Personalkosten sprechen müsse – jedoch „mit Augenmaß“. Zuerst müssten die Prozesse nachhaltig effizienter aufgestellt werden, erst dann würde man personalwirtschaftliche Maßnahmen umsetzen.

DZ Bank eine der größten deutschen Verwahrstellen

Laut Fondsverband BVI war die DZ Bank Ende 2022 auf Platz 4 der größten deutschen Verwahrstellen geordnet nach Fondsvermögen – mit 297 Mrd. Euro. Nun gesellen sich weitere 21 Mrd. Euro dazu und die DZ Bank wächst in diesem Bereich weiter. Der Mitteilung der apoBank zufolge sei die DZ Bank die „Nummer eins“ bei den Immobilien- und Sachwertefonds. Die Vereinbarung zur Übertragung des verwahrten Vermögens soll zum Ende des Jahres 2023 greifen.

Die apoBank ihrerseits werde sich im institutionellen Kundengeschäft zukünftig auf spezialisierte Lösungen für verpflichtungsorientierte Anlegende konzentrieren.

Helaba gibt Verwahrstellengeschäft an LBBW

Wie außerdem Bloomberg berichtet, hatten im Sparkassensektor zuvor die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) vereinbart, dass die Helaba bis Ende 2022 das Verwahrstellengeschäft für Spezial- und Publikumsfonds beendet und ihren Kunden den Wechsel zur LBBW empfiehlt. Im Herbst 2022 sei laut Bloomberg bei der LBBW von einer hohen „hohen Wechselquote“ die Rede gewesen.

Hintergrund für die Vereinbarung zwischen den beiden Landesbanken seien Bemühungen gewesen, Doppelstrukturen im deutschen Sparkassensektor abzubauen und so effizienter arbeiten zu können. (mki)

Bild: © DZ Bank

 

Ecclesia vereint Cyber-Spezialisten unter neuer Marke

Die Ecclesia Gruppe vereint ihre Spezialisten im Bereich Cyber künftig unter der Dachmarke Ecclesia Cyber. Leiten wird die neue Einheit, die aus verschiedenen Geschäftsbereichen des Unternehmens besteht, Robert Drexler.

Die Unternehmen der Ecclesia Gruppe führen ihre Aktivitäten im Bereich der Cyberversicherung und des Cyberrisikomanagements unter der neuen Dachmarke Ecclesia Cyber zusammen. Hier werden künftig die bereits bestehenden Cyberteams aus allen Bereichen der Ecclesia Gruppe – von Industrie bis Gesundheits- und Sozialwirtschaft – zusammenarbeiten. Einer Unternehmensmeldung zufolge will Ecclesia mit der Einheit die Branchenkompetenz und das Fachwissen in den einzelnen Gruppenunternehmen mit der Einkaufsstärke des Versicherungsmaklers verzahnen.

Der Cyberversicherungsspezialist Robert Drexler übernimmt die Rolle des zentralen Ansprechpartners gegenüber den Versicherern.

Für die Kunden soll sich wenig ändern. Die gewohnten Teams sind unter den bekannten Marken weiter tätig. Wie Ecclesia meldet, sollen die Kunden vom gemeinsamen Auftritt am Versicherungsmarkt sowie von der gebündelten Kompetenz bei Beratung, Risikodialog, Vertragsbetreuung und Schadenbearbeitung profitieren. Zudem erhalten sie Zugriff auf ein unabhängiges Partnernetzwerk, bestehend aus IT-Forensikern, IT-Security-Unternehmen, Rechtsanwaltskanzleien, Krisenspezialisten, PR-Experten und weiteren Disziplinen. (sts)

Bild: © Ecclesia Gruppe

 

Deutsche Familienversicherung wieder profitabel

Die Deutsche Familienversicherung ist im Jahr 2022 weiter gewachsen und erzielt erstmals seit Börsengang wieder einen Gewinn – auch dank starker Kostenreduktion. Künftig will sich das Unternehmen nicht mehr an InsurTechs messen lassen, sondern wieder an Versicherern.

