AssCompact suche
Home

Investment

DJE zieht Zehnjahresbilanz für globalen Mischfonds

Der globale Mischfonds DJE – Zins & Dividende PA feiert sein Zehnjähriges. Das nutzt der Vermögensverwalter DJE zu einer Zwischenbilanz: Demnach erzielte der Fonds eine jährlichen Rendite von 5,80% und liegt damit über Vergleichswerten.

Der globale Mischfonds DJE – Zins & Dividende PA feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Seit Auflage im Jahr 2011 erwirtschaftete der Fonds eine positive Wertentwicklung von 75,55%. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 5,80% (Stand: 05.02.2021). Im Vergleich dazu lag der Durchschnitt der Morningstar-Peer Group „EUR Moderate Allocation – Global“ bei rund 3% p. a.

Verluste so weit wie möglich vermeiden

Der Fonds umfasste Anfang Februar rund 2,3 Mrd. Euro. Zur Strategie des Fondsmanagers Dr. Jan Ehrhardt gehört es, Verluste weitestgehend zu vermeiden. Das zeigte sich insbesondere in der Entwicklung im Frühjahr 2020, als der Fonds durch die frühzeitige Senkung des Aktienanteils nie mehr als 9,4% im Minus lag, während beispielsweise der Dax zeitweise mehr als 35% verlor. Aktives Management und Quotensteuerung hätten sich in der Krise erneut bewährt, kommentiert Ehrhardt die damalige Situation.

Investments in Anleihen und Aktien

Der global anlegende Fonds DJE – Zins & Dividende PA setzt auf eine strategische Gewichtung von renditeträchtigen Anleihen sowie dividenden- und substanzstarken Aktien. Wichtig für die Anleihenauswahl sind nach DJE-Aussagen neben den Zinszahlungen und einer hohen Zinsdeckung auch stabile Cashflows und eine gute Bonität. Bei der Aktienauswahl vor allem im Fokus: stabile Dividendenzahlungen und Cashflows sowie eine anlegerorientierte Unternehmenspolitik mit Kapitalrückgaben und Aktienrückkäufen (Total Shareholder Return). (bh)

Bild: Dr. Jan Ehrhardt, Fondsmanager des DJE – Zins & Dividende PA, © DJE

 

Gut beraten können in schwierigen Marktphasen

Kompetenz und Kommunikation in der Krise: In unsicheren Zeiten sind Finanzberater besonders gefragt. Wer seine Kunden souverän durch ein unsicheres Umfeld navigiert, schafft Vertrauen. Wie das geht, erklärt Lorand Soha, Sales Executive Deutschland und Österreich bei Vanguard.

