AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Youtube

Baukindergeld treibt Eigenheimkäufe auf neues Rekordniveau
29. August 2019

Baukindergeld treibt Eigenheimkäufe auf neues Rekordniveau

Dass eigene Haus steht bei den Deutschen immer höher im Kurs. Diese These belegt nun eine Studie des GEWOS Instituts. Demnach hat unter anderem das Baukindergeld die Zahl der Eigenheimkäufe nach auf einen neuen Rekordwert getrieben.


Dass eigene Haus steht bei den Deutschen immer höher im Kurs. Diese These belegt nun eine Studie des GEWOS Instituts. Demnach hat unter anderem das Baukindergeld die Zahl der Eigenheimkäufe nach auf einen neuen Rekordwert getrieben.


Baukindergeld treibt Eigenheimkäufe auf neues Rekordniveau

Im Jahr 2018 haben die Transaktionen von Ein- und Zweifamilienhäusern mit bundesweit rund 248.500 Kauffällen ein neues Allzeithoch erreicht. Das geht aus der diesjährigen IMA® Immobilienmarktanalyse des GEWOS Instituts hervor. „Das im vergangenen Jahr eingeführte Baukindergeld hat zu einem zusätzlichen Run auf Eigenheime geführt“, kommentiert Sebastian Wunsch, der bei GEWOS für die IMA® verantwortlich.

Trendwende bei den Kauffällen

Nach Rückgängen um 0,7% in 2016 und 0,8% in 2017 ist die Zahl der Kauffälle von Ein- und Zweifamilienhäusern im vergangenen Jahr um 2,1% gestiegen. Der entsprechende Geldumsatz erhöhte sich um 9,7% und damit bereits das elfte Jahr in Folge. Mit Transaktionen im Wert von rund 66,3 Mrd. Euro wurde 2018 das siebte Jahr in Folge ein neuer Umsatzrekord am deutschen Eigenheimmarkt erzielt.

Baukindergeld treibt Eigenheimkäufe auf neues Rekordniveau
Umsatzstärkstes Segment in Deutschland

Das Eigenheimsegment avancierte laut GEWOS zum umsatzstärksten Marktsegment am deutschen Immobilienmarkt, noch vor dem Teilmarkt für Eigentumswohnungen. Der durchschnittliche Transaktionspreis für Eigenheime legte in 2018 um 7,5% zu, auf rund 267.000 Euro im bundesweiten Mittel. Die positive Entwicklung der Kauffallzahlen im Eigenheimsegment in 2018 ist insbesondere auf steigende Bestandstransaktionen zurückzuführen.

Neubauten auf historisch niedrigem Niveau

Die Transaktionen von Neubauten sind im vergangenen Jahr um 4,0% zurückgegangen. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern ist um 2,4% auf rund 103.400 gesunken. Bereits seit einigen Jahren befindet sich der Eigenheimbau auf einem historisch niedrigen Niveau. In den vergangenen zehn Jahren wurden im Schnitt jährlich nur 99.400 Wohneinheiten fertiggestellt, um die Jahrtausendwende waren es jährlich noch mehr als doppelt so viele. (mh)

Bild: © SkyLine – stock.adobe.com




Ähnliche News

Die Angebotspreise für Mieten in Deutschland kennen weiter kein halten. Im ersten Halbjahr sind sie in drei Viertel der deutschen Großstädte erneut gestiegen. In der Spitze haben die Mieten sogar um ein Zehntel zugelegt. weiterlesen
Der Corona-Lockdown ist in Deutschland beendet – zumindest vorerst. Die Bundesbürger beschäftigen sich daher wieder verstärkt mit anderen Themen. Vor allem das Interesse an Immobilien ist nach dem Lockdown stark gestiegen. Häuser und Wohneigentum stehen dabei besonders im Fokus. weiterlesen
Insgesamt 67,2% der im Jahr 2019 neu errichteten Wohngebäude werden ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Laut Angaben des Statistische Bundesamts (Destatis) nahm der Anteil erneuerbarer Energien als Heizquelle damit leicht zu gegenüber einem Anteil von 66,6% im Jahr 2018. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.