Die DFV Deutsche Familienversicherung AG (DFV) ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen und schreibt erstmals seit dem IPO mit einem Konzernergebnis vor Steuern von 1,7 Mio. Euro wieder Gewinne. Damit wurde das selbst gesetzte Profitabilitätsziel übertroffen. Darauf will der Versicherer nun aufbauen, wie Dr. Stefan Knoll, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Deutschen Familienversicherung bei der Präsentation der Zahlen am Donnerstag erklärte. Während er mit dem operativen Geschäft zufrieden ist, macht er keinen Hehl daraus, dass er dies mit dem Aktienkurs des Unternehmens nicht ist. „Wir sind deutlich unterbewertet“, sagt Knoll und kündigt an, dass sich dies mithilfe verschiedener Maßnahmen ändern soll.

Wesentliche Treiber für die profitable Entwicklung waren insbesondere Maßnahmen zur Reduzierung der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb sowie geringere Vertriebsausgaben. Man habe hierfür im Unternehmen jeden Stein umgedreht, erläutert Knoll. Marketingleistungen, die outgesourct waren, wurden zurück ins Haus geholt und auch die Zusammenarbeit mit ProSieben/Sat1 neu ausgerichtet.

Geschäftsvolumen wächst um 17%

Mit einem Neugeschäftsvolumen von insgesamt 35 Mio. Euro stieg das Beitragsvolumen insgesamt zum Ende des Geschäftsjahres 2022 auf 188 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 17% zum Vorjahr. Den größten Anteil daran hat die Zahnzusatzversicherung, zudem fand die Tierkrankenversicherung guten Absatz. Auch das aktive Rückversicherungsgeschäft mit der Barmenia im Pflegebereich war profitabel.

Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 18% auf 184 Mio. Euro, einschließlich des Rückversicherungsgeschäfts. Das Nettowachstum der Beiträge fiel mit 34% noch deutlicher aus. Mit der Schadenquote in den einzelnen Sparten zeigte sich der Vorstand zufrieden. Die Combined Ratio jedoch betrug 101%. Diese soll 2023 aber unter die 100% sinken.

Besonders herausfordernd war 2022 für die DFV wie für alle anderen Versicherer auch die Kapitalanlage. Das Kapitalanlagenmanagement fokussierte sich in einem äußerst herausfordernden Umfeld insbesondere auf den Schutz der im Sicherungsvermögen investierten Kundengelder, teilt die DFV mit. In der Konzernmutter konnte nach HGB – und damit höher als in der Bilanzierung nach IFRS – sogar ein Gewinn von 2,3 Mio. Euro erzielt und damit der Verlustvortrag reduziert werden, wie Knoll betont.

Pläne für 2023

Für 2023 plant die DFV einen deutlich höheren Gewinn und rechnet mit einem Konzernergebnis vor Steuern von 3 bis 5 Mio. Euro. Die Kostendisziplin soll beibehalten werden und ein solides Wachstum erzielt werden. Auf Vertriebsseite erwartet Knoll neue Impulse durch den kürzlich eröffneten Eintracht Versicherungsshop, Direktmarketing im TV, Nutzung digitaler Medien und durch den Aufbau einer „CRM Factory“.

Erweitert wird auch die Führungsspitze. So hat die DFV seit dem 01.01.2023 mit Dr. Bettina Hornung und Dr. Maximilian Knoll sowie Ansgar Kaschel den bestehenden Vorstand um eine Geschäftsleitung erweitert. Ansgar Kaschel wird zudem mit Wirkung zum 01.04.2023 zum ordentlichen Vorstandsmitglied mit der Verantwortlichkeit für Vertrieb und Marketing berufen.

