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Kleine Trendwende bei Baufinanzierungen
30. November 2015

Kleine Trendwende bei Baufinanzierungen

Die durchschnittliche Standardrate für Baudarlehen ist nach drei Monaten erstmals wieder gesunken. Die durchschnittliche anfängliche Tilgung bleibt allerdings auf sehr hohem Niveau. Der Anteil der Forward-Darlehen ist zudem ebenfalls weiterhin relativ hoch.


Die durchschnittliche Standardrate für ein Baudarlehen von 150.000 Euro mit 2% Tilgung und 80% Beleihungsauslauf sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung war nach den Zinsanstiegen im Frühsommer verharrte von Juli bis September praktisch unverändert bei rund 500 Euro. Im Oktober ist die Standardrate des Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) erstmals wieder gesunken – auf 485 Euro. Im Oktober 2014 mussten Immobilienerwerber für das gleiche Darlehen noch 514 Euro pro Monat aufbringen.

2% mehr Eigenkapital als im Vorjahr

Die durchschnittliche anfängliche Tilgung bleibt mit 2,96% auf sehr hohem Niveau, nur minimal unter der Rekordmarke von 3,01% aus dem Vormonat. Im Vorjahr betrug der durchschnittliche Tilgungssatz 2,58%. Darlehenshöhe und Beleihungsauslauf bleiben fast unverändert, wobei letzterer fast 2% über dem Vorjahreswert liegt. Das zeigt, dass Darlehensnehmer aktuell knapp 2% mehr Eigenkapital in ihre Immobilienfinanzierung einbringen als noch vor einem Jahr.

Forward-Darlehen halten relativ hohen Anteil

Der Anteil an Forward-Darlehen bleibt weiterhin relativ hoch. Hatte er bis April dieses Jahres monatelang bei rund 11% gelegen, brachte der Zinsanstieg im Frühsommer eine Steigerung ab Juni auf über 17%. Mit 16,64% liegt der Anteil im Oktober genau 1% unter dem Höchstwert von Juli. Gegenüber dem Vormonat bedeutet das ein minimales Plus um 0,02 Prozentpunkte – zum Vorjahresmonat ein deutliches um 4,81 Prozentpunkte. (mh)





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