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18. November 2022
Allianz Kranken startet elektronische Patientenakte

Allianz Kranken startet elektronische Patientenakte

Der Startschuss für die elektronische Patientenakte der Allianz Private Krankenversicherung ist gefallen. Versicherte können die ePA nun als digitalen Aufbewahrungsort für sämtliche medizinischen Unterlagen nutzen und dort alle relevanten Dokumente sammeln.

Die Allianz Private Krankenversicherung bietet ihren Versicherern nun eine elektronische Patientenakte (ePA) – als erste private Krankenversicherung in Deutschland. Die ePA fungiert als digitaler Aufbewahrungsort für sämtliche medizinischen Unterlagen der Versicherten und bündelt übergreifend alle sie betreffenden Dokumente. Mit verschiedenen Funktionen und Services unterstützt die ePA dabei, Behandlungsverläufe zu verbessern und bürokratische Prozesse zu entlasten.

„Über die ePA vernetzen wir unsere Versicherten mit ihren Ärztinnen, Ärzten und medizinischen Leistungserbringern“, erklärt APKV-Vorstand Daniel Bahr. „Wir tragen so dazu bei, ihre Gesundheitsversorgung zu verbessern und stärken ihre Selbstbestimmung als Patientinnen und Patienten“, so Bahr weiter.

APKV-Vollversicherte können die ePA über die Allianz Gesundheits-App bedienen, die viele bereits nutzen, um beispielsweise Rechnungen einzureichen. APKV-Versicherten mit Zusatztarifen steht die ePA ihrer jeweiligen gesetzlichen Krankenversicherung zur Verfügung.

Derzeit haben Versicherte über die APKV-ePA die Möglichkeit, medizinische Unterlagen zu speichern, diese mit Ärzten zu teilen sowie Medikationspläne und Notfalldatensätze hinterlegen zu lassen. Weitere Funktionen und Dienste sollen folgen, sobald die Gematik diese für die ePA der PKV-Versicherten freigibt. So sind beispielsweise für 2023 die eAbrechnung und das eRezept geplant. (tk)

Bild: © HNFOTO – stock.adobe.com