<p>Krisen an den Kapitalmärkten sind nicht nur für die meisten Anleger eine Heraus­forderung. Sie bringen auch Finanzberater in eine schwierige Situation. Denn sie müssen ihre Kunden noch intensiver als üblich betreuen. Es geht darum, Vertrauen zu schaffen, Zuversicht zu vermitteln und gleichzeitig das Portfolio zu schützen. Insbesondere gilt es, Anleger vor reflexartigen Reaktionen auf ungünstige Marktentwicklungen zu bewahren. Denn diese sind selten förderlich, wenn es darum geht, langfristige Anlageziele zu erreichen.</p><p>So stehen Anleger, die im März zu Beginn der Corona-Krise übereilt aus dem Aktienmarkt ausgestiegen sind, heute in aller Regel schlechter da, als wären sie investiert geblieben. Zwar erholen sich die Börsen längst nicht immer so schnell wie in diesem Jahr. Dennoch gilt grundsätzlich, dass sich häufige Strategiewechsel infolge kurz- und mittelfristiger Marktentwicklungen fast nie auszahlen. </p><p>Damit Anleger auch in schwierigen Marktphasen Kurs halten und Turbulenzen trotzen, müssen ihre Berater die emotionalen Impulse verstehen, denen ihre Kunden ausgesetzt sind, wenn die Kurse fallen. Drei wesentliche psychologische Faktoren sind die Angst vor Kontrollverlust, die Überbewertung negativer Nachrichten und der sogenannte Rückschaufehler („Ich habe es ja schon vorher gewusst“).</p><p>Verstehen Finanzberater diese Verhaltensmuster ihrer Kunden, können sie gezielt Einfluss nehmen und sie ermutigen, an der gemeinsam entwickelten langfristigen Anlagestrategie festzuhalten. </p><h5>Kontrollverlust: Vertrauen ist gut</h5><p>Unberechenbare Situationen sorgen oft für ein Gefühl des Kontrollverlusts. Daraus entsteht schnell ein unmittelbarer Handlungsimpuls. Denn wer reagiert und etwas tut, gibt sich das Gefühl, das Heft des Handelns in der Hand zu behalten – unabhängig davon, wie sinnvoll die Reaktion tatsächlich ist. Bei der Kapitalanlage heißt das: Fallen die Kurse, wollen viele Anleger ihre Portfolios unmittelbar neu ausrichten. Auch wenn das selten eine gute Idee ist, sollten Berater diesen Impuls ernst nehmen und den Drang zu handeln nicht komplett ignorieren. </p><p>Gute Argumente dafür, den eingeschlagenen Kurs unverändert weiter zu verfolgen, werden nicht selten auf Unverständnis stoßen. Umso mehr kommt es darauf an, die Handlungsimpulse in eine Richtung zu lenken, die die langfristigen Anlageziele nicht gefährdet.</p><p>Bisweilen lässt sich das bereits durch eine Änderung des Blickwinkels erreichen. Wer Marktkorrek­turen passiv aussitzt, stellt sich schließlich gleichzeitig aktiv gegen die aktuell vorherrschende Marktmeinung. Damit geht ein Gefühl von Handlungsfähigkeit einher, das Berater noch unterstützen können, indem sie positives Feedback geben und einen Austausch mit anderen Anlegern fördern. Denn auch gegenseitige Bestätigung befördert das Gefühl, nicht im falschen Boot zu sitzen.</p><p>Reichen weder ein derartiger Perspektivwechsel noch der Verweis auf die Vorteile aus, die sich fast immer ergeben, wenn der Anleger an seiner langfristigen Ausrichtung festhält, sollten Berater die psychologischen Faktoren hinter dem Wunsch des Anlegers nach Veränderung respektieren. In diesem Fall gilt es, bei einer Neuausrichtung des Portfolios so behutsam wie möglich vorzugehen, um die vereinbarten Langfristziele nicht zu gefährden. Außerdem sollten Finanzberater mögliche Konsequenzen für den Fall aufzeigen, dass sich die Märkte ein weiteres Mal anders entwickeln als erwartet. </p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Negative Nachrichten: Einordnung hilft--><h5>Negative Nachrichten: Einordnung hilft</h5><p>Wenn die Kurse an den Finanzmärkten abstürzen, verfallen die Medien gern in Schwarzmalerei. Für viele Anleger sind entsprechende Negativschlagzeilen nur schwer auszuhalten – insbesondere wenn sie bereits Verluste erlitten haben. Eine Flut negativer Nachrichten bestärkt die ohnehin erhöhte Risikowahrnehmung der Anleger weiter – weitestgehend unabhängig von der Faktenlage. Folge ist häufig ein übereilter Ausstieg aus dem Markt. Berater sind in diesem Fall gefragt, die Nachrichten für den Anleger richtig einzuordnen. Manchmal reicht schon ein kleiner Anstoß, um ihn von einem ausgewogeneren Nachrichtenkonsum zu überzeugen. Auch ein Verweis auf frühere Marktkorrekturen und das entsprechende Medienecho kann hilfreich sein. </p><p>Darüber hinaus gilt es, die tatsächlichen Auswirkungen negativer Nachrichten auf die persönliche finanzielle Situation des Anlegers zu beleuchten. Inwieweit Veränderungen am Markt ihr Leben tatsächlich beeinflussen, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Finanzberater können ihre Kunden vor einer übertriebenen Personalisierung der Marktentwicklung bewahren, indem sie sie daran erinnern und darauf hinweisen, dass kurzfristige Kursverluste die lang­fristigen Ziele nicht gefährden.</p><h5>Rückschaufehler: hätte, hätte, Fahrradkette</h5><p>Tatsächlich weiß niemand, was morgen an den Märkten passieren wird. Neben Anlegern und ihren Beratern haben auch Aktienstrategen und Chefvolkswirte den Corona-Crash so wenig vorhersagen können wie etliche Marktkorrekturen zuvor. Im Rückblick allerdings haben sich viele Entwicklungen vermeintlich klar angedeutet, und viele Anleger wollen bereits im Voraus gewusst haben, wann der Dax die Talsohle erreicht, welche Fonds besonders gut laufen werden und an welchen Märkten man die höchsten Renditen erzielen kann. </p><p>Diese Sichtweise ist auf das aus der Psychologie bekannte Phänomen des Rückschaufehlers („Hindsight Bias“) zurückzuführen und stellt Berater vor eine ernste Herausforderung. Denn weil Anleger die Marktentwicklungen im Nachhinein genau kennen, stellen sie häufig die Empfehlungen infrage, die ihr Berater in un­sicheren Zeiten ausgesprochen hat. Hätten sie nicht stattdessen in die Top-Performer investieren können?</p><p>Hier gilt es, frühere Anlageentscheidungen gemeinsam mit dem Kunden angemessen und wo nötig kritisch zu bewerten und in einen Zusammenhang zu den formulierten langfristigen Anlagezielen zu setzen. Vollständig lässt sich der Hindsight Bias niemals ausschalten. Finanzberater, die ihren Kunden frühzeitig erläutern, dass Enttäuschungen ebenso zur Vermögensanlage gehören wie ein gewisses Maß an Unsicherheit, erleichtern ihnen aber den Umgang mit zwischenzeitlichen Verlusten und entsprechenden Emotionen maßgeblich.</p><p>Entscheidend ist auch hier, den Kunden an die Hand zu nehmen und ihm glaubwürdig zu erklären, dass kurz- und mittelfristige Marktentwicklungen seine langfristigen Anlageziele nicht gefährden. Tatsächlich bieten gerade schwierige Marktphasen die Gelegenheit aufzuzeigen, dass alternative Ansätze nicht zielführender gewesen wären, und das Bekenntnis zur gewählten Anlagestrategie zu erneuern.</p><p>Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 01/2021, Seite 58f., und in unserem <a href="https://epaper.asscompact.de/asscompact-01-2021/65164813&quot; target="_blank" >ePaper</a>. </p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Shutter B – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4F5A76D8-ADCE-43ED-8D6B-2C45B71A7F52"></div>

