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6. Februar 2026
Ammerländer mit Produktupdates in der Kompositsparte
Ammerländer mit Produktupdates in der Kompositsparte

Ammerländer mit Produktupdates in der Kompositsparte

Die Ammerländer hat im Februar einige Produktupdates vorgenommen. Neuerungen gibt es in der Fahrradvollkaskoversicherung, der Hundehalterhaftpflicht sowie der Privathaftpflicht. Mit den Änderungen reagiert der Versicherer laut eigenen Angaben auf sich wandelnde Markt- und Kundenanforderungen.

Die Ammerländer Versicherung hat zum Februar 2026 ein umfassendes Tarifupdate bei mehreren Kompositversicherungen angekündigt. Im Fokus stehen dabei die Fahrradvollkaskoversicherung, die Privathaftpflicht sowie die Hundehalterhaftpflicht. Mit dem Update will der Versicherer seine Produktpalette schärfen, Prozesse und Service optimieren sowie auf veränderte Markt- und Kundenanforderungen reagieren.

Neuerungen in der Fahrradvollkasko

In der Fahrradvollkaskoversicherung kommt es zu moderaten Beitragsanpassungen, vor allem im Tarif Classic, so der Versicherer. Zudem wurde die Tarifzonierung überarbeitet, was in einzelnen Fällen zu Verschiebungen bei Postleitzahlen führt. Zudem gelten künftig auch fest verschraubte oder verbaute Tracker als abschlagsfähig, nicht mehr nur vollständig integrierte Systeme.

Zudem gilt künftig ein tägliches Kündigungsrecht in allen vier Produkten der Fahrradvollkasko. Eine weitere Neuerung: Die Obliegenheiten wurden präzisiert, insbesondere im Hinblick auf Kellerabteile und Schuppen. GPS-Tracker werden erstmals explizit als versichertes Zubehör in die Bedingungen aufgenommen. Ergänzend wurde der Beitragsrechner überarbeitet.

Diese Änderungen gelten in der Hundehalterhaftpflicht

Auch die Hundehalterhaftpflichtversicherung wurde inhaltlich erweitert. Im Tarif Comfort können die Deckungssummen künftig optional auf bis zu 100 Millionen Euro erhöht werden. Neu ist zudem eine stärker differenzierte Beitragslogik, die Hunderassen anhand von fünf Kategorien einordnet. Kleine Rassen sollen dadurch tendenziell günstiger eingestuft werden. Den Begriff „Listenhunde“ wird der Versicherer künftig nicht mehr nutzen, um Einstufungen vorzunehmen. Zudem können Versicherte künftig eine Selbstbeteiligung von 150 Euro wählen.

Des Weiteren hat der Versicherer die Bedingungen im Tarif Comfort erweitert: U.a. greift die Ausfalldeckung greift ab sofort auch dann, wenn der Halter oder Besitzer eines angreifenden Hundes nicht bekannt ist.

Privathaftpflicht: Fokus auf Familien

Die Privathaftpflichtversicherung ist künftig stärker auf Familien ausgerichtet, was sich in einem reduzierten Beitrag widerspiegelt, so der Versicherer. Andere Zielgruppen müssen zwar mit leicht angepassten Beiträgen rechnen, erhalten dafür jedoch einen erweiterten Leistungsumfang. In den Tarifen Exclusiv und Excellent lassen sich die Deckungssummen ebenfalls optional auf bis zu 100 Mio. Euro erhöhen.

Des Weiteren wurden mehrere Risiken neu eingeschlossen. So ist das Abhandenkommen fremder, beweglicher Sachen künftig mitversichert. Neu ist zudem ein Cyber- und Internetschutz im Homeoffice, der bei Datenrechtsverletzungen gegenüber dem Arbeitgeber greift. Darüber hinaus wurden Mietsachschäden an geliehenen E-Scootern sowie der Schutz bei Car-Sharing erweitert. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.