Des Weiteren will sich die DFV wieder neu am Markt positionieren. War sie im Zusammenhang mit dem Börsengang kurzerhand zum InsurTech deklariert worden, will sich die DFV nun in der Benchmark wieder als Versicherer messen lassen. Künftig soll die Positionierung als unabhängiger, börsennotierter, digitaler Direktversicherer erfolgen. (bh)

Bild: © DFV

 

d.i.i. bündelt Immobilienmaklergeschäft neu

Der Spezialist für Wohnimmobilien d.i.i. vereint sein Immobilienmaklergeschäft unter der neuen Marke d.i.i. Homes. Hierunter finden sich die ehemalige Plattform „verkauft.com“ sowie die derzeit vier regionalen Immobilienmaklergesellschaften in Hamburg, Berlin, dem Rheinland und Rhein-Main.

Der Investment- und Asset-Manager mit Fokus auf Wohnimmobilien d.i.i. Gruppe bündelt sein wachsendes Immobilienmaklergeschäft unter der neuen Marke d.i.i. Homes. Die neue Marke umfasst das ehemalige Internetportal „verkauft.com“ sowie die derzeit vier regionalen Immobilienmaklergesellschaften in Hamburg, Berlin, dem Rheinland und Rhein-Main. Wie die d.i.i. Gruppe weiter mitteilt, sollen in den kommenden Jahren flächendeckend weitere eigenständige lokale Vertriebshubs aufgebaut werden, die sowohl den Wohnungsvertrieb von d.i.i.-Assets verantworten als auch gezielt Immobilienmakler-Drittgeschäft einwerben sollen.

Die Gesamtführung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes übernimmt Nikolai von Brandenstein, ehemals Leiter Business Development der d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG.

Wachstumskurs fortsetzen und Cross-Selling-Potenziale nutzen

„Mit der markenseitigen Eingliederung des Maklergeschäfts unter die Kernmarke d.i.i. möchten wir der hohen Wertschöpfungstiefe unseres vertikal integrierten Geschäftsmodells Ausdruck verleihen. Die Botschaft lautet: eine starke Marke für alle Leistungen rund um die Wohnimmobilie aus einem Guss, in gewohnter d.i.i.-Qualität. Unter der neuen Marke d.i.i. Homes wollen wir für die lokalen Gesellschaften zusätzliche unternehmerische Freiheit und Impulse freisetzen, um den Wachstumskurs der vergangenen Jahre in diesem Bereich fortzusetzen. Darüber hinaus wollen wir zusätzliche Cross-Selling-Potenziale für weitere nahe liegende Leistungen aus der Gruppe heraus heben“, erklärt Frank Wojtalewicz, Vorstandsvorsitzender der d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG.

Seit dem Jahr 2014 bietet d.i.i. unter verschiedenen Marken und Firmierungen Immobilienmaklerdienstleistungen für private Käufer und Verkäufer von Wohnimmobilien sowohl im Bestands- als auch im Neubausegment. Im Verkauf umfasst der Service von d.i.i. Homes die Immobilienbewertung, -vermarktung sowie die Abwicklung. (tk)

Bild: © jirsak – stock.adobe.com

 

DWS startet Fonds für Metaverse-Aktien

Die DWS hat kürzlich den DWS Invest Metaverse aufgelegt. Der Fonds investiert weltweit in Firmen, die zum Auf- und Ausbau des Metaverse beitragen. Japanische Aktien spielen dabei eine besondere Rolle.

