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Amundi legt eine neue ESG-Fondsfamilie auf

Der Vermögensverwalter Amundi erweitert seinen bisherigen ESG-Ansatz: Im Fokus einer neuen Fondsfamilie steht nicht mehr das aktuelle Nachhaltigkeitsprofil eines Unternehmens, sondern dessen Entwicklungspotenzial in puncto ESG-Kriterien.

Amundi lanciert mit den Amundi Funds ESG Improvers eine neue Fondsfamilie. Dabei handelt es sich um aktiv gemanagte Fonds, die institutionellen und privaten Anlegern offenstehen. Ziel ist es, ESG-fokussiertes Wachstumspotenzial frühzeitig zu erkennen.

Bei diesem zukunftsorientierten Ansatz geht es darum, Unternehmen zu identifizieren, deren Geschäftsmodelle eine vielversprechende Entwicklung in puncto ESG-Kriterien aufweisen. Ausgeschlossen werden dabei zunächst Unternehmen, die nicht den ESG-Kriterien von Amundi entsprechen. In die Auswahl kommen dagegen fundamental interessante Unternehmen, die konkrete Fortschritte im Bereich ESG aufweisen.

Begleitung des gesamten Investmentprozesses

Zudem besteht eine aktive Zusammenarbeit mit dem Management der Unternehmen während des gesamten Investmentprozesses. Ziel dieser Maßnahme ist es, die finanziellen Perspektiven und die ESG-Bilanz des Unternehmens zu verstehen und positiv im Sinne einer ESG-Strategie zu beeinflussen.

Bisher Zwei Teilfonds erhältlich

Aktuell bietet die ESG-Improvers-Fondsfamilie zwei Aktienfonds: Der Amundi Funds European Equity ESG Improvers und der Amundi Funds Pioneer US Equity ESG Improvers, die sich am MSCI Europe Index bzw. am S&P 500 Index orientieren. (bh)

Bild: © Elnur – stock.adobe.com

 

DPAM stellt neue Asien-Pazifik-Aktienstrategie vor

Asiens Wirtschaft hat die Corona-Krise besser und schneller verkraftet als Europa und die USA. Vor diesem Hintergrund entdecken Investoren nun wieder vermehrt die Region als Anlageziel. Degroof Petercam Asset Management bietet diesen nun einen neuen Aktienfonds an.

Degroof Petercam Asset Management (DPAM) hat einen multi-thematischen nachhaltigen Aktienfonds für den asiatisch-pazifischen Raum aufgelegt. Die aktiv gemanagte Strategie mit einem überwiegenden Fokus auf mittelgroße Unternehmen ist darauf ausgerichtet, zukünftige innovative und disruptive Gewinner zu identifizieren. Ziel des DPAM Invest B Equities DRAGONS Sustainable ist es, ein diversifiziertes Portfolio von Unternehmen aufzubauen.

Nachhaltigkeit trifft Wachstum

Das Fondsmanagement soll vor allem Aktien von Unternehmen aufnehmen, deren ESG-Profil solide ist oder sich verbessert und deren Aktivität mit den für die Strategie definierten langfristigen Wachstumsthemen verbunden ist. Auf der Basis von zwei Jahrzehnten Erfahrung im Bereich nachhaltiger Anlagen, umfassender Expertise in multi-thematischen bzw. thematischen Investments und einer Erfolgsbilanz im Management globaler Aktien erweitert DPAM seine Fondspalette, um Anlegern die spannenden Chancen der asiatisch-pazifischen Märkte zugänglich zu machen.

