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8. Dezember 2021
Die Jungmakler 2021 im Gespräch: Philipp Scharpf

Die Jungmakler 2021 im Gespräch: Philipp Scharpf

Wer beim Unternehmen von Philipp Scharf, der Immotege GmbH, anklopft, hat in der Regel große Pläne. Der Jungmakler-Finalist hilft risikofreudigen Anlegern nämlich dabei, gleich an bis zu 50 Immobilien zu kommen. Wie er das macht und weshalb, verrät er im Interview.

Hi, Philipp, eurer Website zufolge hast du schon in der 8. Klasse dein erstes Unternehmen gegründet. Was für ein Unternehmen war das damals?

Mit meiner Onlinedruckerei mein-druckservice.de waren wir 2006 Pionier im noch jungen Online-Digitaldruck, später kam ein Verlag (azubishop24.de) dazu, in dem wir der Marktführer für Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung für Aus- und Fortbildungsprüfungen der IHK sind – z.B. für Bankkaufleute, Immobilienkaufmann, Kaufmann Versicherung und Finanzen, Bankfachwirt, Immobilienfachwirt oder Fachwirt für Versicherung- und Finanzen.

Die Onlinedruckerei hat sich nach demselben Geschäftsmodell wie meine heutige Finanzierungsvermittlungsfirma darauf fokussiert, das über gängige Plattformen angebotene Sortiment durch eigene Kombinatorik und Logiken stark zu erweitern und neue Nischen auch für eine Vielzahl von Vermittlern über einen eigenen Marktplatz zugänglich zu machen.

Was im Onlinedruck, Sonderfarben, Lieferadressaufteilung, Sonderpapiere und Veredelungen sind, sind in der Finanzierungsvermittlung Knackpunkte wie Steuerausländer, hohe Beleihung, nachrangige Beleihung, Objektgesellschaften oder Bergschadensverzicht.

Erklär uns doch bitte mal kurz und knapp, was dein Unternehmen Immotege anbietet und an welche Zielgruppe es dieses Angebot richtet.

Immotege macht bisher nicht-plattformfähige Immobilienfinanzierung plattformfähig. Das sind Immobilienfinanzierungen mit Knackpunkten.

Angefangen haben wir mit privaten Immobilieninvestoren. Als Zuträger und Vermittlerkollegen zunehmend auf unsere speziellen Finanzierungsmöglichkeiten aufmerksam wurden und angefangen haben, alles über uns abzuwickeln, was sie selbst nicht gelöst bekommen haben, kam damit unsere zweite Zielgruppe hinzu Diese zweite Zielgruppe nimmt heute schon 50% bei uns ein und wächst stark.

Wie viele Immobilien haben die Kunden von Immotege im Schnitt?

Unsere direkten Kunden, die privaten Immobilieninvestoren haben im Schnitt sieben Bestandsobjekte, wenn sie zu uns kommen und skalieren mit uns dann auf bis zu 30–50 Einheiten in 3–5 Jahren weiter hoch. Bei den Fällen von Kollegen sind es überwiegend 0–5 Bestandsobjekte und auch mal die ein oder andere Eigenheimfinanzierung.

Deine Kundschaft scheint sich ihrer Sache ja sehr sicher zu sein. Müsst ihr überhaupt noch beraten oder geht es in erster Linie um die Finanzierungsstrategie?

Tatsächlich wissen die Kunden im Regelfall sehr genau, was sie wollen. Wir geben in der Beratung oft nur zusätzlichen Input zu der Frage, wann welches Bestandsobjekt nachbeliehen wird, wann und welches Blankodarlehen eingesetzt werden kann oder wie Stressannuitäten oder Renteneintrittsthemen strategisch angegangen werden können.

Da die frugalistisch veranlagten Kunden – die Vermittlerkollegen sowieso – am liebsten selbst Hand anlegen, transferieren wir gerade den kompletten Prozess auf eine eigene Online-Plattform, mit der wir Knackpunkte anhand der Eingaben der Selbstauskunft automatisch erkennen, alle Eingaben des Kunden durch umfangreiche Logiken validieren um Fehler zu korrigieren und mit unserem Immotege-Logik-Rechenkern die Ergebnisliste mit Bankangeboten aus den gängigen Finanzierungsportalen auf die Kundenbedürfnisse nach unseren erweiterten Herauslagekriterien filtern ergänzen und optimieren, sodass der Kunde sich selbst seine passende Finanzierung ohne Beraterkontakt kalkulieren und aussuchen kann. Der Berater ist dann nur noch Begleiter des ganzen Prozesses.

An wen richtet sich unter diesen Umständen dein Buch „Immobilienstratege“?

Es richtet sich an private Immobilieninvestoren oder Personen, die es werden wollen. Da das Buch nicht bei Adam und Eva ansetzt, sondern schon Vorkenntnisse voraussetzt, müssen entweder schon erste Bücher von Kollegen gelesen worden sein, oder erste eigene Geherfahrungen mit ersten eigenen Immobilien gemacht worden sein, um dem Inhalt im Buch folgen zu können. Als Praxisbuch ist Immobilienstratege auf 550 eng beschriebenen Seiten gespickt mit Strategien, Techniken und Hacks aus den Bereichen Immobilieninvestment, Finanzierung, Steuern und Gesellschaftsstrukturen und wird daher auch gern von Finanzierungsvermittlungskollegen gelesen die selbst für ihre eigene Kundenberatung noch viel mitnehmen.

Mehr zu Philipp Scharf und seinem Unternehmen unter immotege.de.