Bauzinsen im Sinkflug
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Bauzinsen bleiben im Sinkflug
28. Februar 2019

Bauzinsen bleiben im Sinkflug

Die weltweiten Wirtschaftsaussichten trüben sich weiter ein. Europäische Notenbänker diskutieren derweil über neue Geldspritzen. Folgerichtig bleiben die Bauzinsen im Sinkflug. Und daran dürfte sich laut dem Baufinanzierer Dr. Klein so schnell nicht viel ändern.


Die weltweiten Wirtschaftsaussichten trüben sich weiter ein. Europäische Notenbänker diskutieren derweil über neue Geldspritzen. Folgerichtig bleiben die Bauzinsen im Sinkflug. Und daran dürfte sich laut dem Baufinanzierer Dr. Klein so schnell nicht viel ändern.


Bauzinsen bleiben im Sinkflug

Der Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen ist im Februar laut aktuellen Zahlen von Dr. Klein auf 0,90% gesunken. Ein Grund dafür ist, dass auch die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe deutlich gesunken ist und mit 0,09% so niedrig wie seit 2016 nicht mehr ausfällt. An den niedrigen Zinsen dürfte sich laut Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG so schnell nichts Gravierendes ändern.

Bauzinsen bleiben im Sinkflug
Zurückhaltende Prognose für Bauzinsen

„Ich rechne in den nächsten Monaten mit einer Seitwärtsbewegung der Bauzinsen. Vom aktuellen Niveau aus betrachtet, dürfte es bis zum Jahresende hin einen marginalen Aufwärtstrend geben“, so die Prognose Neumanns. Für Immobilienkäufer bedeute das, dass sie die weiterhin niedrigen Zinsen für eine möglichst hohe Tilgung nutzen und eine lange Zinsbindung wählen sollen, um sich das aktuelle Zinsniveau langfristig sichern.

Herausforderndes Zinsumfeld

Ein Grund dafür, dass Dr. Klein keine schnellen und großen Zinserhöhungen erwartet ist die anhaltend angespannte Rahmenbedingungen. Mit dem drohenden Brexit-Chaos, alten und neuen Handelskonflikte, hohen Schuldenbergen und einer teilweisen Konjunkturflaute gebe es derzeit eine Vielzahl ungelöster wirtschaftlicher und politischer Probleme. Besonders problematisch seien die düsteren Konjunkturaussichten allerdings für diejenigen Länder, die es trotz lockerer Geldpolitik und Niedrigzinsen nicht geschafft haben, ihren Schuldenberg abzubauen.

Definitiv kein Zinsschritt in 2019

Besonders problematisch ist die Lage in Italien. „Allein um den Schuldendienst leisten zu können, ist Italien daher auf anhaltend niedrige Zinsen angewiesen Sollte die aktuelle Regierung weiterhin für Unsicherheit sorgen und wichtige politische Reformen aufschieben, dann könnte der drittgrößten europäischen Volkswirtschaft mittelfristig sogar eine handfeste Schuldenkrise drohen“, meint Michael Neumann. Der Experte sieht unter anderem deshalb definitiv keinen Zinsschritt der EZB in diesem Jahr. Wenn die Konjunktur weiterhin abkühle, sei hingegen mittelfristig sogar ein Wiederaufleben der Anleihekäufe nicht auszuschließen. (mh)




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