Sieben Themen im Fokus

Im Rahmen des multi-thematischen Ansatzes haben die DPAM-Experten langfristige Anlagethemen, damit verbundene Teilsektoren und Unternehmen identifiziert, die die Gesellschaft dank innovativer Lösungen stark beeinflussen dürften. Diese Themen, die unter dem Akronym „DRAGONS“ zusammengefasst werden, sind: Disruptive Technologien, Aufstrebende Mittelschicht, Alterung & Gesundheit, Generation Z, Umwelt, Nanotechnologie und Sicherheit. Das auf diese sieben Themen ausgerichtete Aktienportfolio für den asiatisch-pazifischen Raum wird kontinuierlich auf neue Entwicklungen, Akteure usw. hin untersucht. Im Fokus stehen dabei auch makroökonomische Trends, um einen besseren Überblick über die Aussichten für verschiedene Länder und Subregionen zu erhalten.

Mehr als nur China und Indien

Der asiatische Kontinent weist laut DPAM eine breite Mischung von bereits entwickelten und sich gerade entwickelnden Volkswirtschaften auf und ist auf dem Radar von Aktieninvestoren noch relativ unerschlossen. Außerdem stehe Innovation ganz oben auf der Agenda der dortigen Unternehmen. Das große Nachfragepotenzial der immensen Märkte im asiatisch-pazifischen Raum, einer Region, in der 60% der Weltbevölkerung leben, und das stark aufstrebende Unternehmertum würden erklären, warum dieser Kontinent eine Brutstätte für Innovationen und disruptive Ideen sei. Bislang habe sich ein großer Teil der Asieninvestoren auf China und Indien fokussiert. Tatsächlich aber biete die gesamte Region faszinierende und interessante Unternehmen. (mh)

Bild: © gui yong nian – stock.adobe.com

 

AllianzGI startet neuen Fonds für China-Aktien

Allianz Global Investors (AllianzGI) hat einen neuen Fonds aufgelegt. Der Allianz China A Opportunities investiert in ein konzentriertes Portfolio chinesischer Festlandaktien und setzt auf die Strategie eines bereits etablierten China-Fonds der Gesellschaft.

<p>AllianzGI hat den Fonds Allianz China A Opportunities aufgelegt. Er stellt eine Erweiterung der bislang aus den Fonds Allianz China A-Shares und Allianz All China Equity bestehenden Produktfamilie dar und investiert in chinesische Festlandsaktien (sogenannte A-Aktien/A-Shares). Der Fonds wird von einem erfahrenen Portfolio-Managementteam bestehend aus Anthony Wong, Sunny Chung und Kevin You gemanagt.</p><h5>Konzentriertes Portfolio aus etwa 45 Aktien</h5><p>Der Allianz China A Opportunities besteht aus einem konzentrierten Portfolio von rund 45 Aktien. Die Fondsmanager identifizieren mit ihrer bewährten, auf fundamentalen Kriterien beruhenden Einzeltitelauswahl die aussichtsreichsten chinesischen Festlandsaktien mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung. Die Investmentphilosophie des Fonds gleicht der des Allianz China A-Shares, konzentriert sich jedoch auf weniger Titel. Der aktiv gemanagte Allianz China A-Shares hat sich unter der Ägide von Wong und Chung in den letzten fünf Kalenderjahren jeweils besser entwickelt als der Vergleichsmaßstab. </p><h5>Unterrepräsentierter wirtschaftlicher Gigant</h5><p>„China ist ein wirtschaftlicher Gigant, in herkömmlichen Aktienindizes ist das Land aber weiterhin unterrepräsentiert. Dies wird sich in den kommenden Jahren ändern“, kommentiert Arne Tölsner, Head of Distribution Germany & Austria, die Fondsauflage. AllianzGI erwartet, dass chinesische Aktien schon bald als eigenständige Anlageklasse wahrgenommen und allokiert werden – neben US-Aktien und europäischen Titeln. Mit den nun drei China-Fonds sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt, um am erwarteten Aufwärtstrend des Reiches der Mitte teilzuhaben. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © kromkrathog – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F94226C2-0587-47C9-9A8A-233CB3CB7F71"></div>

 

RWB Group AG ist Geschichte

Mit der RWB Group AG verschwindet einer der etabliertesten Namen der deutschen Private-Equity-Landschaft vom Markt – allerdings nur aufgrund einer Umbenennung. Aus der Gruppe wird ab sofort die Munich Private Equity AG. Die Namensänderung ist Teil einer neuen Unternehmensstrategie, in deren Folge auch der Vorstand umgebaut wurde.

