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Die Deutsche PrivatPflege passt sich dem Leben an
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02. Dezember 2019

Die Deutsche PrivatPflege passt sich dem Leben an

Vom „Sockel-Spitze-Tausch“ erwarten sich viele eine nachhaltige Lösung des Pflegeproblems. Doch dieser Begriff heizt durch falsche Erwartungen die Debatte nur weiter an. Die private Pflegevorsorge ist immer noch die beste Entscheidung.


Vom „Sockel-Spitze-Tausch“ erwarten sich viele eine nachhaltige Lösung des Pflegeproblems. Doch dieser Begriff heizt durch falsche Erwartungen die Debatte nur weiter an. Die private Pflegevorsorge ist immer noch die beste Entscheidung.

Die Deutsche PrivatPflege passt sich dem Leben an

Der Begriff „Sockel-Spitze-Tausch“ ist populär und weckt Erwartungen, die bitter enttäuscht werden müssen: Die Höhe des Eigenanteils im Pflegeheim soll gedeckelt und die Differenz zu den Pflegekosten von Beitrags- oder Steuerzahlern übernommen werden. Unterstützt wird diese gern zitierte Pflegereformidee von den Ergebnissen einer Repräsentativbefragung des Allensbacher Instituts für Demoskopie zum 25. Geburtstag der Pflegeversicherung: Danach befürchten 78% der Deutschen, trotz staatlicher Pflegeversicherung bei einer Pflege im Heim sämtliche Ersparnisse zu verlieren. 74% wünschen sich eine Begrenzung des Eigenanteils, 58% fordern, dass künftige Kostensteigerungen aus Steuern finanziert werden. Was gut klingt, hat jedoch einen Haken: Denn der Sockel-Spitze-Tausch bezieht sich nur auf die Finanzierung der reinen Pflegekosten, also den sogenannten Einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE). Dieser beträgt nach aktuellen Angaben des PKV-Verbandes mit Stand 01.09.2019 im Bundesdurchschnitt 744 Euro pro Monat. Der Eigenanteil an den Kosten für Unterbringung und Verpflegung (744 Euro) sowie Investitionskosten (440 Euro) im Pflegeheim würde jedoch nicht gedeckelt, sondern weiter ansteigen.

Die Folge: Die tatsächliche Pflegelücke bliebe eine große Belastung für die Pflegebedürftigen und deren Angehörige. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will im ersten Halbjahr 2020 einen Vorschlag für eine Finanzreform in der Pflegeversicherung vorlegen. Wir dürfen gespannt sein.

An einer privaten Pflegevorsorge führt nach wie vor kein Weg vorbei

Die Allensbach-Umfrage von Juni 2019 hat auch ergeben, dass die deutliche Mehrheit der Befragten bereit wäre, zur Vorsorge für den Pflegefall in die eigene Tasche zu greifen. Es ist erstaunlich, dass trotzdem erst 3,7 Millionen Menschen eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen haben, das sind gerade einmal 4,5% der rund 82 Millionen Pflegepflichtversicherten. Das mag auch daran liegen, dass die Bürger die Kosten für Pflegezusatz-Policen deutlich überschätzen, wie die Umfrage ergab. Für den Vertrieb ein riesiger Markt.

Deutsche PrivatPflege (DPP): Die mit der Option für die Zukunft

Die flexible Wahl der Pflegegelder – vor allem bei der ambulanten Pflege – wird stark nachgefragt. Gespräche mit Außendienstpartnern und Maklern zeigen, dass insbesondere bei der häuslichen Pflege eine finanzielle Absicherung mit der DPP um die 300 bis 500 Euro monatlich in den Pflegegraden 2–3 bevorzugt wird. Das entlastet auch die pflegenden Angehörigen. Der Münchener Verein kann für jede Anforderung eine optimale Absicherung anbieten. Und mit der Zukunftsoption auf Höherversicherung ohne Gesundheitsprüfung hebt sich die DPP deutlich von der Konkurrenz ab. Einfach den Pflegeschutz später zielgerichtet und individuell ausbauen und sich viele Möglichkeiten offenhalten. Außerdem einzigartig am Markt: Abschließbar ist auch ein zusätzlicher Baustein für das stetig steigende Risiko Demenz.

Weitere Informationen unter https://www.mv-maklernetz.de/privatkunden/pflege/private-pflegezusatzversicherung/

Maklerservice des Münchener Verein: Tel. 089/5152–1015






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