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26. Januar 2026
Die besten Kompositversicherer im ASCORE-Unternehmens-Scoring

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ASCORE: Die besten Kompositversicherer im Unternehmens-Scoring

Die besten Kompositversicherer im ASCORE-Unternehmens-Scoring

ASCORE hat mit der Veröffentlichung des Komposit-Unternehmens-Scorings seinen Ratingjahrgang 2025 abgeschlossen. In dem Rating konnten 13 der insgesamt 85 untersuchten Versicherer die Bestnote von 6 Kompassen erreichen. Bewertet wurden die Unternehmen anhand von 10 Kennzahlen.

Das Analysehaus ASCORE hat die Ergebnisse seines Komposit-Unternehmens-Scorings veröffentlicht. Damit schließt ASCORE laut eigenen Angaben den Ratingjahrgang 2025 ab. Insgesamt hat das Analysehaus für das Scoring 85 Gesellschaften untersucht; acht davon sind im aktuellen Jahrgang neu dazugekommen.

Zur besseren Vergleichbarkeit hat ASCORE die Anbieter für das neue Scoring in die Klassen „Privat und Gewerbe“ sowie „Rechtsschutz“ eingeteilt. Die Kategorie „Rechtsschutz“ umfasst ausschließlich Versicherer, die nur Rechtsschutzversicherung betreiben. 11 Anbieter wurden der Klasse „Rechtsschutz“ zugeordnet, 74 Unternehmen der Klasse „Privat und Gewerbe“.

Bewertung anhand von zehn relevanten Kriterien

Die Bewertung umfasst zehn bewertungsrelevante Kriterien aus den Bereichen Erfahrung, Sicherheit, Erfolg und Bestand. Zudem untersuchen die Analysten weitere neun nicht-bewertungsrelevante Kriterien. Um Schwankungen auszugleichen, werden hierbei die meisten Kennzahlen über die letzten drei Jahre gemittelt, so ASCORE.

Die Unterscheidung der beiden Klassen erfolgt in der Bewertung der Erfolgskennzahlen zur Schaden- und Kostenquote sowie der Combined Ratio, indem die Ermittlung der Benchmarks für die Kennzahlen sowie die Bewertung dieser Kennzahlen in Relation zur jeweiligen Benchmark nur für die Gesellschaften erfolgt, welche einer Klasse angehören, so die Analysten. Bei den übrigen bewertungsrelevanten Kriterien bewertet das Analysehaus alle Unternehmen anhand einer gemeinsamen Benchmark. Damit seien die aktuellen Ergebnisse nur bedingt mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Analyse der wichtigsten Geschäftszahlen

Neben den Scoring-Ergebnissen hat ASCORE auch eine Analyse des Geschäftsjahres 2024, auf den die untersuchten Bilanzkennzahlen basieren, durchgeführt. Demnach ist das bilanzielle Eigenkapital im Geschäftsjahr 2024 leicht von 21,0 Mrd. Euro auf 21,5 Mrd. Euro angestiegen. Dafür ging die Eigenkapitalquote um rund 2 Prozentpunkte von 39,3% auf 37,4% zurück. Laut den Analysten ist die Ursache hierfür der Anstieg der verdienten Nettobeiträge – sie kletterten von 55,8 Mrd. Euro auf 60,4 Mrd. Euro.

Die aufsichtsrechtliche Solvenzquote verringerte sich zwar leicht, von 245,3% im Vorjahr auf 244,6%, Übergangsmaßnahmen wurden jedoch von keinem Versicherer genutzt. Auch die Netto-Solvenzquote ohne Volatilitätsanpassungen sank geringfügig auf 241,6%. Dafür verbesserte sich der Durchschnittswert aller bewerteten Gesellschaften um 2,1 Prozentpunkte auf 239%. Mehr als die Hälfte der Unternehmen kann hier zulegen, die Mindestanforderung von 100% wird von allen Anbietern deutlich überschritten.

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