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Diese neuen Risiken könnten die größtmöglichen Auswirkungen haben
27. Mai 2016

Diese neuen Risiken könnten die größtmöglichen Auswirkungen haben

In ihrem aktuellen SONAR-Bericht beleuchtet Swiss Re insgesamt 21 neue Emerging Risks, auf welche die Rück-/Versicherungswirtschaft ihr Augenmerk richten sollte, und hebt dabei besonders drei Risiken mit den größtmöglichen Auswirkungen hervor.


In ihrem aktuellen SONAR-Bericht beleuchtet Swiss Re insgesamt 21 neue Emerging Risks, auf welche die Rück-/Versicherungswirtschaft ihr Augenmerk richten sollte, und hebt dabei besonders drei Risiken mit den größtmöglichen Auswirkungen hervor.

Diese neuen Risiken könnten die größtmöglichen Auswirkungen haben

Eine „Krise des Vertrauens“ in Institutionen, die „Rechts- und Preisrisiken der Sharing Economy“ und Technologiethemen wie der „Aufstieg der Präzisionsmedizin“ und die „verteilte Energieerzeugung“ sind einige der insgesamt 21 neuen Risiken, auf die der diesjährige SONAR-Bericht hinweist. Weitere Problembereiche seien zum Beispiel „vom Menschen verursachte Erdbeben“ und „Massenmigration“.

Mit der Publikation liefert Swiss Re Erkenntnisse zu Emerging Risks, also sich neu entwickelnde oder verändernde Risiken, deren mögliche Auswirkung und Tragweite noch nicht genügend berücksichtigt werden können. Da diese Risiken für die Lebens- und die Nichtlebenversicherung relevant werden können, soll der SONAR-Bericht den Unternehmen der Branche helfen, sich auf neue Szenarien vorzubereiten, indem sie ihre Vorgehensweisen, ihr Verhalten im Markt und ihre Produktportefeuilles anpassen.

Top 3: „Schwellenländerkrise 2.0“, das „große geldpolitische Experiment“ und die „Fragmentierung des Internets“

Als eines der drei wichtigsten Risiken mit den größtmöglichen Auswirkungen bezeichnet Swiss Re die „Schwellenländerkrise 2.0“: Turbulenzen in den Schwellenländern könnten den Markteintritt und die Durchdringungsstrategien globaler Versicherungsunternehmen behindern und zum Beispiel bei Ausschreitungen sogar zu höheren Underwriting-Verlusten führen, besonders in der Sach-, Privat- und Gewerbeversicherung.

Emerging Risk Nummer zwei ist laut Swiss Re „Das große geldpolitische Experiment“: Die langfristigen Kosten der negativen Zinsen und der unkonventionellen Geldpolitik seien noch nicht abschätzbar, doch es drohe ein allgemeiner Verlust des Vertrauens in die Währungsordnung. Der kurzfristige Nutzen sei begrenzt, denn zu mehr Wirtschaftswachstum werden die Maßnahmen wohl nicht führen.

Die „Fragmentierung des Internets“ hebt Swiss Re als drittes großes Risiko hervor: Firewalls, Spezialsoftware zum Ausfiltern unerwünschter Informationen und isolierte, von globalen Netzen abgekoppelte IT-Infrastruktur – unverbundene Netze könnten bald Wirklichkeit werden. Höhere Kosten und gestörte Geschäftsmodelle zählen zu den möglichen Folgen für Versicherer und andere Unternehmen, die grenzüberschreitend tätig sind.

Diese neuen Risiken könnten die größtmöglichen Auswirkungen haben
Über den SONAR-Bericht

Der SONAR-Bericht von Swiss Re basiert auf dem SONAR-Prozess, einem Crowdsourcing-Tool, das das interne Risikomanagement-Know-how von Swiss Re nutzt, um Frühwarnsignale für Risiken aufzufangen, die im Begriff sind, zu entstehen. (ad)




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