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Santander startet Dachfonds für Zukunftsinvestments

Santander Asset Management hat einen neuen Dachfonds aufgelegt. Der Santander Future Wealth setzt auf Investments in die Zukunft. Das Fondsmanagement investiert in die drei Zukunftsfelder Gesellschaft, Technologie und Umwelt und insgesamt 18 Unterthemen.

<p>Mit dem Santander Future Wealth hat Santander Asset Management einen neuen Dachfonds vorgestellt. Das Management des neuen Fonds „Santander Future Wealth“ kann in Fonds, Aktien und ETFs investieren. Der Fonds wird vom Quantitative Investment Solutions Team (QIS) verwaltet und deckt drei Megatrends – Future Society, Future Technology und Future Planet – in 18 Unterthemen ab, darunter Medizintechnik, Robotik, Energiewende und Future Transport. Jeder Megatrend wird etwa 33% des Fonds ausmachen, der jedes Unterthema mit Investitionen zwischen 2 und 9% unterstreicht.</p><h5>Traditionelle Unternehmen und Start-ups</h5><p>Auf der einen Seite fokussiert sich das Fondsmanagement auf Investitionen in traditionelle Unternehmen mit großer Marktkapitalisierung, die in ihren jeweiligen Sektoren führend sind. So erhalten Anleger Zugang zum globalen Wirtschaftswachstum, unterstützt durch weltbekannte Marken und Produkte. Diese Strategie wird durch Portfolios mit innovativen Start-ups ergänzt, die in den dynamischen Wachstumsmärkten „Gesellschaftlicher Wandel“, „Technologie“ und „Umwelt“ größere Erfolge vorweisen.</p><h5>Neue Welt der Wachstumschancen </h5><p>„Mit dem Santander Future Wealth möchten wir unseren Kunden die Gelegenheit bieten, von einer neuen Welt der Wachstumschancen und strukturellen Veränderungen zu profitieren, die sich ihnen in Bezug auf Demografie, Konsumgewohnheiten, neuen Technologien und Umwelt eröffnet“, kommentiert Stefan Jochum, CEO bei Santander Asset Management Germany die Fondsauflage. „Durch unsere internationale Präsenz und globale Expertise sind wir in der Lage, das bestmögliche interdisziplinäre Team für das Fondsmanagement aufzustellen.“ (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Coloures-Pic – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EC54195D-D035-484F-A283-DE4F3AF6DAA2"></div><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/EC54195D-D035-484F-A283-DE4F3AF6DAA2"></div>

 

Allianz-Studie: Dividenden werden Vorkrisenniveau vorerst nicht erreichen

Die Dividendenausschüttungen dürften laut einer aktuellen Studie von Allianz Global Investors im vergangenen Jahre europaweit stark gesunken sein. Und auch 2021 werden sie das Vorkrisenniveau den Experten zufolge nicht erreichen. Das sei frühestens 2022 möglich.