<p>Die RWB Group AG heißt fortan Munich Private Equity AG (MPE). Mit der Umbenennung will die Unternehmensgruppe einer strategischen Neuausrichtung zum Ausdruck bringen. MPE will zukünftig weiteren Zielgruppen – über das Kundensegment der Privatanleger hinaus – einen maßgeschneiderten Zugang zu exklusiven Private-Equity-Fondsinvestitionen bieten.</p><h5>Weitere Zielgruppen und Vertriebskanäle erschließen</h5><p>„Seit 1999 bieten wir Privatanlegern den Zugang zur Anlageklasse Private Equity. Als Spezialist für Private Equity mit einer ausgewiesenen Erfahrung für die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe sind wir mit der Marke ‚RWB‘ im Markt bekannt“, sagt Norman Lemke, Vorstandsvorsitzender der Munich Private Equity AG. „Unsere neue Strategie sieht die Erschließung weiterer Zielgruppen und Vertriebskanäle vor. Dies wollen wir auch im Namen des Mutterunternehmens widerspiegeln“, so Lemke weiter.</p><h5>Marke RWB bleibt zum Teil erhalten</h5><p>Die Tochtergesellschaft RWB PrivateCapital Emissionshaus AG (RWB) wird unter der Marke RWB weiterhin sicherheitsorientierte Private-Equity-Dachfonds ab vergleichsweise niedrigen Zeichnungssummen anbieten. Mit rund 130.000 Beteiligungsverträgen ist die RWB nach eigener Aussage der erfahrenste Anbieter Europas im Kundensegment der Privatanleger. Mit der Tochtergesellschaft MPEP Luxembourg Management S.à r.l. (MPEP) bedient die MPE zudem institutionelle Investoren mit diversifizierten Portfolios aus Private-Equity-Fonds. Dabei liegt der Fokus auf dem amerikanischen und europäischen Mid-Cap Buyout-Segment. Die in Luxemburg ansässige Kapitalverwaltungsgesellschaft hatte im vergangenen Jahr den MPEP Fund III nach erstmaligem, aktivem Fundraising unter institutionellen Investoren deutlich über der geplanten Zielgröße geschlossen.</p><h5>Auch personell wird umgebaut</h5><p>Neben der Umbenennung ändert sich auch die Vorstandskonstellation bei der Munich Private Equity AG. Horst Güdel, der 1999 die Unternehmensgruppe mitgegründet und bis zuletzt als Vorstand mit Norman Lemke geführt hat, wechselt plangemäß in den Aufsichtsratsvorsitz. Norman Lemke agiert zukünftig als Vorstandsvorsitzender. Zum Finanzvorstand wurde Daniel Bertele berufen. Er ist seit 2008 in verschiedenen leitenden Funktionen für die Unternehmensgruppe tätig und seit 2017 Vorstand der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG. Für die Position des Vertriebsvorstands wurde zudem mit Marc Dellmann ein ausgewiesener Private-Markets-Experte mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Private Equity gewonnen. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Michail Petrov – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/CEF93497-AE66-487D-94CE-983604622EB8"></div>

 

Willkommen in der War Street

Gamestop war bis vor wenigen Tagen vor allem Zockern ein Begriff. Dann wurde der Spielehändler aber auch zu einem riesigen Börsenzock, der nun sogar in einem spektakulären Kleinkrieg ausgeartet ist. Das nur als skurrile Episode der Börsengeschichte abzutun, greift zu kurz. Ein Kommentar von AssCompact-Redakteur Michael Herrmann.