<p>Die DWS zeigt sich von der steigenden Bedeutung des Metaverse überzeugt und hat kürzlich den Aktienfonds DWS Invest Metaverse gestartet. Dieser investiert in Unternehmen, die wichtige Beiträge zum Aufbau und Betrieb des Metaversums leisten oder künftig von diesem profitieren könnten. </p><p>Das Fondsmanagement wählt die 40 bis 80 Aktien für den Fonds aus einem weltweiten Universum aus, in Frage kommen dabei sowohl Large Caps als auch Small und Mid Caps. Wichtige Kriterien sind dabei das Wachstumspotenzial im Metaverse, quantitative Kennziffern wie Bewertung und Momentum sowie fundamentale Einschätzungen der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells und der Qualität des Managements. </p><p>Der Fonds verfügt über keine Benchmark und ist vergleichsweise hoch in Japan gewichtet, teilt das Fondsmanagement mit. In Japan sei das Metaverse-Thema vor allem in der Pop-Kultur bereits weiter fortgeschritten als in anderen Ländern.</p><h5>Drei Investitionsbereiche: Medien, Technologie, Konsumprodukte</h5><p>Insgesamt fließen die Investitionen in drei Bereiche. Zum einen sind dies Medienwerte, dazu zählen beispielsweise Ersteller von virtuellen Inhalten, Software, Filme und Videos. Ein zweiter Schwerpunkt sind Technologie-Unternehmen, etwa Hersteller von Grafikkarten, Anbieter von Hardware für Cloud-Dienste sowie auf Netzwerksicherheit spezialisierte Firmen. Die dritte Gruppe besteht aus den Herstellern von Geräten zur Verbindung mit dem Metaverse wie Virtual-Reality-Brillen, den Anbietern von Zahlungssystemen sowie von Blockchain-Technologie und Konsumunternehmen mit Bezug zum Metaverse. </p><p>Die Währung des DWS Invest Metaverse ist der Euro. Der Ausgabeaufschlag für die ausschüttende LD- (WKN DWS3HX) und die thesaurierende LC-Tranche (WKN DWS3HW) liegt jeweils bei bis zu 5%, die Verwaltungsgebühr beträgt jeweils 1,5%.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © DIgilife – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/BD429C48-282E-4E62-A0A5-44D3A5658A0A"></div>

 

Lurse erwirbt Teilbereich von HDI Pensionsmanagement

Der HR- und bAV-Lösungsanbieter Lurse übernimmt eine Verwaltungseinheit der HDI Pensionsmanagement. Es geht um Bestandskonten im Bereich Arbeitszeitkonten, CTAs und Unterstützungskasse. Lurse geht damit weiter auf Wachstumskurs.

Zum 01.05.2023 erwirbt der bAV-Lösungsanbieter Lurse eine Verwaltungseinheit der HDI Pensionsmanagement AG. Mit dem Geschäftsbereich übernimmt Lurse die Administration von rund 80.000 Bestandskonten im Segment Lebensarbeits- und Altersteilzeitsystemen sowie Contractual Trust Arrangements (CTAs) und Unterstützungskassen mit mehr als 2.000 Trägerunternehmen. Zusätzlich zur Geschäftseinheit übernimmt Lurse Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den Bereichen bAV und Software-Entwicklung.

Lurse will mit der Transaktion seinen Wachstumskurs fortsetzen. Über die digitale Administrationsplattform „PLIVE“ verwaltet das Unternehmen bAV-Verträge für Unternehmen, Versicherer und Fondsgesellschaften. „Wir verstehen uns als Prozess- und Kostenoptimierer in der Bestandsverwaltung für Unternehmen, Versicherer, Banken und EbAVs“, sagt Lars Golatka, Managing Partner bei Lurse. Die Migration der Bestände auf die IT-Plattform soll Effizienzsteigerungen in der Administration erzeugen. Lurse verspricht den betroffenen Trägerunternehmen und deren Anspruchsberechtigten eine einfache, schnelle und weiterhin verlässliche Verwaltung ihrer Versorgungszusagen.

Fabian von Löbbecke, Vorstandsvorsitzender der HDI Pensionsmanagement, wiederum erklärt: „Indem wir aufwendige und kostenintensive Verwaltungsmandate übertragen, setzen wir die Fokussierung auf unsere Kernkompetenz im Bereich aktuarieller und rechtlicher Dienstleistungen konsequent fort. So tragen wir für die aktuariellen Gutachten in diesem Segment weiterhin die Verantwortung.“ Zudem betont von Löbbecke die bAV-Expertise von Lurse und dass die Verwaltungsmandate dort gut aufgehoben seien. (bh)

Lesen Sie auch: MRH Trowe und Lurse bündeln Aktivitäten

Bild: © ASDF – stock.adobe.com

 

Marketing-Plattform digidor hat weitere Versicherer an Bord

Die digidor GmbH bietet eine Plattform, mit der Vertriebe, Finanzberater und Versicherer Marketingmaßnahmen erstellen und an ihre Zielgruppen ausspielen können. Seit Jahresbeginn setzen weitere Gesellschaften auf digidor, erstmals konnte auch eine Vermögensverwalter gewonnen werden.