<p>Das stete Wachstum der Dividendenausschüttungen europäischer Unternehmen wurde 2020 jäh gestoppt. Infolge der Corona-Krise schütteten die Unternehmen des breiten europäischen Aktienindex MSCI Europe im vergangenen Jahr schätzungsweise nur knapp 290 Mrd. Euro aus. 2019 waren es noch rund 360 Mrd. Euro. Das geht aus der Allianz Global Investors Dividendenstudie 2021 hervor.</p><h5>Jedes vierte Unternehmen setzt Dividende aus</h5><p>Zwar stammen die Ausschüttungen eines Jahres typischerweise aus den Gewinnen des Vorjahres, aus Vorsichtsgründen kürzten laut Allianz Global Investors im vergangenen jedoch viele Unternehmen ihre Dividende oder setzten sie sogar ganz aus. Teilweise durften Firmen auch gar nicht ausschütten, weil sie Hilfsgelder wegen der Coronakrise erhalten hatten. Insgesamt leisteten 2020 nur noch knapp drei von vier europäischen Unternehmen Dividendenzahlungen. In den Vorjahren hatte der Anteil bei mehr als 90% gelegen.</p><h5>Nur leichte Erholung im Jahr 2021 prognostiziert</h5><p>2021 dürften die Ausschüttungen der Unternehmen im MSCI Europe wieder einen Anstieg verzeichnen, allerdings nur einen leichten. „Ähnlich wie beim Konjunkturbild erwarten wir auch für die Dividendenausschüttungen 2021 keine v-förmige Entwicklung, sondern nur eine teilweise Erholung vom vorhergehenden Fall“, erläutert Jörg de Vries-Hippen, CIO Equity Europe bei Allianz Global Investors. Auf den Rückgang von etwa 20% im Jahr 2020 dürfte dieses Jahr ein Anstieg um rund 15% von 290 auf 330 Mrd. Euro erfolgen. </p><h5>Vor-Corona-Niveau frühestens 2022 realistisch</h5><p>„Das Niveau von vor der Corona-Krise dürfte frühestens 2022 wieder erreicht werden. Hierbei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Branchen. So konnten etwa der Gesundheitssektor und Versorger während der Krise ihre Ausschüttungen steigern und dürften diesen Kurs fortsetzen. Andere Branchen hingegen waren 2020 stärker gebeutelt. Zyklische Konsum- und Industriegüterunternehmen etwa dürften ihre Dividendenzahlungen nur im Gefolge einer allgemeinen Konjunkturerholung anheben können, und Sektoren wie Energie oder Finanzdienstleister werden wohl noch länger hinter den vorherigen Hochs zurückbleiben“, so de Vries-Hippen. </p><h5>Weiter elementarer Teil der Aktienrendite</h5><p>Trotz des Einbruchs trugen Dividenden in Europa auch 2020 substanziell zur Rendite von Aktien bei. Infolge der Verringerung der Ausschüttungen sank die Dividendenrendite in Europa zwar im Vergleich zum Vorjahr um etwa einen Prozentpunkt auf rund 2,75% im zweiten Halbjahr. Dies liegt laut Allianz Global Investors aber immer noch deutlich über den Nominalrenditen vieler Rentenmarktpapiere. Vor allem langfristig spielen Dividenden eine entscheidende Rolle für Aktieninvestments. Im Zeitraum von 1975 bis Ende 2020 war laut der Dividendenstudie mehr als ein Drittel der gesamten Aktienerträge auf Ausschüttungen zurückzuführen. (mh) </p><h5>Bild: © studio v-zwoelf – stock.adobe.com</h5><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/7EE91E4B-E408-4811-9666-67AAE430DD9E"></div>

 

Vermögensverwaltende Fonds performten 2020 überwiegend positiv

Vermögensverwaltende Fonds (VV-Fonds) versprechen in turbulenten Phasen wie der Corona-Krise durch ihr aktives Risikomanagement Verluste zu begrenzen, ohne dabei aber auf die Chancen eines Aufschwungs zu verzichten. Wer dieses Versprechen 2020 halten konnte, zeigt eine Auswertung von MMD Analyse & Advisory.