 
Ein Artikel von
Lorand Soha

Schnelle taktische Anpassungen wichtig, wenn die Märkte fallen

Institutionelle Anleger wie etwa Versicherer kämpfen mit immer komplexeren Kapitalmärkten. Zugleich fehlen häufig passende Governance-Strukturen für ein solches Umfeld, sagt Olaf John, Commercial Leader of Investment Solutions Germany bei Mercer Global Investors Europe Ltd.

<h5>Herr John, Sie sind zum 01.10.2020 zu Mercer gewechselt. Was genau ist Ihre Aufgabe dort?</h5><p>Ich bin für den Bereich Investment Solutions verantwortlich. Invest­ment Solutions umfasst im Wesentlichen die Beratung und Umsetzung in Bezug auf die teilweise oder vollständige Auslagerung der Kapitalanlage institutioneller Investoren. Aus der Historie heraus sind wir sehr stark bei Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung engagiert. </p><h5>Was sind derzeit die größten Herausforderungen in diesem Bereich?</h5><p>Ganz aktuell natürlich alles rund um das Thema Corona. Die Herausforderung besteht insbesondere darin, wie man in einem solchen Umfeld der gestiegenen Unsicherheit in Zukunft agieren kann. Was haben wir gelernt? Wurden Marktchancen im April dieses Jahres genutzt? Waren bestehende Entscheidungswege geeignet, um schnell zu reagieren? Die Unsicherheit an den Kapitalmärkten wird aller Voraussicht nach bestehen bleiben. Daher ist es wichtig, die bestehenden Governance-Strukturen anzupassen und zu optimieren. </p><h5>Was genau meinen Sie damit?</h5><p>In so einem Umfeld braucht es Entscheidungsprozesse und Entscheidungsgremien, die es ermöglichen, schnell und systematisch zu reagieren. Der Trend geht vor diesem Hintergrund klar zur Professionalisierung und zum Outsourcing der Kapitalanlage, gerade im Bereich der betrieblichen Altersversorgung. Gerade in den unsicheren Zeiten von Corona müssen sich Unternehmen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und haben kaum Ressourcen, um die Kapitalanlage im Krisen­modus zu steuern. </p><p>Viele Anleger konnten die Marktverwerfungen im März und April dieses Jahres nicht nutzen. Nettokapitalflüsse in dieser Zeit zei­gen, dass Investoren zum Großteil noch gut aus dem Risiko bestimmter Anlageklassen kamen, aber dann den Wiedereinstieg in die Risiko-Assets nicht rechtzeitig schafften. Vom Tiefpunkt im März bis August stiegen Aktien, zum Beispiel der MSCI World, um etwa 50%. Wer also Risiko-Assets im März und April deutlich reduzierte und dann im folgenden Zeitraum nicht in solche investiert hatte, braucht jetzt Jahre, um diese Opportunitätskosten aufzuholen. </p><h5>Was ist unter ineffizienten Strukturen zu verstehen?</h5><p>Das kann sehr unterschiedlich sein. Es geht um Aufgabenteilung, Verantwortlichkeit und Umsetzungsgeschwindigkeit. Wenn die Märkte fallen, sind zum Beispiel schnelle taktische Anpassungen wichtig. Wenn aber erst verschiedene Aufsichtsgremien Entscheidungen treffen müssen, die nur einmal im Quartal tagen, ist das keine effiziente Governance-Struktur für schnelles Handeln.</p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Schnelligkeit ist das eine. Welche Folgen hat auch die gestiegene Komplexität der Kapital­anlage?--><h5>Schnelligkeit ist das eine. Welche Folgen hat auch die gestiegene Komplexität der Kapital­anlage?</h5><p>Die Komplexität der Geldanlage, die insbesondere seit der Finanz­krise vor gut einem Jahrzehnt stark zugenommen hat, führt dazu, dass vor allem institutionelle Anleger auf der Jagd nach Rendite vermehrt bei alternativen Anlageklassen suchen, wie insbesondere Private Markets. Um in diesem Bereich die richtigen Asset-Manager zu finden und dann zu überwachen, braucht es Expertise und Ressourcen. Da stellt sich dann schnell die Frage, ob dies besser intern oder extern gelöst werden kann (siehe Grafik). Ein großer Versicherer mag das auch gut selbst abdecken können. Bei kleinen und mittleren Unternehmen, deren Kernkompetenz eben nicht die Kapitalanlage ist, sieht das schon anders aus. </p><h5>Für wen ist ein externer Partner besonders interessant?</h5><p>Interessant ist eine externe Lösung für institutionelle Anleger mit limitierten Ressourcen und limitierter Expertise. Wenn Unternehmen die Kapitalanlage als Teil der Finanzierung ihrer betrieblichen Altersversorgung selbst durchführen, stellt sich irgendwann die Frage, wo die Kernkompetenzen liegen. In der Regel haben Unternehmen ein Kerngeschäft, das Priorität haben sollte, insbesondere in Krisenzeiten. Neben der gestiegenen Komplexität der Kapitalanlage machen ihnen auch die zunehmenden Anforderungen der Regulierung und des Berichtswesens zu schaffen. Diese Kombination führt dazu, dass immer mehr Unternehmen den Schritt zu einem externen Dienstleister suchen, anstatt die betriebliche Altersversorgung intern zu finanzieren. </p><h5>Und diesen bietet Mercer Investment Solutions Maßlösungen an?