<p>Die digidor GmbH hat eine Plattform entwickelt, mit der sowohl Vertriebe und Versicherer als auch Finanzberater ihre Marketingmaßnahmen erstellen, planen und an ihre unterschiedlichen Zielgruppen ausspielen können. „Durch unser automatisiertes System vermeiden wir wiederkehrenden Aufwand in der Erstellung und Planung von Maßnahmen. Das erspart allen Partnern viel Zeit und reduziert ihre Marketingkosten“, erklärt digidor-Geschäftsführer Wolfram Lefèvre. </p><h5>Weitere Versicherer setzen auf digidor </h5><p>Wie digidor mitteilt, haben sich seit Jahresbeginn weitere Gesellschaften der Plattform angeschlossen. Dazu zählen die R+V-Gruppe inklusive CONDOR und KRAVAG sowie die NÜRNBERGER, KS/AUXILIA, InterRisk, DELA und OCC. Somit stehen nun über 40 Content-Partner zur Verfügung. „Mit digidor können unsere Vermittler sehr einfach neue Vertriebsansätze im Bereich Social Selling oder E-Mail-Marketing umsetzen“, beschreibt Tobias Haff, Head of Sales bei OCC, die Motivation zur Zusammenarbeit. </p><h5>DJE als erster Investmentpartner </h5><p>Mit der DJE Kapital AG setzt seit Kurzem auch der erste Vermögensverwalter auf die Plattform. Laut digidor stehen weitere Investmentgesellschaften stehen bereits in den Startlöchern. Somit könnten digidor-Nutzer nun auch mit Investmentthemen neue Zielgruppen erreichen. „Wir freuen uns sehr, die DJE Kapital AG als neuen und ersten Investmentpartner gewonnen zu haben. Damit kommen wir der gestiegenen Nachfrage unserer Nutzer nach Investmentkampagnen nach und werden diese weiter ausbauen“, so Lefèvre. (tk) </p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Sammby – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/6476A920-C0F7-46A0-B360-85481CD7102A"></div>

 

uniVersa bilanziert Wachstum für 2022

Die uniVersa hat vorläufige Geschäftsergebnisse für das Jahr 2022 vorgelegt. Demnach konnte sich der Versicherer trotz der Herausforderungen im Markt gut behaupten und ein überdurchschnittliches Beitragswachstum verzeichnen sowie das Eigenkapital stärken.