<p>Die Aktienmärkte haben ein turbulentes Jahr hinter sich. Die massiven Verluste aus dem Corona-Crash im Frühjahr konnten von vielen Indizes aufgeholt werden. So erzielte der Daxx im vergangenen Jahr einen Gewinn von 3,6%, der MSCI World von 6,9%. Die defensiven Staatsanleihen, gemessen am deutschen Rentenindex REX P, haben die vergangenen zwölf Monate trotz stagnierender Entwicklung im vierten Quartal mit einem Plus von 1,2% abgeschlossen. Damit fand der turbulente Verlauf an den Aktienmärkten in 2020, mit hohen Verlusten im ersten Quartal von bis zu –38,8% und mit Gewinnen von bis zu 62,5% im anschließenden Jahr, einen versöhnlichen Jahresausklang. </p><h5>Sieben von zehn Fonds schließen 2020 positiv ab</h5><p>In diesem herausfordernden Marktumfeld mit rasanten Kursverlusten und -gewinnen gestaltete sich das Asset Management für VV-Fonds anspruchsvoll. Das galt vor allem für VV-Fonds mit einem höherem Aktienanteil. In den beobachteten MMD-Kategorien Defensiv, Ausgewogen, Offensiv und Flexibel verzeichneten in 2020 rund 70% aller VV-Fonds mit einem Volumen über 10 Mio. Euro ein positives Ergebnis. </p><h5>Verhältnismäßig niedrige Verluste</h5><p>Die überwiegend positiven Ergebnisse erreichten die meisten VV-Fonds mit einem vergleichsweisen niedrigen maximalen Verlust. Nur der von 200 VV-Fonds bei der offensiven und fünf von 220 bei der flexiblen Kategorie verzeichneten 2020 höhere Maximalverluste als der weltweite Aktienindex MSCI World. Bezogen auf die Gesamtanzahl der untersuchten VV-Fonds entspricht dies einem Anteil von weniger als 1%. </p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||So schlugen sich die verschiedenen Risikoklassen--><h5>So schlugen sich die verschiedenen Risikoklassen</h5><p>Die VV-Fonds der defensiven Kategorie konnten das Jahr leicht positiv abschließen. In 2020 lagen die Performancewerte durchschnittlich bei 0,5%, gemessen am MMD-Index Defensiv. Der FISCH Absolute Return Global Multi Asset Fund führte dabei die Bestenliste mit 12,2% an und erreichte dies bei einem maximalen Verlust in Höhe von –10,0%. Durchschnittlich lag der maximale Verlust bei den defensiven VV-Fonds bei –11,5%. </p><h5>Ausgewogene VV-Fonds</h5><p>Der MMD-Index Ausgewogen, der die Entwicklung der VV-Fonds in dieser Peergroup misst, gewann im abgelaufenen Jahr 1,4%. Am besten kam der Carmignac Portfolio Emerging Patrimoine Fonds mit 20,4% durch das vergangene Jahr. Auch im Hinblick auf das Risiko lag der Fonds mit einem Maximum DrawDown in Höhe von –15,2% über dem Durchschnitt in der ausgewogenen Kategorie (–17,2%). </p><h5>Offensive VV-Fonds</h5><p>Die offensiven VV-Fonds konnten im Zeitraum vom 31.12.19 bis 31.12.2020 durchschnittlich 2,8% hinzugewinnen. Am besten kam Allianz Global Investors mit dem Allianz Oriental Income (Platz 1), dem Allianz Income and Growth (Platz 4) und dem PremiumStars Chance Fonds (Platz 7) durch die bisherige Krise. Diese erzielten Gewinne zwischen 13,5% und 35,1%. Sie erreichten dies aber mit überdurchschnittlich hohen maximalen Verlusten im Vergleich zum MMD-Index Offensiv. Ein besseres Chancen-Risiko-Verhältnis konnte der Value Opportunity Fund aufweisen, der im Jahr 2020 12,8% hinzugewann bei einem maximalen Verlust von –12,7%.</p><h5>Flexible VV-Fonds</h5><p>Bei der flexiblen Kategorie waren die Performancewerte am weitesten gestreut. So betrug der Abstand zwischen dem besten und schlechtesten Fonds im Betrachtungszeitraum fast 95 Prozentpunkte. Im Durchschnitt gewannen flexible VV-Fonds in den letzten 12 Monaten 3,98% hinzu. Damit wies die Kategorie die höchsten Gewinne im Vergleich zu den anderen betrachteten Kategorien aus. Der Multi Axxion Concept Fonds verzeichnete das beste Ergebnis in Höhe von 64,48%. Mit einem maximalen Verlust von –19,2% lag der Fonds knapp über dem Kategoriedurchschnitt (-19,9%). Dahinter folgte der LuxTopic Flex Fonds mit 50,03%. Dieser erreichte das Ergebnis im Vergleich zum Multi Axxion Concept Fonds aber mit deutlich niedrigerem maximalem Verlust in Höhe von –6,25%. Das bessere Chancen-Risiko-Verhältnis lasse sich auch im MMD Ranking für drei Jahre erkennen, bei dem der LuxTopic Flex Fonds 5 Sterne und der Multi Axxion Concept Fonds nur 4 Sterne erreichte. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Natee Meepian – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/32C2D81F-7611-4387-84F5-19F3A76B4F25"></div>

 

Erstmals mehr als zwei Millionen ETF-Sparpläne in Deutschland

ETF-Sparpläne werden bei deutschen Anlegern immer beliebter. Einer aktuellen Auswertung von extraETF.com zufolge gab es in Deutschland Ende 2020 erstmals mehr als zwei Millionen solcher Sparpläne. Zudem ist das monatliche Sparvolumen innerhalb eines Jahres um fast zwei Drittel gestiegen.