<p>Die Wall Street ist das Wahrzeichen der Finanzmärkte. Aktuell gleicht sie aber eher einer War Street. An der Börse ist ein spektakulärer Kleinkrieg ausgebrochen. Auf der einen Seite klassische Vertreter in Form von Hedgefonds. Auf der anderen Seite ein Newcomer: Computer-Nerds, versammelt in Online-Foren wie Reddit. Dort haben sie sich vereinigt, um in die Schlacht gegen die Anlageprofis zu ziehen. Auslöser sind massive Leerverkäufe von Hedgefonds auf die Aktie des Spielehändlers Gamestop. Am Markt gab es zeitweise mehr Leerverkäufe als Aktien des kriselnden US-Konzerns. Lange schien das ein sicheres Geschäft. Die Kurse der Aktie fielen und fielen und fielen. Doch wie im berühmten gallischen Dorf kam plötzlich Widerstand auf. Ein Online-Community-David sagte dem Hedgefonds-Goliath den Kampf an. </p><p>Und wie bei der biblischen Vorlage gelang es dem kleinen David den goliathschen Riesen in die Knie zu zwingen. Die Short-Spekulanten hatten die Rechnung ohne die Gegenwehr einer Gaming-Community gemacht. Die Nerds deckten sich konzertiert mit Aktien ein und sorgten so dafür, dass sich die sogenannten Shorties teuer mit Aktien eindecken mussten. Einzelnen Fonds kostete dieser rebellische Akt mehrere Milliarden Dollar. Der Kampf David gegen Goliath nahm sogar so skurrile Züge an, dass Neobroker wie Trade Republic plötzlich den Kauf von Aktien wie Gamestop verboten haben – und damit gerade die Broker, die bei den Nerds besonders beliebt sind.</p><p>All das klingt nach einem skurrilen Streifen aus Hollywood, spielt sich dieser Tage aber tatsächlich so ab – und das Ende ist noch immer offen. Fortsetzungen dürften zudem Folgen. Die Gamestop-Saga zeigt, dass auch die Finanzmärkte nicht mehr vor der neuen Macht der digitalen Schwärme gefeit sind. Statt die jungen Kellerkinder vor ihren Bildschirmen zu belächeln, müssen sie ernst genommen werden. Respekt statt Arroganz. Dann könnte Gamestop der Auftakt für eine neue Aktiengeneration sein. Eine Generation, die wir gerade in Deutschland dringend brauchen. Denn fernab von solchen Zockereien, sind Aktien nach wie vor eine der besten Formen der Altersvorsorge – egal ob als Direktinvestment oder auch in Form von Fonds oder Versicherungsprodukten.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Ascannio – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/17A75D81-DD99-4898-80BF-06E2BF118A06"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/17A75D81-DD99-4898-80BF-06E2BF118A06"></div>

 
Ein Artikel von
Michael Herrmann

Verdacht auf Wirecard-Insiderhandel: BaFin zeigt Mitarbeiter an

Die Betrugsvorwürfe um den Bezahldienstleister Wirecard sind der größte deutsche Finanzskandal des vergangenen Jahre. Und auch in diesem Jahr zieht er seine Kreise. Die BaFin hat im Zuge des Wirecard-Skandals nun Anzeige gegen einen eigenen Mitarbeiter wegen Verdachts des Insiderhandels mit Aktien des Zahlungsdienstleisters erstattet.

