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29. Juli 2020
Allianz Rentenkompass zeigt, was im Alter übrig bleibt
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Allianz Rentenkompass zeigt, was im Alter übrig bleibt

Mit dem neuen Allianz Rentenkompass lässt sich nicht nur die realistische Brutto-Rente ermitteln, sondern Nutzer erfahren auch, wie hoch ihre spätere Netto-Rente annähernd ausfallen wird. Mit diesem Service will die Allianz eine digitale Rententransparenz schaffen.

Während in Berlin noch an einer säulenübergreifenden Renteninformation gebastelt wird, hat die Allianz ihren „Rentenkompass“ präsentiert. Mit der kostenlosen Anwendung der Allianz Leben lässt sich nicht nur eine realistische Brutto-Rente ermitteln, sondern Nutzer bekommen auch annähernd die Information, was später netto von der Rente übrig bleibt. Steuern und Sozialabgaben werden auf Grundlage der heute gültigen Gesetzgebung einkalkuliert.

Der Rentenkompass wendet sich an viele unterschiedliche Zielgruppen: Berufseinsteiger, die noch keine Vorstellung davon haben, wie viel Geld sie überhaupt später benötigen, bekommen einen ersten Anhaltspunkt. Berufstätige um die 30 mit ersten Renteninformationen können die Daten einordnen und Ältere kurz vor Ende der Erwerbstätigkeit erhalten einen Überblick, ob sie es sich leisten können, früher in Rente zu gehen.

Realistisches Bild der finanziellen Lage im Alter

„Dass die Menschen realistisch einschätzen können, ob sie gut vorgesorgt haben, ist wichtig und dazu wollen wir mit dem Rentenkompass beitragen“ erklärt Alf Neumann, Digitalisierungsvorstand der Allianz Leben. Aus diesem Grund berücksichtigt der Rentenkompass nicht nur Einkommen aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge, sondern es lassen sich auch Einkünfte aus Immobilienbesitz und Kapitalvermögen hinterlegen.

Service nicht nur für Allianz-Kunden

Eingebunden ist der Rentenkompass in „Meine Allianz“. Somit gelten die gleichen Sicherheitsstandards wie für Kundenverträge bei der Allianz. Nutzer müssen aber keine Allianz-Kunden sein und haben außerdem die volle Kontrolle über ihre Daten. Auf Wunsch können Kunden ihre Daten mit einem Vermittler teilen. „Vielen Kunden ist wichtig, vor und während einer Beratung mit einem Vermittler eine solide Datenbasis zu haben, um sich im Beratungsgespräch darauf zu konzentrieren, ob und welche weiteren Vorsorgemöglichkeiten in Betracht kommen könnten“, sagt Neumann. „Mit dem Rentenkompass ermöglichen wir genau das.“

Der Rentenkompass macht es auch möglich, verschiedene Szenarien durchzuspielen. Neben dem Zeitpunkt des Rentenbeginns lässt sich auch ein Inflationsrechner zurate ziehen. Dieser unterstützt dabei zu ermitteln, wie hoch der Wert der eigenen Rente sein muss, um eine ähnliche Kaufkraft wie zum jetzigen Zeitpunkt zu haben.

Die Entwickler legten Wert auf eine möglichst einfache Eingabe der Daten. Die staatliche Renteninformation, die jeder Bürger bekommt, wenn er einige Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, lässt sich beispielsweise abfotografieren. Verträge, die in „Meine Allianz“ bereits hinterlegt sind, werden automatisch erfasst. Alle übrigen Vorsorge-Varianten kann jeder Nutzer selbst eingeben. (tk)

Bild: © Alexander Limbach – stock.adobe.com