<p>Das Anlegerportal extraETF.com veröffentlicht in Zusammenarbeit mit mehreren Banken und Brokern monatliche eine ETF-Statistik über das ETF-Nutzungsverhalten von Privatanlegern in Deutschland. 2020 haben deutsche Anleger demnach insgesamt 710.129 neue ETF-Sparpläne abgeschlossen. Ende Dezember lag die Gesamtzahl der ETF-Sparpläne bei 2,03 Millionen. Damit haben sie erstmals die Marke von zwei Millionen geknackt. </p><h5>Verachtfachung innerhalb von fünf Jahren</h5><p>Noch im Dezember 2015 hatte die Zahl der ETF-Sparpläne erst bei insgesamt 252.415 gelegen. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die Zahl damit in etwa verachtfacht. Das geht aus der jüngsten ETF-Statistik des Anlegerportals extraETF.com hervor. Das in ETF-Sparplänen investierte Volumen kletterte im Jahr 2020 um mehr als ein Drittel von 34 auf 47 Mrd. Euro.</p><h5>Sparrate legt weiter zu</h5><p>Die durchschnittliche Sparplanrate lag im Dezember 2020 bei 174,30 Euro. Im Jahresdurchschnitt liegt sie bei 173,20 Euro. Das jährliche ETF-Sparplanvolumen betrug im vergangenen Jahr 3,59 Mrd. Euro. Allein im Dezember 2020 wurden über ETF-Sparpläne 354,5 Mio. Euro investiert. Das entspricht einem Anstieg von 66% gegenüber dem Wert zum Jahresende 2019. </p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Andreas – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/F26280BE-ADFA-49B8-B8FC-40E5603E4A73"></div>

 

BCA-Tochter startet Partnerschaft mit Greiff Capital

Die BfV AG und Greiff Capital haben eine neue Partnerschaft verkündet. Das Freiburger Fondshaus wird seine Fondsvermögensverwaltung GreiffSELECT zukünftig über die digitale Abschlussstrecke der BCA-Tochter anbieten.

<p>Die BfV Bank für Vermögen AG hat ihr Kooperationsnetzwerk erweitert. Ab sofort befindet sich auch die Greiff capital management AG auf der Kooperationspartnerliste der Oberurseler Bank. Das Breisgauer Fondsmanagerhaus wird im Zuge dessen seine Fondsvermögensverwaltung GreiffSELECT künftig über die Online-Abschlussstrecke der BfV AG anbieten. Die inhabergeführte Gesellschaft hat zwischenzeitlich über 1 Mrd. Euro in seiner Fondsvermögenverwaltung angehäuft und bereits mehrere Auszeichnungen sowie Top Ratings von namhaften Agenturen wie Morningstar, Lipper oder Absolut Research für seine langjährige erfolgreiche Arbeit wiederholt erhalten. </p><h5>So funktioniert GreiffSELECT</h5><p>Nun vertraut Greiff speziell im Rahmen seines Mitte 2019 initiierten fondsbasierten Vermögensverwaltungsangebots GreiffSELECT auf das Abwicklungs-Know-how der BfV AG. GreiffSELECT basiert auf insgesamt drei Portfoliostrategien, die sich betreffend Risikoneigung durch ihre jeweiligen Aktienquotenmaxima unterscheiden: GreiffSELECT Aggressive (bis zu 100% Aktienquote), GreiffSELECT Balanced (bis zu 60% Aktienquote) sowie GreiffSELECT Conservative (bis zu 30% Aktienquote). Die Zusammensetzung der drei GreiffSELECT-Strategien folgt den Ergebnissen einer fundierten Fondsranking-Studie, für die Greiff in Zusammenarbeit mit dem Capital-Magazin einmal pro Jahr erfolgreiche, aktiv verwaltete Fonds herausfiltert. </p><h5>Unkomplizierter Online-Abschluss gewinnt an Bedeutung</h5><p>„Die Nachfrage nach klug strukturierten, transparenten Fonds-Vermögensverwaltungen stieg in letzter Zeit immer mehr an und wird aufgrund der Regulatorik mit Sicherheit noch weiter an Fahrt aufnehmen“, kommentiert Greiff-Vorstand Volker Schilling. „Darüber hinaus wird es immer mehr Vermittler und potenzielle Anleger geben, die den möglichst bequemen und unkomplizierten Online-Abschluss bevorzugen.“ Gerade auch an dieser Stelle habe Greiff die BfV AG überzeugt. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Vittaya_25 – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/06159A0F-C338-4BB0-8DD5-842BBE1DD8DC"></div>