<p>Die BaFin hat am 27.01.2021 einen Mitarbeiter der Wertpapieraufsicht wegen des Verdachts des Insiderhandels bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart angezeigt. Der Beschäftigte hatte laut der Finanzdienstleistungsaufsicht am 17.06.2020 strukturierte Produkte mit der Wirecard AG als Basiswert verkauft. Einen Tag später machte Wirecard AG öffentlich, dass über die Existenz von Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd. Euro noch keine ausreichenden Prüfungsnachweise zu erlangen waren. </p><h5>Ergebnis einer Sonderauswertung</h5><p>Die Finanzaufsicht hatte den Verdacht nach eigener Aussicht im Rahmen ihrer Sonderauswertung entdeckt und den Beschäftigten daraufhin sofort freigestellt. Darüber hinaus wurde ein Disziplinarverfahren eröffnet. Die BaFin hat die Compliance-Regeln für die privaten Wertpapiergeschäfte ihrer Mitarbeiter Mitte Oktober 2020 verschärft. Spekulative Finanzgeschäfte, also das kurzfristige Handeln, beispielsweise mit derivativen Finanzinstrumenten oder Aktien, sind seitdem nicht mehr möglich. Mittlerweile mussten im Zuge des Wirecard-Skandals auch <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/wirecard-skandal-weitere-personel…; target="_blank" >BaFin-Präsident Felix Hufeld und die BaFin-Vizepräsidentin und Exekutivdirektorin für Wertpapieraufsicht, Elisabeth Roegele, ihre Posten räumen</a>. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © cirquedesprit – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/7B141062-F362-4E6C-97B3-E1DB9CBE4653"></div>

 

Provinzial stellt Asset-Management nach Fusion neu auf

Die Fusion von Provinzial NordWest und Provinzial Rheinland hat nun auch Folgen für das Asset-Management der Provinzial. Alle Kapitalanlagen des neuen Konzerns werden zukünftig in einer neuen Gesellschaft gebündelt. Diese soll ihre Dienste vermehrt auch extern anbieten.

<p>Die Provinzial richtet ihr Asset Management neu aus. Nach der jüngst vollzogenen Fusion zwischen der Provinzial NordWest und der Provinzial Rheinland wird die neu firmierte Provinzial Asset Management GmbH (ProAM), ehemals Provinzial NordWest Asset Management GmbH, perspektivisch alle Kapitalanlagen des neuen Konzerns verwalten. </p><h5>Dienstleistungen auch außerhalb des Konzerns anbieten</h5><p>Pro AM wird Betriebsstätten in Münster und Düsseldorf haben. Bisher erfüllt die Gesellschaft die Aufgabe für den ehemaligen Provinzial Nord-West Konzern und verwaltet in diesem Rahmen rund 27 Mrd. Euro. In Zukunft werden es rund 50 Mrd. Euro sein. ProAM soll hierzu kundenindividuelle Portfoliolösungen gemäß den individuellen Anforderungen entwickeln ihre Dienstleistungen prospektiv auch außerhalb des Konzerns anbieten. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf ökonomisch, handelsbilanziell und aufsichtsrechtlich ausbalancierten Portfolios für das aktuelle Marktumfeld. </p><h5>Versicherungsversteher statt nur Kapitalmarktexperte</h5><p>Im Zuge der Neuausrichtung hat ProAM die Geschäftsführung verstärkt. Mit den Geschäftsführern Dr. Christoph Heidelbach (Vorsitzender), Dr. Marian Berneburg (Real Assets) und Christian Schick (Renten- & Aktienmanagement) soll auf den umfangreichen Kapitalanlageerfahrungen der beiden Provinzial Gesellschaften aufgebaut werden. „Wir sehen die ProAM nicht nur als Kapitalmarkt-, sondern insbesondere als Versicherungsversteher“, so Dr. Christoph Heidelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © WrightStudio – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/63FD3302-18D7-48F3-9F8B-156D8DC55CA2"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/63FD3302-18D7-48F3-9F8B-156D8DC55CA2"></div>

 

Santander startet Dachfonds für Zukunftsinvestments

Santander Asset Management hat einen neuen Dachfonds aufgelegt. Der Santander Future Wealth setzt auf Investments in die Zukunft. Das Fondsmanagement investiert in die drei Zukunftsfelder Gesellschaft, Technologie und Umwelt und insgesamt 18 Unterthemen.

