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Deutscher Immobilienmarkt: Diesen Einfluss hat Corona
24. Juni 2020

Deutscher Immobilienmarkt: Diesen Einfluss hat Corona

Welchen Einfluss hat Corona auf den Immobilienmarkt in Deutschland? Diese Frage beschäftigt insbesondere Immobilieninvestoren und Baufinanzierer. Die Experten von Europace haben deshalb eine Studie dazu durchgeführt, die zentrale Erkenntnisse zu den Folgen der Corona-Krise für den deutschen Immobilienmarkt liefert.


Welchen Einfluss hat Corona auf den Immobilienmarkt in Deutschland? Diese Frage beschäftigt insbesondere Immobilieninvestoren und Baufinanzierer. Die Experten von Europace haben deshalb eine Studie dazu durchgeführt, die zentrale Erkenntnisse zu den Folgen der Corona-Krise für den deutschen Immobilienmarkt liefert.


Deutscher Immobilienmarkt: Diesen Einfluss hat Corona

Europace hat sich im Rahmen einer Kurzstudie mit dem Einfluss der Corona-Krise auf den deutschen Immobilienmarkt beschäftigt. Während einige Experten einen Einbruch am Immobilienmarkt heraufbeschwören, sieht Europace vielmehr einen gleichbleibenden Trend über alle Bereiche hinweg, der von einer weiterhin zunehmenden Nachfrage und steigenden Preisen gekennzeichnet ist. Allerdings lassen sich der Kurzstudie zufolge trotzdem strukturelle Veränderungen erkennen, die der aktuellen Situation geschuldet sind.

Zentrale Erkenntnisse

Aus den Daten der EUROPACE-Plattform lassen sich den Studienautoren zufolge folgende Erkenntnisse ableiten: Kaufpreise verzeichnen eine weiterhin steigende Entwicklung, Häuser sind begehrter als Wohnungen, die Wohnfläche steigt nach einer konstanten Entwicklung in 2019, das metropolennahe Umland sowie das Land werden gegenüber der Stadt attraktiver, Darlehen für Modernisierungen sind auf einem konstant hohen Niveau und die Nachfrage nach Forward-Darlehen steigt deutlich.

Bedarf und Nachfrage ungebrochen hoch

Die aktuelle Situation ist laut Europace für Käufer und Verkäufer von vielen Unsicherheiten geprägt. Die Studienautoren verweisen darauf, dass beispielsweise ImmoScout24 festgestellt hat, dass der Markt in Österreich von einer starken Nachfrage insbesondere nach Häusern gekennzeichnet ist und die Preise weiter steigen und auch für den deutschen Markt eine weiterhin positive Entwicklung vermeldet. Trotz Corona-Pandemie sind Angebot und der Bedarf an Immobilien demnach ungebrochen. Auch die Immobilienpreise zeigen sich stabil und ziehen weiter an. Auch das PropTech Homeday berichte von einer rasant steigenden Nachfrage seit Anfang Mai. Die Zahl der abgeschlossenen Transaktionen liege sogar deutlich über dem Vor-Corona-Niveau.

Preise für Wohnimmobilien legen weiter zu

Europace selbst erhebt regelmäßig einen Hauspreisindex. Auch der Europace-Hauspreis-Index (EPX) zeigt für Immobilien einen steigenden Trend an. So lag der Wert für Eigentumswohnungen im April bei 181,56. Im März waren es nur 180,17 Punkte. Von Stagnation oder Rückgang der Preise könne somit auch hier nicht die Rede sein. Auch die Ergebnisse der Wohn- und Finanzmarkt Analyse zeigen für verschiedene Objektarten weiter ansteigende Kaufpreise. Auch der Google-Suchwert für Häuser lag zuletzt auf einem neuen Rekordniveau. Häuser sind begehrter als Wohnungen Anhand unserer Plattform Daten konnten wir feststellen, dass es nach KW 11 einen Anstieg bei den Finanzierungen für Häuser gab.

Forward-Darlehen gewinnen an Beliebtheit

In Bezug auf Immobilienfinanzierungen hat Europace ebenfalls neue Beobachtungen gemacht. Dazu zählt etwa ein deutlicher Anstieg der Forward-Darlehen. Diese lohnen sich insbesondere, wenn in Zukunft steigende Zinsen erwartet werden. Europace zufolge ist es angesichts der aktuellen Unsicherheiten am Markt nachvollziehbar, dass viele Käufer auf diese Finanzierungslösung zurückgreifen. Für die Planungssicherheit müssten aber auch höhere Gebühren in Kauf genommen werden. (mh)

Bild: © guy – stock.adobe.com




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