 

ETF-Markt wächst weltweit weiter rasant

Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) und andere börsengehandelten Produkte (ETPs) haben 2020 weltweit ein Rekordneugeschäft verzeichnet. Das zeigt ein aktueller Marktbericht des Marktführers BlackRock.

<p>Die globalen Nettomittelzuflüsse in ETFs und ETPs beliefen sich von Anfang Januar bis Ende Dezember 2020 auf 756 Mrd. Dollar frisches Kapital. Damit übertrafen sie den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2017 von 660 Mrd. Dollar deutlich. Besonders gefragt waren Aktienprodukte. Sie verbuchten unter dem Strich ein Plus von 410 Mrd. Dollar. Anleiheprodukten flossen 257 Mrd. Dollar zu, Rohstoffprodukten immerhin noch 64 Mrd. Dollar.</p><h5>Hantelstrategie bei Aktieninvestments</h5><p>Die Zuflüsse im Aktienbereich zeigen laut BlackRock, dass Anleger eine Hantelstrategie verfolgten – mit defensiven Werten auf der einen und zyklischen auf der anderen Seite. Im Zuge dessen erfreuten sich Branchenprodukte so starker Beliebtheit wie nie zuvor. Dabei standen je nach Zeitpunkt defensive beziehungsweise zyklische Werte im Fokus. ETPs auf Gesundheitswerte verbuchten über das Gesamtjahr hinweg 17,1 Mrd. Dollar frisches Kapital und mehr als je zuvor. Die Hantelstrategie spiegelte sich auch mit Blick auf die bevorzugten Stilfaktoren wider. Über das Gesamtjahr hinweg waren Value (6,7 Mrd. Dollar) und Quality (6,6 Mrd. Dollar) besonders gefragt. Auch Schwellenländeraktien stiegen in der zweiten Jahreshälfte wieder in der Gunst der Anleger. Gleichzeitig verbuchten Minimum-Volatility-Produkte mit relativ geringen Schwankungsbreiten Rekordabflüsse von 16,8 Mrd. Dollar. </p><h5>Anleihen verpassen Rekordjahr nur knapp </h5><p>Das Anleihesegment verpasste 2020 nur knapp ein neues Rekordjahr. Innerhalb des Segmentes fielen jedoch einige Rekorde – beispielsweise bei Investmentgrade-Papieren, in deren Produkt 73,6 Mrd. Dollar und damit fast ein Drittel gesamten Neugeschäftes mit Anleiheprodukten flossen. Hochzinsanleihen kamen übers Gesamtjahr auf 24,8 Mrd. Dollar. Gleichzeitig verbuchten Zinsprodukte wie etwa auf klassische Staatsanleihen die niedrigsten Zuflüsse seit drei Jahren. </p><h5>Nachhaltigkeit auf der Überholspur</h5><p><a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/nachhaltige-etfs-waren-2020-die-g…; target="_blank" >Wie zuletzt auch schon von Lyxor berichtet</a>, erlebten nachhaltige ETFs und ETPs im vergangenen Jahr ihren endgültigen Durchbruch. In den USA und der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) belief sich das Neugeschäft per Saldo auf 85 Mrd. Dollar. 2019 waren es nur 28 Mrd. Dollar gewesen. Das Geschäft mit nachhaltigen Produkten blieb BlackRock zufolge auch auf dem Höhepunkt der coronabedingten Marktverwerfungen zwischen Mitte Februar und Mitte März positiv. </p><h5>Edelmetalle treiben Boom der Rohstoffprodukte voran</h5><p>Rohstoffprodukte wurden fast ausschließlich durch das starke Interesse an den Edelmetallen Gold (44,9 Mrd. Dollar) und Silber (5,1 Mrd. Dollar) getrieben. Im November und Dezember kehrte der Trend um und es kam zu Nettoabflüssen aus Edelmetallen, als die Risikofreude der Anleger stieg. Ölprodukte erlebten BlackRock zufolge ebenfalls ein ungewöhnlich starkes Interesse. Mit Mittelzuflüssen in Höhe von 11,5 Mrd. Dollar verpassten sie nur knapp den bisherigen Rekord von 11,7 Mrd. Dollar. aus dem Jahr 2015. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © WrightStudio – stock.adobe.com </i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/1807CFAE-580B-4092-B7AC-12E6D886FA30"></div>