<p>Mit dem Santander Future Wealth hat Santander Asset Management einen neuen Dachfonds vorgestellt. Das Management des neuen Fonds „Santander Future Wealth“ kann in Fonds, Aktien und ETFs investieren. Der Fonds wird vom Quantitative Investment Solutions Team (QIS) verwaltet und deckt drei Megatrends – Future Society, Future Technology und Future Planet – in 18 Unterthemen ab, darunter Medizintechnik, Robotik, Energiewende und Future Transport. Jeder Megatrend wird etwa 33% des Fonds ausmachen, der jedes Unterthema mit Investitionen zwischen 2 und 9% unterstreicht.</p><h5>Traditionelle Unternehmen und Start-ups</h5><p>Auf der einen Seite fokussiert sich das Fondsmanagement auf Investitionen in traditionelle Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung, die in ihren jeweiligen Sektoren führend sind. So erhalten Anleger Zugang zum globalen Wirtschaftswachstum, unterstützt durch weltbekannte Marken und Produkte. Diese Strategie wird durch Portfolios mit innovativen Start-ups ergänzt, die in den dynamischen Wachstumsmärkten „Gesellschaftlicher Wandel“, „Technologie“ und „Umwelt“ größere Erfolge vorweisen.</p><h5>Neue Welt der Wachstumschancen </h5><p>„Mit dem Santander Future Wealth möchten wir unseren Kunden die Gelegenheit bieten, von einer neuen Welt der Wachstumschancen und strukturellen Veränderungen zu profitieren, die sich ihnen in Bezug auf Demografie, Konsumgewohnheiten, neuen Technologien und Umwelt eröffnet“, kommentiert Stefan Jochum, CEO bei Santander Asset Management Germany die Fondsauflage. „Durch unsere internationale Präsenz und globale Expertise sind wir in der Lage, das bestmögliche interdisziplinäre Team für das Fondsmanagement aufzustellen.“ (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Coloures-Pic – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EC54195D-D035-484F-A283-DE4F3AF6DAA2"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EC54195D-D035-484F-A283-DE4F3AF6DAA2"></div>

 

Allianz-Studie: Dividenden werden Vorkrisenniveau vorerst nicht erreichen

Die Dividendenausschüttungen dürften laut einer aktuellen Studie von Allianz Global Investors im vergangenen Jahre europaweit stark gesunken sein. Und auch 2021 werden sie das Vorkrisenniveau den Experten zufolge nicht erreichen. Das sei frühestens 2022 möglich.

