Die durchschnittliche Darlehenshöhe, die Finanzierungskunden in Deutschland 2025 für den Erwerb einer Immobilie aufgenommen haben, lag im Schnitt bei 322.421 Euro. Dies zeigt eine Auswertung des Kreditvermittlers Dr. Klein. Prozentual bedeutet dies eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 5%. Im Jahr 2024 betrug die Kreditsumme im Schnitt 307.900 Euro.
Regionale Unterschiede
Zeigte sich beim Blick auf die einzelnen Bundesländer noch vor zwei Jahren überall eine Aufwärtstendenz, ergibt sich nun ein anderes Bild: 2025 waren in vier Bundesländern rückläufige Bewegungen zu verzeichnen. So hat sich der fremdfinanzierte Anteil einer Immobilie im Saarland, in Thüringen, Berlin und Brandenburg gegenüber dem Vorjahr verringert.
Bayern führt Rangliste an, Saarland neues Schlusslicht
Das Bundesland mit der durchschnittlich höchsten Darlehenssumme im gesamtdeutschen Vergleich ist erneut Bayern. Auf 386.652 Euro belief sich die Kreditsumme im Jahr 2025 im Freistaat. Am unteren Ende der Rangliste findet sich das Saarland, das Sachsen-Anhalt aus dem Vorjahr als Schlusslicht ablöst. Der fremdfinanzierte Anteil bei einem Immobilienkauf betrug hier im Schnitt 233.227 Euro. Laut Auswertung von Dr. Klein liegt die Differenz zwischen der höchsten und niedrigsten durchschnittlichen Darlehenssumme somit bei 153.425 Euro. Im Saarland ist zugleich der größte prozentuale Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen: 2024 betrug die Höhe der aufgenommenen Immobilienkredite noch 247.004 Euro und damit 6% mehr als 2025.
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