 

FondsKonzept erzielt Rekordergebnis im Corona-Jahr 2020

Der Maklerpool FondsKonzept hat im Corona-Jahr 2020 ein neues Rekordergebnis erzielt. Fondsbestand und Nettozufluss legten von Januar bis November kräftig zu. Vor allem die digitale Infrastruktur sei von den Maklern intensiv genutzt worden.

<p>Die FondsKonzept AG hat für die ersten elf Monate des Corona-Jahres 2020 eine Steigerung ihrer Geschäftszahlen verkündet. So stieg der Nettomittelzufluss als Saldo von Käufen und Verkäufen der Investmentfondsanteile bis Ende November auf 570 Mio. Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet der Wert eine Steigerung von 94%. Gleichzeitig legte der administrierte Fondsbestand um ein Achtel auf 12,6 Mrd. Euro zu. </p><h5>Auch Versicherungsverträge legen zu</h5><p>Die im Maklerservicecenter registrierten Versicherungsverträge kletterten von 697.000 auf 804.000 und damit um 15,4%. Die Zahlen markieren Bestmarken in der 20-jährigen Geschichte von FondsKonzept und seien Meilensteine im Jahr des Gründungsjubiläums. „Ich bedanke mich bei unseren Maklerpartnerinnen und -partnern im Namen des gesamten Vorstands und aller Mitarbeiter für dieses hervorragende Ergebnis“, sagt Alexander Lehmann, Vorstand für Marketing und Vertrieb. „Während andere Unternehmen nach mehreren Lockdowns im Krisenmodus verharren müssen, konnte mit Hilfe der digitalen Infrastruktur der Kontakt zu den Kunden aufrechterhalten oder gar intensiviert werden.”</p><h5>Boom alternativer Vertriebswege</h5><p>FondsKonzept stellt bei den Maklern einen hohen Nutzungsgrad von alternativen Vertriebswegen wie der Beratung per Videochat fest. Seit Ende April 2020 fanden 6.500 Kundengespräche im Videoformat über FinanceScreen statt. Zudem konnte bereits beim ersten Lockdown im März ohne Verzögerung von der persönlichen Face-to-Face-Beratung auf eine kontaktlose Kommunikation wie etwa über FinanceApp umgestellt werden. Auch bei den Kunden lasse sich somit eine steigende Akzeptanz der digitalen Nutzung feststellen. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Motortion – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/DDED6C06-2E99-49E6-AB8B-839D7F60E01B"></div>

 

Franklin Templeton gründet eigenes Investmentinstitut

Franklin Templeton ist eine der größten Fondsgesellschaften der Welt – und hat nun ein eigenes Investmentinstitut gegründet. Es soll zur Drehscheibe für Forschung und Wissensaustausch werden. Zudem hat das Unternehmen mehrere Führungspositionen neu besetzt.