<p>Das stete Wachstum der Dividendenausschüttungen europäischer Unternehmen wurde 2020 jäh gestoppt. Infolge der Corona-Krise schütteten die Unternehmen des breiten europäischen Aktienindex MSCI Europe im vergangenen Jahr schätzungsweise nur knapp 290 Mrd. Euro aus. 2019 waren es noch rund 360 Mrd. Euro. Das geht aus der Allianz Global Investors Dividendenstudie 2021 hervor.</p><h5>Jedes vierte Unternehmen setzt Dividende aus</h5><p>Zwar stammen die Ausschüttungen eines Jahres typischerweise aus den Gewinnen des Vorjahres, aus Vorsichtsgründen kürzten laut Allianz Global Investors im vergangenen jedoch viele Unternehmen ihre Dividende oder setzten sie sogar ganz aus. Teilweise durften Firmen auch gar nicht ausschütten, weil sie Hilfsgelder wegen der Coronakrise erhalten hatten. Insgesamt leisteten 2020 nur noch knapp drei von vier europäischen Unternehmen Dividendenzahlungen. In den Vorjahren hatte der Anteil bei mehr als 90% gelegen.</p><h5>Nur leichte Erholung im Jahr 2021 prognostiziert</h5><p>2021 dürften die Ausschüttungen der Unternehmen im MSCI Europe wieder einen Anstieg verzeichnen, allerdings nur einen leichten. „Ähnlich wie beim Konjunkturbild erwarten wir auch für die Dividendenausschüttungen 2021 keine v-förmige Entwicklung, sondern nur eine teilweise Erholung vom vorhergehenden Fall“, erläutert Jörg de Vries-Hippen, CIO Equity Europe bei Allianz Global Investors. Auf den Rückgang von etwa 20% im Jahr 2020 dürfte dieses Jahr ein Anstieg um rund 15% von 290 auf 330 Mrd. Euro erfolgen. </p><h5>Vor-Corona-Niveau frühestens 2022 realistisch</h5><p>„Das Niveau von vor der Corona-Krise dürfte frühestens 2022 wieder erreicht werden. Hierbei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Branchen. So konnten etwa der Gesundheitssektor und Versorger während der Krise ihre Ausschüttungen steigern und dürften diesen Kurs fortsetzen. Andere Branchen hingegen waren 2020 stärker gebeutelt. Zyklische Konsum- und Industriegüterunternehmen etwa dürften ihre Dividendenzahlungen nur im Gefolge einer allgemeinen Konjunkturerholung anheben können, und Sektoren wie Energie oder Finanzdienstleister werden wohl noch länger hinter den vorherigen Hochs zurückbleiben“, so de Vries-Hippen. </p><h5>Weiter elementarer Teil der Aktienrendite</h5><p>Trotz des Einbruchs trugen Dividenden in Europa auch 2020 substanziell zur Rendite von Aktien bei. Infolge der Verringerung der Ausschüttungen sank die Dividendenrendite in Europa zwar im Vergleich zum Vorjahr um etwa einen Prozentpunkt auf rund 2,75% im zweiten Halbjahr. Dies liegt laut Allianz Global Investors aber immer noch deutlich über den Nominalrenditen vieler Rentenmarktpapiere. Vor allem langfristig spielen Dividenden eine entscheidende Rolle für Aktieninvestments. Im Zeitraum von 1975 bis Ende 2020 war laut der Dividendenstudie mehr als ein Drittel der gesamten Aktienerträge auf Ausschüttungen zurückzuführen. (mh) </p><h5>Bild: © studio v-zwoelf – stock.adobe.com</h5><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/7EE91E4B-E408-4811-9666-67AAE430DD9E"></div>

 

Vermögensverwaltende Fonds performten 2020 überwiegend positiv

Vermögensverwaltende Fonds (VV-Fonds) versprechen in turbulenten Phasen wie der Corona-Krise durch ihr aktives Risikomanagement Verluste zu begrenzen, ohne dabei aber auf die Chancen eines Aufschwungs zu verzichten. Wer dieses Versprechen 2020 halten konnte, zeigt eine Auswertung von MMD Analyse & Advisory.

