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6. Mai 2016
BU-Geschäft aus Vermittlersicht: Relevanz, Ratings, Risikoprüfung

BU-Geschäft aus Vermittlersicht: Relevanz, Ratings, Risikoprüfung

Für zahlreiche Maklerbüros ist das Biometrie-Geschäft existenziell. Insbesondere die BU trägt zur Wirtschaftlichkeit der Unternehmen bei, aber auch die BU-Alternativen erhalten mehr Bedeutung. Das hat eine aktuelle Studie von AssCompact ergeben. Sie gibt auch Auskunft darüber, welche Art von Ratings und Risikoprüfungstools Makler für die Beratung nutzen.

Der finanzielle Schutz vor dem Arbeitskraftverlust bleibt eines der wichtigsten Themen in den Beratungsgesprächen der Versicherungsmakler. Als Geschäftsfeld gewinnt die Arbeitskraftabsicherung sogar weiter an Bedeutung. So hat die eben veröffentlichte Studie „AssCompact AWARD – BU/Arbeitskraftabsicherung 2016“ ergeben, dass 42% der befragten Vermittler im Vergleich zum Vorjahr ihr Arbeitskraftabsicherungs-Geschäft verbessert haben – für 44% blieb es immerhin konstant und lediglich 14% verzeichneten einen leichten Rückgang. Hinsichtlich der Geschäftsverteilung innerhalb der Maklerbetriebe ist aus der Studie ersichtlich, dass deren Courtageeinnahmen zu 29% aus dem Geschäft der privaten Vorsorge/Biometrie stammen; somit ist für die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen ein erfolgreiches Arbeitskraftabsicherungs-Geschäft existenziell wichtig. Und: In den kommenden ein bis drei Jahren sehen die in der Untersuchung befragten Vermittler insbesondere für die BU-Versicherung einen wachsenden Umsatz-Trend. Den BU-Alternativen Dread Disease, Erwerbsunfähigkeit und Grundfähigkeit schreiben knapp 50% eine positive Entwicklung zu – bei den Multi-Risk-Policen ist es immerhin noch ein Drittel.

Produktratings wichtiger als Finanzstärkeratings

In der Studie wurde auch nachgefragt, welche Art von Ratings Makler bei der Auswahl von BU-Produkten zurate ziehen. Demnach bleiben Produktratings, wie zum Beispiel von MORGEN & MORGEN oder Franke und Bornberg für 77% der unabhängigen Vermittler ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl der BU-Produkte. Finanzstärkeratings wie beispielsweise von Fitch oder Standard & Poor‘s werden bei der Produktauswahl von 65% verwendet.

Ausbau der Risikoprüfungstools erwartet

Elektronische Risikoprüfungstools, die es dem Vermittler erlauben, den Angebots- und Antragsprozess direkt im Kundengespräch zu beschleunigen, werden auf Maklerseite aktiv genutzt. Deshalb hat die AssCompact-Studie auch nachgefragt, welche Tools hier am häufigsten zum Einsatz kommen. Bei den Angeboten der Versicherungsunternehmen liegen die Risikoprüfungstools von Swiss Life, ALTE LEIPZIGER, Allianz und VOLKSWOHL BUND vorne.

Das bekannteste Tool vonseiten unabhängiger Anbieter bleibt weiterhin „vers.diagnose“ von Franke und Bornberg. 89% der Befragten verwenden das Programm. Als zweites Angebot kennt man „EQuot“ von MORGEN & MORGEN, das jedoch laut Befragung noch deutlich seltener zum Einsatz kommt. Insgesamt betrachtet sind die unabhängigen Vermittler der Meinung, dass die BU-Risikoprüfungsangebote sowohl auf Seiten der Versicherungsunternehmen als auch auf Seiten der unabhängigen Anbieter weiter ausgebaut werden sollten.

Über die Studie

An der Studie „AssCompact AWARD – BU/Arbeitskraftabsicherung 2016“ beteiligten sich 508 Makler und Mehrfachagenten aus dem Adresspool der bbg Betriebsberatungs GmbH (Herausgeber AssCompact). Mit der Studie wurden die von Vermittlern favorisierten Versicherer im Bereich Arbeitskraftabsicherung ermittelt. Zudem gibt die Untersuchung Aufschluss darüber, was Vermittlern im Bereich Arbeitskraftabsicherung in der Zusammenarbeit mit den Versicherungsgesellschaften wichtig ist. Die Studie kann hier bezogen werden.

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