<p>Franklin Templeton ruft ein eigenes Investmentinstitut ins Leben. Die Einrichtung soll den Wissensvorsprung des Unternehmens als Informationsquelle für globale Märkte nutzen und zu einer Drehscheibe für Forschung und Wissensaustausch werden. Das Franklin Templeton Investment Institute dient laut der Gesellschaft als Kompetenzzentrum, um die globale Investmentexpertise und die umfangreichen internen Research-Kapazitäten des Hauses zu bündeln. </p><h5>Führung wird neu geordnet</h5><p>Auch personell hat die Fondsgesellschaft mehrere Neuheiten verkündet. Stephen Dover, derzeit Head of Equities bei Franklin Templeton, wurde zum Chief Market Strategist ernannt. Darüber hinaus wird er Leiter des Investment Institute ernannt. Terrence Murphy wird zusätzlich zu seiner bisherigen Aufgabe als CEO von ClearBridge Investments neuer Head of Equities bei Franklin Templeton. Stephen Dover soll als Leiter die Veröffentlichung von Research-Ergebnissen über verschiedene Kanäle aktiv fördern, darunter maßgeschneiderte Datenanalysen, eigene Inhalte und akademische Partnerschaften.</p><h5>Konzentration auf eigene Stärken</h5><p>Dover und Murphy werden ihre neuen Rollen am 01.02.2021 antreten. Beide berichten direkt an Jenny Johnson, President und CEO von Franklin Templeton. „Mit diesen Stellenbesetzungen und dem Start des Investment Institute konzentrieren wir uns auf das, was unser Unternehmen auszeichnet: einzigartige Analysen und Research von Experten in über 70 Büros rund um den Globus“, sagt Johnson. </p><h5>Kunden bei der Navigation durch die Märkte unterstützen</h5><p>„Das Franklin Templeton Investment Institute wird unsere umfangreichen Research-Kapazitäten und globalen Marktkenntnisse zusammenführen, um eine Drehscheibe für den Wissensaustausch zwischen den verschiedenen eigenständigen Specialized-Investment-Managern des Unternehmens zu schaffen“, ergänzt Dover. Oberste Aufgabe des Investment Institute werde es sein, Research und datengestützte Erkenntnisse für die Kunden bereitzustellen, um ihnen zu helfen, durch die Finanzmärkte zu navigieren. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © taa – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/158C6F53-D49B-4A32-9758-A44603D5683F"></div>

 

Nachhaltige ETFs waren 2020 der große Gewinner

Lyxor hat mit dem „Money Monitor 2020“ einen Rückblick auf den ETF-Markt 2020 veröffentlicht. Demnach waren nachhaltige ETFs die großen Gewinner. Auch insgesamt waren ETFs im vergangenen Jahr weiter auf der Überholspur.

<p>ESG-ETFs haben 2020 mit 45,5 Mrd. Euro den Löwenanteil aller ETF-Zuflüsse auf sich vereint. Die Summe entspricht 51% aller Zuflüsse in ETFs im vergangenen Jahr und ist mehr als doppelt so hoch wie noch 2019. Das geht aus dem „Money Monitor 2020“ von Lyxor ETF hervor. ESG-ETFs haben dem Report zufolge seit Beginn des Jahres 2019 in keinem einzigen Monat Abflüsse erlitten. Auf dem Höhepunkt der Marktvolatilität im März 2020 erwiesen sie sich mit positiven Zuflüssen von 400 Mio. Euro zudem als extrem widerstandsfähig. Der restliche ETF-Markt musste während dieser Zeit Abflüsse von 26,2 Mrd. Euro hinnehmen. </p><h5>Rekordvorjahr nicht ganz erreicht</h5><p>Klima-ETFs sammelten trotz ihrer Neuheit bereits 2 Mrd. Euro ein. Lyxor ETF sieht darin einen Beleg dafür, dass die Eindämmung des Klimawandels hoch auf der Agenda von Anlegern steht. Insgesamt sammelten europäische ETFs 89,3 Mrd. Euro ein. Das entspricht 13% der gesamten Zuflüsse in Fonds und damit in etwa dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahr. An das Rekordjahr 2019 reichten die Werte allerdings nicht ganz heran. Damals verbuchten ETFs Zuflüsse von 102,6 Mrd. Euro an Zuflüssen. Der Wert von 2020 ist aber immer noch der dritthöchste in der Geschichte. </p><h5>Starke Erholung im Jahresverlauf</h5><p>Nach Abflüssen im ersten Quartal in Höhe von 11 Mrd. Euro in Folge des Corona-Ausbruchs setzte im weiteren Jahresverlauf eine starke Markterholung ein. Von April bis Dezember 2020 betrugen die Zuflüsse 100,4 Mrd. Euro. Aktien-ETFs verzeichneten mit 55,3 Mrd. Euro die größten Zuflüsse im Jahr 2020. Allein im November und Dezember 2020 flossen ihnen von 34,7 Mrd. Euro zu. Die Zuflüsse in Fixed-Income-ETFs gingen hingegen von 53 auf 33 Mrd. Euro zurück. Der Bereich litt mit Rekordabflüssen von insgesamt 144,7 Mrd. Euro allein im März 2020 am stärksten unter der durch Covid-19 ausgelösten Marktkrise. </p><h5>ESG-ETFs entwickeln sich zum neuen Marktstandard</h5><p>„Der Appetit der Anleger auf ETFs hat während der Marktturbulenzen des vergangenen Jahres nicht nachgelassen, da sich ETFs als liquide und zuverlässige Möglichkeiten für den Zugang zu den Märkten erwiesen haben, selbst als die Volatilität am höchsten war“ kommentiert Vincent Denoiseux, Head of ETF Research and Solutions bei Lyxor Asset Management, die Marktzahlen. Die Pandemie haben den Blick auch auf die beeindruckend stark gestiegene Nachfrage nach ESG-Investments gelenkt. ESG-ETFs hätten sich zu neuen Marktstandards entwickelt, nachdem sie noch vor wenigen Jahren als Nischenprodukte wahrgenommen wurden. „Investoren sind sich zunehmend der Effektivität von ESG-ETFs bewusst, wenn es darum geht, Kapital in großem Umfang in eine nachhaltigere Wirtschaft umzuschichten. Wir erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird“, so Denoiseux. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Elnur – stock.adobe.com </i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3AD0986B-171C-44F0-A534-42587F718388"></div>

