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Angst vor Betriebsunterbrechung und Cybervorfällen nimmt zu
19. Januar 2018

Angst vor Betriebsunterbrechung und Cybervorfällen nimmt zu

Das Allianz Risk Barometer 2018, das die wichtigsten Risiken für Unternehmen untersucht, zeigt an der Spitze keine Veränderungen: Betriebsunterbrechungen und Cybervorfälle gelten nach wie vor als die größten Geschäftsrisiken in Deutschland und weltweit, die Angst davor nimmt allerdings weiter zu.


Das Allianz Risk Barometer 2018, das die wichtigsten Risiken für Unternehmen untersucht, zeigt an der Spitze keine Veränderungen: Betriebsunterbrechungen und Cybervorfälle gelten nach wie vor als die größten Geschäftsrisiken in Deutschland und weltweit, die Angst davor nimmt allerdings weiter zu.

Angst vor Betriebsunterbrechung und Cybervorfällen nimmt zu

Die Risiken einer Betriebsunterbrechung (Rang 1) und von Cybervorfällen (Rang 2) bleiben auch 2018 laut Allianz Risk Barometer die größten Geschäftsrisiken in Deutschland. Die Angst der Risikomanager vor diesen beiden Top-Risiken hat im Vergleich zu 2017 sogar deutlich zugenommen. Betriebsunterbrechung wird in 55% der deutschen Antworten als großes Risiko benannt (Vorjahr: 40%), Cybervorfälle kommen auf 51% (Vorjahr: 44%) der Antworten. Dem aktuellen Allianz Risk Barometer zufolge gibt es immer mehr Ursachen für Betriebsunterbrechung. Sie reichen von traditionellen Risiken wie Feuer, Naturgefahren oder Unterbrechungen der Lieferkette bis hin zu neuen Auslösern durch die fortschreitende Digitalisierung, die typischerweise ohne Sachschäden, aber mit hohen finanziellen Verlusten einhergehen.

Laut Risk Barometer treiben rekordverdächtige Schäden aus Überschwemmungen und Stürmen auch Naturkatastrophen zurück auf die Agenda der Risikomanager in Deutschland. Die Angst vor Wetterereignissen ist in Deutschland am stärksten gestiegen – von Rang 8 im Jahr 2017 auf Rang 3 im Jahr 2018. Kritischer als im vergangenen Jahr sehen deutsche Unternehmen zudem Geschäftsrisiken durch Feuer und Explosion (Rang 4) sowie durch Qualitätsmängel, Serienfehler, Produktrückrufe (Rang 7). Volkswirtschaftliche Risiken, zum Beispiel durch steigende Rohstoffpreise oder Inflation, schätzen die Experten geringer ein als noch 2017 (aktuell: Rang 10; 2017: Rang 5).

Weltweite Ergebnisse: Klimawandel rückt in den Fokus

Auch weltweit sorgen sich die Unternehmen vor allem vor einer Betriebsunterbrechung (Rang 1) und einem Cybervorfall (Rang 2). Große Schäden aus Naturkatastrophen (Rang 3) bleiben ein großes Geschäftsrisiko, wobei unter dem Eindruck des rekordverdächtigen Katastrophenjahrs 2017 auch der Klimawandel und die steigende Volatilität des Wetters (Rang 10) erstmals in die Top Ten der wichtigsten Risiken weltweit vorrückt. Unterdessen sind Risiken, die von neuen Technologien ausgehen (aktuell: Rang 7; 2017: Rang 10), einer der größten Aufsteiger im weltweiten Ranking. Umgekehrt sind die Unternehmen weniger besorgt über generelle Marktentwicklungen (aktuell: Rang 4; 2017: Rang 2).

Über das Allianz Risk Barometer

Das Allianz Risk Barometer 2018, das der Allianz Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) zum siebten Mal veröffentlicht, untersucht die wichtigsten Risiken für Unternehmen weltweit, für einzelne Regionen und Länder sowie ausgewählte Industriezweige. (sg)






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