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Auf der Suche nach der günstigsten Kfz-Versicherung
13. Oktober 2016

Auf der Suche nach der günstigsten Kfz-Versicherung

In der Kfz-Versicherung gibt es hohe Preisspannen. Immer mehr Versicherungsnehmer ziehen deshalb zunächst Vergleichsportale im Internet zu Rate. Nach Einschätzung des Verbraucherportals Finanztip findet man dort aber nicht immer die günstigsten Tarife. Wer wirklich fündig werden will, muss ziemlich viel Aufwand in die Recherche stecken.


In der Kfz-Versicherung gibt es hohe Preisspannen. Immer mehr Versicherungsnehmer ziehen deshalb zunächst Vergleichsportale im Internet zu Rate. Nach Einschätzung des Verbraucherportals Finanztip findet man dort aber nicht immer die günstigsten Tarife. Wer wirklich fündig werden will, muss ziemlich viel Aufwand in die Recherche stecken.


Auf der Suche nach der günstigsten Kfz-Versicherung

Bei der Suche nach einer Kfz-Versicherung sind Vergleichsportale im Internet erste Wahl. Verbraucher erwarten sich davon, dort den günstigsten Tarif zu finden. Allerdings stellen sie dann oft fest, dass die Auswahl der Kriterien und der Eingabeprozess doch umfangreicher sind als zunächst gedacht. Das Verbraucherportal Finanztip meint zudem, dass sich Interessierte nicht nur auf die üblichen Vergleichsportale verlassen sollten. Denn die günstigen Direktversicherer Hannoversche Direkt und HUK24 seien dort nicht zu finden. Verbraucher sollten deshalb Vergleichsportale und den Blick auf die Tarife der großen Direktversicherer bei der Suche kombinieren.

Doch allein die An- und Eingabe der Leistungsmerkmale stellt Nutzer oft schon vor große Herausforderungen. Wer den günstigsten Preis sucht, muss Einschränkungen bei den Leistungen machen und die richtigen Einstellungen vornehmen. Diese Einstellungen können umgekehrt aber auch zu unbeabsichtigten Kostentreibern werden. In einem Test hat Finanztip erhebliche Unterschiede ausgemacht. Mit ungünstigen Einstellungen für einen Kfz-Tarif zahle zum Beispiel ein Golf-Fahrer beim „günstigsten Angebot“ für eine Vollkaskoversicherung gut 1.700 Euro. Wenn der Versicherte seine Angaben optimiere, könne er den Preis auf jährlich 448 Euro drücken. Teuer werde es für den Kunden vor allem dann, wenn bei den Einstellungen ein uneingeschränkter Fahrerkreis gewählt oder eine hohe Kilometerzahl angegeben werde. Aber Achtung, wer andererseits falsche Angaben macht, muss eventuell mit einer Vertragsstrafe vom Versicherer rechnen.

Auch Verivox konstatiert enorme Preisspannen

Auch das Vergleichsportal Verivox hat enorme Preisspannen bei der Kfz-Versicherung errechnet. Bei Neukunden lägen die Preise der günstigsten Tarife rund 60% unter den teuersten. Selbst zwischen durchschnittlichen Prämien und den günstigsten Angeboten betrage die Differenz mehr als ein Drittel. Ausgewertet hat Verivox Tarife für Autofahrer, die 2016 für einen Neu- oder Gebrauchtwagen einen Versicherungsvergleich gerechnet haben. Bei den Berechnungen mit Haftpflicht und Vollkasko betrug die Spanne zwischen einem durchschnittlichen Angebot am Markt und den günstigsten drei Prämien 277 Euro. Bei einem Angebot für eine reine Haftpflichtversicherung waren es 178 Euro und im Durchschnitt aller Berechnungen 217 Euro. Aber auch Verivox rät, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch auf die Leistungen.

Ziemlich viel Recherche

Für den potenziellen Versicherungskunden bedeutet dies einen gewissen Aufwand in der Recherche. Denn auf einige Merkmale sollte dieser auf jeden Fall achten – etwa auf eine hohe Versicherungssumme in der Haftpflichtversicherung oder auch auf einen Verzicht auf Einrede grober Fahrlässigkeit in der Kaskoversicherung. Stellt sich weiterhin die Frage nach einer Mallorca-Police und dem Schutz bei Marderbissen und Wildunfällen. Den eigenen Bedarf zu erkennen, ist dabei nicht ganz einfach, auch wenn die Online-Prozesse darauf abzielen, einen durchgängigen Beratungsprozess abzubilden. Wer sich den Aufwand nicht machen will, ist dann wohl auch bei einer oft als „einfaches Produkt“ bezeichneten Kfz-Versicherung bei seinem Versicherungsmakler gut aufgehoben. (bh)




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