</h5><p>Ja und wir eröffnen diesen Anlegern, ihre Kapitalanlageteams von opera­tiven Detailaufgaben zu befreien, damit diese sich auf höherwertige strategische Prioritäten konzentrieren können. Wir bieten den Unternehmen unter anderem an, in Private Markets zu investieren. Das ist für einige ein relativ neues Thema, aber für die Erfüllung der Rendite­erwartungen notwendig geworden. Dafür braucht man Expertise und Ressourcen, die Unternehmen meist nicht haben. Durch Outsourcing ist man in der Lage, ein gut diversifiziertes Private-Markets-Portfolio mit unterschiedlichen Strategien und mehreren Managern aufzubauen. Für einen mittelgroßen Investor wäre es schwer, das selbst aufzubauen, zumal der Aufwand, um die richtigen Partner zu finden, deutlich größer ist als im liquiden Bereich. Entsprechend bietet es sich gerade hier an, das Thema an einen externen Partner abzugeben. Wobei die Größe hierfür allein nicht maßgeblich ist. Auch große institutionelle Anleger, deren Kerngeschäft nicht die Kapitalanlage ist, wollen sich angesichts der gestiegenen Komplexität der Aufgaben nicht mehr zwangsläufig selbst mit allen Themen der Kapitalanlage beschäftigen.</p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Welche Rolle spielt ein gutes Risiko­management?--><h5>Welche Rolle spielt ein gutes Risiko­management?</h5><p>Vor dem Hintergrund, dass in fast allen Anlageklassen die zu erwartenden Renditen gefallen sind, muss knapper kalkuliert und effizienter investiert werden Deshalb gewinnt das Risikomanagement an Bedeutung. Man muss viel komplexer investieren, um die Renditen zu erreichen, die gebraucht werden, um die Versprechungen einzulösen. Auch das Risikomanagement muss heute flexible Ansätze verfolgen dürfen und auch taktisch aktiv eingreifen können. Vor dem Hintergrund von Corona ist hier beispielsweise das Stichwort Rebalancing zu nennen, das heißt man nutzt Marktverwerfungen ganz gezielt bei der taktischen Anpassung der Asset-­Allokation. Das ist definitiv ein Thema, das im Bereich des Risikomanagements zunehmen wird.</p><h5>Das klingt relativ komplex. Braucht man gerade deshalb einen ausgewiesenen Experten dafür?</h5><p>Die Märkte sind wie gesagt komplex geworden. Das erfordert auch passende Tools, um mit der gestiegenen Unsicherheit umgehen zu können. Mercer hat die Expertise und umfassende Ressourcen in diesen Bereichen. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel in den Bereich der Private Markets mit einem überschaubaren Betrag investieren will, hat es – wenn überhaupt – nur Zugang zu sehr wenigen Strategien. Mit einem Partner wie Mercer, der viele Kundeninvestments bündelt, bekommen Investoren dagegen Zugang zu einer ganzen Reihe an Strategien. Dadurch ist eine viel breitere Diversifizierung möglich. </p><p class="zoombild" > <div class="zoomImage"><a href="http://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom_large/pu…; rel="prettyPhoto" title=""><img alt="Schnelle taktische Anpassungen wichtig, wenn die Märkte fallen" height="146" src="http://www.asscompact.de/sites/asscompact.de/files/styles/zoom/public/z…; typeof="Image" width="200" /><img class="zoomIcon" src="/sites/asscompact.de/themes/asscompact/gfx/zoom_icon.png" width="54"></a></div></p><h5>Ist das für einen Spezialisten wie Mercer Investment Solutions auch zu anderen Kosten möglich?</h5><p>Natürlich erreicht Mercer durch diese Bündelung der Kundengelder auch attraktive Konditionen. Noch viel wichtiger ist es aber, überhaupt den Zugang zu bestimmten Strategien zu bekommen. Oft braucht es dafür nicht nur Volumen, sondern auch langjährige Beziehungen, weil die Nachfrage deutlich größer als das Angebot ist. Mercer ist bereits seit über 20 Jahren im Bereich der Private Markets aktiv und hat bei den entsprechenden Anbietern eine andere Stellung als zum Beispiel eine kleine Versicherung, die erstmals in diesem Bereich investieren möchte.</p><p>Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 01/2021, Seite 56 f., und in unserem <a href="https://epaper.asscompact.de/asscompact-01-2021/65164813&quot; target="_blank" >ePaper</a>. </p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © duncanandison – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/11493DC3-61F1-41BD-8CD2-A14F929B61E2"></div>

