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Die sechs wichtigsten Versicherungen für den Campingurlaub
09. Mai 2019

Die sechs wichtigsten Versicherungen für den Campingurlaub

Camping liegt immer noch voll im Trend – rund jeder dritte Deutsche plant eine Campingreise in diesem Sommer. Um die Reise unbeschwert genießen zu können, lohnt es sich, im Vorfeld über die richtige Absicherung möglicher Camping-Risiken nachzudenken.


Camping liegt immer noch voll im Trend – rund jeder dritte Deutsche plant eine Campingreise in diesem Sommer. Um die Reise unbeschwert genießen zu können, lohnt es sich, im Vorfeld über die richtige Absicherung möglicher Camping-Risiken nachzudenken.

Die sechs wichtigsten Versicherungen für den Campingurlaub

Mit dem Thermometer steigt in diesen Tagen auch vielerorts die Vorfreude auf den nächsten Camping-Urlaub. Aber bevor es losgeht, sollten Camper neben ihrer Ausrüstung erst einmal ihren Versicherungsschutz unter die Lupe nehmen. In diesem Zusammenhang hat der Bund der Versicherten e. V. (BdV) vor Kurzem aufgeklärt, welche sechs Versicherungen unbedingt ins Camping-Gepäck gehören.

1. Privathaftpflicht

Wie im Alltag so auch auf Reisen: Zu den unverzichtbaren Versicherungen zählt die Privathaftpflichtversicherung. Sie leistet bei Schäden, die man anderen zufügt. Gerät beispielsweise durch das eigene Grillfeuer auf dem Campingplatz versehentlich das Vorzelt nebenan in Brand, bietet diese Versicherung auch unterwegs Schutz.

2. Auslandsreisekrankenversicherung

Bei Reisen ins Ausland ist außerdem eine Auslandsreisekrankenversicherung unverzichtbar. Sie übernimmt die gegebenenfalls von der gesetzlichen Krankenkasse nicht gedeckten Kosten für eine Heilbehandlung im Ausland. Zudem zahlt sie zumindest einen medizinisch notwendigen Rücktransport. Bei einem Campingtrip von mehreren Monaten, sollte mit dem Versicherungsanbieter vor Antritt der Reise unbedingt abgeklärt werden, ob der Versicherungsschutz für diesen Zeitraum ausreicht oder angepasst werden muss.

3. Inhaltsversicherung für Reisefahrzeuge

Das Gepäck ist im Campingurlaub grundsätzlich nicht durch die Hausratversicherung geschützt. Als Außenversicherung versichert sie mitgeführte Reiseutensilien nur, wenn der Schaden in Hotels oder anderen Gebäuden entstanden ist. Viele Versicherungsunternehmen bieten allenfalls einen höchst eingeschränkten Versicherungsschutz, der den Diebstahl aus einem verschlossenen Kraftfahrzeug mitversichert. Dieser gilt jedoch nur bei manchen Tarifen auch für den Diebstahl aus verschlossenen Wohnwagen oder Wohnmobilen – teilweise auch mit Summenbegrenzungen und weiteren Beschränkungen. Wer im Wohnmobil unterwegs ist, kann sein Hab und Gut mit einer Inhaltsversicherung für Reisefahrzeuge oder einer Camping-Versicherung schützen. Hier loht es sich, sich genau zu informieren, denn die Tarife unterscheiden sich stark.

4. Fahrradversicherung

Werden Fahrräder in den Campingurlaub mitgenommen, kann es sinnvoll sein, eine Fahrradversicherung zusätzlich zur Hausratversicherung mit einem 24-Stunden-Schutz abzuschließen. Dann ist das Fahrrad auch gegen einfachen Diebstahl versichert, wenn es über Nacht an einem Baum oder Fahrradständer angeschlossen ist. Wer das Fahrrad ins Ausland mitnehmen möchte, sollte sich bei seinem Versicherungsunternehmen erkundigen, ob der Schutz auch für das Reiseland gültig ist, empfiehlt der BdV

5. Kaskoversicherung

Das eigene Wohnmobil kann mit einer Kaskoversicherung geschützt werden. Die Teilkaskoversicherung kommt zum Beispiel für Schäden auf, die durch Brand, Explosion oder Diebstahl, Sturm und Zusammenstöße mit Haarwild entstanden sind. Sie zahlt Reparaturkosten und ersetzt beim Totalschaden den Wiederbeschaffungswert des Wohnmobils. Die Vollkaskoversicherung deckt darüber hinaus Schäden am eigenen Wohnmobil bei selbstverschuldeten Unfällen. Außerdem sind mut- und böswillige Beschädigungen durch Fremde (Vandalismus) versichert.

6. Kfz-Schutzbriefe

Kfz-Schutzbriefe bieten Leistungen bei Pannen und Unfällen: Sie sichern beispielsweise Hilfe beim Abschleppen sowie den Fahrzeugrücktransport zu und stellen bei Bedarf einen Mietwagen zur Verfügung. Häufig bieten sie auch personenbezogene Leistungen – etwa den Krankenrücktransport, Kostenerstattung bei außerplanmäßiger Heimreise oder Hilfe beim Todesfall im Ausland. Ein Tipp vom BdV: Es ist wichtig, hier genau auf die Bedingungen zu achten, da die Leistungen der Schutzbriefe stark variieren können. (sg)

Bild: © by-studio – stock.adobe.com






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