 

Neuer Aktienfonds von TimmInvest und Universal-Investment

TimmInvest und Universal-Investment haben einen neuen Europa-Aktienfonds lanciert. Der TimmInvest Europa Plus Fonds soll durch den Einsatz von Derivaten eine deutliche Zusatzrendite im Vergleich zum europäischen Aktienmarkt erzielen.

<p>Die Investment-Boutique TimmInvest und Universal-Investment legen zusammen einen neuen Europa-Aktienfonds auf, der sich auf die Erzielung von Zusatzerträgen durch Derivate konzentriert. Die Strategie des TimmInvest Europa Plus Fonds setzt auf steigende europäische Aktienmärkte und Zusatzerträge durch den aktiven Einsatz von Derivaten. Der in Deutschland registrierte Fonds soll seine Benchmark, den Stoxx Europe 600 (Net Return) Index, deutlich übertreffen.</p><h5>Aktien-ETFs als Basis</h5><p>Der TimmInvest Europa Plus Fonds investiert vorwiegend in voll replizierende Aktien-ETFs mit dem Anlageschwerpunkt Europa. Bei der Auswahl des Indizes werden fundamentale Kriterien wie etwa Gewinnerwartungen und technische Aspekte wie zum Beispiel die relative Stärke berücksichtigt. Die Aktienquote des Fonds wird durch den Einsatz von Derivaten an der europäischen Terminbörse EUREX fortlaufend ebenso nach fundamentalen und technischen Kriterien aktiv gesteuert. Dazu werden Faktoren wie Marktbewertung, Trends, Momentum und bevorstehende marktbewegende Ereignisse analysiert und berücksichtigt. </p><h5>Experte für Derivate und Asset-Management</h5><p>Initiator und Berater des TimmInvest Europa Plus Fonds ist Thomas Timmerman. Während seiner fast 30-jährigen Karriere bei der Commerzbank hat sich der Experte auf Derivate und Asset-Management spezialisiert. Er war beim Aufbau der Commerzbank-Plattform für Zertifikate, Optionsscheine und ETFs maßgeblich beteiligt und mehr als zehn Jahre Verwaltungsratsvorsitzender der Fondsgesellschaft der ComStage ETFs. Die in dieser Zeit gewonnene Expertise und Erfahrung bringt er jetzt in die Selbstständigkeit und den Fonds ein. (mh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © TRAVELARIUM – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/D7E2C8D6-5583-41FB-BB72-11C9AD4F456A"></div>