 
Ein Artikel von
Olaf John

Amundi legt eine neue ESG-Fondsfamilie auf

Der Vermögensverwalter Amundi erweitert seinen bisherigen ESG-Ansatz: Im Fokus einer neuen Fondsfamilie steht nicht mehr das aktuelle Nachhaltigkeitsprofil eines Unternehmens, sondern dessen Entwicklungspotenzial in puncto ESG-Kriterien.

Amundi lanciert mit den Amundi Funds ESG Improvers eine neue Fondsfamilie. Dabei handelt es sich um aktiv gemanagte Fonds, die institutionellen und privaten Anlegern offenstehen. Ziel ist es, ESG-fokussiertes Wachstumspotenzial frühzeitig zu erkennen.

Bei diesem zukunftsorientierten Ansatz geht es darum, Unternehmen zu identifizieren, deren Geschäftsmodelle eine vielversprechende Entwicklung in puncto ESG-Kriterien aufweisen. Ausgeschlossen werden dabei zunächst Unternehmen, die nicht den ESG-Kriterien von Amundi entsprechen. In die Auswahl kommen dagegen fundamental interessante Unternehmen, die konkrete Fortschritte im Bereich ESG aufweisen.

Begleitung des gesamten Investmentprozesses

Zudem besteht eine aktive Zusammenarbeit mit dem Management der Unternehmen während des gesamten Investmentprozesses. Ziel dieser Maßnahme ist es, die finanziellen Perspektiven und die ESG-Bilanz des Unternehmens zu verstehen und positiv im Sinne einer ESG-Strategie zu beeinflussen.

Bisher Zwei Teilfonds erhältlich

Aktuell bietet die ESG-Improvers-Fondsfamilie zwei Aktienfonds: Der Amundi Funds European Equity ESG Improvers und der Amundi Funds Pioneer US Equity ESG Improvers, die sich am MSCI Europe Index bzw. am S&P 500 Index orientieren. (bh)

Bild: © Elnur – stock.adobe.com

 

DPAM stellt neue Asien-Pazifik-Aktienstrategie vor

Asiens Wirtschaft hat die Corona-Krise besser und schneller verkraftet als Europa und die USA. Vor diesem Hintergrund entdecken Investoren nun wieder vermehrt die Region als Anlageziel. Degroof Petercam Asset Management bietet diesen nun einen neuen Aktienfonds an.

Degroof Petercam Asset Management (DPAM) hat einen multi-thematischen nachhaltigen Aktienfonds für den asiatisch-pazifischen Raum aufgelegt. Die aktiv gemanagte Strategie mit einem überwiegenden Fokus auf mittelgroße Unternehmen ist darauf ausgerichtet, zukünftige innovative und disruptive Gewinner zu identifizieren. Ziel des DPAM Invest B Equities DRAGONS Sustainable ist es, ein diversifiziertes Portfolio von Unternehmen aufzubauen.

Nachhaltigkeit trifft Wachstum

Das Fondsmanagement soll vor allem Aktien von Unternehmen aufnehmen, deren ESG-Profil solide ist oder sich verbessert und deren Aktivität mit den für die Strategie definierten langfristigen Wachstumsthemen verbunden ist. Auf der Basis von zwei Jahrzehnten Erfahrung im Bereich nachhaltiger Anlagen, umfassender Expertise in multi-thematischen bzw. thematischen Investments und einer Erfolgsbilanz im Management globaler Aktien erweitert DPAM seine Fondspalette, um Anlegern die spannenden Chancen der asiatisch-pazifischen Märkte zugänglich zu machen.

Sieben Themen im Fokus

Im Rahmen des multi-thematischen Ansatzes haben die DPAM-Experten langfristige Anlagethemen, damit verbundene Teilsektoren und Unternehmen identifiziert, die die Gesellschaft dank innovativer Lösungen stark beeinflussen dürften. Diese Themen, die unter dem Akronym „DRAGONS“ zusammengefasst werden, sind: Disruptive Technologien, Aufstrebende Mittelschicht, Alterung & Gesundheit, Generation Z, Umwelt, Nanotechnologie und Sicherheit. Das auf diese sieben Themen ausgerichtete Aktienportfolio für den asiatisch-pazifischen Raum wird kontinuierlich auf neue Entwicklungen, Akteure usw. hin untersucht. Im Fokus stehen dabei auch makroökonomische Trends, um einen besseren Überblick über die Aussichten für verschiedene Länder und Subregionen zu erhalten.

