AssCompact suche
Home
Immobilien
2. Februar 2026
Die Regionen mit den höchsten Mietrenditen
Die Regionen mit den höchsten Mietrenditen

Die Regionen mit den höchsten Mietrenditen

Eine aktuelle GeoMap-Analyse zur Mietrendite 2025 zeigt deutliche regionale Unterschiede auf dem Wohnimmobilienmarkt hierzulande. Welche Regionen hohe Renditen aufweisen und welche Metropolen in Deutschland zu den renditestärksten Standorten zählen.

Der Untersuchung von GeoMap liegt die Auswertung von knapp vier Millionen Kauf- und Mietangeboten aus den Jahren 2024 und 2025 zugrunde. Wie sich an den Ergebnissen ablesen lässt, entwickelt sich der deutsche Wohnungsmarkt nach wie vor von Region zu Region sehr unterschiedlich. Etliche Kreise in Mittel- und Ostdeutschland weisen weiterhin die höchsten Werte auf. Ganz vorne im Ranking rangiert abermals der Vogtlandkreis mit 8,77% Rendite. Im Vergleich zum Jahr 2024 bedeutet dies einen Zuwachs von rund 7,0%. Der Kreis behauptet damit seine Spitzenposition und zählt weiterhin zu den renditestärksten Wohnimmobilienstandorten Deutschlands.

Blick auf die weiteren Top 10

In der Rangliste folgen Mansfeld-Südharz (8,47%) und das Altenburger Land (8,33%), das mit einem Plus von 14,9% einen der stärksten Zunahmen innerhalb der Top 10 verzeichnet. Besonders stark vertreten sind Thüringen und Sachsen-Anhalt. Neben dem Altenburger Land und dem Landkreis Greiz (8,22%) finden sich mit dem Kyffhäuserkreis (8,03%), Sömmerda (7,68%) und dem Saale-Orla-Kreis (7,29%) gleich mehrere thüringische Kreise in der Rangliste.

Die Regionen mit den höchsten Mietrenditen

Auch Sachsen-Anhalt stellt mit Mansfeld-Südharz, Wittenberg (7,34%) und Elbe-Elster (7,81%) mehrere renditestarke Regionen. Besonders deutlich hat sich die Rendite im Landkreis Elbe-Elster erhöht: Mit einem Plus von 19,0% Prozent hervor – den höchsten relativen Anstieg innerhalb der Top-10-Liste an den Tag.

Landkreise und Städte mit den niedrigsten Mietrenditen

In der Rangliste der zehn Kreise und kreisfreien Städte mit den niedrigsten Mietrenditen tummeln sich vor allem wirtschaftsstarke, hochpreisige Märkte. Die durchschnittlichen Renditen liegen hier allesamt unter der Marke von 3% und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Das Schlusslicht bildet der Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit einer Rendite von 2,38%. Ebenfalls niedrige Werte weisen die Landkreise Miesbach (2,62%) und Nordfriesland (2,78%) auf. In diesen Regionen wirken weiterhin hohe Kaufpreise bei gleichzeitig begrenztem Mietsteigerungspotenzial renditedämpfend, so die Analysten. Als auffällig bezeichnen sie die Entwicklung der Stadt Potsdam: Hier ist mit einem Minus von 10,1% gegenüber dem Vorjahr der stärkste Renditerückgang zu beobachten. Auch Landshut (–3,6%) und Ostallgäu (–1,3%) weisen sinkende Renditen auf.

Die Regionen mit den höchsten Mietrenditen

Zur Entwicklung in den acht größten Städten

Laut Analyse der acht größten deutschen Metropolen ist für 2025 insgesamt ein seit 2022 anhaltender Trend steigender Mietrenditen festzustellen. Die Dynamik hat sich jedoch deutlich abgeschwächt und es zeigt sich eine zunehmende Differenzierung zwischen den Städten.

Während fast alle Metropolen im Jahresvergleich 2025 leichte bis moderate Renditezuwächse aufweisen, ergibt sich in Berlin ein anderes Bild: Mit einer durchschnittlichen Mietrendite von 3,52% bleibt die Hauptstadt marginal unter dem Vorjahreswert (–0,2%) zurück. Berlin ist somit die einzige Metropole mit einem Rückgang. In allen übrigen Städten gibt es Renditezuwächse.

Stuttgart vor Leipzig

Unter den Metropolen erzielt Stuttgart 2025 mit rund 4,17% die höchste Mietrendite, gefolgt von Leipzig mit etwa 3,75%. Zugleich sind in diesen beiden Städten die stärksten Zuwächse gegenüber 2024 zu beobachten. So weist Stuttgart eine Zunahme um 5,7% auf und damit den stärksten relativen Zuwachs gegenüber 2024. Eine hohe Dynamik zeigt sich außerdem in Leipzig. Von der Rendite her landet Leipzig zwar hinter Stuttgart, verzeichnet aber mit einem Zuwachs von 5,6% ebenfalls einen der höchsten Anstiege im Vergleich zum Vorjahr. Leipzig bleibe damit die renditestärkste ostdeutsche Metropole und bestätige ihre Rolle als vergleichsweise attraktiver Markt für Kapitalanleger, heißt es von GeoMap.

Die Regionen mit den höchsten Mietrenditen

München am unteren Ende der Rangliste

Das Schlusslicht im Metropolenvergleich ist trotz steigender Renditen nach wie vor München. Mit 3,05% landet die bayerische Landeshauptstadt 2025 zwar erstmals über der Schwelle von 3%, weist jedoch im absoluten Vergleich nach wie vor die niedrigsten Werte auf. Der Zuwachs von 4,5% gegenüber dem Vorjahr signalisiere jedoch laut der Experten, dass auch in hochpreisigen Märkten eine leichte Entspannung zugunsten von Investoren eingesetzt hat.

Lesen Sie außerdem: