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MiFID II verteuert Gebühren noch nicht
26. Oktober 2018

MiFID II verteuert Gebühren noch nicht

MiFID II verlangt Banken und Vermögensverwaltern einiges ab. Bei höheren Auflagen wären eigentlich auch steigende Gebühren zu erwarten. Im Private Banking ist dies aber nicht der Fall, wie eine Analyse der Standardkonditionen im deutschsprachigen Raum ergeben hat.


MiFID II verlangt Banken und Vermögensverwaltern einiges ab. Bei höheren Auflagen wären eigentlich auch steigende Gebühren zu erwarten. Im Private Banking ist dies aber nicht der Fall, wie eine Analyse der Standardkonditionen im deutschsprachigen Raum ergeben hat.


MiFID II verteuert Gebühren noch nicht

Die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ hat die aktuellen Gebühren im Private Banking untersucht und dafür die Standardkonditionen im deutschsprachigen Raum analysiert. Anders als aufgrund des steigenden administrativen Mehraufwands durch MiFID II zu erwarten gewesen wäre, schlägt sich dieser in den Gebühren aber nicht nieder, so das Fazit der Analyse.

In einem Blogbeitrag berichtet die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ, dass das mittlere Gebührenniveau sogar leicht zurückgegangen sei. Im Schnitt beträgt das Minus 10 Basispunkte. Wurden im vergangenen Jahr im Median noch 1,20% zzgl. MwSt. All-in-fee für Depots mit Anlagevolumina bis zu 1,1 Mio. Euro und einer ausgewogenen Struktur aus Aktien und Anleihen gemessen, sind es in diesem Jahr nur noch 1,10% zzgl. MwSt. Die Experten stellten allerdings fest, dass sich die Standardkonditionen von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich darstellen.

Deutschland im Mittelfeld

In der Betrachtung von Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland kommt der Anleger in Österreich etwas günstiger weg. Deutschland liegt im Mittelfeld. Das obere Gebührensegment findet man laut Analyse in der Schweiz und in Liechtenstein. (bh)





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