Mehr als nur China und Indien

Der asiatische Kontinent weist laut DPAM eine breite Mischung von bereits entwickelten und sich gerade entwickelnden Volkswirtschaften auf und ist auf dem Radar von Aktieninvestoren noch relativ unerschlossen. Außerdem stehe Innovation ganz oben auf der Agenda der dortigen Unternehmen. Das große Nachfragepotenzial der immensen Märkte im asiatisch-pazifischen Raum, einer Region, in der 60% der Weltbevölkerung leben, und das stark aufstrebende Unternehmertum würden erklären, warum dieser Kontinent eine Brutstätte für Innovationen und disruptive Ideen sei. Bislang habe sich ein großer Teil der Asieninvestoren auf China und Indien fokussiert. Tatsächlich aber biete die gesamte Region faszinierende und interessante Unternehmen. (mh)

Bild: © gui yong nian – stock.adobe.com

 

AllianzGI startet neuen Fonds für China-Aktien

Allianz Global Investors (AllianzGI) hat einen neuen Fonds aufgelegt. Der Allianz China A Opportunities investiert in ein konzentriertes Portfolio chinesischer Festlandaktien und setzt auf die Strategie eines bereits etablierten China-Fonds der Gesellschaft.

<p>AllianzGI hat den Fonds Allianz China A Opportunities aufgelegt. Er stellt eine Erweiterung der bislang aus den Fonds Allianz China A-Shares und Allianz All China Equity bestehenden Produktfamilie dar und investiert in chinesische Festlandsaktien (sogenannte A-Aktien/A-Shares). Der Fonds wird von einem erfahrenen Portfolio-Managementteam bestehend aus Anthony Wong, Sunny Chung und Kevin You gemanagt.</p><h5>Konzentriertes Portfolio aus etwa 45 Aktien</h5><p>Der Allianz China A Opportunities besteht aus einem konzentrierten Portfolio von rund 45 Aktien. Die Fondsmanager identifizieren mit ihrer bewährten, auf fundamentalen Kriterien beruhenden Einzeltitelauswahl die aussichtsreichsten chinesischen Festlandsaktien mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung. Die Investmentphilosophie des Fonds gleicht der des Allianz China A-Shares, konzentriert sich jedoch auf weniger Titel. Der aktiv gemanagte Allianz China A-Shares hat sich unter der Ägide von Wong und Chung in den letzten fünf Kalenderjahren jeweils besser entwickelt als der Vergleichsmaßstab. </p><h5>Unterrepräsentierter wirtschaftlicher Gigant</h5><p>„China ist ein wirtschaftlicher Gigant, in herkömmlichen Aktienindizes ist das Land aber weiterhin unterrepräsentiert. Dies wird sich in den kommenden Jahren ändern“, kommentiert Arne Tölsner, Head of Distribution Germany & Austria, die Fondsauflage. AllianzGI erwartet, dass chinesische Aktien schon bald als eigenständige Anlageklasse wahrgenommen und allokiert werden – neben US-Aktien und europäischen Titeln. Mit den nun drei China-Fonds sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt, um am erwarteten Aufwärtstrend des Reiches der Mitte teilzuhaben. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © kromkrathog – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F94226C2-0587-47C9-9A8A-233CB3CB7F71"></div>

 

RWB Group AG ist Geschichte

Mit der RWB Group AG verschwindet einer der etabliertesten Namen der deutschen Private-Equity-Landschaft vom Markt – allerdings nur aufgrund einer Umbenennung. Aus der Gruppe wird ab sofort die Munich Private Equity AG. Die Namensänderung ist Teil einer neuen Unternehmensstrategie, in deren Folge auch der Vorstand umgebaut wurde.

