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Deutsche nehmen immer mehr Geld für Immobilien auf
20. Dezember 2017

Deutsche nehmen immer mehr Geld für Immobilien auf

Immobilien stehen bei den deutschen hoch im Kurs. Und für den Traum vom Eigenheim nehmen sie mehr Geld als je zuvor auf. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).


Immobilien stehen bei den deutschen hoch im Kurs. Und für den Traum vom Eigenheim nehmen sie mehr Geld als je zuvor auf. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).

Deutsche nehmen immer mehr Geld für Immobilien auf

Kreditnehmer finden laut Dr. Klein auch im November günstige Rahmenbedingungen für die Immobilienfinanzierung vor. So haben sich die Zinsen für Immobiliendarlehen im November 2017 dem DTB zufolge auf dem Oktober-Niveau bewegt. Damit sind sie immer noch niedrig. Das spiegelt sich in der unveränderten Standardrate von 456 Euro widerspiegelt, die für ein Darlehen von 150.000 Euro mit 2% Tilgung, 80% Beleihungsauslauf sowie zehnjähriger Sollzinsbindung gilt.

Höhere Kredite als je zuvor

Den aktuellen DTB-Daten nutzen die Deutschen diese Bedingungen, um sich mehr Geld denn je für den Kauf einer Immobilie zu leihen. Die durchschnittliche Kredithöhe für Baudarlehen übertrifft mit 206.000 Euro den Höchststand aus dem Vormonat um 2.000 Euro. Im November 2016 waren es noch 9.000 Euro weniger. Vor zwei Jahren nahmen Kreditkunden sogar im Schnitt rund 34.000 Euro weniger auf.

Weiter auf stabilen Füßen

Dennoch kann laut Dr. Klein nicht davon gesprochen werden, dass die Finanzierungen auf wackeligeren Beinen stünden. Der Beleihungsauslauf steigt zwar an, aber nur minimal von 79,7 auf 80,1%. Der Anteil des Eigenkapitals bleibe trotz höherer Preise und Darlehen relativ konstant, da Hausherren mehr eigenes Vermögen einbringen, um die eigenen vier Wände abzubezahlen.

Tilgungssatz bei knapp 3%

Kreditnehmer nutzen die günstigen Zinsen zudem für eine hohe Anfangstilgung. Im Vergleich zu den Vormonaten ist der durchschnittliche Tilgungssatz sogar noch einmal leicht gestiegen – mit 2,96% erreichte er den höchsten Wert seit April dieses Jahres. In Verbindung mit einer verhältnismäßig langen Zinsbindung von knapp dreizehneinhalb Jahren bedeutet das laut Dr. Klein, dass Immobilienbesitzer auf eine solide Finanzierung setzten und zugleich das Zinsänderungsrisiko minimieren, indem sie einen möglichst hohen Kreditbetrag tilgen, bevor die Zinsen neu vereinbart werden. (mh)






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