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Amundi verhandelt über Lyxor-Übernahme
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Amundi verhandelt über Lyxor-Übernahme

Die Fusions- und Übernahmewelle in der europäischen Fondslandschaft geht weiter. So hat Amundi bekanntgegeben, dass die Gesellschaft exklusive Verhandlungen mit Société Générale über die Tochter Lyxor begonnen hat.

Société Générale und Amundi haben mitgeteilt, dass die beiden Gesellschaften exklusive Gespräche über den Verkauf von Asset-Management-Aktivitäten der französischen Bank führen. Demnach konzentrieren sich die Gespräche auf die Geschäftsbereiche ihrer Tochtergesellschaft Lyxor. Der Deal mit Amundi soll die 2018 begonnene Konzentration auf die Kerngeschäfte von Société Générale zum Abschluss bringen.

Europäischer ETF-Pionier

Die Übernahme soll bis Februar 2022 abgeschlossen sein und rund 124 Mrd. Euro der von Lyxor insgesamt verwalteten 140 Mrd. Euro umfassen. Lyxor wurde 1998 gegründet und ist einer der Pioniere auf dem europäischen ETF-Markt. Noch heute ist die Gesellschaft der drittgrößte ETF-Anbieter in Europa. ETFs stehen für rund zwei Drittel des insgesamt von Lyxor verwalteten Vermögens.

Starke Hebelwirkung in schnell wachsendem Markt

Amundi gibt die Kosten für die Übernahme mit 825 Mio. Euro an. Mit dem Lyxor-Zukauf steigt die Gesellschaft nach eigener Aussage zum führenden ETF-Anbieter in Europa auf. Zusammen mit dem eigenen ETF-Volumen würde Europas größte Fondsgesellschaft dann 142 Mrd. Euro in ETFs verwalten. Das entspreche einem Marktanteil von 14%. Amundi erhofft sich von der Übernahme zudem eine starke Hebelwirkung des eigenen Wachstums im schnell wachsenden ETF-Markt. (mh)

Bild: © Worawut – stock.adobe.com