<p>Die uniVersa Versicherungen haben vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2022 veröffentlicht. Trotz der Herausforderungen im Markt, wie den Folgen des Ukraine-Krieges oder der Inflation, konnte sich der Versicherer gut behaupten und erneut ein überdurchschnittliches Beitragswachstum verzeichnen.</p><p>Im Geschäftsjahr 2022 steigerten die uniVersa Versicherungsunternehmen nach vorläufigen Zahlen ihre gebuchten Bruttobeitragseinnahmen um 3,4% auf 879,8 Mio. Euro. Im Vergleich dazu hatte die Branche einen Rückgang von 0,7% zu verzeichnen. Das Ergebnis aus Kapitalanlagen betrug 195,7 Mio. Euro. Die gesamten Leistungen, bestehend aus dem Bruttoaufwand für Versicherungsfälle und der Zuführung zu versicherungstechnischen Rückstellungen, beliefen sich auf 965,8 Mio. Euro.</p><p>Unter dem Strich konnte so im vergangenen Jahr ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 139,5 Mio. Euro erzielt werden. Davon wurden 123,9 Mio. Euro der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Das Eigenkapital wuchs um 4,1% auf 342,2 Mio. Euro. Die Kapitalanlagen erhöhten sich um 4,8% auf 7,448 Mrd. Euro.</p><h5>Krankenversicherung geht gestärkt ins neue Geschäftsjahr</h5><p>Mit einem Wachstum der Bruttobeitragseinnahmen um 3,5% auf 706,2 Mio. Euro geht die uniVersa Krankenversicherung gestärkt ins Jahr 2023. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit verfüge über eine hohe Substanzkraft und Solidität. Die Eigenkapitalquote liegt bei 33,5%. Die Quote zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung konnte auf 46,7% gesteigert werden.</p><h5>Lebensversicherung wächst weiter</h5><p>Auch die uniVersa Lebensversicherung konnte bei den Bruttobeitragseinnahmen im vergangenen Jahr um 3,5% auf 145,8 Mio. Euro zulegen. Wachstumsträger waren der Unternehmensmeldung zufolge die Berufsunfähigkeitsversicherung und die fondsgebundene Rentenversicherung. Die Eigenkapitalquote als Kennzahl zur Sicherheit und Finanzierbarkeit lag zum Bilanzstichtag bei 43,4 Promille. Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen wird mit 3,3% ausgewiesen.</p><h5>Zuwächse auch bei der Allgemeine Versicherung</h5><p>Die uniVersa Allgemeine Versicherung, die das Geschäft der Schaden- und Unfallversicherung betreibt, konnte bei den Bruttobeitragseinnahmen im vergangenen Geschäftsjahr um 0,5% auf 27,8 Mio. Euro zulegen. Mit einem Beitragsanteil von 37,6% ist die Unfallversicherung nach wie vor der bedeutendste Versicherungszweig, gefolgt von der Kraftfahrtversicherung mit einem Anteil von 28,5%. Die Brutto-Schadenkostenquote stieg im vergangenen Jahr von 71,7 auf 80,7%. Das Eigenkapital konnte weiter gestärkt werden und die Eigenkapitalquote stieg auf 271,5%.</p><p>Die endgültigen Geschäftszahlen wird das Unternehmen aus Nürnberg nach der Mitgliedervertreterversammlung Ende Mai im Geschäftsbericht 2022 veröffentlichen. (sts)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © uniVersa</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/728E0B8A-3C93-436D-A00A-44D4A2640168"></div>

 

Talanx Gruppe schließt 2022 mit Rekordergebnis ab

Die Talanx Gruppe hat das Jahr 2022 mit einem Rekordergebnis von 1.172 Mio. Euro abgeschlossen – obwohl sie das höchste Großschadenvolumen ihrer Unternehmensgeschichte hinnehmen musste. Eine deutliche Dividendenerhöhung gibt es für Aktionäre.

<p>Die Talanx Gruppe hat ihr vollständiges Konzernergebnis für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach verbuchte die Konzernmutter der Hannover Re und HDI einen Rekord bei den Beitragseinnahmen. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen um 17,4% auf 53,4 Mrd. Euro – währungskursbereinigt um 13,2% – an. Das Konzernergebnis wuchs um 15,9% auf ein Rekordhoch von 1.172 Mio. Euro an – allein im vierten Quartal kletterte es um über ein Drittel auf 387 Mio. Euro. </p><h5>Deutliche Dividendenerhöhung</h5><p>Die Eigenkapitalrendite des Versicherers liegt mit 12,9% deutlich über den anvisierten Mindestwert von 8,4%. Infolge dieser Entwicklung erhalten Aktionäre eine deutliche Dividendenerhöhung um 40 Cent auf 2,00 Euro je Aktie. Bis 2025 hat sich die Gruppe das Ziel einer Eigenkapitalrendite von über 10% sowie eine Dividendensteigerung auf 2,50 Euro pro Aktie gesetzt. </p><p>Einen deutlichen Anteil an dem guten Ergebnis hatte die Erstversicherung (Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland, Privat- und Firmenversicherung International), meldet der Konzern. Hier konnten die Beiträge von 493 Mio. Euro im Vorjahr auf 541 Mio. Euro gesteigert werden. Im Bereich Rückversicherung konnte der Versicherer ein Wachstum von 19,9% auf 33,3 Mrd. Euro verzeichnen.</p><h5>Großschadenvolumen erreicht Rekordhoch </h5><p>Insgesamt lag die kombinierte Schaden-/Kostenquote der gesamten Gruppe bei 98,9%. Das Unternehmen verzeichnete mit 2,18 Mrd. Euro das bisher höchste Großschadenvolumen seiner Geschichte. Dies sei vor allem auf gebildete Reserven in Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sowie hohen Leistungen infolge von Naturkatastrophen zurückzuführen. Allein auf Hurrikan „Ian“ entfielen 386 Mio. Euro. Das Großschadenbudget lag damit deutlich über dem angepeilten Wert von 1,8 Mrd. Euro. </p><h5>Aussichten aufs laufende Geschäftsjahr </h5><p>Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Talanx einen Gewinn von rund 1,4 Mrd. Euro – was laut Unternehmensangaben ein Anstieg im hohen einstelligen Prozentbereich entspräche. 2023 kommt auch erstmals der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 1779 zum Einsatz, der den Ansatz von Versicherungsverträgen und Kapitalanlagen in der Bilanz regelt. (js)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Talanx AG</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/BAABCA08-C946-4386-906B-98BDEB1EE094"></div>