<p>Die RWB Group AG heißt fortan Munich Private Equity AG (MPE). Mit der Umbenennung will die Unternehmensgruppe einer strategischen Neuausrichtung zum Ausdruck bringen. MPE will zukünftig weiteren Zielgruppen – über das Kundensegment der Privatanleger hinaus – einen maßgeschneiderten Zugang zu exklusiven Private-Equity-Fondsinvestitionen bieten.</p><h5>Weitere Zielgruppen und Vertriebskanäle erschließen</h5><p>„Seit 1999 bieten wir Privatanlegern den Zugang zur Anlageklasse Private Equity. Als Spezialist für Private Equity mit einer ausgewiesenen Erfahrung für die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe sind wir mit der Marke ‚RWB‘ im Markt bekannt“, sagt Norman Lemke, Vorstandsvorsitzender der Munich Private Equity AG. „Unsere neue Strategie sieht die Erschließung weiterer Zielgruppen und Vertriebskanäle vor. Dies wollen wir auch im Namen des Mutterunternehmens widerspiegeln“, so Lemke weiter.</p><h5>Marke RWB bleibt zum Teil erhalten</h5><p>Die Tochtergesellschaft RWB PrivateCapital Emissionshaus AG (RWB) wird unter der Marke RWB weiterhin sicherheitsorientierte Private-Equity-Dachfonds ab vergleichsweise niedrigen Zeichnungssummen anbieten. Mit rund 130.000 Beteiligungsverträgen ist die RWB nach eigener Aussage der erfahrenste Anbieter Europas im Kundensegment der Privatanleger. Mit der Tochtergesellschaft MPEP Luxembourg Management S.à r.l. (MPEP) bedient die MPE zudem institutionelle Investoren mit diversifizierten Portfolios aus Private-Equity-Fonds. Dabei liegt der Fokus auf dem amerikanischen und europäischen Mid-Cap Buyout-Segment. Die in Luxemburg ansässige Kapitalverwaltungsgesellschaft hatte im vergangenen Jahr den MPEP Fund III nach erstmaligem, aktivem Fundraising unter institutionellen Investoren deutlich über der geplanten Zielgröße geschlossen.</p><h5>Auch personell wird umgebaut</h5><p>Neben der Umbenennung ändert sich auch die Vorstandskonstellation bei der Munich Private Equity AG. Horst Güdel, der 1999 die Unternehmensgruppe mitgegründet und bis zuletzt als Vorstand mit Norman Lemke geführt hat, wechselt plangemäß in den Aufsichtsratsvorsitz. Norman Lemke agiert zukünftig als Vorstandsvorsitzender. Zum Finanzvorstand wurde Daniel Bertele berufen. Er ist seit 2008 in verschiedenen leitenden Funktionen für die Unternehmensgruppe tätig und seit 2017 Vorstand der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG. Für die Position des Vertriebsvorstands wurde zudem mit Marc Dellmann ein ausgewiesener Private-Markets-Experte mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Private Equity gewonnen. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Michail Petrov – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/CEF93497-AE66-487D-94CE-983604622EB8"></div>

 

Willkommen in der War Street

Gamestop war bis vor wenigen Tagen vor allem Zockern ein Begriff. Dann wurde der Spielehändler aber auch zu einem riesigen Börsenzock, der nun sogar in einem spektakulären Kleinkrieg ausgeartet ist. Das nur als skurrile Episode der Börsengeschichte abzutun, greift zu kurz. Ein Kommentar von AssCompact-Redakteur Michael Herrmann.

<p>Die Wall Street ist das Wahrzeichen der Finanzmärkte. Aktuell gleicht sie aber eher einer War Street. An der Börse ist ein spektakulärer Kleinkrieg ausgebrochen. Auf der einen Seite klassische Vertreter in Form von Hedgefonds. Auf der anderen Seite ein Newcomer: Computer-Nerds, versammelt in Online-Foren wie Reddit. Dort haben sie sich vereinigt, um in die Schlacht gegen die Anlageprofis zu ziehen. Auslöser sind massive Leerverkäufe von Hedgefonds auf die Aktie des Spielehändlers Gamestop. Am Markt gab es zeitweise mehr Leerverkäufe als Aktien des kriselnden US-Konzerns. Lange schien das ein sicheres Geschäft. Die Kurse der Aktie fielen und fielen und fielen. Doch wie im berühmten gallischen Dorf kam plötzlich Widerstand auf. Ein Online-Community-David sagte dem Hedgefonds-Goliath den Kampf an. </p><p>Und wie bei der biblischen Vorlage gelang es dem kleinen David den goliathschen Riesen in die Knie zu zwingen. Die Short-Spekulanten hatten die Rechnung ohne die Gegenwehr einer Gaming-Community gemacht. Die Nerds deckten sich konzertiert mit Aktien ein und sorgten so dafür, dass sich die sogenannten Shorties teuer mit Aktien eindecken mussten. Einzelnen Fonds kostete dieser rebellische Akt mehrere Milliarden Dollar. Der Kampf David gegen Goliath nahm sogar so skurrile Züge an, dass Neobroker wie Trade Republic plötzlich den Kauf von Aktien wie Gamestop verboten haben – und damit gerade die Broker, die bei den Nerds besonders beliebt sind.</p><p>All das klingt nach einem skurrilen Streifen aus Hollywood, spielt sich dieser Tage aber tatsächlich so ab – und das Ende ist noch immer offen. Fortsetzungen dürften zudem Folgen. Die Gamestop-Saga zeigt, dass auch die Finanzmärkte nicht mehr vor der neuen Macht der digitalen Schwärme gefeit sind. Statt die jungen Kellerkinder vor ihren Bildschirmen zu belächeln, müssen sie ernst genommen werden. Respekt statt Arroganz. Dann könnte Gamestop der Auftakt für eine neue Aktiengeneration sein. Eine Generation, die wir gerade in Deutschland dringend brauchen. Denn fernab von solchen Zockereien, sind Aktien nach wie vor eine der besten Formen der Altersvorsorge – egal ob als Direktinvestment oder auch in Form von Fonds oder Versicherungsprodukten.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Ascannio – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/17A75D81-DD99-4898-80BF-06E2BF118A06"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/17A75D81-DD99-4898-80BF-06E2BF118A06"></div>