<p>Die Aktienmärkte haben ein turbulentes Jahr hinter sich. Die massiven Verluste aus dem Corona-Crash im Frühjahr konnten von vielen Indizes aufgeholt werden. So erzielte der Daxx im vergangenen Jahr einen Gewinn von 3,6%, der MSCI World von 6,9%. Die defensiven Staatsanleihen, gemessen am deutschen Rentenindex REX P, haben die vergangenen zwölf Monate trotz stagnierender Entwicklung im vierten Quartal mit einem Plus von 1,2% abgeschlossen. Damit fand der turbulente Verlauf an den Aktienmärkten in 2020, mit hohen Verlusten im ersten Quartal von bis zu –38,8% und mit Gewinnen von bis zu 62,5% im anschließenden Jahr, einen versöhnlichen Jahresausklang. </p><h5>Sieben von zehn Fonds schließen 2020 positiv ab</h5><p>In diesem herausfordernden Marktumfeld mit rasanten Kursverlusten und -gewinnen gestaltete sich das Asset Management für VV-Fonds anspruchsvoll. Das galt vor allem für VV-Fonds mit einem höherem Aktienanteil. In den beobachteten MMD-Kategorien Defensiv, Ausgewogen, Offensiv und Flexibel verzeichneten in 2020 rund 70% aller VV-Fonds mit einem Volumen über 10 Mio. Euro ein positives Ergebnis. </p><h5>Verhältnismäßig niedrige Verluste</h5><p>Die überwiegend positiven Ergebnisse erreichten die meisten VV-Fonds mit einem vergleichsweisen niedrigen maximalen Verlust. Nur der von 200 VV-Fonds bei der offensiven und fünf von 220 bei der flexiblen Kategorie verzeichneten 2020 höhere Maximalverluste als der weltweite Aktienindex MSCI World. Bezogen auf die Gesamtanzahl der untersuchten VV-Fonds entspricht dies einem Anteil von weniger als 1%. </p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||So schlugen sich die verschiedenen Risikoklassen--><h5>So schlugen sich die verschiedenen Risikoklassen</h5><p>Die VV-Fonds der defensiven Kategorie konnten das Jahr leicht positiv abschließen. In 2020 lagen die Performancewerte durchschnittlich bei 0,5%, gemessen am MMD-Index Defensiv. Der FISCH Absolute Return Global Multi Asset Fund führte dabei die Bestenliste mit 12,2% an und erreichte dies bei einem maximalen Verlust in Höhe von –10,0%. Durchschnittlich lag der maximale Verlust bei den defensiven VV-Fonds bei –11,5%. </p><h5>Ausgewogene VV-Fonds</h5><p>Der MMD-Index Ausgewogen, der die Entwicklung der VV-Fonds in dieser Peergroup misst, gewann im abgelaufenen Jahr 1,4%. Am besten kam der Carmignac Portfolio Emerging Patrimoine Fonds mit 20,4% durch das vergangene Jahr. Auch im Hinblick auf das Risiko lag der Fonds mit einem Maximum DrawDown in Höhe von –15,2% über dem Durchschnitt in der ausgewogenen Kategorie (–17,2%). </p><h5>Offensive VV-Fonds</h5><p>Die offensiven VV-Fonds konnten im Zeitraum vom 31.12.19 bis 31.12.2020 durchschnittlich 2,8% hinzugewinnen. Am besten kam Allianz Global Investors mit dem Allianz Oriental Income (Platz 1), dem Allianz Income and Growth (Platz 4) und dem PremiumStars Chance Fonds (Platz 7) durch die bisherige Krise. Diese erzielten Gewinne zwischen 13,5% und 35,1%. Sie erreichten dies aber mit überdurchschnittlich hohen maximalen Verlusten im Vergleich zum MMD-Index Offensiv. Ein besseres Chancen-Risiko-Verhältnis konnte der Value Opportunity Fund aufweisen, der im Jahr 2020 12,8% hinzugewann bei einem maximalen Verlust von –12,7%.</p><h5>Flexible VV-Fonds</h5><p>Bei der flexiblen Kategorie waren die Performancewerte am weitesten gestreut. So betrug der Abstand zwischen dem besten und schlechtesten Fonds im Betrachtungszeitraum fast 95 Prozentpunkte. Im Durchschnitt gewannen flexible VV-Fonds in den letzten 12 Monaten 3,98% hinzu. Damit wies die Kategorie die höchsten Gewinne im Vergleich zu den anderen betrachteten Kategorien aus. Der Multi Axxion Concept Fonds verzeichnete das beste Ergebnis in Höhe von 64,48%. Mit einem maximalen Verlust von –19,2% lag der Fonds knapp über dem Kategoriedurchschnitt (-19,9%). Dahinter folgte der LuxTopic Flex Fonds mit 50,03%. Dieser erreichte das Ergebnis im Vergleich zum Multi Axxion Concept Fonds aber mit deutlich niedrigerem maximalem Verlust in Höhe von –6,25%. Das bessere Chancen-Risiko-Verhältnis lasse sich auch im MMD Ranking für drei Jahre erkennen, bei dem der LuxTopic Flex Fonds 5 Sterne und der Multi Axxion Concept Fonds nur 4 Sterne erreichte. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Natee Meepian – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/32C2D81F-7611-4387-84F5-19F3A76B4F25"></div>