 

Wenig Akzeptanz für Provisionen in der Bankberatung

Die Debatte um die Einführung Provisionsverbotes ist ein aktuell heiß diskutiertes Thema. Eine aktuelle Umfrage hat sich nun auch ein Meinungsbild unter Bankkunden eingeholt. Demnach halten viele Befragte die Provisionen in der Bankberatung für zu hoch.

Bankkunden in Deutschland haben eine große Unkenntnis über die Kosten der eigenen Bankberatung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung der Quirin Bank. Demnach sind 90% der Befragten der Überzeugung, noch nie für eine in Anspruch genommene Bankberatung bezahlt zu haben. 70% sagen das selbst bei zweitem Nachfragen noch – verbunden mit dem Hinweis, auch Provisionen als mögliche Bezahlform in Betracht zu ziehen.

54% der Befragten halten die Provisionen in der Bankberatung für zu hoch

Apropos Provisionen: Die Studie hat sich außerdem ein Meinungsbild unter Bankkunden zum Thema provisionsbasiertes Vergütungssystem eingeholt – ein Thema, dass gegenwärtig auch in der Finanzanlagen- und Versicherungsvermittlung kontrovers diskutiert wird (AssCompact berichtete: Die Debatte um ein Provisionsverbot ist zurück). Und laut Studie der Quririn Bank ist sich nur gut die Hälfte (56%) der befragten Bankkunden im Klaren darüber, dass in Anlageprodukten überhaupt Provisionen enthalten sind. 15% gaben an, davon gar nichts zu wissen. Und wie sieht es mit der Akzeptanz der provisionsbasierten Vergütung aus? 54% derer, die schon mal Provisionen gezahlt haben, sagen laut Studie, dass die Provisionen in der Bankberatung zu hoch sind. 63% wünschen sich sogar ein Provisionsverbot. Wenn aber Provisionen in der Bankberatung verboten würden, würden immerhin 33% ein Honorar leisten wollen. 40% würden im Falle eines Verbotes aber auch keine Beratung mehr in Anspruch nehmen.

Beratungsdokumentation schafft kaum Transparenz 

Die im Zuge der Umsetzung der MiFID-II-Richtlinien eingeführten Beratungsdokumentationen sollten einerseits die Qualität in der Beratung verbessern und andererseits Anleger besser aufklären und für mehr Transparenz bei den Kosten sorgen. Die Studie präsentiert nun eine ernüchternde Bilanz: So gaben 66% der befragten Bankkunden an, die Unterlagen nicht zu lesen. Und 60% derer, die sie gelesen haben, würden die Unterlagen nicht verstehen. Allerdings: Knapp 70% der Befragten fühlen sich bei ihrer jetzigen Bank schon auch gut beraten. (as)

Bild: © Andrii Yalanskyi – stock.adobe.com