 
Ein Artikel von
Michael Herrmann

Verdacht auf Wirecard-Insiderhandel: BaFin zeigt Mitarbeiter an

Die Betrugsvorwürfe um den Bezahldienstleister Wirecard sind der größte deutsche Finanzskandal des vergangenen Jahre. Und auch in diesem Jahr zieht er seine Kreise. Die BaFin hat im Zuge des Wirecard-Skandals nun Anzeige gegen einen eigenen Mitarbeiter wegen Verdachts des Insiderhandels mit Aktien des Zahlungsdienstleisters erstattet.

<p>Die BaFin hat am 27.01.2021 einen Mitarbeiter der Wertpapieraufsicht wegen des Verdachts des Insiderhandels bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart angezeigt. Der Beschäftigte hatte laut der Finanzdienstleistungsaufsicht am 17.06.2020 strukturierte Produkte mit der Wirecard AG als Basiswert verkauft. Einen Tag später machte Wirecard AG öffentlich, dass über die Existenz von Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. Euro noch keine ausreichenden Prüfungsnachweise zu erlangen waren. </p><h5>Ergebnis einer Sonderauswertung</h5><p>Die Finanzaufsicht hatte den Verdacht nach eigener Aussicht im Rahmen ihrer Sonderauswertung entdeckt und den Beschäftigten daraufhin sofort freigestellt. Darüber hinaus wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet. Die BaFin hat die Compliance-Regeln für die privaten Wertpapiergeschäfte ihrer Mitarbeiter Mitte Oktober 2020 verschärft. Spekulative Finanzgeschäfte, also das kurzfristige Handeln, beispielsweise mit derivativen Finanzinstrumenten oder Aktien, sind seitdem nicht mehr möglich. Mittlerweile mussten im Zuge des Wirecard-Skandals auch <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/wirecard-skandal-weitere-personel…; target="_blank" >BaFin-Präsident Felix Hufeld und die BaFin-Vizepräsidentin und Exekutivdirektorin für Wertpapieraufsicht, Elisabeth Roegele, ihre Posten räumen</a>. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © cirquedesprit – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/7B141062-F362-4E6C-97B3-E1DB9CBE4653"></div>

 

Provinzial stellt Asset-Management nach Fusion neu auf

Die Fusion von Provinzial NordWest und Provinzial Rheinland hat nun auch Folgen für das Asset-Management der Provinzial. Alle Kapitalanlagen des neuen Konzerns werden zukünftig in einer neuen Gesellschaft gebündelt. Diese soll ihre Dienste vermehrt auch extern anbieten.

<p>Die Provinzial richtet ihr Asset Management neu aus. Nach der jüngst vollzogenen Fusion zwischen der Provinzial NordWest und der Provinzial Rheinland wird die neu firmierte Provinzial Asset Management GmbH (ProAM), ehemals Provinzial NordWest Asset Management GmbH, perspektivisch alle Kapitalanlagen des neuen Konzerns verwalten. </p><h5>Dienstleistungen auch außerhalb des Konzerns anbieten</h5><p>Pro AM wird Betriebsstätten in Münster und Düsseldorf haben. Bisher erfüllt die Gesellschaft die Aufgabe für den ehemaligen Provinzial Nord-West Konzern und verwaltet in diesem Rahmen rund 27 Mrd. Euro. In Zukunft werden es rund 50 Mrd. Euro sein. ProAM soll hierzu kundenindividuelle Portfoliolösungen gemäß den individuellen Anforderungen entwickeln ihre Dienstleistungen prospektiv auch außerhalb des Konzerns anbieten. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf ökonomisch, handelsbilanziell und aufsichtsrechtlich ausbalancierten Portfolios für das aktuelle Marktumfeld. </p><h5>Versicherungsversteher statt nur Kapitalmarktexperte</h5><p>Im Zuge der Neuausrichtung hat ProAM die Geschäftsführung verstärkt. Mit den Geschäftsführern Dr. Christoph Heidelbach (Vorsitzender), Dr. Marian Berneburg (Real Assets) und Christian Schick (Renten- & Aktienmanagement) soll auf den umfangreichen Kapitalanlageerfahrungen der beiden Provinzial Gesellschaften aufgebaut werden. „Wir sehen die ProAM nicht nur als Kapitalmarkt-, sondern insbesondere als Versicherungsversteher“, so Dr. Christoph Heidelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © WrightStudio – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/63FD3302-18D7-48F3-9F8B-156D8DC55CA2"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/63FD3302-18D7-48F3-9F8B-156D8DC55CA2"></div>